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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Feuchtwald Landenbeck (HSK-031)

Objektbezeichnung:

NSG Feuchtwald Landenbeck

Kennung:

HSK-031

Ort: Eslohe
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 0,99 ha
Offizielle Fläche: 1,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1985
Inkraft: 2008
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Unterschutzstellung als NSG erfolgt

- Erhaltung eines artenreichen Feuchtwaldes mit Quellhorizonten,
- Erhaltung und Optimierung eines komplexen Lebensraumes fuer die typische Tier-
und Pflanzengemeinschaft feuchter Laubwaelder und Grundwasseraustritte.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4715-0034
Kennung:

BK-4715-0034

Objektbezeichnung:

NSG Märzenbechervorkommen bei Landenbeck

Link zur Karte: BK-4715-0034
Objektbeschreibung: Das NSG besteht aus einem feucht-quelligen Laubwald an dem nordexponierten Hang des Wiesenberges südlich von Reiste/Landenbeck. Die nordwestliche Teilfläche wird von einem totholzreichem Eichenmischwald eingenommen, dessen Baumschicht neben der Stieleiche durch Erlen und einzelne Birken aufgebaut wird. Die artenreiche, dichte Krautschicht wird durch Pflanzen nährstoffreicher Standorte gebildet. Südlich geht der Eichenwald in einen Erlen-Eschenbestand über, der zahlreiche Quellhorizonte aufweist, aus denen ein anschließender Quellbach gespeist wird. Von besonderem ästhetischen Reiz ist ein größeres Vorkommen des seltenen Märzenbechers. Die Erlen weisen z.T. eine mehrstämmige Wuchsform auf, was auf eine frühere Neiderwaldnutzung der Bestände hinweist. Das NSG ist von herausragender Bedeutung für den Erhalt der Lebensgemeinschaften von Quellen, Quellbächen und sicker-feuchten Erlenwälder. Darüber hinaus ist das Vorkommen des Märzenbechers unbedingt schützenswert.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (0,44 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (0,10 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,15 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (0,09 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (0,06 ha)
  • Eschenwald <AM0> (0,25 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (0,35 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (0,10 ha)
  • Quellbach <yFM4> (0,15 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Dornfarn Sa. (Dryopteris carthusiana agg.)
  • Dreinervige Nabelmiere (Moehringia trinervia)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Fichte (Picea abies)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gewoehnliche Goldnessel Sa. (Galeobdolon luteum agg.)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Maerzenbecher (Leucojum vernum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
Tierarten:
  • Dunkers Quellschnecke (Bythinella dunkeri)
Schutzziele: Erhaltung von naturmahen Erlenquellwäldern.
Gefährdungen:
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
Maßnahmen:
  • Betretungsverbot
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • kein Ausbau von Quellen
  • Totholz erhalten
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