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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Steinbruch Schueren (DO-017)

Objektbezeichnung:

NSG Steinbruch Schueren

Kennung:

DO-017

Ort: Dortmund
Kreis: Dortmund
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 8,61 ha
Offizielle Fläche: 8,80 ha
Flächenanzahl: 2
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1990
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess Paragraph 20a), b) und c) LG NW

- Zur Erhaltung der Lebensgemeinschaften und Lebensstaetten wildlebender Tier-
und Pflanzenarten.
Als Lebensstaetten gelten insbesondere
- die Feuchtstandorte,
- die Trockenrasenstandorte,
- die trockneren Ruderalstandorte,
- die Weidengebuesche

- Zur Erhaltung des Steinbruches wegen seiner hohen kulturhistorischen und
geologischen Bedeutung aufgrund der aufgeschlossenen Steinkohlenfloeze
und der Sandsteinhorizonte.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4511-0140
Kennung:

BK-4511-0140

Objektbezeichnung:

NSG Steinbruch Schueren

Link zur Karte: BK-4511-0140
Objektbeschreibung: Aufgelassener Alt-Steinbruch im Südosten von Dortmund mit hohen Felswänden, Sukzessionsgebüsch bis hin zum Sekundärwald und einem Flachgewässer auf der Steinbruchsohle. Der ehemalige, fast 20 m tiefe Steinbruch Schüren weist differenzierte Reliefelemente auf mit seitlichen, annähernd senkrechten Felswänden und steilen Böschungen der Steinbruchsohle, die ein versetztes Höhenniveau aufweist. Die Alt-Abgrabung ist heute stark verbuscht bzw. sekundär bewaldet, nur kleinflächig ist im Zentrum eine Glatthafer-Wiesenvegetation ausgebildet. Hier liegt auch ein langgestrecktes Flachgewässer mit Groß- und Kleinröhricht und binsenreicher Feuchtvegetation. Der Steinbruch Schüren wird heute annähernd vollständig von Verkehrs- und Siedlungsflächen umgeben. Er ist ein strukturreicher, insulärer Sekundärbiotopkomplex. Seine Unzugänglichkeit ermöglicht eine weitgehend störungsarme Biotopentwicklung. Zentrales Schutzgebietsziel ist der Erhalt einer unzugänglichen, geogenen, Biotopinsel, umgeben von Siedlungsflächen.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,05 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Felsen (nicht FFH-LRT) <NGA0> (8,28 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • stehende Binnengewaesser (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,05 ha)
Biotoptypen:
  • Silikatsteinbruch <GC2> (8,28 ha)
  • Einzel-, Doppel- und Reihenhausbebauung <SB2> (0,28 ha)
  • Abgrabungsgewaesser (Festgestein) <yFG2> (0,05 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Breitblaettrige Stendelwurz Sa. (Epipactis helleborine agg.)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Haengende Segge (Carex pendula)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schein-Zypergras-Segge (Carex pseudocyperus)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt eines strukturreichen Sekundärbiotops als störungsarme Biotopinsel innerhalb des Dortmunder Stadtgebietes
Gefährdungen:
  • Isolationseffekt
Maßnahmen:
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
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