Titel:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Logo:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Naturschutzgebiet Hasental-Kregenberg (HSK-148)

Objektbezeichnung:

NSG Hasental-Kregenberg

Kennung:

HSK-148

Ort: Marsberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 62,76 ha
Offizielle Fläche: 62,81 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1994
Inkraft: 2008
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Schutzzweck:

- Erhaltung und Weiterentwicklung des Magergrünlandes als Teil des Magerrasen-Biotopver-
bundsystems im Plangebiet; Schutz der artenreichen, tlw. gefährdeten Flora und Fauna des
Gebietes;
- Erhaltung der Höhle "Weiße Kuhle" sowie anderer bergbaulicher Relikte im Gebiet und des
geologischen Aufschlusses am Westrand aus erdgeschichtlichen / landeskundlichen
Gründen;
- Sicherung der Kohärenz und Umsetzung des europäischen Schutzgebietssystems "Natura 2000".

DE-4519-303 FFH-Gebiet - Wulsenberg, Hasental und Kregenberg (Teilgebiet)

Schutzziele:

a) Schutzziele für Lebensraumtypen und Arten, die für die Meldung des Gebietes
ausschlaggebend sind:

Schutzziele/Maßnahmen für Lückige Kalk-Pionierrasen (6110, Prioritärer Lebensraum)
Erhaltung und Entwicklung typisch ausgebildeter lückiger Kalk-Pionierrasen mit ihrer
charakteristischen Vegetation und Fauna durch

- extensive Beweidung, ggf. Vegetationskontrolle (z.B. Entfernung von Gehölzen),
- Wiederherstellung lückiger Kalk-Pionierrasen auf geeigneten Standorten,
- ggf. Besucherlenkung bei Vorkommen an exponie rten, intensiv betretenen Felsen und Kuppen,

Schutzziele/Maßnahmen für Trespen-Schwingel Kalktrockenrasen (6210, Prioritärer
Lebensraum) und für Neuntöter, Wendehals und Raubwürger:

Erhaltung und Entwicklung typisch ausgebildeter Kalkmagerrasen mit ihrer charakteristischen
Vegetation und Fauna durch

- extensive Grünlandnutzung, ggf. Vegetationskontrolle (z.B. Entfernung von Gehölzen),
- Erhaltung einzelner bodenständiger Gehölze und Gehölzgruppen als Habitatstrukturen für
typische Faunenelemente,
- Wiederherstellung von Kalkmagerrasen auf geeigneten Standorten,
- Sicherung und Schaffung ausreichend großer, nährstoffarmer Pufferzonen,
- ggf. Regelung der Freizeitnutzung,

Schutzziele/Maßnahmen für Kalkhaltige Schutthalden des Hügel- und Berglandes (8160,
Prioritärer Lebensraum):

Erhaltung und Entwicklung naturnaher Kalkschutthalden mit ihrer typischen Vegetation und
Fauna durch

- Verbot der Erholungsnutzung,
- im unmittelbaren Umfeld der Schutthalden Erhaltung des bodenständigen Laubwaldes,
ggfs. Umwandlung von Nadelholzbeständen in bodenständigen Laubwald,

Schutzziele/Maßnahmen für Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation (8210):

Erhaltung und Entwicklung natürlicher und naturnaher Kalkfelsen mit ihrer typischen Vegeta-
tion und Fauna durch

- Verbot der Erholungsnutzung, vor allem des Kletterns, aber auch des Betretens der Felsköpfe,
- wände und der Umgebung,
- im unmittelbaren Umfeld der Felsen Erhaltung des bodenständigen Laubwaldes, ggfs.
Umwandlung von Nadelholzbeständen in bodenständigen Laubwald,

Schutzziele/Maßnahmen für Silikatfelsen mit Felsspaltenvegetation (8220):

Erhaltung und Entwicklung naturnaher Silikatfelsen mit ihrer typischen Vegetation und Fauna durch

- Verbot der Erholungsnutzung, vor allem des Kletterns, aber auch des Betretens der Felsköpfe,
- wände und der Umgebung,
- im unmittelbaren Umfeld der Felsen Erhaltung des bodenständigen Laubwaldes, ggfs.
Umwandlung von Nadelholzbeständen in bodenständigen Laubwald,

Schutzziele/Maßnahmen Silikatfelskuppen mit ihrer Pioniervegetation (8230):

Erhaltung und Entwicklung naturnaher Silikatfelskuppen mit ihrer typischen Pioniervegetation
und Fauna durch

- Verbot Erholungsnutzung,
- im unmittelbaren Umfeld der Felskuppen Erhaltung des bodenständigen Laubwaldes, ggfs.
Umwandlung von Nadelholzbeständen in bodenständigen Laubwald,

