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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Tal der Ennepe (EN-028)

Objektbezeichnung:

NSG Tal der Ennepe

Kennung:

EN-028

Ort: Ennepetal
Kreis: Ennepe-Ruhr-Kreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 70,38 ha
Offizielle Fläche: 70,53 ha
Flächenanzahl: 7
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1999
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess Paragraph 20a, b, c LG
1. Zur Erhaltung von Lebensgemeinschaften und Lebensstaetten wildlebender, zum
gefaehrteten Pflanzen- und Tierarten,
Von besonderer Bedeutung sind hier Erhaltung und Entwicklung der naturnahen Strukturen und
der Dynamik des Fließgewaessers mit seiner typischen Vegetation und Fauna entsprechend
dem jeweiligen Leitbild des Fließgewaessertyps in seiner kulturlandschaftichen Praegung,
2. Aus wissenschaftlichen und landeskundlichen Gruenden wegen der zahlreichen Obergraeben
und Hammerteiche als Relikte einer ehemals raumtypischen Kleineisenverarbeitung,
3. Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit des Ennepetals,
4. Zur Wiederherstellung eines naturnahen Bachtales durch Extensivierung der jetzt noch intensiv
als Maehwiese genutzten Flaechen,
5. Zur Erhaltung und Foerderung von Magerwiesen und -weiden,
6. Zur Erhaltung und Foerderung von Nass- und Feuchtgruenlandwiesen.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4710-300
  • BK-4710-301
Kennung:

BK-4710-300

Objektbezeichnung:

Ennepetal zwischen Talsperre und Ahlhausen

Link zur Karte: BK-4710-300
Objektbeschreibung: Die hier in drei Teilflaechen beschriebenen Talabschnitte der Ennepe umfassen die als FFH-Gebiet vorgeschlagenen Bereiche zwischen der Talsperre und Ahlhausen. Die ueberwiegend noch naturnahe und unverbaute Ennepe ist ein schnell fliessender, etwa 4-6 m breiter, ueberwiegend flacher, nur stellenweise bis 1,5m tiefer, Fluss mit steiniger Sohle. Sie durchfliesst die Aue auf langen Strecken in weiten Boegen, stellenweise auch staerker maeandrierend und wird fast durchgaengig von einem gut ausgebildeten, beidseitig vorhandenem geschlossenen Ufergehoelz aus alten Erlen begleitet. Stellenweise sind Baumweiden, Hainbuchen, Eschen, Eichen beigemischt. Morphologisch weist sie durch Schotter- und Feinsedimentbaenke, Flach- und Steilufer eine hohe strukturelle Vielfalt auf, verbunden mit einer gut ausgebildeten Gewaesser- und Uferzonation mit Hochstaudensaeumen aus Pestwurz und Maedesuess. Haeufig ist submerse Vegetation des Flutenden Hahnenfusses entwickelt. An einigen alten Muehlen ist er gestaut. An den Ufern der Muehlenteiche z.T. kleine Rohrglanzgras- und Wasserschwadenroehrichte. Im Ennepetal befinden sich zahlreiche Obergraeben und Hammerteiche, die als Relikte der ehemaligen raumtypischen Kleineisenverarbeitung erhalten sind. Sie dokumentieren den kulturhistorischen Wert des Ennepe-Tales. Diese besitzen heute auf Grund der aufgegebenen Nutzung eine hohe Bedeutung fuer den Biotop- und Artenschutz. Die 100 bis 160 m breite Talsohle wird ueberwiegend von intensiv genutzten frischen Wiesen und Maehweide gepraegt, wobei der Wiesenanteil insgesamt etwas hoeher ist. Nasswiesen und Brachflaechen mit Maedesuess-Hochstaudenfluren sind nur stellenweise vorhanden. Mehrere Parzellen mit Feuchtwiesen befinden sich bei Behlingshammer, brachgefallenes Feuchtgruenland mit Maedesuessfluren im Komplex mit Ufergehoelzen sind bei Rehberg im Norden und im Bereich der suedlichen Teilflaeche, noerdlich Walkmuehle ausgebildet. Einige Feuchtgruenlandbrachen wurden mit Laubholz aufgeforstet. Das stellenweise tief eingeschnittene Tal ist durch Gebueschgruppen, Hecken, Ufergehoelze sowie Baumgruppen teilweise reich reich strukturiert. Die an das Gebiet angrenzenden Haenge und steil ansteigende Gelaendekanten und Boeschungen am Auenrand werden haeufig von Buchenmischwaeldern oder Eichen-Hainbuchenwaeldern (ehemalige Niederwaldnutzung) eingenommen. Im Norden grenzt an das Gebiet ein eindrucksvoller Felssteilhang (bestehendes ND Hohenstein). Suedlich des Gebietes verlaeuft die Ennepe im etwa 500m langen Abschnitt unmittelbar unterhalb der Talsperre in gemauerten Befestigungen bzw. verrohrt entlang von Brachflaechen, die zum Kartierzeitpunkt (2000) stark durch Bauarbeiten beeintraechtigt waren. Faunistische Angaben aus BK-4710-023 uebernommen.
Kennung:

BK-4710-301

Objektbezeichnung:

Ennepetal zwischen Talsperre und Ahlhausen

Link zur Karte: BK-4710-301
Objektbeschreibung: Die hier in acht Teilflaechen beschriebenen Talabschnitte der Ennepe umfassen die an das FFH-Gebiet angrenzende Bereiche zwischen der Talsperre und Ahlhausen, die ueber den LP einstweilig sichergestellt sind. Hierbei handelt es sich ueberwiegend um Randbereiche der Aue, die vorwiegend intensiv als Gruenland genutzt werden. Eine ostexponierter Hang im Sueden des Gebietes weist zahlreiche Magerkeitszeiger auf. Kleinere Bereiche der steil ansteigenden Gelaendekanten und Boeschungen am Auenrand werden stellenweise von Nadelgehoelzen eingenommen. Innerhalb der Flaechen befinden sich mehere Obergraeben und Hammerteiche, die als Relikte der ehemaligen raumtypischen Kleineisenverarbeitung erhalten sind. Sie dokumentieren den kulturhistorischen Wert des Ennepe-Tales. Der groesste, zentral gelegene Teich, der Stauweiher Peddenoede (z.Zt. fischereilich intensiv genutzt) ist bedeutsamer Wasservogel- Ueberwinterungsplatz. Bemerkungen: Auf Grund der reichhaltigen biotischen und strukturellen Ausstattung besitzt der Talzug trotz der bestehenden Nutzungen ein hohes Entwicklungspotential. Er stellt einen lokalen Haeufungsraum v.a. fuer RL Tierarten dar und fungiert als Wander- und Ausbreitungs- achse. Die hier beschriebenen Flaechen sind stets im Zusmmanhang mit der angrenzenden als FFH-Gebiet vorgeschlagenen Flaeche zu verstehen. Faunistische Angaben aus dem alten BK-4710-023 (NSG Bilstein und Enneppe) uebernommen.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Erlenwald <AC0> (0,61 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (1,79 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <AQ1> (1,84 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (1,70 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (0,47 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <BE2> (1,84 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (0,85 ha)
  • Fettwiese <EA0> (34,60 ha)
  • Fettweide <EB0> (23,29 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (0,61 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,85 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,61 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,85 ha)
  • Teich <FF0> (2,97 ha)
  • Graben <FN0> (0,85 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA2> (0,85 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (0,61 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (1,23 ha)
  • Magerweide <yED2> (0,47 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,61 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <zFO1> (7,36 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Aehrige Teufelskralle (Phyteuma spicatum)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreiteiliger Zweizahn (Bidens tripartita (subsp. tripartita))
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Brunnenkresse Sa. (Nasturtium officinale agg.)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faden-Binse (Juncus filiformis)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus fluitans)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus aquatilis)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
  • Horst-Rotschwingel (Festuca nigrescens (subsp. nigrescens))
  • Kleinbluetiger Hohlzahn (Galeopsis bifida)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Mandel-Weide (Salix triandra)
  • Moschus-Malve (Malva moschata)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Quendel-Ehrenpreis (Veronica serpyllifolia)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Teufelskralle (Phyteuma nigrum)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Weidenroeschen (Epilobium palustre)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Greiskraut (Senecio aquaticus)
