Titel:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Logo:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Naturschutzgebiet Urdenbacher Kaempen (D-003)

Objektbezeichnung:

NSG Urdenbacher Kaempen

Kennung:

D-003

Ort: Duesseldorf
Kreis: Duesseldorf
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 323,50 ha
Offizielle Fläche: 324,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1983
Inkraft: 2011
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4807-901
Kennung:

BK-4807-901

Objektbezeichnung:

Urdenbacher Kämpe und Garather Mühlenbach

Link zur Karte: BK-4807-901
Objektbeschreibung: Strukturreiche, rezent überflutete grünlanddominerte Rheinauenlandschaft. Im Bereich des Urdenbacher Altrheinbogens wächst entlang der Geländekante ein ausgedehnter Weichholzauenwald, in dem Röhrichte und flache Altwässer eingestreut sind. Parallel zum Urdenbacher Altrhein verläuft ein Damm, der als Rad- und Fußweg genutzt wird. An zwei Stellen ist der Damm geöffnet. Zwischen den Öffnungen fließt der Bach als Tieflandbach mit wechselnder Breite und Fließgeschwindigkeit. Ausgedehnte Röhrichte und Weidengebüsche begleiten den Bach. Südlich grenzt ein regelmäßig überschwemmter großflächiger Wiesenbereich an, mit extensiv genutzten Wiesenknopf-Silgenwiesen, artenreichen Glatthaferwiesen, Feuchtwiesen und -weiden sowie einem von feuchten Hochstaudenfluren begleiteten Graben. Baumreihen mit Pappeln, Weiden und Kopfbäumen sowie einzelne Hecken gliedern das Grünland. Im Osten befindet sich ein naturnaher Abschnitt des Garather Mühlenbaches, der in den Urdenbacher Altrhein entwässert. Der mäandrierende Bachlauf weist ein abwechslungsreiches Sandbett mit Prall- und Gleithängen, mässig steilen Ufern und unterspülten Randgehölzen auf. Im Westen befinden sich ausgedehnte Obstwiesen und -weiden mit zahlreichen alten Kopfweiden sowie Glatthaferwiesen. In einer Flutrinne wachsen ausgedehnte feuchte Hochstaudenfluren. Das Gebiet ist ein charakteristischer Ausschnitt der Rheinauenlandschaft von landesweiter Bedeutung. In diesem Rheinauenkomplex befinden sich Vorkommen des prioritären Lebensraums Weichholzauenwälder sowie weiterer stromtallandschaftstypischer FFH-Lebensräume (Feuchte Uferhochstaudenfluren, Altgewässer und deren Röhrichtzonen). Herausragende Bedeutung hat dieser Gebietskomplex für den Lebensraum magere Flachland-Mähwiesen (hier: Glatthaferwiesen, Wiesenknopf-Silgenwiesen), da hier die letzten großflächigen und beispielhaft ausgebildeten Bestände dieser, teils von der Vernichtung bedrohten, Wiesen-Gesellschaften in NRW vorkommen. Hier wachsen die stark gefährdeten Stromtal-Pflanzenarten Langblättriger Blauweiderich und entlang der Gräben große Bestände der Sumpf-Wolfsmilch und selten das Sumpfgreiskraut. Der Urdenbacher Altrhein entwickelt sich nach der Öffnung des Dammes zu einem typisch ausgeprägten, strukturreichen Tieflandbach, wie er in NRW sonst nicht mehr vorkommt. Im Gebiet brüten mehrere auenspezifische Vogelarten, u. a. Baumfalke, Pirol, Nachtigall, Eisvogel, Wasserralle, Teich-, Sumpfrohrsänger und Kuckuck. Hinzukommen zahlreiche Wintergäste wie Krick- und Schnatterente und eine Graureiherkolonie. Die Altwässer und Kleingewässer sind Reproduktionslebensräume des Kammmolchs. Der Altrhein ist Laichplatz, Jungfisch-, Nahrungs-, und Ruhehabitat für die im Anhang II der FFH-Richtlinie aufgeführten Fische Barbe, Koppe und Steinbeißer und die typischen Auenarten Hecht und Schleie. Die ausgedehnten Obstweiden und Kopfweidenbestände beherbergen eine für die Region bedeutsame Population des Steinkauzes. Das Gebiet ist insbesondere aufgrund seiner Lage im Ballungsrandgebiet ein bedeutendes Verbindungsglied zwischen Niederrhein und Mittelrhein. Hauptentwicklungsziele sind die Erhaltung und Vermehrung der artenreichen Flachlandmähwiesen, der Hart- und Weichholzauenwälder sowie der Hochstaudenfluren, die ungestörte Entwicklung des Urdenbacher Altrheins, Vermehrung von artenreichen Säumen als Lebensraum für Insekten und die Schaffung weiterer Laichhabitate für Fische durch Öffnung einer Flutrinne.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (169,99 ha)
  • Feuchte Hochstaudenfluren <6430> (1,75 ha)
  • Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen <6510> (92,33 ha)
  • Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder <91E0> (14,97 ha)
  • Hartholz-Auenwälder <91F0> (1,95 ha)
  • Sümpfe, Riede und Röhrichte <NCC0> (3,12 ha)
  • Mesophiles Wirtschaftsgrünland incl. Brachen <NE00> (6,38 ha)
  • Nass- und Feuchtgrünland incl. Brachen <NEC0> (25,54 ha)
  • Fließgewässer <NFM0> (0,71 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • <> (1,74 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (0,30 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AA2> (0,62 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (1,82 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <AB9> (0,08 ha)
  • Erlenwald <AC0> (1,23 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (0,18 ha)
  • Birkenwald <AD0> (1,19 ha)
  • Weidenwald <AE0> (16,32 ha)
  • Pappelwald <AF0> (24,39 ha)
  • Pappelmischwald <AF1> (0,15 ha)
  • Eschenwald <AM0> (3,29 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (1,68 ha)
  • Roteichenmischwald <AO1> (0,25 ha)
  • Hainbuchenwald <AQ0> (0,57 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (2,21 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (2,14 ha)
  • Feldgehoelz aus gebietsfremden Baumarten <BA2> (0,07 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (9,51 ha)
  • Gebuesche und Strauchgruppen mit vorwiegend heimischen Straucharten <BB11> (0,14 ha)
  • Hecke <BD0> (4,90 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (8,50 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (0,04 ha)
  • Baumreihe <BF1> (3,37 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (1,64 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (0,43 ha)
  • Kleinseggenried, Binsensumpf <CC0> (0,04 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <CD1> (0,31 ha)
  • Roehrichtbestand <CF0> (0,01 ha)
  • Roehrichtbestand niedrigwuechsiger Arten <CF1> (0,59 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <CF2> (2,45 ha)
  • Fettwiese <EA0> (120,84 ha)
  • Fettweide <EB0> (15,56 ha)
  • frische bis maessig trockene Maehweide <EB2> (6,60 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (23,54 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (3,33 ha)
  • Flutrasen <EC5> (7,01 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,37 ha)
  • brachgefallenes Fettgruenland <EE0a> (0,94 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,45 ha)
  • Gering bis maessig verbuschte Gruenlandbrache <EE5> (0,20 ha)
  • Altwasser (abgebunden) <FC2> (1,17 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,02 ha)
  • Fluss-, Bachstau <FH2> (0,59 ha)
  • Tieflandbach <FM5> (2,72 ha)
  • Graben <FN0> (0,14 ha)
  • Graben mit intakter Stillgewaesservegetation <FN2> (1,31 ha)
  • Acker <HA0> (1,32 ha)
  • Deich aus erdigem Material <HE1> (2,74 ha)
  • Garten, Baumschule <HJ0> (1,37 ha)
  • Streuobstweide <HK3> (20,64 ha)
  • Streuobstbrache <HK9> (0,97 ha)
  • Park, Gruenanlage <HM0> (0,66 ha)
  • Friedhof, Begraebnisstaette <HR0> (0,07 ha)
  • Lagerplatz <HT5> (0,04 ha)
  • Feuchter (nasser) Ruderalsaum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA1> (0,15 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA2> (2,65 ha)
  • Fettgruenland-Saum <KC1a> (0,06 ha)
  • Feuchte Hochstaudenflur, flaechenhaft <LB1> (5,16 ha)
  • Neophytenflur <LB3> (1,07 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (4,53 ha)
  • Spielplatz <SP3> (0,32 ha)
  • Rad-, Fussweg <VB5> (0,05 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Artengruppe Schlank-Segge (Carex acuta agg.)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Bruch-Weide Sa. (Salix fragilis agg.)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dolden-Milchstern Sa. (Ornithogalum umbellatum agg.)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echte Zaunwinde Sa. (Calystegia sepium agg.)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Flatter-Ulme (Ulmus laevis)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbe Wiesenraute (Thalictrum flavum)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Sumpfsimse Sa. (Eleocharis palustris agg.)
