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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Wannebach (HSK-163)

Objektbezeichnung:

NSG Wannebach

Kennung:

HSK-163

Ort: Arnsberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 35,02 ha
Offizielle Fläche: 34,40 ha
Flächenanzahl: 2
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1997
Inkraft: 1998
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Schutzzweck
- Erhaltung und Entwicklung eines naturnahen Baches,
- Umwaldung der an den Bach grenzenden Fichtenwaelder in
naturnahe bachbegleitende Erlen- und Eschenwaelder,
- Erhaltung der hohen Artenvielfalt, der Rote-Liste Pflanzen-
und Tierarten sowie des Wertes als Amphibienlebensraum und
Vernetzungsbiotop
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4514-0191
  • BK-4514-903
Kennung:

BK-4514-903

Objektbezeichnung:

Südlicher Teilbereich des Waldreservats "Breitenbruch - Neuhaus"

Link zur Karte: BK-4514-903
Objektbeschreibung: Dieser Teilbereich des Waldreservats "Breitenbruch - Neuhaus" umfasst insbesondere Staatswaldflächen südlich der Kleinen Schmalenau bzw. südlich der Grenze zwischen dem Kreis Soest und dem Hochsauerlandkreis. Das Gebiet ist geprägt durch einen hohen Anteil (knapp ein Drittel) naturnaher Hainsimsen-Buchenwälder, durch naturnahe Fließgewässer mit bachbegleitenden Erlenwäldern, durch Eichen-Hainbuchenwälder in den weiteren Talauen von Wanne und Kleiner Schmalenau sowie durch verschiedene Grünlandtypen rund um die Siedlungen. Von Bedeutung ist auch eine große Windwurffläche im Nordwesten des Gebietes, die nur teilweise wiederaufgeforstet wurde. Im Gebiet kommen folgende Arten der EU-Vogelschutzrichtlinie als Brutvögel vor: Rotmilan, Wespenbussard, Schwarz-, Grau-, Mittelspecht, Rauhfußkauz, Sperlingskauz, Eisvogel und Neuntöter. Der Schwarzstorch ist regelmäßiger Nahrungsgast und Brutvogel der Umgebung.
Kennung:

BK-4514-0191

Objektbezeichnung:

Wanne-Aue und Buchen-Eichenwald bei Niedereimer

Link zur Karte: BK-4514-0191
Objektbeschreibung: Sehr strukturreicher Komplex aus Still- und Fliessgewässern, offenen Fluren mit Brachen und Feuchtbrachen sowie bewaldeten Flächen und Kleingehölzen am südlichen Rande des Arnsberger Waldes. Das Gebiet schliesst sich nördlich an die Siedlung Niedereimer an und umfasst einen Abschnitt der Wanne, der in der Mitte von einer Autobahnbrücke überquert wird. Außerdem wird das Gebiet in NO-SW-Richtung von einer Landstraße durchschnitten. Die Teilfläche nördlich der Autobahn besteht vor allem aus Fichtenwald. Neben und teilweise unter der Brücke befinden sich Brachefluren und teils angepflanzte Gehölze aus Eiche, Birke und Erle. Südwestlich der Autobahn durchfliesst ein Abschnitt der Wanne einen Auwald-Grünlandkomplex, der teilweise naturnah mit Feucht- und Nassbrachen, einem kleinen naturnahen Bachlauf und einem sumpfigen Erlengehölz ausgebildet ist. Weniger feuchte Bereiche sind von Grünlandbrache bedeckt, die von einem weiteren kleinen Bachlauf durchquert wird. Zwischen Wanne und Landstraße befindet sich ein Teich mit Schwimmblattvegetation und dessen Ufer z.T. naturnah mit Röhricht ausgestattet sind. Die Wanne ist etwas begradigt und befestigt und fließt auf einer zumeist steinigen Sohle. Sie wird vor allem von Erlengehölz begleitet und zeigt im übrigen nur hier und dort niedrigwüchsige Gewässervegetation. Südöstlich der Landstraße befindet sich bis zur Kuppe in nordwestlich exponierter Hanglage ein Buchen-Eichenwald, der vor allem mit Eichen-Altholz ausgestattet ist. Randlich schliesst sich noch etwas Buchenwald mit geringem Baumholz sowie etwas Fichtengehölz an. Abgesehen von der Zerschneidung des Gebietes bestehen örtlich gewisse Beeinträchtigungen durch Gewässerausbau und Freizeitaktivitäten. Das Gebiet wird insbesondere durch die Verkehrswege der Autobahn und der Landstraße beeinträchtigt. Dennoch ist es aufgrund seiner außerordentlich hohen strukturellen Vielfalt und einem Komplex unterschiedlichster Lebenräume von Bedeutung. Von besonderem Wert sind bachbegleitende Erlenwälder, eine hochstaudenreiche Feucht- und Nassbrache und ein naturnahes Teichufer mit Röhrichtsäumen.
Lebensraumtypen:
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (0,15 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (3,29 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (0,72 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (1,18 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (0,39 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (0,43 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,40 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,15 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (0,36 ha)
  • Eichenwald <AB0> (19,14 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (21,51 ha)
  • Erlenwald <AC0> (0,72 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (1,18 ha)
  • Birkenwald <AD0> (0,20 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (722,60 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (75,83 ha)
  • Nadelbaum-Fichtenmischwald <AJ3> (18,96 ha)
  • Wald aus seltenen Nadelbaumarten <AL0> (18,96 ha)
  • Roteichenmischwald <AO1> (18,96 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (18,96 ha)
  • Hecke <BD0> (0,39 ha)
  • Fettweide <EB0> (37,91 ha)
  • Magerweide <ED2> (18,96 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (2,20 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (18,96 ha)
  • Teich <FF0> (19,33 ha)
  • Bach <FM0> (0,02 ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <FM3> (0,14 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (246,44 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (94,79 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <xAA4> (227,49 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <xAB1> (56,87 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <xAB9> (18,96 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAC1> (18,96 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAJ1> (18,96 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAK1> (18,96 ha)
  • Roteichenmischwald <xAO1> (18,96 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <xAQ1> (18,96 ha)
  • Laerchenmischwald <xAS1> (18,96 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (18,96 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (18,96 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (19,38 ha)
  • Teich <yFF0> (0,03 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (18,96 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (0,01 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (38,07 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <zFM2> (18,96 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Bach-Spatenmoos (Scapania undulata)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Baldrian unbestimmt (Valeriana spec.)
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bergfarn (Thelypteris limbosperma)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eiche (Quercus spec.)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Wasserdarm (Stellaria aquatica)
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haengende Segge (Carex pendula)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis (subsp. officinalis))
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Kuestentanne (Abies grandis)
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Langaehrige Segge (Carex elongata)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Quendel-Kreuzbluemchen (Polygala serpyllifolia)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Straussgras unbestimmt (Agrostis spec.)
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Tanne (Abies alba)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Laeusekraut (Pedicularis sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Widertonmoos (Polytrichum spec.)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
Tierarten:
  • Amsel (Turdus merula)
  • Bachstelze (Motacilla alba)
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Birkenzeisig (Carduelis flammea)
  • Blaumeise (Parus caeruleus)
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Dunkers Quellschnecke (Bythinella dunkeri)
  • Eggers Ameisenschwebfliege (Microdon eggeri)
  • Eichelhaeher (Garrulus glandarius)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Eriozona syrphoides (Eriozona syrphoides)
  • Erlenzeisig (Carduelis spinus)
  • Feldschwirl (Locustella naevia)
  • Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra)
  • Fitis (Phylloscopus trochilus)
  • Fluss-Napfschnecke (Ancylus fluviatilis)
  • Gartenbaumlaeufer (Certhia brachydactyla)
  • Gartengrasmuecke (Sylvia borin)
  • Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Gimpel (Pyrrhula pyrrhula)
  • Goldammer (Emberiza citrinella)
  • Graugans (Anser anser)
  • Grauschnaepper (Muscicapa striata)
  • Grauspecht (Picus canus)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Haubenmeise (Parus cristatus)
  • Haussperling (Passer domesticus)
  • Heckenbraunelle (Prunella modularis)
  • Helle Goldschwebfliege (Ferdinandea cuprea)
  • Hohltaube (Columba oenas)
  • Kernbeisser (Coccothraustes coccosthraustes)
  • Klappergrasmuecke (Sylvia curruca)
  • Kleiber (Sitta europaea)
  • Kleine Faulholzschwebfliege (Chalcosyrphus nemorum)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Kohlmeise (Parus major)
  • Krickente (Anas crecca)
  • Kuckuck (Cuculus canorus)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Misteldrossel (Turdus viscivorus)
  • Mittelspecht (Dendrocopos medius)
  • Moenchsgrasmuecke (Sylvia atricapilla)
  • Rabenkraehe (Corvus corone corone)
  • Rauchschwalbe (Hirundo rustica)
  • Raufusskauz (Aegolius funereus)
  • Reiherente (Aythya fuligula)
  • Ringeltaube (Columba palumbus)
  • Rotkehlchen (Erithacus rubecula)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schwanzmeise (Aegithalos caudatus)
  • Schwarze Tigerschwebfliege (Temnostoma bombylans)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Singdrossel (Turdus philomelos)
  • Sommergoldhaehnchen (Regulus ignicapillus)
  • Sperber (Accipiter nisus)
  • Sperlingskauz (Glaucidium passerinum)
  • Star (Sturnus vulgaris)
  • Stockente (Anas platyrhynchos)
  • Sumpfmeise (Parus palustris)
  • Tannenmeise (Parus ater)
  • Trauerschnaepper (Ficedula hypoleuca)
  • Turteltaube (Streptopelia turtur)
  • Waldbaumlaeufer (Certhia familiaris)
  • Waldkauz (Strix aluco)
  • Waldlaubsaenger (Phylloscopus sibilatrix)
  • Waldohreule (Asio otus)
  • Waldschnepfe (Scolopax rusticola)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Weidenmeise (Parus montanus)
  • Wespenbussard (Pernis apivorus)
  • Wintergoldhaehnchen (Regulus regulus)
  • Zaunkoenig (Troglodytes troglodytes)
  • Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
Schutzziele: Erhaltung, Foerderung und Wiederherstellung eines grossen, zusammenhaengenden und weitgehend unzerschnittenen Waldgebietes mit seltenen und gefaehrdeten sowie landschaftsraumtypischen Tier-
und Pflanzenarten und deren Lebensstaetten.
Insbesondere sind in ihrer natuerlichen Vergesellschaftung schuetzenswert: Hainsimsen - Buchenwaelder (Luzulo-Fageten), Eichen - Hainbuchenwaelder (Querco-Carpineten), sonstige Eichenbestände, bachbegleitende Erlenwälder, naturnahe Quellbereiche und Bachabschnitte sowie binsenreiches Feuchtgruenland und Feuchtgruenlandbrachen.Erhaltung und Entwicklung eines strukturreichen, teils naturnahen Biotopkomplexes aus Still- und Fliessgewässern, Nass- und Feuchtgrünland sowie Buchen-Eichenwald mit Altholz
Gefährdungen:
  • Anstau eines Fliessgewaessers
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
  • Wegebau
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Anlegen von Laubgehoelzen
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Gewaesseraufstau
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
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