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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Eper-Graeser Venn (BOR-009)

Objektbezeichnung:

NSG Eper-Graeser Venn

Kennung:

BOR-009

Ort: Ahaus
Kreis: Borken
Bezirksregierung: Münster
Digitalisierte Fläche: 288,98 ha
Offizielle Fläche: 290,55 ha
Flächenanzahl: 4
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1988
Inkraft: 2005
Außerkraft: 2025
Schutzziel: 2) Die Unterschutzstellung erfolgt

a) Zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften und
Lebensstaetten, insbesondere von seltenen und gefaehrdeten und z.T. gefaehrdeten
landschaftsraumtypischen Tier- und Pflanzenarten, einschliesslich Flechten, Moosen
und Pilzen, in einem der letzten, weitgehend abgetorften, ehemaligen Hochmoorkomplexe
Nordrhein-Westfalens und von seltenen, zum Teil gefaehrdeten Voegeln, Amphibien,
Reptilien und Wirbellosen sowie Pflanzen und Pflanzengesellschaften des offenen
Wassers, der Moore, Moorwaelder, Heiden und des feuchten und nassen Gruenlandes,
b) Zur Erhaltung und Entwicklung eines grossflaechigen Moor-, Heide- und Feuchtgruenland-
komplexes als landesweit bedeutsames Brut-, Rast- und Ueberwinterungsquartier fuer
zahlreiche, z.T. stark gefaehrdete Vogelarten,
c) Zur Erhaltung einer durch traditionelle Landwirtschaft gepraegten, reich strukturierten Land-
schaft und zur Erhaltung und Wiederherstellung von Landschaftselementen wie z.B.
Wallhecken, Einzelbaeumen, Feuchtwiesen- und -weiden inkl.Weidehuetten, Blaenken und
Kleingewaessern,
d) Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und erdgeschichtlichen
Gruenden, wegen der biogeographischen Bedeutung und der dort vorkommenden schutz-
wuerdigen Boeden. Bei letzteren handelt es sich insbesondere um Boeden mit extremen
Wasser- und Naehrstoffangeboten als natuerlicher Lebensraum sowie regionaltypische
und besonders seltene Boeden als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte,
e) Wegen der Unersetzbarkeit, Seltenheit, besonderen Eigenart und der hervorragenden
Schoenheit des Gebietes,
f) Zur Sicherung des Naturhaushaltes und zur Abwehr schaedlicher Einwirkungen und negativer
Veraenderungen oekologischer Zusammenhaenge,
g) Als Bestandteil eines Biotopverbundes von landes- und europaweiter Bedeutung, insbesondere
als Teil des zu schaffenden europaeischen oekologischen Netzes "NATURA 2000",
h) Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der natuerlichen
Lebensraeume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse
gemaess Artikel 4 Abs.4 in Verbindung mit Artikel 2 der FFH-Richtlinie. Hierbei handelt es sich
insbesondere um folgende natuerlichen Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse
gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie als massgeblicher Bestandteil des Gebietes im Sinne
des Paragraphen 48 d Abs.4 LG:

- Oligo- bis mesotrophe, basenarme Stillgewaesser (3130),
- Dystrophe Seen (3160),
- Feuchte Heiden des nordatlantischen Raumes mit Erica tetralix (4010),
- Trockene Heiden (4030),
- Noch renaturierungsfaehige, degradierte Hochmoore (7120),
- Moorschlenken - Pioniergesellschaften (7150),
- Moorwaelder (91D0, Prioritaerer Lebensraum),
sowie insbesondere um folgende Arten von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang II
der FFH-Richtlinie als massgebliche Bestandteile des Gebietes im Sinne des Paragraphen 48 d
Abs.4 LG:

- Kammmolch (Triturus cristatus),
- Schwimmendes Froschkraut (Luronium natans),

Ausserdem handelt es sich um Lebensraeume, insbesondere fuer die folgenden im Schutzgebiet
vorkommenden Vogelarten gemaess Artikel 4 der Vogelschutzrichtlinie als massgebliche Bestand-
teile des Gebietes im Sinne des Paragraphen 48 d Absatz 4 LG:

