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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Vogelschutzgebiet Heisinger Bogen (E-011)

Objektbezeichnung:

NSG Vogelschutzgebiet Heisinger Bogen

Kennung:

E-011

Ort: Essen
Kreis: Essen
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 8,97 ha
Offizielle Fläche: 9,50 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1989
Inkraft: 1992
Außerkraft: 9999
Schutzziel: - zur Erhaltung und Entwicklung der Bruchwald- und Flachwasserbe-
reiche als Lebensstaette. Rast- und Ueberwinterungsplatz fuer
Wasser- und Watvoegel,
- zur Erhaltung des Raumes als Lebensstaette fuer Libellen, Falter
und Amphibien sowie fuer Wasserpflanzen,
- zur Erhaltung einer urwuechsigen Bruchlandschaft,
- wegen der Eigenart und Schoenheit der Gehoelze als gliedernde und
belebende Landschaftselemente
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4608-0010
Kennung:

BK-4608-0010

Objektbezeichnung:

NSG Vogelschutzgebiet im Heisinger Bogen

Link zur Karte: BK-4608-0010
Objektbeschreibung: Das Gebiet befindet sich an der Südspitze der Heisinger Halbinsel ('Heisinger Bogen') und umfasst einen Flachwasserbereich mit Resten von Erlenbruchwald sowie einer gut entwickelten Schwimmblattzone. Hier brüten viele zum Teil seltene Vogelarten. Am Ufer befinden sich begleitend Gehölzstreifen mit Erle, Bergahorn und Hainbuche. Angrenzend an das Gebiet liegt ein Auenwaldrest mit einer gut entwickelten Krautschicht, der in regelmäßigen Abständen überflutet wird. An der Grenze des Gebietes verläuft ein Wanderweg. Wertbestimmend sind der Flachwasserbereich mit seinem Erlenbruch und der Schwimmblattzone als Refugialbiotope für viele Vogelarten. Das Gebiet hat auch wichtige Funktion als Rastplatz für Zugvögel. Der Biotopkomplex ist hoch repräsentativ und daher besonders schützenswert im Sinne der Schutzzielkonzeption für den Naturraum. Beeinträchtigungen sind vor allem durch Freizeitaktivitäten (Wassersport), Müll und freilaufende Hunde zu erkennen. Das Gebiet hat große Bedeutung als Rastplatz für Zugvögel ist für den Biotopverbund von herausragender Bedeutung.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (0,61 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (0,09 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Ufergehoelze (nicht FFH-LRT) <NBE0> (1,93 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moore, Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH) auf Primärstandorten <NCA0-ung.> (0,88 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (5,25 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (0,61 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <BE2> (1,93 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,09 ha)
  • Roehrichtbestand niedrigwuechsiger Arten <CF1> (0,88 ha)
  • Stausee, Talsperre, Vorbecken <FH1> (5,25 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Gelbe Teichrose (Nuphar lutea)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt und Entwicklung von Flachwasserbereichen und Erlenbruchwald als Lebensraum für viele Vogelarten
Gefährdungen:
  • freilaufende Hunde (SP)
  • Freizeitaktivitaeten
  • Muellablagerung
  • Trittschaeden
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Verbot des freilaufenlassens von Hunden
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