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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Essenberger Bruch (DU-007)

Objektbezeichnung:

NSG Essenberger Bruch

Kennung:

DU-007

Ort: Duisburg
Kreis: Duisburg
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 9,09 ha
Offizielle Fläche: 8,23 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1989
Inkraft: 2009
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4506-0075
Kennung:

BK-4506-0075

Objektbezeichnung:

Naturschutzgebiet "Essenberger Bruch"

Link zur Karte: BK-4506-0075
Objektbeschreibung: Das NSG liegt in einer ehemaligen Rheinschlinge bei Winkelhausen. Es ist gekennzeichnet durch zahlreiche Hecken und Gehölzstreifen mit Kopfbäumen. Dazwischen liegen Obstweiden mit gepflegten Bäumen, Wiesen und eine Ackerfläche. Das Gebiet zeichnet sich durch einen sehr großen Strukturreichtum auf kleiner Fläche, die gut gepflegten Streuobstweiden und das extensiv genutzte Grünland aus. Es ist wertvoller Lebensraum seltener Pflanzenarten von Hecken- und Gebüschbrütern. Die Ackernutzung beeinträchtigt den hohen Wert. Im Biotopverbundsystem der ehemaligen Rheinschlinge gehört das äußerst strukturreiche NSG zu den wichtigsten Teilflächen. Hauptentwicklungsziele sind die Förderung einer flächendeckenden extensiven Grünlandnutzung und die Fortsetzung der fachgerechten Pflege der reichhaltigen Gehölzstrukturen.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (1,90 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (1,50 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Obstbaumbestaende <NHK0> (3,80 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Hecke <BD0> (1,80 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (0,10 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (1,50 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,50 ha)
  • Acker <HA0> (1,50 ha)
  • Streuobstweide <HK3> (3,80 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Birnbaum (Pyrus communis)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hohler Lerchensporn (Corydalis cava (subsp. cava))
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zwetschge (Prunus domestica)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt einer strukturell vielfaeltigen Kulturlandschaft durch Beibehaltung der Gruenlandnutzung und den Erhalt aller Gehoelzstrukturen. Entwicklung zu einem vollständig extensiv als Grünland genutzten Gebiet.
Gefährdungen:
  • Beseitigung alter Baeume
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Mahd zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • intensive Gehoelzpflege
  • Nutzungsaenderung (LW)
  • Rodung
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
Maßnahmen:
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung extensivieren
  • Obstbaumpflege
  • Pflege von Hecken
  • Wiederaufnahme urspruenglicher Nutzung nach Nutzungsaenderung
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