- Blaukehlchen (Luscinia svecica),
- Bruchwasserlaeufer (Tringa glareola),
- Kampflaeufer (Philomachus pugnax),
- Kornweihe (Circus cyaneus),
- Neuntoeter (Lanius collurio),
- Rohrweihe (Circus aeruginosus),
- Schwarzspecht (Dryocopus martius),
- Wachtelkoenig (Crex crex),
- Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus),

sowie regelmaessig vorkommende Zugvogelarten der Vogelschutz-Richtlinie, die nicht im Anhang I
aufgefuehrt sind:

- Bekassine (Gallinago gallinago),
- Blaessgans (Anser albifrons),
- Braunkehlchen (Saxicola rubetra),
- Dunkler Wasserlaeufer (Tringa erythropus),
- Grosser Brachvogel (Numenius arquata),
- Gruenschenkel (Tringa nebularia),
- Kiebitz (Vanellus vanellus),
- Knaekente (Anas querquedula),
- Krickente (Anas crecca),
- Loeffelente (Anas clypeata),
- Pirol (Oriolus oriolus),
- Raubwuerger (Lanius excubitor),
- Rotschenkel (Tringa totanus),
- Saatgans (Anser fabalis),
- Schwarzkehlchen (Saxicola torquata),
- Uferschnepfe (Limosa limosa),
- Waldwasserlaeufer (Tringa ochropus),
- Wasseralle (Rallus aquaticus),
- Wiesenpieper (Anthus pratensis),
- Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis).

(3) Die ueber die Verordnungsdauer hinausgehende langfristige Zielsetzung fuer das Gebiet ist die
Erhaltung, Sicherung und weitere Entwicklung einer fuer das westliche Muensterland charakteristischen,
grossflaechigen und reich strukturierten Moorlandschaft mit einem typischen Mosaik aus Hoch- und
Zwischenmoorstadien, Moorwaeldern, dystrophen Seen, feuchten Heidegebieten und Feuchtgruen-
land sowie die Sicherung eines stabilen, landschaftstypischen Wasser- und Naehrstoffhaushaltes.
Zum Schutz der naehrstoffarmen, moortypischen Lebensraeume und darin vorkommenden Lebens-
gemeinschaften ist eine ausreichend grosse naehrstoffarme Pufferzone durch die Extensivierung des
umliegenden Gruenlandes mit entsprechender Vermeidung von Eutrophierung anzulegen. Durch
geeignete Besucherlenkung ist eine weitgehende Ungestoertheit des Naturschutzgebietes,
insbesondere der Kernzone, sicherzustellen.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-3807-0065
Kennung:

BK-3807-0065

Objektbezeichnung:

