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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Rheinaue Walsum (DU-002)

Objektbezeichnung:

NSG Rheinaue Walsum

Kennung:

DU-002

Ort: Duisburg
Kreis: Duisburg
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 557,78 ha
Offizielle Fläche: 558,95 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1983
Inkraft: 2009
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung erfolgt gemäß § 20 a), b) und c) Landschaftsgesetz

1. zur Erhaltung, Herstellung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften und Lebensstätten
bestimmter wildlebender Pflanzen und wildlebender Tierarten

Das Gebiet ist schutzwürdig aufgrund:
- seiner hohen strukturellen Vielfalt der artenreichen und typischen Vegetation der Feuchtgebiete mit gut
ausgebildeten, zum Teil seltenen und gefährdeten Pflanzengesellschaften und -arten,
- der alten und artenreichen Gehölzbestände einschließlich der Weichholz- und Hartholzauenwälder
- der Bedeutung der Kleingewässer, natürlicher eutropher Seen als Lebensräume und als Laichbiotope
für zahlreiche, zum Teil gefährdete Amphibienarten (Kammmolch), sowie als Lebensräume für wasser-
gebundene Vogelarten und einer artenreichen Insektenfauna, insbesondere für Libellen
- seiner Bedeutung als Nahrungs- und Brutbiotop zahlreicher, zum Teil gefährdeter Vogelarten
- seiner Bedeutung als Rast- und Überwinterungsgebiet für zahlreiche, zum Teil gefährdete Wasser-,
Wat- und Wiesenvogelarten (vergleiche Grundlagenkarte II b: Schutzwürdiges Gebiet 1)

2. aus wissenschaftlichen, erdgeschichtlichen und landeskundlichen Gründen

Das Gebiet ist schutzwürdig aufgrund:
- seiner Bedeutung für die Erforschung der Rheinaue als Bergsenkungsgebiet sowie als Feuchtgebiet
internationaler Bedeutung (vergleiche Ramsar Konvention)
- der Bedeutung der ausgedehnten Hecken- und Kopfbaumlandschaft als kulturhistorisches Dokument
- der naturnahen Ausprägung (Altstromrinnen) als erdgeschichtliche Relikte

3. wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schönheit der Fläche.

Das Gebiet ist schutzwürdig aufgrund:
- der regionalen Bedeutung der großflächigen, vielfältig strukturierten, für das Landschaftsbild
am Niederrhein charakteristischen Auenlandschaft.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4406-0043
  • BK-4406-0050
Kennung:

BK-4406-0050

Objektbezeichnung:

NSG Walsumer Rheinaue - Erweiterungsfläche östlich des Bahndamms

Link zur Karte: BK-4406-0050
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst eine knapp 3 ha große, stark gegliederte Grünlandfläche im Osten der Walsumer Rheinaue, die durch einen Bahndamm vom Hauptgebiet abgetrennt ist. Das Gebiet mit seinem vorherrschenden Auengrünland (meist relativ extensive Wiesennutzung, im Süden brachgefallen) und einigen Hecken, alten Kopfbaumreihen und Einzelbäumen ist vor allem als Arrondierungs- und Entwicklungsfläche zum angrenzenden NSG Rheinaue Walsum für den landesweiten Biotopverbund von Bedeutung. Die Entwicklung von reich gegliedertem und artenreichem Auen-Grünland durch extensive Grünlandnutzung und die Förderung und Ergänzung der Gehölzstrukturen sind vordringliche Entwicklungsziele. Eine möglichst naturnahe Wiederherstellung des Bachlaufs im Südosten des Gebiets ist ebenfalls anzustreben.
Kennung:

BK-4406-0043

Objektbezeichnung:

Naturschutzgebiet Rheinaue Walsum

Link zur Karte: BK-4406-0043
Objektbeschreibung: Bei der Rheinaue Walsum handelt es sich um einen außerordentlich abwechslungsreichen und vielgestaltigen Teil der Rheinaue im Norden von Duisburg. Hier finden sich neben verschiedenen naturnahen Stillgewässern - z. T. mit Schwimmblatt-Vegetation und Röhrichtzonen - feuchte Grünlandbereiche, die durch verschiedene Gehölzstrukturen in Form von Hecken, (Kopf-) Baumreihen, Einzelbäumen, Feldgehölzen, Obstbaumweiden und Silberweiden-Auenwald reich gegliedert sind. Das durch Wege und angrenzende Parkplätze erschlossene Gebiet wird vor allem an Wochenenden durch Besucher bereichsweise stark frequentiert. Starke Bergsenkungen tragen vor allem außerdeichs zu einer Zunahme von Feuchtlebensräumen (Flutrasen, Röhrichte, Bergsenkungsgewässer) bei. Das als alte Kulturlandschaft auch ästhetisch sehr ansprechende Gebiet wird von dauerhaft kurzrasigem, episodisch überflutetem Grünland, artenreichen, mehrschürigen Fettwiesen, mageren Flächen an den Deichböschungen, Mähweiden und Flutrasen geprägt, wobei viele Flächen vor allem im Osten des Gebiets aufgrund der Bergsenkungen versumpft und verbracht sind. Artenarme Lolium-Ansaaten und Ackerflächen finden sich nur vereinzelt. Als wertvolle Lebensräume kommen mehrere Abgrabungsgewässer, ein Spülfeld, zahlreiche durch Bergsenkung entstandene Weiher und vielfältige auentypische Kleingehölzstrukturen hinzu. Das Gebiet zeichnet sich durch seine auentypische Lebensraumausstattung aus, wobei die ausgedehnten Flutrasen, die Gewässerkomplexe und die Weichholz-Auenwaldbestände hervorzuheben sind. Das Gebiet ist als wichtiger Rast- und Nahrungsplatz für überwinternde Gänse sowie als Brutplatz für über 100 Brutvogelarten nicht nur für den Naturraum Mittlere Niederrheinebene, sondern auch auf internationaler Ebene von herausragender Bedeutung. Zahlreiche Kleingewässer dienen darüber hinaus als Laichgewässer für verschiedene Amphibienarten. So kommt hier der Kammmolch in einer seiner größten Populationen im Naturraum vor, außerdem sind Vorkommen von Kreuzkröte und Knoblauchkröte zu erwähnen. Als typische Brutvögel der von Gehölzen durchsetzten Kulturlandschaft sind Nachtigall und Steinkauz hervorzuheben. Von den zahlreichen hier vorkommenden seltenen und gefährdeten Pflanzenarten ist die stark gefährdete Sumpf-Wolfsmilch besonders erwähnenswert. Das NSG Rheinaue Walsum ist Teil der landesweit bedeutsamen Verbundachse "Rheinkorridor" und als Teilfläche des international bedeutsamen Feuchtgebietes Unterer Niederrhein Ziel ist die Förderung und Entwicklung der Auenlebensräume durch extensive Nutzung des Grünlandes, Entwicklung bzw. Wiederherstellung von Mager- bzw. von Nass- und Feuchtgrünland, durch Auwaldentwicklung sowie Anreicherung mit weiteren auentypischen Elementen.
Lebensraumtypen:
  • Natuerliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions <3150> (20,79 ha)
  • Fluesse mit Schlammbaenken mit Vegetation des Chenopodion rubri p.p. und des Bidention p.p. <3270> (4,52 ha)
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) <6510> (7,76 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (14,32 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Feldgehoelze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (5,30 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (10,30 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (30,95 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Ufergehoelze (nicht FFH-LRT) <NBE0> (10,20 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (9,97 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (291,15 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (10,85 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (1,80 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (5,18 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (20,39 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Schlagflur <AT0> (5,10 ha)
  • Aufforstung <AU0> (0,20 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (5,30 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (5,10 ha)
  • Gebueschstreifen, Strauchreihe <BB1> (0,10 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (15,45 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,10 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (10,20 ha)
  • Einzelbaum <BF3> (5,15 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (5,25 ha)
  • Kopfbaumgruppe <BG2> (5,10 ha)
  • Kopfbaum <BG3> (5,10 ha)
  • Fettwiese <EA0> (27,34 ha)
  • Fettweide <EB0> (272,60 ha)
  • Magergruenland <ED0> (0,25 ha)
  • Magerweide <ED2> (1,80 ha)
  • Brachgefallene Fettwiese <EE1> (5,51 ha)
  • Brachgefallene Fettweide <EE2> (5,10 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (0,71 ha)
  • Abgrabungsgewaesser <FG0> (5,10 ha)
