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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Erlenbruch im Gebketal (HSK-113)

Objektbezeichnung:

NSG Erlenbruch im Gebketal

Kennung:

HSK-113

Ort: Meschede
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 1,47 ha
Offizielle Fläche: 1,60 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1993
Inkraft: 1994
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Gemaess LG Paragraph 20

- Erhaltung und Optimierung eines Erlenbruchwaldes in einem Quellgebiet als
wertvoller Biotopkomplex von regionaler Bedeutung.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4615-922
Kennung:

BK-4615-922

Objektbezeichnung:

NSG Erlenbruch im Gebke-Tal

Link zur Karte: BK-4615-922
Objektbeschreibung: Sickerquellige, fast gaenzlich bewaldete Talrandzone. Der Nassstandort ist tiefgruendig und nicht trittfest. In Naehe des Gebke-Baches werden die zahlreichen Quellrinnsale zu Quelltuempeln gestaut. Auf Grund der unvollstaendigen Zersetzung hat sich eine Torfmudde ausgebildet. Die Hangsickerquellzone wird von einem schlecht- und krummwuechsigen Torfmoos-Erlenauenwald bestockt. Die Baeume erreichen einen Brusthoehendurchmesser von 0,25 - 0,3 m, einige sind mehrtriebig. Ihr Stammfuss ist stellenweise aufgestelzt und haeufig von Moosen ueberzogen. Die Staemme sind von Krustenflechten ueberwachsen. Vom Wind geworfene Erlen und Fichten verrotten. An den Stammfuessen der Erlen haben sich einige junge Fichten angesiedelt. Moos- und Krautschicht bedecken zusammen annaehernd 100 %, wobei Torfmoosposter oertlich dominieren koennen. Unmittelbar am suedlich angrenzenden Talhang tritt eine moosreiche Sickerquelle zutage, die von einem lockeren Binsen-Guertel umgeben wird. Der abfliessende Quellrinnsal wird stark von Torfmoosen durchsetzt. Der kleine Nasswaldkomplex wird grossflaechig von Fichtenforsten umgeben.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Fichtenwald <AJ0> (0,87 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <FK2> (0,02 ha)
  • Quellbach <FM4> (0,02 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (0,87 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <zFM2> (0,07 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hunds-Straussgras Sa. (Agrostis canina agg.)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Schlammkraut (Limosella aquatica)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
Tierarten:
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
Schutzziele: Sicherung eines Hangsickerquellbereiches mit Torfmoos-Erlenauewald.
Weiterhin keine Bewirtschaftung.
Gefährdungen:
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
Maßnahmen:
  • keine Entwaesserung
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
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