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Wildes Stiefmuetterchen i.e.S. (Viola tricolor)
  • Wirbeldost (Clinopodium vulgare (subsp. vulgare))
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
Tierarten:
  • Acilius sulcatus (Acilius sulcatus)
  • Admiral (Vanessa atalanta)
  • Agapetus fuscipes (Agapetus fuscipes)
  • Amsel (Turdus merula)
  • Asellus aquaticus (Asellus aquaticus)
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Bachforelle (Salmo trutta fario)
  • Bachneunauge (Lampetra planeri)
  • Bachstelze (Motacilla alba)
  • Baetis rhodani (Baetis rhodani)
  • Becher-Azurjungfer (Enallagma cyathigerum)
  • Bekassine (Gallinago gallinago)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Bergwald-Laufkaefer (Carabus sylvestris)
  • Bibio marci (Bibio marci)
  • Blaesshuhn (Fulica atra)
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Blaumeise (Parus caeruleus)
  • Blauvioletter Wald-Laufkaefer (Carabus problematicus)
  • Blindschleiche (Anguis fragilis)
  • Blindschnecke (Cecilioides acicula)
  • Blutrote Heidelibelle (Sympetrum sanguineum)
  • Bockkaefer (Leptura maculata)
  • Brauner Grashuepfer (Chorthippus brunneus)
  • Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus)
  • Braunkehlchen (Saxicola rubetra)
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Bunter Grashuepfer (Omocestus viridulus)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Cantharis fusca (Cantharis fusca)
  • Chloroperla spec. (Chloroperla spec.)
  • Chrysopa perla (Chrysopa perla)
  • Cicadella viridis (Cicadella viridis)
  • Corymbia rubra (Corymbia rubra)
  • Crunoecia irrorata (Crunoecia irrorata)
  • Dinocras cephalotes (Dinocras cephalotes)
  • Dunkers Quellschnecke (Bythinella dunkeri)
  • Dytiscus marginalis (Dytiscus marginalis)
  • Ecdyonurus forcipula (Ecdyonurus forcipula)
  • Eichhoernchen (Sciurus vulgaris)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Epeorus sylvicola (Epeorus sylvicola)
  • Eristalis tenax (Eristalis tenax)
  • Erlenzeisig (Carduelis spinus)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Feld-Sandlaufkaefer (Cicindela campestris)
  • Fischadler (Pandion haliaetus)
  • Fitis (Phylloscopus trochilus)
  • Fluss-Napfschnecke (Ancylus fluviatilis)
  • Flussuferlaeufer (Actitis hypoleucos)
  • Fruehe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Gammarus pulex (Gammarus pulex)
  • Gartengrasmuecke (Sylvia borin)
  • Gebaenderter Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Gefleckte Schuesselschnecke (Discus rotundatus)
  • Gefleckter Bluetenbock (Pachytodes cerambyciformis)
  • Gekoernter Laufkaefer (Carabus granulatus)
  • Gelbspoetter (Hippolais icterina)
  • Gemeine Bernsteinschnecke (Succinea putris)
  • Gemeine Blutzikade (Cercopis vulnerata)
  • Gemeine Dornschrecke (Tetrix undulata)
  • Gemeine Eichenschrecke (Meconema thalassinum)
  • Gemeine Eintagsfliege (Ephemera vulgata)
  • Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum)
  • Gemeiner Blaeuling (Polyommatus icarus)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Gemeiner Rueckenschwimmer (Notonecta glauca)
  • Gerris spec. (Gerris spec.)
  • Gewoehnliche Strauchschrecke (Pholidoptera griseoaptera)
  • Glyphotaelius pellucidus (Glyphotaelius pellucidus)
  • Goera spec. (Goera spec.)
  • Goldammer (Emberiza citrinella)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Grauschnaepper (Muscicapa striata)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Grosser Brettlaeufer (Abax parallelepipedus)
  • Gruener Langfuehler (Adela reaumurella)
  • Haematopota pluvialis (Haematopota pluvialis)
  • Haubenmeise (Parus cristatus)
  • Hermelin (Mustela erminea)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Hydropsyche spec. (Hydropsyche spec.)
  • Igel (Erinaceus europaeus)
  • Kleiber (Sitta europaea)
  • Kleiner Fuchs (Aglais urticae)
  • Kleiner Heufalter (Coenonympha pamphilus)
