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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Hasental-Kregenberg (HSK-148)

Objektbezeichnung:

NSG Hasental-Kregenberg

Kennung:

HSK-148

Ort: Marsberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 62,76 ha
Offizielle Fläche: 62,81 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1994
Inkraft: 2008
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4519-0128
  • BK-4519-0134
  • BK-4519-0135
  • BK-4519-0136
  • BK-4519-901
Kennung:

BK-4519-0136

Objektbezeichnung:

Grünland-Gehölzkomplex südlich Altefeld

Link zur Karte: BK-4519-0136
Objektbeschreibung: Südlich des Hofes Altefeld befindet sich ein sanft eingeschnittenes Tal mit einem Biotopkomplex aus mageren Weiden, Fettgrünland, Gebüschen und Feldgehölzen. Die Magerweiden, die durch Gebüsche und Einzesträucher gegliedert werden, liegen an den schwach geneigten Hängen oder als schmales Band unterhalb von Geländekanten. An einem kaum genutzten und zugewachsenen Wirtschaftsweg, der den Talgrund durchzieht, stockt eine Baumreiche aus Eschen. Angrenzend befinden sich Gebüschstreifen. Im westlichen Gebietsteil befindet sich ein ausgedehnter, dichter Gebüschkomplex aus Dornsträuchern und Esche als Überhälter. Im Osten stockt an einem südlich exponierten Hang ein beweidetes Feldgehölz aus Fichte, Esche und Buche. Das Tal bei Altefeld stellt einen Ausschnitt aus der ehemals extensiv genutzten Kulturlandschaft des Naturraumes "Waldecker Gefilde" dar und ist im Verbund mit dem westlich anschließenden Schutzgebietskomplex "Hasental-Kregenberg" ein wertvoller Refugialraum der Lebensgemeinschaften magerer Grünländer und damit eng verzahnter Gehölz-Biotope. Übergeordnetes Schutzziel ist die Erhaltung und Förderung der mageren Grünländer durch eine extensive landwirtschaftliche Nutzung unter Verzicht auf Düngung sowie die Erhaltung der Gehölzstrukturen.
Kennung:

BK-4519-901

Objektbezeichnung:

NSG "Hasental und Kregenberg"

Link zur Karte: BK-4519-901
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst magere Triftrasen bodensaurer, mittlerer sowie kalkhaltiger Standorte an den Hängen im Glindetal (Hasental) bzw. der Seitentäler sowie intensiv genutzt landwirtschaftliche Flächen am Kregenberg, die durch unterschiedliche Gehölzstrukturen gegliedert werden. An süd- bis westexponierten markanten, felsreichen Steilhängen sind am Kregenberg auf Zechsteinkalken arten- und blumenreichen Kalkhalbtrockenrasen mit Orchideenvorkommen ausgebildet. Mit zunehmend westlicher Ausrichtung gehen die Enzian-Schillergrasrasen hier in üppige Blaugrasrasen über. Diese artenreichen Grünländer werden sporadisch mit Schafen beweidet. In Teilbereichen hat bereits eine Verbuschung eingesetzt. Weitere Grünlandflächen an den weniger steil geneigten Hängen, dem Plateau des Kregenberges sowie den tallagen werden intensiv genutzt und sind weniger artenreich ausgebildet. Ehemalige Acker auf dem Kregenberg-Plateau wurden inzwischen in Grünland umgewandelt und haben sich lokal zu artenreichen Wiesen entwickelt. Die Grünlandflächen im nördlich davon gelegenen Hasental sind von Rotschwingel-Rotstraußgrasrasen und Drahtschmielen-Rasen geprägt, in die teilweise magere, artenreiche Ausbildungen und Kalkhalbtrockenrasen eingebettet sind. Auf den Wiesen und Magerrasen sind seltene und gefährdete Arten wie Heidegünsel, Waldvögelein, Grosse Händelwurz, Honigwurz und Fliegen-Ragwurz zu finden. Mindestens für die Vergangenheit sind Vorkommen von Zauneidechse und Schlingnatter belegt. Die Grünlandflächen und Triften werden durch Nadelforste und bodenständige Gehölzbestände gegliedert. An den Osthängen steht der Schaumkalk an, der am Kregenberg ein langgestrecktes Klippenband von bis zu 6 m Höhe bildet. Dieses ist weitgehend verbuscht bzw. mit Gehölzen bestockt. Offene Felsen sind nur noch punktuell vorzufinden – im Süden tragen diese die Arten der angrenzenden Kalkmagerrasen. Natürliche Felsklippen – ebenfalls mit einem hohen Anteil an Gehölzen - befinden sich zudem im mittleren Hangabschnitt im Bereich eines aufgelassenen Steinbruchs. Durch den ehemaligen Abbau wurde dort der Eingang zu einer nicht touristisch erschlossenen Höhle ("Weiße Kuhle") erweitert. Ein südlich davon gelegener ehemaliger Kalkhalbtrockenrasen ist weitestgehend verbuscht und nur noch in kleinen Resten erhalten. Das Gebiet dient der Erhaltung des landschaftsbild-prägenden Steilabfalls vom Kregenberg-Plateau zum Glindetal. Zudem dient es dem Erhalt und der Entwicklung von artenreichen Trockenrasen, Magerwiesen und –weiden trocken-warmer Standorte sowie Wäldern und Gebüschen im Mosaik mit natürlichen – und sekundären Felsformationen. Es ist Lebensraum einer Vielzahl seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten und dient der Optimierung ihrer Lebensbedingungen sowie als Leit- und Trittsteinbiotop im räumlichen Biotopverbund und erreicht als Teil des FFH-Gebietes DE-4519-303 "Wulsenberg, Hasental und Kregenberg" hervorragende Bedeuutung im internatioonalen Biotopverbund. Der hohe Anteil an Nadelforsten sowie die Verbuschung der (ehemaligen) Kalktriften stellen im Gebiet die wesentlichen Beeinträchtigungen dar. Durch eine Umwandlung in standortgerechte Gehölzbestände sowie eine extensive Nutzung – wie sie bereits in Teilbereichen durchgeführt wird, kann das Gebiet weiter optimiert werden.
Kennung:

BK-4519-0128

Objektbezeichnung:

Grünland an der Nordgrenze des NSG Hasental-Kregenberg

Link zur Karte: BK-4519-0128
Objektbeschreibung: Bei dem Gebiet handelt es sich um einen kleinflächigen versaumtem Magerrasen an einem nordexponierten Hang am Nordrand des NSG Hasental-Kregenberg.
Kennung:

BK-4519-0134

Objektbezeichnung:

Grünland, Acker und Gehölz am "Höling"

Link zur Karte: BK-4519-0134
Objektbeschreibung: Am Höling befindet sich in einer Höhenlage von ca. 370 m NN ein Komplex aus einer brachfallenden Wiese, einem Feldgehölz und einem nördlich anschließenden Maisacker. Das Gehölz besteht überwiegend aus Sträuchern wie Schwarz- und Weißdorn sowie Hasel und Holunder. Begrenzt wird das Gehölz durch eine mächtige Esche. Die Fläche ist Arrondierungsfläche zu dem sich westlich anschließenden NSG und FFH-Gebiet "Hasental-Kregenberg"

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (28,86 ha)
  • Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia)(* bes. Bestände mit bemerkenswerten Orchideen) <6210> (3,13 ha)
  • Kleingehölze (Alleen, linienförmige Gehölzstrukturen, Einzelbäume, Ufergehölze, flächige Gebüsche, Baumgruppen und Feldgehölze) <NB00> (5,34 ha)
  • Schutzwürdige und gefährdete flächige Gebüsche und Baumgruppen <NBB0> (0,31 ha)
  • Mesophiles Wirtschaftsgrünland incl. Brachen <NE00> (11,56 ha)
  • Magergrünland incl. Brachen <NED0> (4,75 ha)
  • Felsen <NGA0> (0,10 ha)
  • Habitate für ausgewählte Tier-, Pflanzen- und Pilzarten <NHAB> (0,00 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Fichtenwald <AJ0> (10,00 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (4,86 ha)
  • Wald aus seltenen Nadelbaumarten <AL0> (2,00 ha)
  • Vorwald, Pionierwald <AU2> (0,97 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (0,34 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,97 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (2,64 ha)
  • Gebueschstreifen, Strauchreihe <BB1> (0,19 ha)
  • Einzelstrauch <BB2> (0,02 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,97 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,11 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (0,05 ha)
  • Kalkhalbtrockenrasen, Kalkmagerrasen <DD0> (3,13 ha)
  • Fettwiese <EA0> (4,86 ha)
  • Fettweide <EB0> (14,70 ha)
  • Magerweide <ED2> (4,75 ha)
  • Brachgefallene Fettweide <EE2> (0,17 ha)
  • natuerlicher Kalkfels <GA1> (0,10 ha)
  • Kalksteinbruch <GC1> (0,97 ha)
  • Hoehlen und Stollen <GE0> (0,00 ha)
  • Acker <HA0> (0,19 ha)
  • Kalkacker <HA4> (1,94 ha)
  • Ruine <HN3> (0,00 ha)
  • Feld-, Wirtschaftsweg, unbefestigt <VB2> (0,13 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Hornkraut (Cerastium arvense)
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Aehrige Teufelskralle (Phyteuma spicatum)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Arznei-Thymian (Sa.) (Thymus pulegioides agg.)
  • Aufrechte Trespe (Bromus erectus (subsp. erectus))
  • Aufrechte Trespe (Sa.) (Bromus erectus agg.)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius)
  • Blaugras (Sa.) (Sesleria varia agg.)
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Christophskraut (Actaea spicata)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Dornige Hauhechel Sa. (Ononis spinosa agg.)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echter Wiesenhafer (Helictotrichon pratense (subsp. pratense))
  • Echtes Barbarakraut (Barbarea vulgaris)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Labkraut Sa. (Galium verum agg.)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faerber-Ginster (Genista tinctoria)
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Ehrenpreis (Veronica arvensis)
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Flaum-Hafer (Helictotrichon pubescens)
  • Fruehlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana)
  • Fruehlings-Hungerbluemchen Sa. (Draba verna)
  • Fruehlings-Segge (Carex caryophyllea)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Gamander-Ehrenpreis Sa. (Veronica chamaedrys)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Gelbes Windroeschen (Anemone ranunculoides)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Wundklee (Anthyllis vulneraria)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gemuese-Lauch (Allium oleraceum)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Hornklee Sa. (Lotus corniculatus agg.)