Schutzziele/Maßnahmen für nicht touristisch erschlossene Höhlen (8310):

Erhaltung der Höhle einschließlich ihrer mikroklimatischen Verhältnisse, ihres Wasserhaushalts
als Lebensraum für troglobionte und troglophile Tierarten sowie als Winterquartier für Fledermäuse,
Amphibien und Insekten (Schmetterlinge, Zweiflügler u.a.) durch

- Erhaltung der Ungestörtheit des Höhleninneren durch Untersagung jeglicher Nutzung oder
Erschließung, insbesondere keine touristische Nutzung, ggf. Vergitterung des Höhleneingangs
durch ein Fledermausgitter und evtl. Rückbau von Wegen in der unmittelbaren Höhlenumgebung,
- Erhaltung der Zugänglichkeit für die Höhlenfauna,
- Erhaltung bzw. Wiederherstellung der naturnahen Umgebung der Höhle,
- Vermeidung chemischer, physikalischer und sonstiger Belastungen und Beeinträchtigungen
des Höhleninneren durch Nutzungen bzw. andere Einwirkungen aus den darüber gelegenen
oberirdischen Bereichen,
b) Schutzziele für Lebensraumtypen und Arten, die darüber hinaus für das Netz Natura 2000
bedeutsam sind und/oder für Arten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie:

Schutzziele/Maßnahmen für trockene Heidegebiete (4030):

Erhaltung und Entwicklung typisch ausgebildeter trockener Heiden mit ihrer charakteristischen
Vegetation und Fauna durch

- extensive Beweidung, ggf. Vegetationskontrolle (z.B. Entfernung von Gehölzen),
- Erhaltung einzelner bodenständiger Gehölze und Gehölzgruppen als Habitatstrukturen für
typische Faunenelemente,
- Sicherung und Schaffung ausreichend großer, nährstoffarmer Pufferzonen,

Schutzziele/Maßnahmen für den Uhu:

Erhaltung und Förderung der Uhu-Population durch

- Schutz geeigneter Lebensräume wie natürlicher und naturnaher Felssysteme (u.a. Steinbrüche),
- bei Bedarf Freistellung der Felsen,
- Verbot der Freizeitnutzung.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4519-0128
  • BK-4519-0134
  • BK-4519-0135
  • BK-4519-0136
  • BK-4519-901
Kennung:

BK-4519-0128

Objektbezeichnung:

Grünland an der Nordgrenze des NSG Hasental-Kregenberg

Link zur Karte: BK-4519-0128
Objektbeschreibung: Bei dem Gebiet handelt es sich um einen kleinflächigen versaumtem Magerrasen an einem nordexponierten Hang am Nordrand des NSG Hasental-Kregenberg.
Kennung:

BK-4519-0134

Objektbezeichnung:

Grünland, Acker und Gehölz am "Höling"

Link zur Karte: BK-4519-0134
Objektbeschreibung: Am Höling befindet sich in einer Höhenlage von ca. 370 m NN ein Komplex aus einer brachfallenden Wiese, einem Feldgehölz und einem nördlich anschließenden Maisacker. Das Gehölz besteht überwiegend aus Sträuchern wie Schwarz- und Weißdorn sowie Hasel und Holunder. Begrenzt wird das Gehölz durch eine mächtige Esche. Die Fläche ist Arrondierungsfläche zu dem sich westlich anschließenden NSG und FFH-Gebiet "Hasental-Kregenberg"
Kennung:

BK-4519-0136

Objektbezeichnung:

Grünland-Gehölzkomplex südlich Altefeld

Link zur Karte: BK-4519-0136
Objektbeschreibung: Südlich des Hofes Altefeld befindet sich ein sanft eingeschnittenes Tal mit einem Biotopkomplex aus mageren Weiden, Fettgrünland, Gebüschen und Feldgehölzen. Die Magerweiden, die durch Gebüsche und Einzesträucher gegliedert werden, liegen an den schwach geneigten Hängen oder als schmales Band unterhalb von Geländekanten. An einem kaum genutzten und zugewachsenen Wirtschaftsweg, der den Talgrund durchzieht, stockt eine Baumreiche aus Eschen. Angrenzend befinden sich Gebüschstreifen. Im westlichen Gebietsteil befindet sich ein ausgedehnter, dichter Gebüschkomplex aus Dornsträuchern und Esche als Überhälter. Im Osten stockt an einem südlich exponierten Hang ein beweidetes Feldgehölz aus Fichte, Esche und Buche. Das Tal bei Altefeld stellt einen Ausschnitt aus der ehemals extensiv genutzten Kulturlandschaft des Naturraumes "Waldecker Gefilde" dar und ist im Verbund mit dem westlich anschließenden Schutzgebietskomplex "Hasental-Kregenberg" ein wertvoller Refugialraum der Lebensgemeinschaften magerer Grünländer und damit eng verzahnter Gehölz-Biotope. Übergeordnetes Schutzziel ist die Erhaltung und Förderung der mageren Grünländer durch eine extensive landwirtschaftliche Nutzung unter Verzicht auf Düngung sowie die Erhaltung der Gehölzstrukturen.
Kennung:

