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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Waldreservat Obereimer (HSK-168)

Objektbezeichnung:

NSG Waldreservat Obereimer

Kennung:

HSK-168

Ort: Arnsberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 547,40 ha
Offizielle Fläche: 547,90 ha
Flächenanzahl: 2
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1997
Inkraft: 1998
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4514-0065
Kennung:

BK-4514-0065

Objektbezeichnung:

NSG Waldreservat Obereimer Nördliche Teilfläche des FFH-Gebietes Waldreservat Obereimer

Link zur Karte: BK-4514-0065
Objektbeschreibung: Das Naturschutzgebiet "Waldreservat Obereimer" erstreckt sich im Norden vom Spreiberg nordöstlich Müschede bis zum Seufzertal im Süden zwischen Wennigloh im Westen und der Alten Burg im Osten. Am Ostrand begrenzt das Ruhrtal das Waldreservat. Es ist aber nur etwa ein Viertel der Fläche des gleichnamigen FFH-Gebietes "Waldreservat Obereimer", welches sich südlich des Seufzertales nach Osten bis Rumbeck fortsetzt. Es handelt sich um einen buchenwalddominierten Waldkomplex, der den Ostabfall des Höhenrückens zwischen der Röhr- und dem Ruhrtal einnimmt. Von diesem Rücken aus fällt das Gelände zunächst steil, später sanft zur Ruhraue hin ab. Vor allem am Ostrand des Gebietes haben sich auf den flach ausstreichenden Unterhängen auf den hier anstehenden Mittelterrasseablagerungen der Ruhr tiefgründige, zu Staunässe neigende Böden entwickelt auf denen Eichen-Hainbuchenwälder stocken. Dieser FFH-Lebensraumtyp kommt nur kleinflächig im FFH-Gebiet vor und hat hier seinen Verbreitungsschwerpunkt. Abgesehen vo diesem geolgogischem Sonderstandort ist das Naturschutzgebiet Waldreservat Obereimer zweigeteilt. Der Nordteil ist geprägt durch die silikatgesteingeprägten Arnsberger Schichten des Oberkarbon. Der Südteil ab einer Linie Wicheler Steinbruch - Kreisstraße 2 - Jagd-und Köhlerhaus Capune - Tempelberg - Sebastianshütte und Obereimer wird geologisch durch die Kulm-Plattenkalke des Unterkarbon geprägt. Dies führt im Nordteil zur Ausbildung von artenärmeren Hainsimsen-Buchenwäldern und im Südteil zu artenreicheren Waldmeister-Buchenwäldern. Der von Hainsimsen-Buchenwäldern geprägte Nordteil wird durch drei überwiegend naturnahe Siepentäler gegliedert. Am Nordrand des Gebietes befindet sich das Tal der "Schwarzen Waage", das oberhalb einer Teichanlage von einem gut ausgebildeten quelligen bachbegleitenden Erlen-Auenwald. Südlich davon befindet sich der Koltersiepen, der sich durch ein verzweigtes Quellbachsystem auszeichnet. Nach Süden schließt dann das Teufelssiepensystem an. In den Kerbtälern von Kolter- und Teufelssiepen Teiche (u.a. Feuerlöschteiche) aufgestaut worden. Eine gewisse Trennwirkung entfaltet im Bereich des Koltersiepens eine breite Stromleitungstrasse, in deren Verlauf aufgrund des regelmäßigen "auf den Stock setzens" ein kleinflächig wechselndes Mosaik von gebüschartigen Pioniergehölzen mit Heideelementen im Wechsel mit Bachlaufabschnitten entstanden ist. Innerhalb des durch die Kulmplattenkalke geprägten Südteils des Naturschutzgebietes befinden sich keine Siepentäler. Hier konzentrieren sich Ausbildungen der Waldmeister-Buchenwälder mit fließenden Übergängen zu den reicheren Hainsimsen-Buchenwaldausbildungen mit Flattergras. Nördlich der Stromleitungstrasse stocken sehr alte eichenreiche Hainsimsen-Buchenwälder mit einem hohen Alt- und Totholzanteil. Eichen sind hier frequent vertreten. Südlich davon sind insbesondere die nördlich des Jugendwaldheims stockenden Eichen-Hainbuchenwälder reich strukturiert mit dem höchsten Totholzreichtum innerhalb der Naturwaldzelle. Am Teufelssiepen stocken weitere alt- und totholzreiche Hainsimsen-Buchenwälder. Im Südteil sind es alte Waldmeister- und Hainsimsen-Buchenwälder am Markusberg. International bedeutsame, alt- und totholzreiche Hainsimsen- und Waldmeister-Buchenwälder, überwiegend in gutem bis hervorragendem Erhaltungszustand mit fließenden Übergängen zwischen diesen Lebensraumtypen und im Komplex mit alten extrem totholzreichen Eichen-Hainbuchenwäldern