  • Gewoehnliches Leinkraut (Linaria vulgaris)
  • Gewoehnliches Sonnenroeschen (Helianthemum nummularium)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Golddistel (Carlina vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Golddistel Sa. (Carlina vulgaris agg.)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Goldschopf-Hahnenfuss Sa. (Ranunculus-auricomus-Gruppe)
  • Grossbluetige Braunelle (Prunella grandiflora (subsp. grandiflora))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Haendelwurz (Gymnadenia conopsea)
  • Grosser Klappertopf (Rhinanthus serotinus)
  • Grosses Schillergras (Koeleria pyramidata (subsp. pyramidata))
  • Grosses Schillergras Sa. (Koeleria pyramidata agg.)
  • Grosses Zweiblatt (Listera ovata)
  • Gruene Waldhyazinthe (Platanthera montana)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heide-Guensel (Ajuga genevensis)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Horst-Rotschwingel (Festuca nigrescens (subsp. nigrescens))
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
  • Kleiner Klee (Trifolium dubium)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knaeuel-Hornkraut (Cerastium glomeratum)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Knolliger Hahnenfuss (Sa.) (Ranunculus bulbosus agg.)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Leberbluemchen (Hepatica nobilis)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Mais (Zea mays)
  • Mittlerer Klee (Trifolium medium)
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Mittlerer Wegerich (Sa.) (Plantago media agg.)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Pastinak (Pastinaca sativa)
  • Platthalm-Rispengras (Poa compressa)
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Pyrenaeen-Storchschnabel (Geranium pyrenaicum)
  • Quendel-Kreuzbluemchen (Polygala serpyllifolia)
  • Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
  • Rauher Loewenzahn (Leontodon hispidus)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sanikel (Sanicula europaea)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schafschwingel (Festuca ovina)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schwalbenwurz (Sa.) (Vincetoxicum hirundinaria agg.)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Seidelbast (Daphne mezereum)
  • Serbische Fichte (Picea omorika)
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Steifer Augentrost (Sa.) (Euphrasia stricta agg.)
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Taumel-Kaelberkropf (Chaerophyllum temulum)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Augentrost Sa. (Euphrasia officinalis)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis subsp. pratensis)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea subsp. jacea)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Kuemmel (Carum carvi)
  • Wiesen-Labkraut Sa. (Galium mollugo agg.)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
  • Wiesen-Schluesselblume (Primula veris (subsp. veris))
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Wirbeldost (Clinopodium vulgare (subsp. vulgare))
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zwerg-Schneckenklee (Medicago minima)
Tierarten:
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung eines Biotopkomplexes aus (Mager)grünland, Gebüschen und Gehölzkomplexen durch eine extensive landwirtschaftliche Nutzung.Erhaltung und Entwicklung von Magertriftkomplexen mit artenreichen Kalkhalbtrockenrasen durch Förderung einer funktionierenden Hute-Schäferei. Sicherung seltener und gefährdeter Lebensgemeinschaften der Kalkhalbtrockenrasen am Rande ihrer natürlichen Verbreitung sowie Erhalt und Entwickllung landschaftsgliedernder Gehölzbestände und Wälder aus bodenständigen Baum- und Straucharten.Erhaltung von mageren Grünland durch eine extensive NutzungErhaltung von Gehölzen
Gefährdungen:
  • Beeintraechtigung, Gefaehrdung nicht erkennbar bzw. feststellbar
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Rodung
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Hoehlen, Stollen erhalten, sichern
  • keine Duengung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
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