BK-4519-901

Objektbezeichnung:

NSG "Hasental und Kregenberg"

Link zur Karte: BK-4519-901
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst magere Triftrasen bodensaurer, mittlerer sowie kalkhaltiger Standorte an den Hängen im Glindetal bzw. in den rechten Seitentälern. Darüberhinaus zeigt es eine von Gehölzbeständen reich gegliederte Kulturlandschaft auf einem hügligen Plateau oberhalb der Hänge. An süd- bis westexponierten Steilhängen sind am Kregenberg und im Hasental auf Zechsteinkalken arten- und blumenreichen Kalkhalbtrockenrasen ausgebildet. Mit zunehmend westlicher Ausrichtung gehen die Enzian-Schillergrasrasen in üppige Blaugrasrasen über. An den Osthängen steht der Schaumkalk an, der am Kregenberg ein langgestrecktes Klippenband von bis zu 6 m Höhe bildet. Natürliche Felsklippen befinden sich zudem im mittleren Hangabschnitt im Bereich eines aufgelassenen Steinbruchs. Durch den ehemaligen Abbau wurde dort der Eingang zu einer nicht touristisch erschlossenen Höhle ("Weiße Kuhle") erweitert. Größere Bereiche im Hasental sind von Rotschwingel-Rotstraußgrasrasen, Drahtschmielen-Rasen und krautreichen "Übergangs-Magerrasen" geprägt. Ehemalige Acker auf dem Kregenberg-Plateau wurden inzwischen in Grünland umgewandelt. Magere alte Weidenflächen im Südosten des Gebietes leiten zu Kalkmagerrasen über. Die Triftrasen werden mittels einer funktionierenden Huteschäferei gepflegt.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (0,31 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (1,90 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Fichtenwald <AJ0> (0,97 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (4,86 ha)
  • Wald aus seltenen Nadelbaumarten <AL0> (4,86 ha)
  • Vorwald, Pionierwald <AU2> (0,97 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (0,34 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,97 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (2,64 ha)
  • Gebueschstreifen, Strauchreihe <BB1> (0,19 ha)
  • Einzelstrauch <BB2> (0,02 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,97 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,11 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (0,05 ha)
  • Fettwiese <EA0> (4,86 ha)
  • Fettweide <EB0> (18,19 ha)
  • Magerweide <ED2> (8,47 ha)
  • Brachgefallene Fettweide <EE2> (0,17 ha)
  • Kalksteinbruch <GC1> (0,97 ha)
  • Acker <HA0> (0,19 ha)
  • Kalkacker <HA4> (1,94 ha)
  • Ruine <HN3> (0,00 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Feld-, Wirtschaftsweg, unbefestigt <VB2> (0,13 ha)
  • Hoehlen und Stollen <xGE0> (0,49 ha)
  • Magerweide <yED2> (0,72 ha)
  • Enzian-Schillergrasrasen <zDD1> (6,31 ha)
  • natuerlicher Kalkfels <zGA1> (0,49 ha)
  • natuerliche Kalk-Blockschutt- / Feinschutthalde <zGB1> (0,49 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Aehrige Teufelskralle (Phyteuma spicatum)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Aufrechte Trespe (Bromus erectus (subsp. erectus))
  • Aufrechter Ziest (Stachys recta (subsp. recta))
  • Baerenschote (Astragalus glycyphyllos (subsp. glycyphyllos))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Klee (Trifolium montanum)
  • Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Braunrote Stendelwurz (Epipactis atrorubens)
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Christophskraut (Actaea spicata)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreizaehniges Knabenkraut (Orchis tridentata)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Hirtentaeschel (Capsella bursa-pastoris)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eichhoernchenschwanz-Moos (Leucodon sciuroides)
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Erd-Drehzahn (Tortula ruralis)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera)
  • Fruehlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana)
  • Fruehlings-Segge (Carex caryophyllea)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Gelbes Windroeschen (Anemone ranunculoides)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Natterkopf (Echium vulgare)
  • Gemeiner Wundklee (Anthyllis vulneraria)
  • Gemeines Blaugras (Sesleria caerulea (subsp. caerulea))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnliches Leinkraut (Linaria vulgaris)
  • Gewoehnliches Sonnenroeschen (Helianthemum nummularium)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Golddistel (Carlina vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Goldschopf-Hahnenfuss Sa. (Ranunculus-auricomus-Gruppe)
  • Grossbluetige Braunelle (Prunella grandiflora (subsp. grandiflora))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Haendelwurz (Gymnadenia conopsea)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Klappertopf (Rhinanthus serotinus)
  • Grosses Schillergras (Koeleria pyramidata (subsp. pyramidata))
  • Grosses Zweiblatt (Listera ovata)
