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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Feldgehoelz westlich von Stockum (HSK-069)

Objektbezeichnung:

NSG Feldgehoelz westlich von Stockum

Kennung:

HSK-069

Ort: Sundern
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 3,15 ha
Offizielle Fläche: 3,30 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1991
Inkraft: 1993
Außerkraft: 9999
Schutzziel: gemaess LG Paragraph 20,
- zur Erhaltung von Lebensgemeinschaften oder Lebensstaetten
bestimmter wildlebender Pflanzen und wildlebender Tierarten,
- aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen
oder erdgeschichtlichen Gruenden,
- wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden
Schoenheit der Flaeche
- Lokale Bedeutung fuer die Gliederung und Belebung des Land-
schaftsbildes, Rote Liste-Tier- und Pflanzenarten, Refugialbiotop
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4713-0174
Kennung:

BK-4713-0174

Objektbezeichnung:

NSG Feldgehölz westlich von Stockum

Link zur Karte: BK-4713-0174
Objektbeschreibung: Das Feldgehölz liegt nördlich der Landstraße L 686 westlich von Stockum auf einer kleinen Hügelkuppe inmitten der intensiv genutzten Agrarlandschaft. Im Westen schließen ein unbefestigter Weg sowie Ackerflächen an, ansonsten Intensivgrünland. Vor etwa 20 Jahren sind auf dem flachgründigen Kalk-Standort der kleinen Erhebung Fichtenkulturen inmitten eines Hecken- und Gebüschkomplexes angelegt worden, so dass sich inzwischen ein geschlossenes Feldgehölz aus überwiegend gebietsfremden Baumarten entwickeln hat. Da sich die ehem. Hecken (z. T. mit Überhältern) überwiegend am Rand des Feldgehölzes befinden, erscheinen die Randstrukturen ansatzweise naturnah. Angrenzende Intensivgrünländer sind z. T. mit eingeschlossen. Insgesamt erscheint die Schutzwürdigkeit aktuell kaum (noch) gegeben. Im nordöstlichen Teil wird innerhalb des NSG gerade von den Stadtwerken Sundern im Bereich einer alten Kalksteinabbaustelle ein Wasserhochbehälter gebaut.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (0,30 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Feldgehoelz aus gebietsfremden Baumarten <BA2> (1,30 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,30 ha)
  • Fettwiese <EA0> (1,50 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Artengruppe Gefleckter Aronstab (Arum maculatum agg.)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Taumel-Kaelberkropf (Chaerophyllum temulum)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt und Optimierung eines wenig naturnahen Feldgehölzes als Trittsteinbiotop sowie aus landschaftsästhetischen Gründen
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Bauliche Anlagen
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Mahd zu intensiv (LW)
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
Maßnahmen:
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Beseitigung von Muell
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • keine Aufforstung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
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