NSG Epe-Graeser Venn

Link zur Karte: BK-3807-0065
Objektbeschreibung: Das NSG Epe-Graeser Venn setzt sich aus zwei noch gut erhaltenden Resten der ehemaligen Heide-Moor-Landschaft des Westmünsterlandes zusammen. Es handelt sich zum einen um das am Nordostrand befindliche Eper Venn und das am Südwestrand befindliche Graeser Venn. Bei dem Eper Venne handelt es sich um eine inmitten landwirtschaftlich genutzter Flächen gelegene, vermoorte Senke, die im Osten, Süden und Westen von flachen Dünen und angrenzend einem Entwässerungsgraben umgeben ist. Das Eper Venn ist ein kleiner strukturreicher gut erhaltener Zwischenmoorkomplex, in dessen Zentrum sich ein verzweigter großflächiger Heideweiher mit typischer Verlandungsvegetation (u.a. Zwerg-Igelkolben, Sumpf-Johanniskraut) befindet. Es sind mehrere typische Gesellschaften der mesotrophen Verlandungsserie vorhanden. Die am Nordrand des Gewässers vorhandenen Zwischenmoorkomplexe werden von Kleinseggensümpfen- und Schnabelseggenrieden geprägt. Am West- und Ostrand des Gewässer schließen Ohr- und Grauweidengeprägte Moorgebüsche an, die sich vermutlich zu Birken-Moorwäldern weiter entwickeln werden.Am Nordrand des Zwischenmoorkomplexes schließt sich eine größere Heidefläche mit trockeneren Besen- und feuchteren Glockenheidengesellschaften an. Am Südrand dieser Fläche befindet sich saumartig eine Pfeifengraswiesenfläche mit einem größeren Vorkommen mit Geflecktem Knabenkraut. Nördlich des Eper Venn befindet sich östlich der Erdgas-Speicheranlage ein naturnaher, eutropher Weiher der von ausgedehnten Bruchweidengebüschen umgeben ist und am Nordrand von einem Birkenbruchwald begrenzt wird. Information aus Alt-BK-Dokument: In niederschlagsarmen Sommern soll auch die zentrale Flachwasserzone austrocknen, so dass es dann auf dem Torfschlamm zur Massenentwicklung von seltenen Arten der Strandlings-Gesellschaften kommt (Hypericum elodes, Apium inundatum, Eleocharis multicaulis u.a.). Darüber hinaus hat der Weiher auch als Laichplatz extrem gefährdeter Amphibien (Knoblauchkröte, Moorfrosch, Laubfrosch) und als Lebensraum des Medizinischen Blutegel herausragende Bedeutung für den Artenschutz im Krs. Borken. Das Graeser Venn im Südwesten ist deutlich größer und beinhaltet einen noch gut erhaltenen Moorkomplex aus naturnahen Kleinstmooren, die vermutlich in nacheiszeitlichen Ausblasungsrinnen entstanden sind. Der geologische Untergrund des Gebietes besteht aus alluvialem, schwach humosem Sand über schwer wasserdurchlässigen Kreideschichten (Ton und Mergel) in denen diese Rinnen eingebettet sind. Es handelt sich um typische Ausbildungen der Hochmoorbult-Gesellschaften mit teils mehr als 1m mächtigen jungen Torfkörpern. Das Umfeld wird von Feuchtheidegesellschaften geprägt, die auf humosen, anmoorigem Sand, jedoch nicht auf Torf wachsen. Auf den höchsten Stellen sind auch trockener Besenheidebestände zu finden. Der Südteil des Moores besteht aus einer großflächigen, im Westteil, in Sukzession zu einem Birken-Moorwald befindlichen ehemaligen Heideweiherfläche (Groote Diek). Der Ostteil des Zwischenmoorkomplexes ist nur schwer zugänglich und wird von Schilfröhricht geprägt, das von zumeist flächigen Torfmoosrasen und frequentem Grau-Seggenvorkommen begleitet wird. Im Westteil kommt das Sukzessionsgebüsch aus Moor-Birke, Faulbaum, Grau- und Ohrweide hinzu. Der Südrand wird von großflächigen Erlenbruchbeständen eingenommen. Der Wald am Nord- und Westrand enthält großflächige Birken-Moorwaldbereiche. Im Westteil sind Kleingewässer und Seggensümpfe eingebettet. Weitere Birkenmoorwälder, Moorgewässer und Feuchtheidereste befinden sich in den Waldkomplexen im Westteil des Graeser Venns südlich des Vennbaches und nördlich des Moorhofes. Das Umfeld dieser Moorkerne des Graeser und Eper Venns wird durch eine überwiegend intensive Grünlandnutzung geprägt. Größere Feuchtgrünlandkomplexe befinden sich nur noch nordöstlich Gut Moorhof und im Bereich einer Fläche der Bauernschaft Lasterfeld sowie westlich des Eper Venns. Die Intensivnutzung des Grünlandes mit Neueinsaat und Mehrschnittnutzung hat z.B. in einer der südlichen Teilfläche des Naturschutzgebietes, südlich an die B474 angrenzend, zur völligen Degradation und Entwertung der Flächen geführt. Gleiche gilt für den Grünlandkomplex nördlich