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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Seufzertal (HSK-185)

Objektbezeichnung:

NSG Seufzertal

Kennung:

HSK-185

Ort: Arnsberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 45,08 ha
Offizielle Fläche: 45,20 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1997
Inkraft: 1998
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4514-011
  • BK-4614-0083
  • BK-4614-028
Kennung:

BK-4614-028

Objektbezeichnung:

Oberlauf der "Walpke"

Link zur Karte: BK-4614-028
Objektbeschreibung: Der Oberlauf des Walpke-Baches verläuft in einem schmalen Kerbsohlental, das überwiegend mit Laubwald bestockt ist. Bachbegleitend ist ein Erlenufergehölz ausgebildet, das an seinen Rändern zumeist gleitende Übergänge zum Hainsimsen-Buchenwald aufweist. Einzelne Parzellen tragen Fichtenforst. Das Gebiet repräsentiert einen charatkeristischen, hier naturnah ausgebildeten Bachoberlauf des Nordsauerländer Oberlandes. Diese Gewässer können als die klassischen Forellenbäche angesehen werden. Es zeigt mit den vorhandenen Fichtenparzellen gleichzeitig deren Hauptgefährdung auf.
Kennung:

BK-4614-0083

Objektbezeichnung:

Waldkomplex von Wennigloh/Seufzertal bis Rumbeck/Mühlenbachtal - Südliche Teilfläche des FFH-Gebietes Waldreservat Obereimer

Link zur Karte: BK-4614-0083
Objektbeschreibung: Großflächiger buchenwalddominierter Waldkomplex südlich von Arnsberg. Der Wald verläuft vom Seufzertal zwischen Wennigloh und Arnsberg im Westteil bis nach Rumbeck bzw. zur Hellefelder Höhe im Ostteil. Der schutzwürdige Biotop beinhaltet Teile des Naturschutzgebiet Seufzertal und das NSG Stockumer Bachtal, das NSG Unteres Hellefelder Bachtal sowie und NSG Mühlenbachtal vollständig. Das Gebiet wird durch mehrere Mittelgebirgsbachtäler gegliedert. Das NSG "Seufzertal" mit der Walpke verläuft von Arnsberg im Nordosten bis Wennigloh im Südwesten und teilt hier das Waldgebiet. Das NSG "Stockumer Bachtal" mit dem Stockumer Bach verläuft ebenfalls in Ost-West-Richtung von dem Arnsberger Ortsteil "Gierskämpen" bis zum Quellbereich im Umfeld der Stockumer Höhe. Das NSG "Unteres Hellefelder Bachtal" mit dem Hellefelder Bach zieht sich südlich von Arnsberg entlang der Hellefelder Straße bis zur "Butterbettchenbrücke". Das NSG "Mühlenbachtal" erstreckt sich wiederum von Rumbeck in südliche Richtung bis zum Kulturdenkmal "Mühlenteich". Der Gesamtkomplex wird überwiegend geprägt von Hainsimsen-Buchenwäldern im geringen bis mittleren Baumholzalter mit geringen Alt- und Totholzanteilen, die auf den silikatgeprägten Arnsberger Schichten des Oberkarbon stocken. In diesen Buchenwaldkomplex sind großflächige Fichten-, teils auch Lärchenbestände eingebettet. Diese Nadelbaumarten sind ebenfalls häufiger den Buchenwäldern beigemischt. Der Schwerpunkt der alt-und totholzreichen Wälder befindet sich in den drei Wildnisgebieten dieses schutzwürdigen Biotops z.B. am Frenkhauser Weg und an der Visbecker Egge, aber auch außerhalb davon im