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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Rotthaeuser Bachtal (D-004)

Objektbezeichnung:

NSG Rotthaeuser Bachtal

Kennung:

D-004

Ort: Duesseldorf
Kreis: Duesseldorf
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 107,88 ha
Offizielle Fläche: 108,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1984
Inkraft: 2011
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung erfolgt gem. § 20 a, b und c LG insbesondere

1. wegen der Bedeutung des Gebietes für die Errichtung eines zusammenhängenden ökologischen
Netzes besonderer Schutzgebiete in Europa (Natura 2000),

2. wegen der naturnahen Hainsimsen-Buchenwaldbestände mit strukturreichen, gliedernden Bachtälern,
die von Feuchtwiesen und feuchten Hochstauden begleitet werden und z.B. dem Schwarzspecht, dem
Wespenbussard und dem Eisvogel als Lebensraum dienen,
3. zur Bewahrung und Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der natürlichen Lebens-
räume von gemeinschaftlichem Interesse gem. Art. 4 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 2 Abs. 2 der Richtlinie
92/43/EWG. Hierbei handelt es sich um die folgenden natürlichen Lebensräume gem. Anhang I der FFH
" Richtlinie
- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder, ca. 1,7 ha. (NATURA 2000"- Code: 91E0, Prio-
ritärer Lebensraum)
- Hainsimsen-Buchenwald, ca. 24,8 ha. (NATURA 2000 - Code 9110), 4. zur Förderung von Arten von
gemeinschaftlichem Interesse nach FFH- oder Vogelschutzrichtlinie
- Eisvogel (Brütend) Anhang I-Art der Vogelschutzrichtlinie
-Schwarzspecht (Brütend) Anhang I-Art der Vogelschutzrichtlinie
-Wespenbussard (Brütend) Anhang I-Art der Vogelschutzrichtlinie
- Teichrohrsänger (Brütend)

5.zur Erhaltung und Entwicklung großflächig-zusammenhängender, naturnaher Hainsimsen-Buchenwälder mit
ihrer typischen Fauna und Flora in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen / Altersphasen und in ihrer stand-
örtlichen typischen Variationsbreite, inklusive ihrer Vorwälder, Gebüsch- und Staudenfluren und ihrer Wald-
ränder sowie eines dauerhaften und ausreichenden Anteils von Alt-und Totholz,

6.zur Erhaltung und Entwicklung der Erlen-Eschenwälder, mit ihrer typischen Fauna und Flora in ihren ver-
schiedenen Entwicklungsstufen / Altersphasen und in ihrer standörtlichen typischen Variationsbreite, inklu-
sive ihrer Vorwälder, Gebüsch- und Staudenfluren sowie eines dauerhaften und ausreichenden Anteils von Alt-
und Totholz,

7.zur Erhaltung der Eisvogel-Population

8.zur Erhaltung der Teichrohrsänger-Population

9.zur Erhaltung und Förderung der Wespenbussard-Population

10. zur Erhaltung eines vielfältig gegliederten Biotopkomplexes, der sich insbesondere aus Quellgebieten,
Bächen, Teichen mit Verlandungsflächen, Hochstaudenfluren, Röhrichten, Seggenbeständen, Grünland
unterschiedlicher Nutzungsintensität, Feuchtwiesen, Obstwiesen, Brachen und Sukzessionsflächen, Hohlweg,
Gebüsch, Hecken und Feldgehölzen, Weidengebüsch, Bruchwald und bewaldeten Kerbtälern zusammensetzt,

11. zum Schutz der dort wildlebenden z.T. seltenen, gefährdeten und/oder lokal bedeutenden Pflanzen und
Tiere, und zur Erhaltung und Wiederherstellung der von ihnen benötigten Habitate und Lebensräume,

12.wegen der Bedeutung für den landesweiten und regionalen Biotopverbund,

13.zumErhalt der klimatischen Ausgleichfunktion sowie zum Erhalt der Kaltluftentstehungs- und -abflussgebiete,

14. zur Herstellung bzw. Wiederherstellung von Grünlandflächen, Brachen oder Gehölzflächen als Pufferzone
zwischen den intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen und den naturnahen Bereichen des oben be-
schriebenen Biotopkomplexes zum Schutz vor Erosionen, vor Bodeneintrag (Bodeneinschwemmung) und
vor Dünger- und Biozideintrag,

15. zur Wiederherstellung einer für das Mittelgebirge typischen Bachlandschaft und

16.wegen der besonderen landschaftlichen Vielfalt und der hervorragenden Schönheit des Tales.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4707-0043
Kennung:

BK-4707-0043

Objektbezeichnung:

