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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Wiebachtal und Siepener Bachtal (GM-092)

Objektbezeichnung:

NSG Wiebachtal und Siepener Bachtal

Kennung:

GM-092

Ort: Radevormwald
Kreis: Oberbergischer Kreis
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 81,54 ha
Offizielle Fläche: 94,14 ha
Flächenanzahl: 3
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 2007
Inkraft: 2007
Außerkraft: 2027
Schutzziel: (1) Die Unterschutzstellung erfolgt wegen der besonderen Bedeutung des Gebietes
a) gemäß § 20 Buchst. a) sowie Satz 2 LG
zur Erhaltung, Herstellung und Wiederherstellung
- eines naturnahen Fließgewässersystems, das insbesondere geprägt ist durch
- zahlreiche untereinander verbundene, naturnahe Bäche mit typischen Strukturen, wie z.B. Prall-
und Gleithängen, Steilufer, Uferabbrüchen und -überhängen sowie verschiedenartig ausgebil-
detem Gewässergrund,
- naturnaher Quellsiefen,
- Ufer- und Sumpfbereiche, Röhrichte sowie bachbegleitende Au- und Sumpfwälder (vor allem
Erlen- und Eschensäume), Quellbereiche, Quell-, Mädesüß- und Uferhochstaudenfluren,
- von einzelnen naturnahen Stillgewässem,
- von Feucht- und Naßgrunland (insbesondere Feucht-, Naß- und Sumpfwiesen) im Bereich der
Talsohlen sowie von artenreichem Grunland (insbesondere Magerwiesen und -weiden) im
Bereich der Hange sowie von einzelnen Brachflächen,
- der Übergänge zwischen den feuchten bis nassen, teilweise quelligen Talgründen und den frischen
bis mäßig trockenen Hangbereichen,
- von artenreichen Streuobstwiesen,
- von strukturreichen, naturnahen Laubwäldern (mit einzelnen bis gruppenweisen Nadelholzanteilen bis zu 20 %),
wie Stieleichen-Hainbuchenwälder, EichenBirkenwälder bzw. Birken-Eichenwälder, Buchenwälder, Buchen-
Eichenwälder und Au- und Sumpfwälder (Birken-(Erlen)-Bruchwälder und bachbegleitende Erlen
Eschenwälder),
- von strukturreichen Laubmischwäldern (insbesondere durchgewachsene Eichen - Buchen -
Stockausschlagbestände),
- von artenreichen Waldrändern und -säumen sowie Gebüschen und Hecken,
- von südexponierten trockenen Waldgesellschaften mit Callunabeständen,
- der großen Strukturvielfalt und der zahlreichen, eng verzahnten landschaftsraumtypischen Biotope mit
einem großen Anteil an Kleinstrukturen, wie anstehendem Fels, natürlichen Böschungen, Totholz usw.,
- der seltenen und gefährdeten Bodentypen der Auen,
- des Gebietes als Lebens- und Rückzugsraum zahlreicher, teilweise in ihrem Bestand bedrohter Tier-
und Pflanzenarten und deren Lebensgemeinschaften, insbesondere von Vögeln, Fledermäusen,
Amphibien, Reptilien, Mollusken sowie verschiedenen Insekten, wie Libellen, Käfer und Schmetterlingen,

b) gemäß § 20 Buchst. b) LG
aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen oder erdgeschichtlichen
Gründen, insbesondere wegen
- des Vorkommens besonderer Bodentypen;
- des Hohlweges bei Ispingrade,

c) gemäß § 20 Buchst. c) LG
wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schönheit
- der typischen, miteinander verzahnten Fließgewässer, die gekennzeichnet sind durch
- den naturnahen Verlauf des Wiebaches und des Siepener Baches sowie deren Zulaufe,
- die naturnah ausgebildeten Bachtäler, die im Oberlauf überwiegend kerbtalartig eingeschnitten sind
und bachabwärts einen breiter werdenden Talgrund aufweisen,
- den natürlichen Strukturreichtum der Bäche und der angrenzenden Flächen,

- einer für den Landschaftsraum typisch ausgebildeten Mittelgebirgslandschaft mit einer abwechslungs-
reichen Morphologie und gewässerreichen, teilweise bewaldeten und teilweise als Grünland genutzten
Tälern und überwiegend bewaldeten Hängen,
- der Vorkommen von seltenen, landschaftsraumtypischen Biotopen, insbesondere solcher feuchter bis
nasser, quelliger oder magerer Ausprägung, sowie der Vorkommen von bedrohten Pflanzengesellschaften
und von gefährdeten Tier- und Pflanzenarten,
- des Gebietes und seiner Bestandteile im regional bedeutenden Biotopverbund von Fließgewässern,
Wäldern und Grünland.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4809-0045
Kennung:

BK-4809-0045

Objektbezeichnung:

NSG Wiebachtal und Siepener Bachtal

Link zur Karte: BK-4809-0045
Objektbeschreibung: Das Naturschutzgebiet Wiebachtal setzt sich aus zwei Teilbereichen zusammen: Das NSG Wiebachtal und Talhänge (GM-081) in der Gemeinde Hückeswagen und, direkt angrenzend, das NSG Wiebachtal und Siepener Bachtal (GM-092) in der Gemeinde Radevormwald. Das Schutzgebiet erstreckt sich auf die Bachtalbereiche nördlich und südlich der Ortschaft Ispingrade, im südlichen Bereich bis zur Ortschaft Laake, im nördlichen bis Geilensiepen. Das Gewässer ist bis zum Beginn eines kleinen naturnahen Erlenwaldes mit Kantsteinen begradigt. An den Erlenwald mit artenreichem Unterwuchs schließt sich ein Rohrglanzgrasröhricht an. Im weiteren Bachverlauf wechseln sich kleine Erlenbestände mit Feuchtwiesenmosaiken ab. Am Gewässer findet sich weiterhin eine Uferbefestigung. Ab der Zuwegung von der Ortschaft Ispingrade folgt ein großes Waldgelände, welches in Gewässernähe aus einem Erlenwald mit mäßig beeinträchtigter Krautschicht besteht. Weiter in Richtung Vorsperre befinden sich in den Waldhangbereichen einige Kahlschlagflächen und großflächig zwischen Nadelbäumen angepflanzter Buchenwald von geringer bis mittlerer Stammstärke mit mehr oder weniger großem Fichtenanteil. Die Laubwaldbereiche östlich der Ortschaft Berg bestehen zum Teil aus Hainsimsen-Buchenwald. Im Grünland liegen vereinzelte Vernässungsstellen, mit größerer Entfernung zum Bach kommen vereinzelt Magerkeitszeiger auf. Östlich Ispingrade befindet sich ein schmaler Erlenauwaldstreifen mit stark von Rohrglanzgras dominierter Krautschicht. Südlich Kattenbusch schließt sich ein schmaler Waldstreifen an, der aus Buchenwald sowie aus Fichtenbereichen und Ilex-reichen Eichenanteilen besteht. Am Wiebach selbst wechseln sich ab hier bis zur Ortschaft Laake Filipendula-Bestände mit bachbegleitenden Erlen und Nasswiesenbereichen kleinräumig ab. Im Bereich der Ortschaft Kaffeekanne verläuft ein weiterer Bach. Sein Ufer ist gesäumt von einem Erlenstreifen. Am nördlichen Ende des Siefens findet sich ein Teich, der mit einer Callitriche-Gesellschaft bewachsen ist. Ebenfalls zum Gebiet gehört südlich der Ortschaft Holte ein kleiner Hainsimsen-Buchenwald und ein im Unterwuchs völlig von Ilex dominierter Eichenwald. Den besondere Wert des Gebietes machen die naturnahe Fliessgewässer mit Quellbereichen, Nass- und Feuchtgrünland und naturnahen Stillgewässer in der Aue, sowie die einheimische Ufergehölze und naturnahen Buchen- und Eichen-Buchenwälder auf den Hängen, aus. Das Gebiet hat eine herausragende Bedeutung als Vernetzungsbiotop im regionalen Biotopverbund.
Lebensraumtypen:
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (8,89 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (1,87 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Waldraender und Lichtungen <NAV0> (0,09 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (4,55 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (0,47 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (0,10 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Ufergehoelze (nicht FFH-LRT) <NBE0> (0,74 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (0,28 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (3,76 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,12 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (0,08 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,61 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Auwaelder (4,76 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,61 ha)
  • Quellbereiche (0,02 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (2,98 ha)
  • stehende Binnengewaesser (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,12 ha)
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (2,48 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (9,85 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (5,60 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (0,71 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (0,16 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (0,13 ha)
  • Sonstiger Laubmischwald einheimischer Arten (ein Art dominat) <AG1> (0,12 ha)
  • Sonstiger Laubmischwald einheimischer Arten (ohne dominante Art) <AG2> (3,01 ha)
  • Sonstiger Nadel-Laubmischwald einheimischer Laubbaumarten <AG3> (2,08 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (7,60 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (0,46 ha)
  • Nadelbaum-Fichtenmischwald <AJ3> (0,21 ha)
  • Fichtenwald auf Auenstandort <AJ5> (0,08 ha)
  • Eichen-Kiefernmischwald <AK1a> (0,25 ha)
  • Bachbegleitender Eschenwald <AM2> (0,49 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (0,30 ha)
  • Schlagflur <AT0> (0,35 ha)
