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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Funckenhauser Bachtal (HA-011)

Objektbezeichnung:

NSG Funckenhauser Bachtal

Kennung:

HA-011

Ort: Hagen
Kreis: Hagen
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 3,89 ha
Offizielle Fläche: NaN ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1992
Inkraft: 1994
Außerkraft: 9999
Schutzziel: gemaess LG Paragraph 20,
- zur Erhaltung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften
oder Lebensstaetten bestimmter wildlebender Pflanzen und wild-
lebender Tierarten,
- Erhalt und Foerderung eines Bacherlen-Eschenwaldes sowie einer
von extensiven Nutzung abhaengigen Feuchtwiesen mit ihren spezi-
fischen Pflanzen- und Tierarten,
- wegen der besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit des
Bach-Erlen-Eschenwaldes im Sueden des Gebietes
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4610-0007
Kennung:

BK-4610-0007

Objektbezeichnung:

NSG Funckenhauser Bachtal

Link zur Karte: BK-4610-0007
Objektbeschreibung: Das NSG Funkenhauser Bachtal befindet sich im äußersten Nord-Osten der Stadt Hagen, südlich des Ortsteils Vorhalle. Das Gebiet umfasst Teilbereiche eines Hainbuchenwaldes, einen naturnahen Bach mit einem Erlen-Eschenwald und eine feuchte Wiesenbrache. Besonders schützenswert ist der naturnahe, frei mäandrierende Bach, mit seinem angrenzenden Feuchtgrünland und dem Erlen-Bruchwald, als Lebensraum für viele seltene Pflanzen- und Tierarten. Das Gebiet hat als Trittsteinbiotop eine herausragende Bedeutung für den Biotopverbund. Entwicklungsziel: Erhaltung und Förderung eines bachbegleitenden Erlen-Eschenwaldes und eines naturnahen Baches
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (1,84 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (0,35 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (0,40 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,00 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Bruch- und Sumpfwaelder (0,35 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,00 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (0,40 ha)
Biotoptypen:
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (0,58 ha)
  • Hainbuchenwald <AQ0> (1,26 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (0,35 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,40 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <yFM2> (0,00 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
Tierarten:
Schutzziele: Erhaltung und Förderung eines bachbegleitenden Erlen-Eschenwaldes und eines naturnahen Baches
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Uferbefestigung (WA)
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Anlegung von Gewaessern
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Entwaesserung
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