NSG Rotthäuser Bachtal

Link zur Karte: BK-4707-0043
Objektbeschreibung: Asymmetrisches, von Norden nach Süden verlaufendes Bachtal mit seinen Seitentälchen am Rande des Bergischen Landes mit einem vielfältig gegliederten Biotopkomplex. Der Rotthäuser Bach ist im Norden und Süden des Gebietes zu einer Kette von insgesamt 20 kleineren und größeren Teichen aufgestaut. Die größeren Teiche weisen teilweise Flachufer mit ausgedehntem Röhricht auf. Die kleineren Teiche haben überwiegend ein Steilufer. In aufgelassenen Teichen haben sich Röhrichte entwickelt. Der Rotthäuser Bach ist begradigt und eingetieft. Im Zentrum des Tals durchfließt er ausgedehnte Schilfröhrichte, in denen sich das Drüsige Springkraut stark ausbreitet. Kleinflächig sind im Talgrund Feuchtwiesen, Hochstaudenfluren und Seggenrieder anzutreffen. Auf den steilen Osthängen des Bachtals und in den meist trockenen Seitentälchen erstrecken sich ausgedehnte bodensaure Hainsimsen-Buchenwälder, denen z.T. stärker Stieleiche beigemischt ist. Daneben finden sich Birkenwälder und ein kleiner Roteichenbestand. An den quelligen Hangfüßen finden sich als schmaler Saum zwischen Röhricht und Buchenwald ein Erlenwald bzw. Grauerlengebüsch. Im nördlichen Teil des Bachtals werden die weniger steilen Seitentälchen als Wiesen und Schafweiden genutzt, teilweise sind diese brachgefallen. Entlang der Teiche wächst hier ein Pappelbestand. Der Koppelsbach ist der nördliche Zufluss zum Rotthäuser Bach. In seinem engen Bachtal und den Seitentälchen wachsen bachbegleitende Erlenwälder mit einen großen Vorkommen des Riesenschachtelhalms im Kontakt mit quellig durchsickerten Grauweidengebüschen, Röhricht und Seggenriedern. In den trockengefallenen Teichen im Süden des Koppelsbaches kommen große Bestände der Rispenseggen vor. An den Hängen wachsen Buchen- und Buchen-Eichen-Wälder, in kleinerem Umfang Roteichen und Fichten. Über dem nordwestlichen Abschnitt des Bachtals verläuft eine Hochspannungsleitung unter der ausgedehnte Gebüschen wachsen. Die Seitentälchen sind auf den Höhen von artenarmen Honiggras-Wiesen, Pferdeweiden, einer jüngeren Obstwiese sowie einer Aufforstung umgeben. Die besondere Bedeutung des Gebietes liegt in dem Vorkommen von ausgedehnten alt- und totholzreichen bodensauren Buchenwäldern (FFH-Lebensraumtyp) mit einem guten bis hervorragenden Erhaltungszustand sowie in dem Vorkommen von gut charakterisierten bachbegleitenden Erlen-Eschenwälder (prioritärer FFH-Lebensraumtyp) mit einem großen Bestand der Rote Liste-Art Riesenschachtelhalm. Die großen Schilfflächen in enger Verzahnung mit Teichen, Seggenriedern, Feuchtwiesen und Weidengebüschen bieten Wasserralle Teichrohrsänger, Rohrammer, Feldschwirl und Sumpfrohrsänger und dem Eisvogel einen geeigneten Lebensraum. Die Teiche und Tümpel bieten, sofern sie ohne Fischbesatz sind, idealen Laichplatz für Amphibien und Reproduktionshabitat für Libellen. Das Bachtal ist mit seiner vielfältigen strukturreichen Biotopausstattung typisch ist für Täler am Westrand des Bergischen Landes Für den landesweiten Biotopverbund hat das Gebiet als Bindeglied zwischen Lößlandschaft und Mittelgebirge Bedeutung innerhalb des Rheinterrassen-Korridors. Im regionalen Biotopverbund steht es in Wechselwirkung mit den Naturschutzgebieten der Düsselaue. Im Gebiet gilt es die strukturreichen Bachtäler mit ihren landschaftstypischen Lebensräumen zu erhalten, zu optimieren und teilweise auch wieder herzustellen (z.B. ausgebaute Bachabschnitte). Schutz und Erhaltung der großflächigen Buchenwälder durch naturnahe Waldbewirtschaftung.
Lebensraumtypen:
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (28,70 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (2,72 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (3,30 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (0,18 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (2,20 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (2,40 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (6,20 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (6,40 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (0,57 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Auwaelder (2,09 ha)
  • Bruch- und Sumpfwaelder (0,80 ha)
  • Roehrichte (5,74 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (0,57 ha)
  • Suempfe (0,46 ha)
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (1,30 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AA2> (1,60 ha)
  • Buchenmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <AA3> (0,70 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (0,40 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (0,40 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <AB9> (1,70 ha)
  • Erlenwald <AC0> (0,70 ha)
  • Birkenwald <AD0> (4,00 ha)
  • Nadelbaum-Birkenmischwald <AD3> (0,20 ha)
  • Pappelwald <AF0> (0,80 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (0,40 ha)