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (12,19 ha)
  • Polterplatz <AT3> (0,14 ha)
  • Gehoelzarme Waldflaeche unbekannter Herkunft <AT5> (0,65 ha)
  • Aufforstung <AU0> (0,97 ha)
  • Vorwald, Pionierwald <AU2> (0,15 ha)
  • Waldrand <AV0> (0,09 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (0,05 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,47 ha)
  • Gebueschstreifen, Strauchreihe <BB1> (0,31 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,14 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (0,42 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <BE2> (0,05 ha)
  • Fettwiese <EA0> (1,94 ha)
  • Fettweide <EB0> (8,51 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (0,32 ha)
  • Magergruenland <ED0> (0,02 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,53 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,66 ha)
  • Gering bis maessig verbuschte Gruenlandbrache <EE5> (0,16 ha)
  • Stausee, Talsperre, Vorbecken <FH1> (1,16 ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (0,06 ha)
  • Stillgewaesserboeschung, Uferrandstreifen <HH9> (0,22 ha)
  • Bauerngarten <HJ3> (0,05 ha)
  • Streuobstweide <HK3> (0,12 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA2> (0,04 ha)
  • Wirtschaftsweg <VB0> (1,09 ha)
  • Buchenwald <xAA0> (7,60 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (1,29 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (4,05 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <yBE2> (0,71 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (1,47 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (1,51 ha)
  • Teich <yFF0> (0,12 ha)
  • Quelle, Quellbereich <yFK0> (0,02 ha)
  • Mittelgebirgsbach <yFM6> (0,61 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Atlantischer Wildkohl (Brassica oleracea)
  • Behaartes Johanniskraut (Hypericum hirsutum)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Birnbaum (Pyrus communis)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echter Arznei-Baldrian i.e.S. (Valeriana officinalis)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eibe (Taxus baccata)
  • Eiche (Quercus spec.)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Einjaehriges Rispengras (Poa annua)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbliche Hainsimse (Luzula luzulina)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Geoehrtes Habichtskraut (Unterart) (Hieracium lactucella)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Gruene Bohne (Phaseolus vulgaris)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Herbst-Wasserstern (Callitriche hermaphroditica)
  • Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hybridpappel-Kultursorte (Populus canadensis (cvar. marilandica))
  • Kanadische Felsenbirne (Amelanchier lamarckii)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella)
  • Kleinkoepfiger Pippau (Crepis capillaris)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kroeten-Binse (Juncus bufonius)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Minze (Mentha spec.)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Nuttalls Wasserpest (Elodea nuttallii)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rostblaettrige Alpenrose (Rhododendron ferrugineum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Spitzlappiger Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)
  • Stech-Fichte (Picea pungens)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Weidenroeschen (Epilobium palustre)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Tanne unbestimmt (Abies spec.)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Veilchen unbestimmt (Viola spec.)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Widertonmoos (Polytrichum spec.)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
  • Wilde Karde (Dipsacus fullonum)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zwetschge (Prunus domestica)
  • Zwiebel (Allium cepa)
Tierarten:
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Grosser Kohlweissling (Pieris brassicae)
Schutzziele: Das Gebiet mit naturnahen Fliessgewässer, Quellbereichen, Nass- und Feuchtgrünland,naturnahen Stillgewässer in der Aue, sowie mit einheimischen Ufergehölzen und Buchen- Eichenwälder auf den Hängen, ist zu erhalten und optimieren
Gefährdungen:
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensiv (LW)
  • Muellablagerung, Gartenabfall
  • Muellablagerung, Hausmuell
  • Muellablagerung, landwirtschaftlicher Abfall
  • nicht bodenstaendige Gehoelze
  • Verrohrung (WA)
Maßnahmen:
  • Abfaelle, Ablagerungen, Muell entfernen
  • Entnahme nicht bodenstaendig-standortgerechter Gehoelze
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
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