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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Ochsenkamp (HA-017)

Objektbezeichnung:

NSG Ochsenkamp

Kennung:

HA-017

Ort: Hagen
Kreis: Hagen
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 8,14 ha
Offizielle Fläche: NaN ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1992
Inkraft: 1994
Außerkraft: 9999
Schutzziel: gemaess LG Paragraph 20,
- zur Erhaltung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften
oder Lebensstaetten bestimmter wildlebender Pflanzen- und wild-
lebender Tierarten,
- Erhalt und Aufbau der Lebensgemeinschaften der Kalkbuchen-
Hochwaelder mit Uebergaengen zum Hang-Schluchtwald sowie der
sonnenexponierten Kalkblockschutthalde mit ihren bemerkenswerten
Pflanzen- und Tierarten
- Erhalt und Entwicklung der sonnenexponierten Kalkblockschutt-
halde sowie eines ehemaligen Kalksteinbruches und der Felsforma-
tionen mit ihren charakteristischen Pflanzen- und Tierarten,
- wegen der besonderen Eigenart und der hervorragenden Schoenheit
der alten Kalkbuchenwaelder
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4611-0254
Kennung:

BK-4611-0254

Objektbezeichnung:

NSG Ochsenkamp

Link zur Karte: BK-4611-0254
Objektbeschreibung: Es handelt sich um einen naturnahen Kalkbuchenwald am westlichen Hang des des Dolomitsteinbruches Hagen- Hassley. Ein Teil des Gebietes wird geprägt durch eine Südwest exponierte Kalkblockschutthalde, die durch die vorhandene Stromtrasse, periodisch vom Gehölz aufwuchs befreit wird. Sie wird von einem Kalk-Halbtrockenrasen, der mit einzelnen Gehölzen durchsetzt ist, besiedelt. Außerdem befindet sich in dem Gebiet ein beschatteter ehemaliger Kalksteinbruch dessen Sohle verfüllt ist. Besonders schützenswert sind die naturnahen Buchen- und Schluchtwälder, die sonnenexponierten Schutthalden, Felsformationen und Trockenrasen Das Gebiet ist als Trittsteinbiotop und als Lebensraum für seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten, im Rahmen des Biotopverbundes von großer Bedeutung. Entwicklungsziel: Erhaltung eines naturnahen Buchenhochwaldes auf Kalkgestein. Erhalt und Entwicklung der sonnenexponierten Standorte mit ihren charakteristischen Pflanzen- und Tierarten, d.h. Offenhalten der Flächen durch die Entnahme von aufkommenden Gehölzen.
Lebensraumtypen:
  • Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia)(* besondere Bestände mit bemerkenswerten Orchidee <6210> (0,36 ha)
  • Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum) <9130> (5,54 ha)
  • Schlucht- und Hangmischwaelder Tilio-Acerion <9180> (0,94 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Schlucht-, Blockhalden-, Hangschuttwaelder (0,94 ha)
  • Trockenrasen (0,36 ha)
Biotoptypen:
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (NaN ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (0,08 ha)
  • Kalksteinbruch <GC1> (0,10 ha)
  • Buchenwald <xAA0> (5,54 ha)
  • Ahorn-Schlucht- bzw. Hangschuttwald <zAR2> (0,94 ha)
  • Trespen-Halbtrockenrasen <zDD2> (0,36 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Aufrechte Trespe (Sa.) (Bromus erectus agg.)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Christophskraut (Actaea spicata)
  • Dorniger Schildfarn (Polystichum aculeatum)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Sanikel (Sanicula europaea)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Trauben-Eiche (Sa.) (Quercus petraea agg.)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
Tierarten:
Schutzziele: Erhaltung eines naturnahen Buchenhochwaldes auf Kalkgestein.
Erhalt und Entwicklung der sonnenexponierten Standorte mit ihren charakteristischen Pflanzen- und Tierarten,
d.h. Offenhalten der Flächen durch die Entnahme von aufkommenden Gehölzen.
Gefährdungen:
  • Muellablagerung
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
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