in hervorragendem Erhaltungszustand. Einzigartiges Rückzugshabitat für an diese alten strukturreichen Wälder gebundene Tierarten u.a. Spechte (Schwarz-, Grauspecht), Schwarzstorch, Kolkrabe, Hirschkäfer, Zweigestreifte Quelljungfer und verschiedene Fledermausarten u.a. Großer Abendsegler. Großflächiger buchenwaldgeprägter, strukturreicher Trittsteinbiotop im nadelholzgeprägten sowie alt- und totholzarmen Arnsberger Wald. Erhaltung und Entwicklung eines alt- und totholzgeprägten Buchenwaldkomplexes durch Überlassen der Sukzession in den Wildnisgebieten bzw. der Naturwaldzelle und naturnaher Waldbewirtschaftung mit Fokus auf die Erhaltung des Alt- und Totholzanteils im restlichen Naturschutzgebiet und insbesondere Förderung des Totholzanteils durch Ausweisung von Biotopbäumen. Die Bewirtschaftung im Umfeld der Sickerquellbereiche in den Quellbachkomplexen der Siepentäler ist möglichst einzustellen bzw. hier ist eine Befahrung und die Lagerung von Forstabraum zu unterlassen. Die Durchgängigkeit der Siepen im Bereich von Teichanlagen, die sich im Hauptschluss befinden, ist wiederherzustellen.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (107,71 ha)
  • Natürliche eutrophe Seen und Altarme <3150> (0,05 ha)
  • Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen <6510> (0,70 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald <9110> (263,97 ha)
  • Waldmeister-Buchenwald <9130> (91,60 ha)
  • Stieleichen-Hainbuchenwald <9160> (25,44 ha)
  • Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder <91E0> (2,67 ha)
  • Laubwälder ausserhalb von Sonderstandorten <NA00> (37,51 ha)
  • Mesophiles Wirtschaftsgrünland incl. Brachen <NE00> (3,67 ha)
  • Nass- und Feuchtgrünland incl. Brachen <NEC0> (5,05 ha)
  • Stillgewässer <NFD0> (0,54 ha)
  • Quellbereiche <NFK0> (0,08 ha)
  • Fließgewässer <NFM0> (5,49 ha)
  • Säume und Hochstaudenfluren (nicht FFH-LRT) <NK00> (0,48 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • <> (0,96 ha)
  • Buchenwald <AA0> (169,79 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (84,87 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AA2> (77,65 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (15,01 ha)
  • Eichenwald <AB0> (0,23 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (7,79 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (13,89 ha)
  • Nadelbaum-Eichenmischwald <AB5> (5,29 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <AB9> (15,64 ha)
  • Erlenwald <AC0> (3,14 ha)
  • Birkenwald <AD0> (1,06 ha)
  • Eichen-Birkenmischwald <AD1> (2,32 ha)
  • Nadelbaum-Birkenmischwald <AD3> (1,50 ha)
  • Birkenmischwald mit heimischen Laubbaumarten <AD7> (4,66 ha)
  • Pappelwald <AF0> (0,94 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (38,41 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (4,28 ha)
  • Nadelbaum-Fichtenmischwald <AJ3> (0,41 ha)
  • Douglasienwald <AL1> (0,71 ha)
  • Eschenwald <AM0> (2,32 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (9,62 ha)
  • Roteichenwald <AO0> (0,41 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <AQ1> (2,82 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (5,83 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (13,19 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (10,97 ha)
  • Laerchenmischwald <AS1> (1,24 ha)
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (1,10 ha)
  • Windwurfflaeche <AT2> (16,46 ha)
  • Gebuesche und Strauchgruppen mit vorwiegend heimischen Straucharten <BB11> (1,92 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,71 ha)
  • Fettwiese <EA0> (8,03 ha)
  • Fettweide <EB0> (3,67 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (4,59 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,46 ha)
  • Teich <FF0> (0,72 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <FK2> (0,08 ha)
  • Quellbach <FM4> (10,97 ha)
  • Acker <HA0> (0,05 ha)
  • Energieholzkulturen <HJ9> (0,36 ha)