der Erdgas-Speicheranlage. Ein in der Vorkartierung großflächiger Feuchtgrünlandkomplex nordöstlich Moorhof ist ebenfalls durch intensive Mehrschnittnutzung beeinträchtigt und in der Flächenausdehnung stark verringert worden. Gute Weidelgras-Weißkleeweiden sind nur noch selten zu finden. Am Südwestrand des Eper Venns befindet sich noch eine Magerweidenausbildung. International bedeutsamer Moor-Heidekomplex, in dem insbesondere die naturnahen Hochmoorkerne und Moorgewässer des Graeser Venns und der Heideweiher-Zwischenmoorkomplex des Eper Venns hervorzuheben sind. Es handelt sich um eines von drei in NRW noch vorhandenen Vorkommen mit naturnah lebenden Hochmooren. Zudem kommen in diesem Gebiet in NRW äußerst seltener Pflanzengesellschaften u.a. der mesotrophen Verlandungsserie vor. Das Gebiet ist eine wichtige Kernfläche der landesweit bedeutsamen Biotopverbundachse der Moore und Feuchtwiesen im nordwestlichen Münsterland und ein landesweit bedeutsamer Trittstein für extrem anspruchsvolle Arten der Moore, Feuchtheiden und der dystrophen Sümpfe. Erhaltung und Optimierung der Hoch- und Zwischenmoorkomplexe als Lebensraum fuer viele, gefaehrdete moortypische Pflanzen- und Tierarten u.a. durch Vermeidung von Nährstoffeinträgen, insbesondere aus Oberflächenwässern der intensiv landwirtschaftlich genutzten Umgebung. Erhaltung, Pflege und Entwicklung des Grünlandkomplexes durch extensive Nutzung (Beweidung, Pflegemahd, Mahd mit Abräumen des Mahdgutes). Verzicht auf Mehrschnittnutzung, Neueinsaat und Gülledünung.
Lebensraumtypen:
  • Oligo- bis mesotrophe stehende Gewässer mit Vegetation der Littorelletea uniflorae und/oder der Isoeto-Nanojuncetea <3130> (0,54 ha)
  • Natuerliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions <3150> (0,16 ha)
  • Dystrophe Seen und Teiche <3160> (0,10 ha)
  • Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix <4010> (0,63 ha)
  • Trockene europaeische Heiden <4030> (0,69 ha)
  • Pfeifengraswiesen auf kalkreichem Boden, torfigen und tonig-schluffigen Böden (Molinion caeruleae) <6410> (0,09 ha)
  • Uebergangs- und Schwingrasenmoore <7140> (0,39 ha)
  • Moorwaelder <91D0> (4,72 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (0,98 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Gehoelzstrukturen <NB00-ung.> (1,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Feldgehoelze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (1,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (0,40 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (50,00 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (16,35 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (3,60 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (1,77 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Bruch- und Sumpfwaelder (3,91 ha)
  • Moore (2,18 ha)
  • Roehrichte (0,21 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (10,45 ha)
  • stehende Binnengewaesser (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (2,57 ha)
  • Suempfe (0,19 ha)
  • Zwergstrauch-, Ginster-, Wacholderheiden (1,32 ha)
Biotoptypen:
  • Eichenwald <AB0> (2,00 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (4,00 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (1,00 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (2,00 ha)
  • Baumreihe <BF1> (1,00 ha)
  • Fettwiese, Neueinsaat <EA3> (30,00 ha)
  • Fettweide <EB0> (206,10 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (6,00 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (2,00 ha)
  • Magerweide <ED2> (3,60 ha)
  • Acker <HA0> (8,00 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (0,41 ha)
  • Birken-Bruchwald <yAD4> (0,24 ha)
  • Bruchgebuesch <yBB5> (0,33 ha)
  • Bodensaures Kleinseggenried <yCC1> (0,19 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <yCD1> (0,14 ha)
  • Roehrichtbestand niedrigwuechsiger Arten <yCF1> (0,06 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (1,54 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (1,93 ha)
  • Flutrasen <yEC5> (5,01 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (1,87 ha)
  • Weiher (stetig) <yFB0> (0,67 ha)
  • Tuempel (periodisch) <yFD1> (0,25 ha)
  • Blaenke <yFD2> (0,85 ha)
  • Birken-Moorwald <zAD5> (4,32 ha)
  • Moorgebuesch <zBB6> (0,40 ha)