  • Gruene Waldhyazinthe (Platanthera montana)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heide-Guensel (Ajuga genevensis)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herbst-Schraubenstendel (Spiranthes spiralis)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Honigorchis (Herminium monorchis)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Hufeisenklee (Hippocrepis comosa)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kleinbluetige Koenigskerze (Verbascum thapsus)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knackelbeere (Fragaria viridis (subsp. viridis))
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Krausblaettriges Neckermoos (Neckera crispa)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Leberbluemchen (Hepatica nobilis)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Mais (Zea mays)
  • Mauerraute (Asplenium ruta-muraria (subsp. ruta-muraria))
  • Mittlerer Klee (Trifolium medium)
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Moschus-Malve (Malva moschata)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Nickendes Leimkraut (Silene nutans (subsp. nutans))
  • Pastinak (Pastinaca sativa)
  • Platthalm-Rispengras (Poa compressa)
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Pyrenaeen-Storchschnabel (Geranium pyrenaicum)
  • Quendelblaettriges Sandkraut (Arenaria serpyllifolia)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rauher Loewenzahn (Leontodon hispidus)
  • Rauhhaar-Veilchen (Viola hirta)
  • Rauhhaarige Gaensekresse (Arabis hirsuta)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Saat-Mohn (Papaver dubium (subsp. dubium))
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sanikel (Sanicula europaea)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettrige Acker-Hohlzahn (Galeopsis angustifolia)
  • Schopf-Kreuzbluemchen (Polygala comosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Seidelbast (Daphne mezereum)
  • Serbische Fichte (Picea omorika)
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Steifer Augentrost (Euphrasia stricta)
  • Steinquendel (Acinos arvensis)
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria)
  • Taumel-Kaelberkropf (Chaerophyllum temulum)
  • Verstecktfruechtiges Spalthuetchen (Schistidium apocarpum)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Fetthenne (Sedum album (subsp. album))
  • Weisse Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria (subsp. hirundinaria))
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Augentrost Sa. (Euphrasia officinalis)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis subsp. pratensis)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea subsp. jacea)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Kuemmel (Carum carvi)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Labkraut Sa. (Galium mollugo agg.)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schluesselblume (Primula veris (subsp. veris))
  • Wiesen-Skabiose (Scabiosa columbaria subsp. pratensis)
  • Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)
  • Wirbeldost (Clinopodium vulgare (subsp. vulgare))
  • Zerbrechlicher Blasenfarn (Cystopteris fragilis)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
Tierarten:
  • Blindschleiche (Anguis fragilis)
  • Brauner Grashuepfer (Chorthippus brunneus)
  • Bunter Grashuepfer (Omocestus viridulus)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Gemeine Eichenschrecke (Meconema thalassinum)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Gewoehnliche Strauchschrecke (Pholidoptera griseoaptera)
  • Gruenes Heupferd (Tettigonia viridissima)
  • Heidegrashuepfer (Stenobothrus lineatus)
  • Kurzfluegelige Beissschrecke (Metrioptera brachyptera)
  • Langfuehlerdornschrecke (Tetrix tenuicornis)
  • Nachtigall-Grashuepfer (Chorthippus biguttulus)
  • Schlingnatter (Coronella austriaca)
  • Zauneidechse (Lacerta agilis)
  • Zweipunkt-Dornschrecke (Tetrix bipunctata)
Schutzziele: Erhaltung von mageren Grünland durch eine extensive NutzungErhaltung von GehölzenErhaltung und Entwicklung eines Biotopkomplexes aus (Mager)grünland, Gebüschen und Gehölzkomplexen durch eine extensive landwirtschaftliche Nutzung.Erhaltung und Entwicklung von Magertriftkomplexen mit artenreichen Kalkhalbtrockenrasen und bodensauren Triftrasen durch Förderung einer funktionierenden Hute-Schäferei. Sicherung seltener und gefährdeter Lebensgemeinschaften der Kalkhalbtrockenrasen am Rande ihrer natürlichen Verbreitung.
Gefährdungen:
  • Beeintraechtigung, Gefaehrdung nicht erkennbar bzw. feststellbar
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Rodung
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Hoehlen, Stollen erhalten, sichern
  • keine Duengung
  • Vegetationskontrolle
Die Kartenanwendung benötigt Javascript. Falls Sie diese Karte aufrufen möchten, schalten Sie in Ihrem Browser Javascript ein.