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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Grueberg - Thuelener Stein (HSK-225)

Objektbezeichnung:

NSG Grueberg - Thuelener Stein

Kennung:

HSK-225

Ort: Brilon
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 25,39 ha
Offizielle Fläche: 25,40 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2001
Inkraft: 2001
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Schutzzweck
Erhaltung von Kalkbuchenwaeldern auf flachgruendigen Standorten als Lebensraum
einer artenreichen, teilweise gefaehrdeten Vegetation,
Schutz einer groesseren Felsspalte und von Klippen aus naturgeschichtlichen und
landeskundlichen Gruenden,
Erhaltung der obertaegigen Reste eines ehemaligen Kalkspatabbaus aus landes-
kundlichen Gruenden.
Wesentlicher Schutzzweck ist auch die Sicherung des oekologischen Netzes "Natura 2000"
im Sinne der FFH-RL, dem die hier wirksamen Ge- und Verbote des allgemeinen Festsetzungs-
kataloges unter 2.1 Rechnung tragen.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4517-0027
Kennung:

BK-4517-0027

Objektbezeichnung:

NSG Grüberg - Thülener Stein und NSG Ruhberg

Link zur Karte: BK-4517-0027
Objektbeschreibung: Das NSG Grüberg - Thülener Stein und das NSG Ruhberg südwestlich von Radlinghausen sind wie die nördlich angrenzenden Naturschutzgebiete Tinne/Nehder Kopf und Obere Trift Bestandteil des FFH-Gebietes Wälder und Quellen des Almetals. Es handelt sich um einen Buchenwaldkomplex mit älteren und jüngeren neu aufgeforstete Buchenbeständen. Am westexponierten Steilhang sind zahlreiche Kalkfelsen eingestreut. Buchenbestände im Altholzalter sind nur kleinflächig am Westrand des Ruhberges zu finden, während der Ruhberg großflächig mit Beständen im starken Baumholzalter bestockt ist. Sonst überwiegen Bestände im geringen bis mittleren Baumholzalter. Der Südteil des Grüberges ist großflächig mit Buche aufgeforstet worden am Südwestrand stocken noch alte Buchen-Überhälter. Am Grüberg befindet sich das Naturdenkmal "Felsenschlucht", eine ca. 20 m lange und mindestens 20 tiefe Spalte im Kalkfels. Dies Felspalte wurde als Biotoptyp "Höhle" erfasst. International bedeutsamer strukturreicher repräsentativer Buchenwaldkomplex mit Kalkfelsen im Nordsauerländer Oberland, der das nördlich angrenzende NSG Tinne/Nehder Kopf und NSG Obere Trift als Teil des FFH-Gebietes "Wälder und Quellen des Almetals" nach Süden fortsetzt. Wichtiges Wald-Biotopverbundelement naturraumtypischer Buchenwälder als Teil des FFH-Gebietes "'Wälder und Quellen des Almetals" zwischen den Ostsauerländer Oberland im Süden und der Paderborner Hochfläche im Norden. Schutz und Erhaltung eines strukturreichen naturnahen Buchenwaldkomplexes durch naturnahe Waldbewirtschaftung ggf. Überlassen der Sukzession in forstwirtschaftlich schwer zugänglicheren Steillagen ggf. Einrichtung von Wildnisgebieten.
Lebensraumtypen:
  • Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation <8210> (0,19 ha)
  • Nicht touristisch erschlossene Hoehlen <8310> (0,00 ha)
  • Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum) <9130> (38,01 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • natuerl. Felsen, offene natuerl. Block-, Schutt-, Geroellhalden (0,19 ha)
Biotoptypen:
  • Fichtenwald <AJ0> (14,00 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (1,00 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (1,00 ha)
  • Windwurfflaeche <AT2> (0,50 ha)
  • Vorwald, Pionierwald <AU2> (0,50 ha)
  • Buchenwald <xAA0> (38,01 ha)
  • Hoehle <xGE1> (0,00 ha)
  • natuerlicher Kalkfels <zGA1> (0,19 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Aehrige Teufelskralle (Phyteuma spicatum)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Dunkles Lungenkraut (Pulmonaria obscura)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Fruehlings-Platterbse (Lathyrus vernus)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gemeiner Tuepfelfarn (Polypodium vulgare)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Leberbluemchen (Hepatica nobilis)
  • Mauerraute (Asplenium ruta-muraria (subsp. ruta-muraria))
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Seidelbast (Daphne mezereum)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Trespe Sa. (Bromus racemosus agg.)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Gerste (Hordelymus europaeus)
  • Wald-Greiskraut (Senecio sylvaticus)
  • Wald-Knaeuelgras (Dactylis polygama)
  • Wald-Labkraut (Galium sylvaticum)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Zerbrechlicher Blasenfarn (Cystopteris fragilis)
Tierarten:
Schutzziele: Schutz und Erhaltung eines strukturreichen naturnahen Buchenwaldkomplexes durch naturnahe Waldbewirtschaftung ggf. Überlassen der Sukzession in forstwirtschaftlich schwer zugänglicheren Steillagen ggf. Einrichtung von Wildnisgebieten.
Gefährdungen:
  • Forstwegeneubau bzw. -ausbau (FW)
Maßnahmen:
  • Naturverjuengung lebensraumtypischer Gehoelze foerdern
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