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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Grosse Wiese (GT-030)

Objektbezeichnung:

NSG Grosse Wiese

Kennung:

GT-030

Ort: Verl
Kreis: Guetersloh
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 229,00 ha
Offizielle Fläche: 228,00 ha
Flächenanzahl: 3
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1994
Inkraft: 1999
Außerkraft: 2019
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4016-007
Kennung:

BK-4016-007

Objektbezeichnung:

NSG Große Wiese

Link zur Karte: BK-4016-007
Objektbeschreibung: Das NSG "Große Wiese" ist ein knapp 230 ha großes Feuchtwiesenschutzgebiet in der Talsandebene zwischen Gütersloh-Avenwedde und Verl-Sürenheide. Die grünlandgeprägte Niederung wird im Süden von der Dahlke durchflossen. Auf den von starkem Grundwassereinfluss geprägten Standorten sind hauptsächlich Gleyböden, Moorgleye sowie örtlich Niedermoor entwickelt. In dem von zahlreichen Entwässerungsgräben durchzogenen Gebiet nimmt das Grünland etwa 176 ha Fläche (77 %) ein, davon entfallen 70 ha auf geschütztes Feucht- und Nassgrünland sowie 27 ha auf mesophiles Grünland bzw. Magergrünland. Ein Großteil davon liegt in öffentlicher Hand und wird über Maßnahmen des Vertragsnaturschutzes zielgerichtet für den Naturschutz entwickelt. Etwas mehr als ein Drittel der Grünlandfläche wird intensiv als Vielschnittwiesen bzw. Mähweiden genutzt, die eingestreuten Ackerflächen machen etwa 10 % des Gebietes aus. Das zumeist in größeren Komplexen ausgebildete Offenland wird durch zahlreiche Gehölzstrukturen (Baum- und Kopfweidenreihen, Wallhecken, Gehölzstreifen, Ufergehölze sowie durch eingesprengte Feldgehölzinseln untereinander gegliedert. Es ist u. a. Lebensraum von Kiebitz und Großem Brachvogel (Biolog. Station GT-Bi, 2015) , seit 2014 brütet zudem der Weißstorch erfolgreich im Gebiet. Zahlreiche durch Naturschutzmaßnahmen angelegte Blänken und Kleingewässer bieten u. a. Lebensraum und Nahrungsbiotop für gefährdete Arten. Für den am Rand des Gebietes mit zwei Brutpaaren vorkommenden Steinkauz zählen vor allem die beweideten Flächen zu seinem Jagdrevier. Die 3-5 m breite Dalke durchfließt den Süden des Gebietes von Osten nach Westen. Zwischen der Einmündung des Hasselbachs und der Bielefelder Straße hat sie einen weitgehend naturnahen, beidseitig von Ufergehölzen gesäumten Verlauf und ist u. a. Lebensraum des Eisvogels. Ansonsten ist sie überall ausgebaut und begradigt und naturfern, an zwei Mühlen (Mühle Eikelmann, Ruthmanns Mühle) wird sie aufgestaut. Große Teilbereiche des NSG Große Wiese unterliegen einer sehr intensiven landwirtschaftlichen Nutzung. Neben Ackerflächen sind Intensivwiesen und -weiden sowie Neuansaaten auf frischen sowie mitunter auch feuchten bis nassen Standorten weit verbreitet. Eine weitere, vor allem aus ornithologischer Sicht erhebliche Beeinträchtigung stellt der Modellflugplatz im Bereich des namengebenden ehem. Flößwiesenkomplexes "Große Wiese" westlich der Paderborner Straße dar. Die großflächigen, zusammenhängenden Grünlandflächen mit ihrem hohen Anteil an wertgebenden mesophilen, mageren sowie feuchten Wiesen und Weiden, die eingestreuten Kleingewässer, Röhrichte und Sümpfe, naturnahe Fließgewässerabschnitte der Dalke sowie alte Gehölzstrukturen machen das Gebiet zu einem herausragenden Biotopkomplex von landesweiter Bedeutung. Hervorzuheben sind insbesondere die sehr artenreichen Feuchtwiesen, die sich aufgrund langjähriger extensiver Nutzung zu floristisch und vegetationskundlich besonders wertvollen Grünlandflächen entwickelt haben. Zu nennen sind hier u.a. die individuenreichen Vorkommen stark gefährdeter Pflanzenarten wie Faden-Binse und Wasser-Greiskraut sowie die Ausbildung typischer Sumpfdotterblumenwiesen. Von besonderem floristischem Wert sind auch viele Grabenränder, an denen zahlreiche seltene und gefährdete Pflanzenarten des Feuchtgrünlandes wachsen, sie stellen ein bedeutendes Wiederbesiedlungspotential für das Grünland sicher. Als angestammtes Brutgebiet des Großen Brachvogels und des Kiebitzes hat das Gebiet darüber hinaus eine herausragende Bedeutung für seltene und gefährdete Wiesenvögel. Auch die erfolgreichen Bruten des Weißstorches seit 2014 dokumentieren den hohen Naturschutzwert des Gebietes. Das großflächig extensiv genutzte Feuchtwiesenschutzgebiet ist als Refugial- und Vernetzungsbiotop für stark bedrohte Wiesenvögel von herausragender Bedeutung für den Biotopverbund. Aus naturschutzfachlicher Sicht sollten der Erhalt und die Ausdehnung der extensiven Grünlandnutzung in Verbindung mit dem Erhalt und der Wiederherstellung geringer Grundwasserflurabstände sowie die Renaturierung der Dalke die wesentlichen Ziele für die weitere Optimierung des Gebietes sein.
Lebensraumtypen:
  • <> (8,18 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (1,19 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (0,17 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (19,91 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (69,95 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (7,37 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (2,89 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (1,04 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • <> (1,10 ha)
  • Erlenwald <AC0> (1,19 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (2,13 ha)
  • Wallhecke <BD1> (0,80 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (3,14 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,44 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (0,57 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <CD1> (0,05 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <CF2> (0,12 ha)
  • Fettwiese <EA0> (37,84 ha)
  • Fettwiese, Neueinsaat <EA3> (24,00 ha)
  • Fettweide <EB0> (29,07 ha)
  • Fettweide, Neueinsaat <EB1> (7,80 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (51,65 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (17,22 ha)
  • Flutrasen <EC5> (0,11 ha)
  • Magerweide <ED2> (7,21 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,96 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (0,15 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (1,11 ha)
  • Blaenke <FD2> (1,78 ha)
  • Fischteich <FF2> (2,60 ha)
  • Tieflandbach <FM5> (2,24 ha)
  • Acker <HA0> (24,60 ha)
  • Feldfutterbau <HA8> (1,10 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Bach-Nelkenwurz (Geum rivale)
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnefuss (Sa.) (Ranunculus flammula agg.)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faden-Binse (Juncus filiformis)
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flaum-Hafer (Helictotrichon pubescens)
  • Fluss-Ampfer (Rumex hydrolapathum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis Sa. (Veronica chamaedrys)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Gefluegeltes Johanniskraut (Hypericum tetrapterum)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Sumpfsimse Sa. (Eleocharis palustris agg.)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewoehnliches Ruchgras Sa. (Anthoxanthum odoratum agg.)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Bibernelle (Pimpinella major)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hohe Weide (Salix rubens (S. alba x fragilis))
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Klee (Trifolium dubium)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleinkoepfiger Pippau (Crepis capillaris)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Langaehrige Segge (Carex elongata)
  • Lockerbluetiges Vergissmeinnicht (Myosotis laxa)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Nickender Loewenzahn (Leontodon saxatilis (subsp. saxatilis))
  • Nussfruechtiger Wasserstern (Callitriche obtusangula)
  • Oesterreichische Schwarzwurzel (Scorzonera austriaca (subsp. austriaca))
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Quendel-Ehrenpreis (Veronica serpyllifolia)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Riesen-Goldrute (Solidago gigantea)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Roehrige Pferdesaat (Oenanthe fistulosa)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schein-Zypergras-Segge (Carex pseudocyperus)
  • Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schmalblaettriger Rohrkolben (Typha angustifolia)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Segge-Bastard (Carex x elytroides (C. acuta x nigra))
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Strauss-Gilbweiderich (Lysimachia thyrsiflora)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Sternmiere (Stellaria palustris)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Weidenroeschen (Epilobium palustre)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Vogelfuss (Ornithopus perpusillus)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Greiskraut Sa. (Senecio aquaticus agg.)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
  • Weiche Trespe Sa. (Bromus hordeaceus agg.)
  • Weicher Storchschnabel (Geranium molle)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Welsches Weidelgras (Lolium multiflorum)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schafgarbe Sa. (Achillea millefolium agg.)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
  • Zwerg-Laichkraut Sa. (Potamogeton pusillus agg.)
Tierarten:
  • Baumfalke (Falco subbuteo)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Feldgrille (Gryllus campestris)
  • Grosser Brachvogel (Numenius arquata)
  • Kiebitz (Vanellus vanellus)
  • Weissstorch (Ciconia ciconia)
Schutzziele: Schutz, Erhalt und Entwicklung eines großen, zusammenhängenden, offenen, landschaftsraumtypischen Feuchtgrünland-Komplexes und seiner Lebensgemeinschaften mit zahlreichen seltenen und gefährdeten Pflanzenarten