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Wasserdarm (Stellaria aquatica)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Kriech-Quecke (Elymus repens subsp. repens)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnliches Schilf i.e.S. (Phragmites australis var. australis)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Goldhafer Sa. (Trisetum flavescens agg.)
  • Grossbluetiges Wiesenlabkraut i.e.S. (Galium album subsp. album)
  • Grosse Bibernelle (Pimpinella major)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Gundermann (Sa.) (Glechoma hederacea agg.)
  • Haengende Segge (Carex pendula)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
  • Hohe Weide (Salix rubens (S. alba x fragilis))
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hybridpappel-Kultursorte (Populus canadensis (cvar. marilandica))
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Japan-Staudenknoeterich (Fallopia japonica)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kleine Wiesenraute (Thalictrum minus agg.)
  • Kleines Maedesuess (Filipendula vulgaris)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Kuemmelblatt-Haarstrang (Peucedanum carvifolia)
  • Langblaettriger Ehrenpreis (Veronica maritima)
  • Loewenzahn (Taraxacum spec.)
  • Mandel-Weide (Salix triandra)
  • Nessel-Seide (Cuscuta europaea)
  • Orangerotes Springkraut (Impatiens capensis)
  • Orientalischer Bocksbart (Tragopogon orientalis)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Quendel-Ehrenpreis (Veronica serpyllifolia)
  • Riesen-Goldrute (Solidago gigantea)
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rueben-Kaelberkropf (Chaerophyllum bulbosum (subsp. bulbosum))
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Rundblaettrige Glockenblume Sa. (Campanula rotundifolia agg.)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scharfer Hahnenfuss (Sa.) (Ranunculus acris agg.)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwarzer Senf (Brassica nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Silber-Weide (Sa.) (Salix alba agg.)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Greiskraut (Senecio paludosus)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Schafgarbe Sa. (Achillea ptarmica agg.)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Sternmiere (Stellaria palustris)
  • Sumpf-Weidenroeschen (Epilobium palustre)
  • Sumpf-Wolfsmilch (Euphorbia palustris)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Ufer-Segge (Carex riparia)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasser-Sumpfkresse (Rorippa amphibia)
  • Weinberg-Lauch Sa. (Allium vineale)
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weisses Straussgras Sa. (Agrostis stolonifera agg.)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis subsp. pratensis)
  • Wiesen-Bocksbart Sa. (Tragopogon pratensis)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Silau (Silaum silaus)
  • Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)
  • Wiesenfuchsschwanzgras (Sa.) (Alopecurus pratensis agg.)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
Tierarten:
Schutzziele: Erhaltung einer vielfältig strukturierten rezent überfluteten Rheinauenlandschaft, insbesondere der stromtallandschaftstypischen Strukturen, der Auenwälder, Hochstaudenfluren, Röhrichte, Auen- und Altgewässer und Fließgewässer sowie der mageren Flachland-Mähwiesen, Feuchtwiesen, Streuobstwiesen, Hecken und Kleingehölze durch extensive Nutzung. Ein weiteres Ziel ist die Erhaltung des Landschaftsbildes einer reich strukturierten Kulturlandschaft.
Gefährdungen:
  • Abwasserbelastung
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • freilaufende Hunde (SP)
  • Isolation von Lebensgemeinschaften
  • Stoerungen durch Reiten (SP)
  • Trampelpfad (SP)
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Beseitigung von verdaemmenden Gehoelzen
  • der natuerlichen Entwicklung ueberlassen
  • Ersatz abgaengiger Obstbaeume
  • Gewaesser anlegen, verlegen, optimieren
  • Kopfbaumpflege
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Neophyten beseitigen
  • Obstbaumpflege
  • Pflege von Hecken
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
Die Kartenanwendung benötigt Javascript. Falls Sie diese Karte aufrufen möchten, schalten Sie in Ihrem Browser Javascript ein.