Umfeld des Mühlenbachtals südlich von Rumbeck. Eine besondere Bedeutung besitzen die bachbegleitenden Erlen-Auenwälder im Walpketal, im Stockumer und Hellefelder Bachtal sowie im Mühlenbachtal, die insbesondere unterhalb der Quellbachregionen eine größere Fläche einnehmen. Die zugehörigen naturnahen Bäche zeichnen sich ebenfalls durch Unterwassermoose aus (u.a. Scapania undulata) und werden daher als FFH-Lebensraumtyp eingestuft. Im Stockumer Bachtal stockt angrenzend an den Erlenauenwald auf etwas höherem Niveau ein sehr gut strukturierter, alter Hainbuchen-Auenwald, der ebenfalls dem Lebensraumtyp Eichen-Hainbuchenwälder zuzuordnen ist. Insbesondere unterhalb der Hellefelder Höhe befinden sich zahlreich Windwurfflächen (Kyrill), die in der Regel eine von Birken dominierte Sukzession im Gertenholzalter aufweisen, die jeweils aufgrund der benachbarten "Samenbäume" größere Anteile an Buche, Fichte oder Lärche aufweisen. Eine besondere naturschutzfachliche Bedeutung weisen die großflächigeren nassen, quelligen Feuchtweiden und Feuchtbrachen in den Bachtälern der Walpke, des Hellefelder Bachtales und des Mühlenbachtals auf. Diese sind artenreich und weisen noch Wuchsorte des "Gefleckten Knabenkrauts" auf. Das Hellefelder Bachtal ist im Oberlauf inkl. des Nebenbaches Steimecke durch Wassergewinnung ggf. auch durch Straßenentwässerung beeinträchtigt. Hier stocken bachbegleitende Erlenwälder im Umfeld von eingetieften Bachläufen, die aufgrund der fehlenden Überflutung bzw. der Eingriffe in den Wasserhaushalt einen hohen Anteil an Störzeigern (vor allem Brombeer) aufweisen und daher nicht schutzwürdig sind. International bedeutsamer großflächiger Hainsimsen-Buchenwaldkomplex, der lokal noch höhere Altholzanteile, aber nur geringe Totholzanteile aufweist. Es handelt sich um eine nur gering zerschnittene, von Buchenwäldern und Bachtälern geprägte Waldlandschaft, die Rückzugshabitate für Schwarz- und Grauspecht sowie Schwarzstorch und den Kolkraben aufweist. Die als Naturschutzgebiete ausgewiesenen Bachtäler sind mit ihren Auenwäldern, artenreichen Feuchtgrünlandkomplexen und naturnahen Bachläufen zentrale Biotopverbundelemente im Waldkomplex. Großflächiger buchenwaldgeprägter, strukturreicher Trittsteinbiotop mit naturnahen Bachtalbiotopverbundelementen im nadelholzgeprägten sowie alt- und totholzarmen Arnsberger Wald. Erhaltung und Entwicklung eines Hainsimsen-Buchenwaldkomplexes durch Überlassen der Sukzession in den Wildnisgebieten und naturnaher Waldbewirtschaftung mit Fokus auf der Förderung von Alt- und Totholz durch Ausweisung von Biotopbäumen. Die Bewirtschaftung im Umfeld der Sickerquellbereiche in den Quellbachkomplexen der Siepentäler ist möglichst einzustellen bzw. hier ist eine Befahrung und die Lagerung von Forstabraum zu unterlassen. Die Ursachen der Beeinträchtigungen des Hellefelder Baches und der Steimecke sind zu überprüfen (Trinkwassergewinnung, Straßenentwässerung?) und die naturnahen Verhältnisse sind wiederherzustellen.
Kennung:

