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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Oestlicher Arnstein (HSK-210)

Objektbezeichnung:

NSG Oestlicher Arnstein

Kennung:

HSK-210

Ort: Marsberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 8,48 ha
Offizielle Fläche: 8,50 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2001
Inkraft: 2001
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Schutzzweck
Erhaltung eines vielfaeltigen Biotopmosaiks aus gut strukturierten Hecken und mageren
Gruenlandbereichen auf basenreichem Standort als Lebensraum einer artenreichen,
teilweise gefaehrdeten Tier- und Pflanzenwelt,
Schutz der Hohlformen im Relief aus landeskundlichen Gruenden und zur Sicherung der
besonderen Eigenart und Schoenheit dieser Flaeche im Uebergang zwischen der oestlich
angrenzenden freien Feldflur und den westlich gelegenen Waldgebieten.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4618-0037
Kennung:

BK-4618-0037

Objektbezeichnung:

NSG "Östlicher Arnstein"

Link zur Karte: BK-4618-0037
Objektbeschreibung: Bei dem Gebiet handelt es sich um einen ca. acht ha umfassenden Grünland-Gebüsch-Komplex mit einer Weihnachtsbaumkultur. Die Kultur ist 1,5 ha groß und liegt im oberen Drittel des Gebietes. Nördlich schließt sich eine Viehweide mit einem Gebüschkomplex an. Südlich der Kultur liegt eine intensiv genutzte Mähweide die in magere Weiden übergeht. Innerhalb der mit Schafen beweideten Flächen liegen zwei weitere Gebüsch-Komplexe. In den Gebüschen liegen z.T. längliche Bodenhohlformen bei denen es sich offenkundig um kleinflächige Steinbrüche handelt. Das Gebiet ist aufgrund seiner mageren Grünlandbereiche und Gebüschkomplexe ein wichtiger Refugial-Lebensraum für die Artgemeinschaften der mageren Grünländer im intensiv genutzten Naturraum "Waldecker Gefilde". Hervorragendes Schutzziel für das NSG "Östlicher Arnstein" ist die Erhaltung der Grünländer durch eine extensive landwirtschaftliche Nutzung unter Verzicht auf Düngung. Zudem sollte die isolierend wirkende Weihnachtsbaumkultur in Grünland umgewandelt werden.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (1,31 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (3,15 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,31 ha)
  • Fettweide <EB0> (1,19 ha)
  • frische bis maessig trockene Maehweide <EB2> (1,38 ha)
  • Magerweide <ED2> (3,02 ha)
  • Weihnachtsbaumkultur <HJ7> (1,45 ha)
  • Magerweide <yED2> (0,14 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Fichte (Picea abies)
  • Fichte (unbestimmt) (Picea spec.)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
Tierarten:
Schutzziele: Schutz und Erhaltung von mageren Grünländern durch eine extensive landwirtscahftliche Nutzung unter Verzicht auf Düngung. Umwandlung der weihnachtsbaumkultur in Grünland.
Gefährdungen:
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • Weihnachtsbaumkultur (FW)
Maßnahmen:
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • keine Duengung
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