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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Feuchtgruenland am Haus Hubertus (HSK-193)

Objektbezeichnung:

NSG Feuchtgruenland am Haus Hubertus

Kennung:

HSK-193

Ort: Brilon
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 1,66 ha
Offizielle Fläche: 1,70 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2001
Inkraft: 2001
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Schutzzweck:
Erhaltung von Lebengemeinschaften des Nass- und Feuchtgruenlandes, von denen
einige Bestandteile regional bzw. landesweit gefaehrdet sind.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4617-0012
Kennung:

BK-4617-0012

Objektbezeichnung:

NSG Feuchtgrünland am Haus Hubertus

Link zur Karte: BK-4617-0012
Objektbeschreibung: üMagere bis quellige Gruenlandfllächen auf schwach nach Südwesten geneigtem Hang und großflächiges Grosseggenried südöstlich des Gasthofes Haus Hubertus östlich Gudenhagen. Im am tiefsten gelegenen Teil des Gebietes im Süden befindet sich ein ausgedehntes Grossseggenried. Es wird durchzogen von Gräben und ist großflächig sickernass und enthält einige vom Ried überwachsene Kleingewässer. Der Boden ist hier nicht trittfest. Der südlichste Teil des Grosseggenriedes ist mit einem lichten Pappelbestand bestockt. Hier tritt ein schmaler Bach aus einem Rohr. Wenige Meter unterhalb liegt der Einleiter einer Kläranlage. Das Grünland oberhalb des Grossseggenriedes war zum Kartierungszeitpunkt frisch gemäht. Es handelt sich um mäßig mageres und tlw. quelliges Grünland, noch 1988 gab es hier Borstgrasrasen mit viel Geöhrtem Habichtskraut und quellige Bereiche mit Sumpf-Dreizack (vgl. FP-4617-3501). Die nördlichste Weidefläche wurde zum Kartierungszeitpunkt intensiv beweidet. Dennoch waren einige Magerkeitszeiger, u. a. ein recht großer Bestand der Hauhechel, erkennbar. Westlich davon ist ein betonbefestigter Hofraum in das NSG einbezogen, der von Obstbäumen umrandet wird. Es handelt sich um eines der ausgedehntesten Grosseggenriede in der Naturräumlichen Haupteinheit 332 Ostsauerlaender Gebirgsrand. Das Gebiet ist ein Kerngebiet in der Fließgewässer-Verbundachse des Bach- und Talsystems der Hoppecke.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (0,25 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (0,50 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (0,05 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (0,25 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Pappelwald auf Auenstandort <AF2> (0,25 ha)
  • Magerweide <ED2> (0,25 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <yCD1> (0,50 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (0,05 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Nickende Distel (Carduus nutans)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Ross-Minze (Mentha longifolia (subsp. longifolia))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
Tierarten:
Schutzziele: Erhaltung von Lebengemeinschaften des Nass- und Feuchtgruenlandes, von denen
einige Bestandteile regional bzw. landesweit gefährdet sind.
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Duengung
  • Eutrophierung
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • keine Aufforstung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • Vermeidung Eutrophierung
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