  • Absetz- und Klaerbecken, Rieselfeld <FJ0> (10,20 ha)
  • Bach <FM0> (0,10 ha)
  • Tieflandbach <FM5> (5,10 ha)
  • Tieflandfluss <FO2> (15,30 ha)
  • Acker <HA0> (5,10 ha)
  • Ackerbrache <HB0> (5,10 ha)
  • Deich aus erdigem Material <HE1> (15,30 ha)
  • Deich mit Extensivgruenland <HE4> (1,40 ha)
  • Halde, Aufschuettung <HF0> (5,10 ha)
  • Obstanlage <HK0> (5,10 ha)
  • Sportrasen <HU3> (1,60 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <xEA1> (7,76 ha)
  • Tieflandfluss <xFO2> (4,52 ha)
  • Roehrichtbestand <yCF0> (2,32 ha)
  • Roehrichtbestand niedrigwuechsiger Arten <yCF1> (1,73 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (5,93 ha)
  • Flutrasen <yEC5> (10,85 ha)
  • Weiher (stetig) <yFB0> (3,39 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (0,91 ha)
  • Tuempel (periodisch) <yFD1> (0,30 ha)
  • Blaenke <yFD2> (0,07 ha)
  • Bergsenkungsgewaesser <yFR0> (0,51 ha)
  • Weiden-Auenwald <zAE2> (14,32 ha)
  • Bergsenkungsgewaesser <zFR0> (20,79 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Ampfer-Knoeterich (Persicaria lapathifolia)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blauer Wasser-Ehrenpreis Sa. (Veronica anagallis-aquatica agg.)
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreifurchige Wasserlinse (Lemna trisulca)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Efeublaettriger Ehrenpreis (Veronica hederifolia subsp. hederifolia)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Einjaehriges Rispengras (Poa annua)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Esche unbestimmt (Fraxinus spec.)
  • Esels-Wolfsmilch (Euphorbia esula (subsp. esula))
  • Feigenblaettriger Gaensefuss (Chenopodium ficifolium (subsp. ficifolium))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Mannstreu (Eryngium campestre)
  • Feld-Ulme (Ulmus minor)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Garten-Birnbaum (Pyrus communis agg.)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Wasserdarm (Stellaria aquatica)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gift-Hahnenfuss (Ranunculus sceleratus (subsp. sceleratus))
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Graugruener Gaensefuss (Chenopodium glaucum)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Algenfarn (Azolla filiculoides)
  • Grossfruechtige Spitzklette (Sa.) (Xanthium orientale agg.)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hohe Weide (Salix rubens (S. alba x fragilis))
  • Hohler Lerchensporn (Corydalis cava (subsp. cava))
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Horst-Rotschwingel (Festuca nigrescens (subsp. nigrescens))
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Storchschnabel (Geranium pusillum)
  • Kleines Flohkraut (Pulicaria vulgaris)
  • Kleinkoepfiger Pippau (Crepis capillaris)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kroeten-Binse (Juncus bufonius)
  • Laichkraut (unbestimmt) (Potamogeton spec.)
  • Liguster (Ligustrum vulgare)
  • Linde (unbestimmt) (Tilia spec.)
  • Nickende Distel (Carduus nutans)
  • Nickender Zweizahn (Bidens cernua)
  • Nuttalls Wasserpest (Elodea nuttallii)
  • Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia)
  • Platthalm-Binse (Juncus compressus)
  • Purpur-Weide (Salix purpurea)
  • Rauhes Hornblatt (Ceratophyllum demersum)
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbeerige Zaunruebe (Bryonia dioica)
  • Roter Gaensefuss (Chenopodium rubrum)
  • Roter Wasser-Ehrenpreis (Veronica catenata)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sanddorn (Hippophae rhamnoides)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlammkraut (Limosella aquatica)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schwanenblume (Butomus umbellatus)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwarzfruechtiger Zweizahn (Bidens frondosa)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Wasserstern Sa. (Callitriche palustris agg.)
  • Sumpf-Wolfsmilch (Euphorbia palustris)
  • Tausendblatt unbestimmt (Myriophyllum spec.)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Tomate (Lycopersicon esculentum)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielsamiger Gaensefuss (Chenopodium polyspermum)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserfenchel (Oenanthe aquatica)
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Wegwarte (Cichorium intybus)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weicher Storchschnabel (Geranium molle)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Lichtnelke (Silene latifolia subsp. alba)
  • Weisser Gaensefuss (Chenopodium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Welsches Weidelgras (Lolium multiflorum)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Labkraut Sa. (Galium mollugo agg.)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Rispengras Sa. (Poa pratensis agg.)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schluesselblume (Primula veris (subsp. veris))