Erhaltung und Förderung von Pflanzengesellschaften des extensiv genutzten Feuchtgrünlandes auf basenarmen Sandböden aus naturwissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, erdgeschichtlichen und landeskundlichen Gründen

Schutz, Erhalt und Entwicklung eines zusammenhängenden, offenen, zunehmend extensiv genutzten Grünland-Komplexes als Brut-, Nahrungs-, Rast- und Lebensraum zahlreicher seltener und gefährdeter Vogelarten, insbesondere für Wat- und Wiesenvögel (Limikolen) sowie für Amphibien, Heuschrecken, Tagfalter und Libellen

Schutz und Erhalt bzw. Entwicklung und Wiederherstellung einer naturnahen Dahlke (-Aue) mit ihren auentypischen Lebensgemeinschaften, u. a. wegen ihrer besonderen Bedeutung für den Biotopverbund
Gefährdungen:
  • Ackerbau
  • Beseitigung alter Baeume
  • Biozideinsatz
  • Duengung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserausbau, Gewaessergestaltung, naturfern (WA)
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensiv (LW)
  • Grundwasserabsenkung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Pflegeumbruch (LW)
  • Uferbefestigung (WA)
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • kein Gewaesseraufstau
  • keine Biozidanwendung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • Pflege von Hecken
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Wiedervernaessung
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