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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Erlenbruch Densterberg (HSK-070)

Objektbezeichnung:

NSG Erlenbruch Densterberg

Kennung:

HSK-070

Ort: Sundern
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 0,28 ha
Offizielle Fläche: 0,25 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1991
Inkraft: 1993
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4713-0147
Kennung:

BK-4713-0147

Objektbezeichnung:

NSG Erlenbruch Denstenberg

Link zur Karte: BK-4713-0147
Objektbeschreibung: Das sehr kleinflächige NSG findet sich inmitten der Nadelholzforste westlich des Stockumer Bachtales südlich Dörnholthausen. Das Hangquellmoor liegt an einem nördlich exponierten Oberhang und ist mit einem Erlen-Niederwäldchen bestockt. Die Quellbäche verlaufen sich im Fichtenbestand unterhalb des NSG. Die Baumschicht wird von Erlen-Stockausschlägen beherrscht, in der Krautschicht fallen neben der Winkel-Segge weitere Arten der Quellfluren (u. a. Milzkraut) auf. Der Bestand zeigt viel stehendes und liegendes Totholz, der steinige Untergrund ist stellenweise nicht trittfest. Es handelt sich um ein quellig-durchsickertes Bach-Erlen-Eschenwäldchen (Carici remotae-Fraxinetum) nahezu ohne Beteiligung der Esche, von Oberdorfer (1992) als Carex remota-Alnus glutinosa-Gesellschaft beschrieben. Der eigentliche Quellbereich ist stark anthropogen überformt (u. a. ehem. kl. Quellstau, Wegebau mit Bauschutt).

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder <91E0> (0,24 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (0,24 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Winkel-Segge (Carex remota)
Tierarten:
Schutzziele: Schutz, Erhalt und Entwicklung naturnaher Laubwaldbestände bzw. Hangquellmoore in einer von Nadelholz-Forsten dominierten Waldlandschaft
Gefährdungen:
  • Entnahme Altholz (FW)
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Quellfassung (WA)
Maßnahmen:
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • kein Gewaesserausbau
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
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