  • Feuchte Hochstaudenflur, flaechenhaft <LB1> (0,87 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Atrichum undulatum (Atrichum undulatum)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Segge (Carex montana)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Berg-Weidenroeschen (Epilobium montanum)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornfarn Sa. (Dryopteris carthusiana agg.)
  • Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreifurchige Wasserlinse (Lemna trisulca)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Frauenmantel unbestimmt (Alchemilla spec.)
  • Fruehlings-Hainsimse (Luzula pilosa)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis Sa. (Veronica chamaedrys)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Greiskraut (Senecio vulgaris)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Weissmoos (Leucobryum glaucum)
  • Gewelltblaettriges Kriechsternmoos (Plagiomnium undulatum)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Goldnessel Sa. (Galeobdolon luteum agg.)
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Gras-Laichkraut (Potamogeton gramineus)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Pappel (Populus canescens (P. alba x tremula))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gruene Nieswurz (Helleborus viridis)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Greiskraut Sa. (Senecio nemorensis agg.)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Japanische Laerche (Larix kaempferi)
  • Johanniskraut unbestimmt (Hypericum spec.)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleines Immergruen (Vinca minor)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Lebensbaum unbestimmt (Thuja spec.)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Pfirsichblaettrige Glockenblume (Campanula persicifolia (subsp. persicifolia))
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sanikel (Sanicula europaea)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schein-Zypergras-Segge (Carex pseudocyperus)
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schwanenhals-Sternmoos (Mnium hornum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarz-Pappel (Populus nigra)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Spaete Wald-Trespe (Bromus ramosus)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stachelbeere (Ribes uva-crispa)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Wasserstern Sa. (Callitriche palustris agg.)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Tollkirsche (Atropa bella-donna)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Eiche (Sa.) (Quercus petraea agg.)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Knaeuelgras (Dactylis polygama)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Trespe Sa. (Bromus ramosus agg.)
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Wicke (Vicia sylvatica)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea subsp. jacea)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Wurmfarn Sa. (Dryopteris filix-mas agg.)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zwerg-Laichkraut Sa. (Potamogeton pusillus agg.)
Tierarten:
  • Kolkrabe (Corvus corax)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung eines alt- und totholzgeprägten Buchenwaldkomplexes durch Überlassen der Sukzession in den Wildnisgebieten bzw. der Naturwaldzelle und naturnaher Waldbewirtschaftung mit Fokus auf die Erhaltung des Alt- und Totholzanteils im restlichen Naturschutzgebiet und insbesondere Förderung des Totholzanteils durch Ausweisung von Biotopbäumen. Die Bewirtschaftung im Umfeld der Sickerquellbereiche in den Quellbachkomplexen der Siepentäler ist möglichst einzustellen bzw. hier ist eine Befahrung und die Lagerung von Forstabraum zu unterlassen. Die Durchgängigkeit der Siepen im Bereich von Teichanlagen, die sich im Hauptschluss befinden, ist wiederherzustellen.
Gefährdungen:
  • Entnahme Altholz (FW)
  • Entnahme Horst- und Hoehlenbaum (FW)
  • Kronenholzablagerung an ungeeignetem Standort (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
Maßnahmen:
  • Entnahme nicht bodenstaendig-standortgerechter Gehoelze
  • Verbot der Entnahme von Horst- und Hoehlenbaeumen
  • Verbot der Entnahme von Totholz
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