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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Brachflaeche im Sorpetal (HSK-087)

Objektbezeichnung:

NSG Brachflaeche im Sorpetal

Kennung:

HSK-087

Ort: Sundern
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 0,50 ha
Offizielle Fläche: 0,33 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1991
Inkraft: 1993
Außerkraft: 9999
Schutzziel: gemaess LG Paragraph 20,
- zur Erhaltung von Lebensgemeinschaften oder Lebensstaetten
bestimmter wildlebender Pflanzen und wildlebender Tierarten,
- aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen
oder erdgeschichtlichen Gruenden,
- wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden
Schoenheit der Flaeche
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4713-0134
Kennung:

BK-4713-0134

Objektbezeichnung:

NSG Brachfläche im Sorpetal

Link zur Karte: BK-4713-0134
Objektbeschreibung: Das sehr kleinflächige NSG mit seiner feuchten Brachfläche liegt im Talgrund des oberen Sorpetales südöstlich von Hagen. Im Nordosten wird es von einem dichten Gebüsch sowie einem Forstweg begrenzt, im Südwesten von einem naturnahen Sorpe-Abschnitt mit Ufergehölz. Der ehem. Feuchtgrünland-Standort hat sich ohne entsprechende Pflegemaßnahmen zu einer eher artenarmen, feuchten Hochstaudenflur mit Mädesüß- und Brennessel-Dominanz, z. T. mit Adlerfarn-Herden entwickelt. Die Erlen-Ufergehölze sind kürzlich auch innerhalb des NSG auf den Stock gesetzt worden. Die Schutzwürdigkeit erscheint aktuell kaum (noch) gegeben.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,02 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Saeume und Hochstaudenfluren (nicht FFH-LRT) <NK00> (0,40 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,07 ha)
  • Feuchte Hochstaudenflur, flaechenhaft <LB1> (0,40 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (0,02 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
Tierarten:
Schutzziele: Entwicklung bzw. Wiederherstellung naturnaher Lebensräume in einem kleinen Abschnitt des oberen Sorpetales
Gefährdungen:
  • Rodung (FW)
  • unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • keine Aufforstung
  • Wiederaufnahme urspruenglicher Nutzung nach Nutzungsaenderung
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