  • Uebergangs-, Zwischenmoor, Quellmoor <zCA3> (0,39 ha)
  • Calluna-Heide <zDA1> (0,69 ha)
  • Zwergstrauch-Feuchtheide <zDB1> (0,63 ha)
  • basenarme Pfeifengraswiese <zEC4> (0,09 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <zFD0> (0,08 ha)
  • Blaenke <zFD2> (0,16 ha)
  • Heideweiher <zFE1> (0,45 ha)
  • Moorblaenke, Moortuempel <zFE2> (0,10 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Deutsche Rasenbinse (Trichophorum germanicum)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Echte Glockenheide (Erica tetralix)
  • Einfacher Igelkolben (Sparganium emersum)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Wasser-Hahnenfuss Sa. (Ranunculus aquatilis agg.)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewöhnlicher Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus subsp. europaeus)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Gruene Borstenhirse (Setaria viridis)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Igelkolben unbestimmt (Sparganium spec.)
  • Kahnblaettriges Torfmoos (Sphagnum palustre)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella)
  • Kleiner Wasserschlauch (Utricularia minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoeterich (Art unbestimmt) (Polygonum spec.)
  • Knoeterich-Laichkraut (Potamogeton polygonifolius)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kriech-Weide (Salix repens)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kroeten-Binse (Juncus bufonius)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Langaehrige Segge (Carex elongata)
  • Mittleres Torfmoos (Sphagnum magellanicum)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Moosbeere (Vaccinium oxycoccos)
  • Nickender Zweizahn (Bidens cernua)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Platthalm-Binse (Juncus compressus)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea)
  • Rosmarinheide (Andromeda polifolia)
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rundblaettriger Sonnentau (Drosera rotundifolia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scheiden-Wollgras (Eriophorum vaginatum)
  • Schein-Zypergras-Segge (Carex pseudocyperus)
  • Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Sparrige Binse (Juncus squarrosus)
  • Spiess-Torfmoos (Sphagnum cuspidatum)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Steife Segge (Carex elata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suedlicher Wasserschlauch (Utricularia australis)
  • Sumpf-Blutauge (Comarum palustre)
  • Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Johanniskraut (Hypericum elodes)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Ruhrkraut (Gnaphalium uliginosum (subsp. uliginosum))
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpfquendel (Peplis portula)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Truegerisches Torfmoos (Sphagnum fallax)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielblaettrige Lupine (Lupinus polyphyllus)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserfeder (Hottonia palustris)
  • Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weisse Seerose (Nymphaea alba)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Widertonmoos (Polytrichum spec.)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zweizahn unbestimmt (Bidens spec.)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
  • Zwerg-Igelkolben (Sparganium natans)
  • Zwerg-Laichkraut Sa. (Potamogeton pusillus agg.)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
Tierarten:
  • Wasserfrosch-Komplex (Rana esculenta-Synklepton)
Schutzziele: Erhaltung und Optimierung der Hoch- und Zwischenmoorkomplexe als Lebensraum fuer viele, gefaehrdete moortypische Pflanzen- und Tierarten u.a. durch Vermeidung von Nährstoffeinträgen, insbesondere aus Oberflächenwässern der intensiv landwirtschaftlich genutzten Umgebung.
Erhaltung, Pflege und Entwicklung des Grünlandkomplexes durch extensive Nutzung (Beweidung, Pflegemahd, Mahd mit Abräumen des Mahdgutes). Verzicht auf Mehrschnittnutzung, Neueinsaat und Gülledünung.
Gefährdungen:
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensiv (LW)
Maßnahmen:
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Moor renaturieren, optimieren
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