  • Eschenwald <AM0> (0,80 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (0,20 ha)
  • Roteichenmischwald <AO1> (1,80 ha)
  • Laerchenmischwald <AS1> (0,90 ha)
  • Schlagflur <AT0> (0,60 ha)
  • Vorwald, Pionierwald <AU2> (0,20 ha)
  • Waldrand <AV0> (0,40 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,70 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (2,20 ha)
  • Stark verbuschte Gruenlandbrache (Verbuschung > 50%) <BB3> (0,90 ha)
  • Hecke <BD0> (1,00 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,80 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (0,70 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (2,40 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (0,60 ha)
  • Erstaufforstung landwirtschaftlicher Flaechen mit Laubbaeumen <BM2> (1,30 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <CF2> (0,20 ha)
  • Fettwiese <EA0> (11,90 ha)
  • Fettweide <EB0> (7,40 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (0,30 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (3,60 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,60 ha)
  • Gering bis maessig verbuschte Gruenlandbrache <EE5> (1,90 ha)
  • Fischteich <FF2> (4,50 ha)
  • Acker <HA0> (4,50 ha)
  • Ackerbrache <HB0> (0,30 ha)
  • Garten, Baumschule <HJ0> (0,08 ha)
  • Streuobstwiese <HK2> (1,20 ha)
  • Streuobstweide <HK3> (0,07 ha)
  • Hofplatz, Lagerplatz <HT0> (0,60 ha)
  • Feuchter (nasser) Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA0> (0,20 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (19,05 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (3,41 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (6,24 ha)
  • Bruchgebuesch <yBB5> (0,18 ha)
  • Grossseggenried <yCD0> (0,24 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <yCD1> (0,22 ha)
  • Roehrichtbestand <yCF0> (0,86 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (4,88 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,57 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (1,70 ha)
  • Weiden-Bruchwald <zAE3> (0,62 ha)
  • Bachbegleitender Eschenwald <zAM2> (0,39 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ehrenpreis (Veronica montana)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Duennaehrige Segge (Carex strigosa)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echter Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eibe (Taxus baccata)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel Sa. (Alisma plantago-aquatica agg.)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer i.e.S. (Arrhenatherum elatius var. elatius)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Schilf i.e.S. (Phragmites australis var. australis)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gruene Teichbinse Sa. (Schoenoplectus lacustris agg.)
  • Gundermann (Sa.) (Glechoma hederacea agg.)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hybridpappel-Kultursorte (Populus canadensis (cvar. marilandica))
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Mittleres Hexenkraut (Circaea intermedia (C. alpina x lutetiana))
  • Moschuskraut (Adoxa moschatellina)
  • Riesen-Schachtelhalm (Equisetum telmateia)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schein-Zypergras-Segge (Carex pseudocyperus)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Sa.) (Salix alba agg.)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesenfuchsschwanzgras (Sa.) (Alopecurus pratensis agg.)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
Tierarten:
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Teichrohrsaenger (Acrocephalus scirpaceus)
  • Waldwasserlaeufer (Tringa ochropus)
  • Wasserralle (Rallus aquaticus)
Schutzziele: Erhalt und Entwicklung der großflächigen Buchenwälder durch naturnahe Waldbewirtschaftung. Erhalt eines strukturreichen, vielfältig gegliederten Bachtales mit bachbegleitenden Erlen-Eschenwäldern, Bruchwald, Weidengebüsch, Quellen, Teichen, Bächen, Röhricht, Seggenriedern, Feuchtwiesen, Hochstaudenfluren, Grünland, Brachen, Obstwiesen, Gebüsch, Hecken und Feldgehölzen. Wiederherstellung eines naturnahen Baches.
Gefährdungen:
  • Angelsport, Fischerei
  • Anpflanzung nicht autochthoner Arten
  • Ausbreitung Problempflanzen
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Freizeitaktivitaeten
  • intensive Beweidung
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Entbuschen einer Flaeche
  • Entnahme nicht bodenst. Gehoelze im Rahmen der forstl. Nutzung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • fischereiliche Nutzung regeln
  • Fliessgewaesser renaturireren
  • Foerderung bodenstaendiger Gehoelze
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Horst- und Hoehlenbaeume erhalten, sichern
  • Neophyten beseitigen
  • nicht lebensraumtypische Gehoelze entnehmen
  • Obstbaumpflege
  • Weg, Pfad verlegen
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