  • Kohlmeise (Parus major)
  • Landkaertchen (Araschnia levana)
  • Lederlaufkaefer (Carabus coriaceus)
  • Lepidostoma hirtum (Lepidostoma hirtum)
  • Liponeura spec. (Liponeura spec.)
  • Lipoptena cervi (Lipoptena cervi)
  • Lucilia caesar (Lucilia caesar)
  • Maulwurf (Talpa europaea)
  • Moenchsgrasmuecke (Sylvia atricapilla)
  • Nachtigall-Grashuepfer (Chorthippus biguttulus)
  • Nepa rubra (Nepa rubra)
  • Nesselbock (Agapanthia villosoviridescens)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Niphargus spec. (Niphargus spec.)
  • Noctua pronuba (Noctua pronuba)
  • Ochsenauge (Maniola jurtina)
  • Odontocerum albicorne (Odontocerum albicorne)
  • Osmylus fulvicephalus (Osmylus fulvicephalus)
  • Panorpa communis (Panorpa communis)
  • Philaenus spumarius (Philaenus spumarius)
  • Philopotamus spec. (Philopotamus spec.)
  • Phryganea grandis (Phryganea grandis)
  • Planaria gonocephala (Planaria gonocephala)
  • Plattbauch (Libellula depressa)
  • Plea leachi (Plea leachi)
  • Polycelis felina (Polycelis felina)
  • Praechtiger Blattkaefer (Chrysolina fastuosa)
  • Pseudopanthera macularia (Pseudopanthera macularia)
  • Rabenkraehe (Corvus corone corone)
  • Rauchschwalbe (Hirundo rustica)
  • Rehwild (Capreolus capreolus)
  • Rhyacophila spec. (Rhyacophila spec.)
  • Ringelnatter (Natrix natrix)
  • Ringeltaube (Columba palumbus)
  • Roetliche Glanzschnecke (Aegopinella nitidula)
  • Rohrammer (Emberiza schoeniclus)
  • Rote Wegschnecke (Arion rufus)
  • Rotfuchs (Vulpes vulpes)
  • Rotkehlchen (Erithacus rubecula)
  • Schlammfliege (Sialis lutaria)
  • Schlingnatter (Coronella austriaca)
  • Schwarzmuendige Baenderschnecke (Cepaea nemoralis)
  • Sericostoma spec. (Sericostoma spec.)
  • Sigara spec. (Sigara spec.)
  • Simulium spec. (Simulium spec.)
  • Singdrossel (Turdus philomelos)
  • Sommergoldhaehnchen (Regulus ignicapillus)
  • Sperber (Accipiter nisus)
  • Spitzhorn-Schlammschnecke (Lymnaea stagnalis)
  • Star (Sturnus vulgaris)
  • Stockente (Anas platyrhynchos)
  • Sumpfgrashuepfer (Chorthippus montanus)
  • Sumpfmeise (Parus palustris)
  • Sumpfrohrsaenger (Acrocephalus palustris)
  • Tagpfauenauge (Inachis io)
  • Tannenmeise (Parus ater)
  • Teichhuhn (Gallinula chloropus)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Tipula maxima (Tipula maxima)
  • Tipula oleracea (Tipula oleracea)
  • Trauerschnaepper (Ficedula hypoleuca)
  • Velia caprai (Velia caprai)
  • Violetter Silberfalter (Brenthis ino)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Waldkauz (Strix aluco)
  • Waldspitzmaus (Sorex araneus)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Wasserfledermaus (Myotis daubentonii)
  • Wasserspitzmaus (Neomys fodiens)
  • Weidenmeise (Parus montanus)
  • Weissmuendige Baenderschnecke (Cepaea hortensis)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Zaunkoenig (Troglodytes troglodytes)
  • Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
  • Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
  • Zwergspitzmaus (Sorex minutus)
  • Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis)
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung der naturnahen Strukturen und der Dynamik des Fließgewässers
mit seiner typischen Vegetation und Fauna , Erhaltung und Wiederherstellung der Lebensgemeinschaften des Feucht- und Nassgruenlandes.Sicherung eines typischen Mittelgebirgswiesentales zur Erhaltung und
Wiederherstellung der Lebensgemeinschaften des Feucht- und
Nassgruenlandes und Optimierung eines avifaunistisch bedeutsamen Stausees
Gefährdungen:
  • Angelsport, Fischerei
  • Aufforstung
  • Duengung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Verkehr
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Duengung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Wiedervernaessung
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