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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Sueggel (DO-024)

Objektbezeichnung:

NSG Sueggel

Kennung:

DO-024

Ort: Dortmund
Kreis: Dortmund
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 69,87 ha
Offizielle Fläche: 69,60 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2005
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel: -Schutzzweck:
Die Festsetzung als Naturschutzgebiet ist nach § 20 Buchstabe a), b) und c) LG erforderlich, insbesondere
- zur Erhaltung und Entwicklung von Lebensstätten und -gemeinschaften von gefährdeten und
seltenen wildlebenden Tierarten und wild wachsenden Pflanzenarten und -gesellschaften,
- zur Erhaltung der vorhandenen Landschaftsstruktur wegen ihrer Seltenheit und ihrer besonderen
Eigenart,
- zum Schutz des Klimas und der Lufthygiene.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4410-0108
Kennung:

BK-4410-0108

Objektbezeichnung:

NSG Sueggel

Link zur Karte: BK-4410-0108
Objektbeschreibung: Buchenmischwald mit kleinem Quellbachsystem im Dortmunder Norden zwischen den Ortsteilen Brechten und Kemminghausen. Bei den einzelnen Waldbeständen des Gebietes handelt es sich überwiegend um ältere bis alte Buchenmischwälder. Der Buche sind in geringem Umfange Eichen, stellenweise auch Hainbuche, Esche und Bergahorn beigemischt. Hier und da bilden kleinere Trupps der Hülse die Strauchschicht. Das Gebiet wird von einem kleinem Quellbachsystem durchzogen. Die Bäche fließen zunächst durch schmale, steile Siepen, die sich im weiteren Verlauf aufweiten und Versumpfungen beidseits der Gewässer zulassen. Das Gebiet wird von einem stark genutzten Wegenetz durchzogen. Am Westrand, nahe der B 54, befindet sich ein etwa 4 ha großes Wildgehege. Besondere Belastungen des Gebietes ergeben sich vor allem aus dem intensiven Besucherverkehr. Zusammen mit dem westlich benachbarten "Grävingholz" bildet das Laubwaldgebiet "Süggel" einen relativ großflächigen Inselbiotop als Teil einer waldreichen Biotopkette im Dortmunder Norden nördlich der stark verdichteten zentralen Ballungszone. Zentrales Schutzziel ist die Erhaltung einer (vergleichsweise) großflächigen Waldinsel mit naturnahen Fließgewässern als Teil eines Laubwald-Biotopverbundes im Dortmunder Norden.
Lebensraumtypen:
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (62,65 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (0,30 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,50 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,50 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (0,30 ha)
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (4,82 ha)
  • Aufforstung <AU0> (9,52 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,21 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (62,65 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,30 ha)
  • Quellbach <yFM4> (0,50 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eibe (Taxus baccata)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Riesen-Goldrute (Solidago gigantea)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
Tierarten:
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung eines großen, in weiten Teilen naturnahen Laubmischwald-Gebietes und der darin
eingebetteten kleinen Gewässer- und Feuchtlebensräume
Gefährdungen:
  • Einbringen von Tieren
  • Trittschaeden (SP)
  • Wildverbiss
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
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