BK-4514-011

Objektbezeichnung:

"Seufzertal"

Link zur Karte: BK-4514-011
Objektbeschreibung: Der in weiten Bögen geschwungen Talgrund des Seufzertales in Arnsberg wird vom naturnahe Bachlauf Walpke durchflossen. Begleitet wird dieser von Viehweiden, stellenweise auch brachgefallenem Nassgrünland. Der Talraum wird gegliedert durch Ufergehölze und Gebüsche. Hier und da liegen kleine Fischteiche. Besondere wertbestimmende Elemente sind der naturnahe, an Kleinstrukturen reiche Bachlauf und das stellenweise breite Erlenufergehölz; außerdem die verstreut liegenden, nassen Grünlandbrachen. Das untere Seufzertal ist seit Jahrhunderten Bestandteil der Arnsberger Kulturlandschaft, verbrachte man doch im Mittelalter die Pest- und Leprakranken hierhin (Name!). Die heutige Nutzungsvielfalt spiegelt sich in der Kleinteiligkeit des Geländes wieder, auch in der Anlage von Fischteichen, wenngleich diese, bedingt durch Einsatz von Futter und ggf. Medikamenten u. U. eine Belastung für das Bachwasser und die Bachfaune darstellen. In das Gebiet wurden Flächen oberhalb des Hofes Schmiemketal einbezogen, die ohne besondere eigene Wertigkeit sind, aber innerhalb des NSG liegen. Das Seufzertal bildet die Grenze dreier Kleinlandschaften des Norsauerländer Oberlandes.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (661,28 ha)
  • Natürliche eutrophe Seen und Altarme <3150> (0,02 ha)
  • Fließgewässer mit Unterwasservegetation <3260> (2,40 ha)
  • Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen <6510> (1,91 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald <9110> (971,87 ha)
  • Waldmeister-Buchenwald <9130> (8,72 ha)
  • Stieleichen-Hainbuchenwald <9160> (1,04 ha)
  • Moorwälder <91D0> (0,82 ha)
  • Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder <91E0> (12,43 ha)
  • Laubwälder ausserhalb von Sonderstandorten <NA00> (144,97 ha)
  • Schutzwürdige und gefährdete Nadelwälder (nicht auf Dünen) <NAK0> (0,47 ha)
  • Auenwälder <NAX0> (1,06 ha)
  • Schutzwürdige und gefährdete Gehölzstrukturen <NB00-ung.> (0,26 ha)
  • Schutzwürdige und gefährdete flächige Gebüsche und Baumgruppen <NBB0> (2,77 ha)
  • Sümpfe, Riede und Röhrichte <NCC0> (0,02 ha)
  • Trockene Heiden <NDA0> (0,45 ha)
  • Mesophiles Wirtschaftsgrünland incl. Brachen <NE00> (1,64 ha)
  • Nass- und Feuchtgrünland incl. Brachen <NEC0> (19,44 ha)
  • Stillgewässer <NFD0> (0,84 ha)
  • Quellbereiche <NFK0> (0,23 ha)
  • Fließgewässer <NFM0> (4,52 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • <> (0,94 ha)
  • <> (1,04 ha)
  • <> (1,03 ha)
  • Buchenwald <AA0> (477,33 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (219,47 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AA2> (10,45 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (282,09 ha)
  • Eichenwald <AB0> (3,94 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (11,98 ha)
  • Nadelbaum-Eichenmischwald <AB5> (7,51 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <AB9> (3,61 ha)
  • Erlenwald <AC0> (9,30 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (1,42 ha)
  • Nadelbaum-Erlenmischwald <AC3> (2,13 ha)
  • Birkenwald <AD0> (27,45 ha)
  • Eichen-Birkenmischwald <AD1> (2,14 ha)
  • Birkenmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <AD2> (0,77 ha)
  • Nadelbaum-Birkenmischwald <AD3> (22,51 ha)
  • Birkenmischwald mit heimischen Laubbaumarten <AD7> (77,03 ha)
  • Pappelmischwald <AF1> (0,71 ha)
  • Sonstiger Laubmischwald einheimischer Arten (ein Art dominat) <AG1> (0,65 ha)
  • Sonstiger Laubmischwald einheimischer Arten (ohne dominante Art) <AG2> (0,94 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (286,39 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (56,33 ha)
  • Nadelbaum-Fichtenmischwald <AJ3> (0,56 ha)
  • Douglasienwald <AL1> (18,78 ha)
  • Eschenwald <AM0> (0,27 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (3,98 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (37,55 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (20,09 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (150,22 ha)
  • Laerchenmischwald <AS1> (6,60 ha)
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (4,30 ha)
  • Windwurfflaeche <AT2> (8,47 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,26 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (2,77 ha)
  • Gebuesche und Strauchgruppen mit vorwiegend heimischen Straucharten <BB11> (0,19 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,45 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (0,63 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,89 ha)
  • Grossseggenried <CD0> (0,02 ha)
  • Trockene Heide <DA0> (0,43 ha)
  • Calluna-Heide <DA1> (0,02 ha)
  • Fettwiese <EA0> (1,51 ha)
  • Fettwiese, Neueinsaat <EA3> (5,63 ha)
  • Fettweide <EB0> (13,79 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (3,60 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (11,27 ha)
  • brachgefallenes Fettgruenland <EE0a> (1,46 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (5,07 ha)
  • Tuempel (periodisch) <FD1> (0,02 ha)
  • Teich <FF0> (1,26 ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (0,02 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <FK2> (0,21 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (0,08 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <FM2> (2,34 ha)
  • Quellbach <FM4> (21,54 ha)
  • Mittelgebirgsbach <FM6> (1,74 ha)
  • Wildacker <HA2> (2,25 ha)
  • Trockener (frischer) eutopher Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KB0b> (0,19 ha)
  • Trockene Hochstaudenflur, flaechenhaft <LB2> (0,19 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (0,26 ha)
  • land-, forstwirtschaftlicher Weg <VB3> (1,07 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Atrichum undulatum (Atrichum undulatum)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bach-Kurzbuechsenmoos (Brachythecium rivulare)
  • Bach-Spatenmoos (Scapania undulata)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bergfarn (Thelypteris limbosperma)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Cladonia spec. (Cladonia spec.)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornfarn Sa. (Dryopteris carthusiana agg.)
  • Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echter Arznei-Baldrian i.e.S. (Valeriana officinalis)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Einseitwendiges Kleingabelzahnmoos (Dicranella heteromalla)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flaumiges Rindenbecherchen (Calycina vulgaris)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Frauenmantel unbestimmt (Alchemilla spec.)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Gamander-Ehrenpreis Sa. (Veronica chamaedrys)
  • Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
  • Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Lupine (Lupinus luteus)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbe Teichrose (Nuphar lutea)
  • Gelbliche Hainsimse (Luzula luzulina)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Beckenmoos (Pellia epiphylla)
  • Gemeines Weissmoos (Leucobryum glaucum)
  • Gewelltblaettriges Kriechsternmoos (Plagiomnium undulatum)
  • Gewelltes Plattmoos (Plagiothecium undulatum)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Goldnessel Sa. (Galeobdolon luteum agg.)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Eisenkraut (Verbena officinalis)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Girgensohnsches Torfmoos (Sphagnum girgensohnii)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haengende Segge (Carex pendula)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis (subsp. officinalis))
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Holunder unbestimmt (Sambucus spec.)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Japanische Laerche (Larix kaempferi)
  • Kahnblaettriges Torfmoos (Sphagnum palustre)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleinbluetiges Weidenroeschen (Epilobium parviflorum)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knaeuel-Ampfer (Rumex conglomeratus)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Lebensbaum unbestimmt (Thuja spec.)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Moose unbestimmt (Moose unbestimmt)
  • Nuttalls Wasserpest (Elodea nuttallii)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfeifengras Sa. (Molinia caerulea agg.)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Punktiertes Wurzelsternmoos (Rhizomnium punctatum)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhes Hornblatt (Ceratophyllum demersum)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rippenfarn (Blechnum spec.)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Salbei-Gamander i.e.S. (Teucrium scorodonia subsp. scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schoenes Johanniskraut (Hypericum pulchrum)
  • Schwanenhals-Sternmoos (Mnium hornum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Silber-Weide (Sa.) (Salix alba agg.)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Sparriges Torfmoos (Sphagnum squarrosum)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Spitzlappiger Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpffarn (Thelypteris palustris)
  • Tamarisken Thujamoos (Thuidium tamariscinum)
  • Tanne unbestimmt (Abies spec.)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Truegerisches Torfmoos (Sphagnum fallax)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Laeusekraut (Pedicularis sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Rispengras (Poa chaixii)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Schaumkraut (Cardamine flexuosa)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Wicke (Vicia sylvatica)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Wegwarte (Cichorium intybus)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisse Taubnessel (Lamium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut Sa. (Cardamine pratensis agg.)
  • Wild-Apfel (Sa.) (Malus sylvestris agg.)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zwerg-Laichkraut Sa. (Potamogeton pusillus agg.)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
Tierarten:
  • Aglia tau (Aglia tau)
  • Amsel (Turdus merula)
  • Bachforelle (Salmo trutta fario)
  • Blaumeise (Parus caeruleus)
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Eichelhaeher (Garrulus glandarius)
  • Fruehe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Gartenbaumlaeufer (Certhia brachydactyla)
  • Grauspecht (Picus canus)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Kleiber (Sitta europaea)
  • Kohlmeise (Parus major)
  • Kolkrabe (Corvus corax)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Rotkehlchen (Erithacus rubecula)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Singdrossel (Turdus philomelos)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Waldlaubsaenger (Phylloscopus sibilatrix)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Zaunkoenig (Troglodytes troglodytes)
  • Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
  • Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii)
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung eines naturnahen Bachlaufes mit begleitendem Erlenufergehölz,
Erhaltung und Entwicklung von Laubmischwäldern auf dem schmalen Talgrund des
Walpke-TalesErhaltung und Entwicklung eines Hainsimsen-Buchenwaldkomplexes durch Überlassen der Sukzession in den Wildnisgebieten und naturnaher Waldbewirtschaftung mit Fokus auf der Förderung von Alt- und Totholz durch Ausweisung von Biotopbäumen. Die Bewirtschaftung im Umfeld der Sickerquellbereiche in den Quellbachkomplexen der Siepentäler ist möglichst einzustellen bzw. hier ist eine Befahrung und die Lagerung von Forstabraum zu unterlassen. Die Ursachen der Beeinträchtigungen des Hellefelder Baches und der Steimecke sind zu überprüfen (Trinkwassergewinnung, Straßenentwässerung?) und die naturnahen Verhältnisse sind wiederherzustellen.Erhalt und Entwicklung eine strukturreichen Bachtals mit naturnahem
Bachlauf und grossteils extensiv genutzten strukturreichen
Gruenlaendern
Gefährdungen:
  • Aufschuettung
  • Entnahme Altholz (FW)
  • Entnahme Horst- und Hoehlenbaum (FW)
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Gewaesserausbau, Gewaessergestaltung, naturfern (WA)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Kronenholzablagerung an ungeeignetem Standort (FW)
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Wasserstandabsenkung (WA)
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Beseitigung von Muell
  • Entnahme nicht bodenstaendig-standortgerechter Gehoelze
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Gewaesserausbau
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Verbot der Entnahme von Horst- und Hoehlenbaeumen
  • Verbot der Entnahme von Totholz
  • Verbot der Entwaesserung
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