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zwerg-Holunder (Sambucus ebulus)
  • Zwetschge (Prunus domestica)
Tierarten:
  • Austernfischer (Haematopus ostralegus)
  • Bachstelze (Motacilla alba)
  • Baumfalke (Falco subbuteo)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blaessgans (Anser albifrons)
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Blaumeise (Parus caeruleus)
  • Brandgans (Tadorna tadorna)
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Dytiscus marginalis (Dytiscus marginalis)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Feldhase (Lepus europaeus)
  • Feldlerche (Alauda arvensis)
  • Flussregenpfeifer (Charadrius dubius)
  • Flussuferlaeufer (Actitis hypoleucos)
  • Gaensesaeger (Mergus merganser)
  • Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus)
  • Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Grauammer (Emberiza calandra)
  • Graugans (Anser anser)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Grosse Koenigslibelle (Anax imperator)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Grosser Blaupfeil (Orthetrum cancellatum)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Haubentaucher (Podiceps cristatus)
  • Hoeckerschwan (Cygnus olor)
  • Hohltaube (Columba oenas)
  • Hydra spec. (Hydra spec.)
  • Jagdfasan (Phasianus colchicus)
  • Kammmolch (Triturus cristatus)
  • Kiebitz (Vanellus vanellus)
  • Kleiner Wasserfrosch (Rana lessonae)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Knoblauchkroete (Pelobates fuscus)
  • Kreuzkroete (Bufo calamita)
  • Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Loeffelente (Anas clypeata)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Nepa rubra (Nepa rubra)
  • Pfeifente (Anas penelope)
  • Plattbauch (Libellula depressa)
  • Rapfen (Aspius aspius)
  • Rebhuhn (Perdix perdix)
  • Reiherente (Aythya fuligula)
  • Rotschenkel (Tringa totanus)
  • Saatgans (Anser fabalis)
  • Saebelschnaebler (Recurvirostra avosetta)
  • Schwanzmeise (Aegithalos caudatus)
  • Schwarze Heidelibelle (Sympetrum danae)
  • Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola)
  • Spiessente (Anas acuta)
  • Steinkauz (Athene noctua)
  • Stockente (Anas platyrhynchos)
  • Tafelente (Aythya ferina)
  • Teichhuhn (Gallinula chloropus)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Teichrohrsaenger (Acrocephalus scirpaceus)
  • Uferschnepfe (Limosa limosa)
  • Uferschwalbe (Riparia riparia)
  • Wachtel (Coturnix coturnix)
  • Wasserfrosch-Komplex (Rana esculenta-Synklepton)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Wiesenschafstelze (Motacilla flava)
  • Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)
  • Zaunkoenig (Troglodytes troglodytes)
  • Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis)
Schutzziele: Erhaltung und Optimierung von reich strukturierten Grünlandflächen im ehemaligen Überflutungsbereich des Rheines als Lebensraum für eine Vielzahl an diesen Lebensraum angepasste Tier- und PflanzenartenErhaltung und Optimierung der kulturlandschaftlich geprägten Rheinauen-Landschaft mit großflächigen Feuchtlebensräumen sowie wertvollem, teils großflächig vernässtem Grünland mit zahlreichen typischen Auen-Lebensräumen wie Auenwaldresten, größeren und kleineren, naturnahen Stillgewässern, Röhrichten, (Kopf-) Baumreihen, Gebüschen, Hecken, Einzelbäumen und naturnahen Sand- und Kies-Uferabschnitten, als Habitate für zahlreiche seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten und als Teil der landesweit bedeutsamen Verbundachse "Rheinkorridor" und als Teilfläche des international bedeutsamen Feuchtgebietes Unterer Niederrhein
Gefährdungen:
  • Abbau Sand und Kies
  • Angelsport, Fischerei
  • Beseitigung alter Baeume
  • Biozideinsatz
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Mahd zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • Jagd
  • mangelnde Kopfbaumpflege
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Nutzungsaenderung (LW)
  • Rodung
  • Rodung (FW)
  • Sammeln (SP)
  • Trittschaden an Vegetation
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verfuellung
Maßnahmen:
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
  • Altholz erhalten
  • Anlegen von Laubgehoelzen
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Hecke anlegen, ergaenzen
  • Jagdausuebung beschraenken
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Beweidung
  • keine Entwaesserung
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • Kopfbaumpflege
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • Pflege von Hecken
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