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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Bornstein (HSK-249)

Objektbezeichnung:

NSG Bornstein

Kennung:

HSK-249

Ort: Olsberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 0,48 ha
Offizielle Fläche: 0,50 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2001
Inkraft: 2004
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4716-520
Kennung:

BK-4716-520

Objektbezeichnung:

NSG Bornstein

Link zur Karte: BK-4716-520
Objektbeschreibung: Das NSG "Bornstein" umfasst einen bewaldeten Felsrücken, der isoliert in der offenen Kulturlandschaft zwischen Brunskappel und Wiemeringhausen liegt. Über 80 % der Fläche sind mit einem Feldgehölz aus Fichte bestockt. Im Süden befindet sich ein kleines, lichtes Feldgehölz aus Stieleiche mit Felsklippe. Das NSG ist umgeben von strukturarmen Vielschnitt-Wiesen und Weihnachtsbaumkulturen. Wertgebend ist der verbliebene Laubholz-Rest mit den nach § 62 LG NRW geschützten Felsen. Als seltene Landschaftsstruktur in einer offenen Kulturlandschaft ist das Feldgehölz erhaltenswert und sollte nach Entnahme der Fichten in einen naturnahen Laubholzbestand umgewandelt werden. Über die Verbundfläche VB-A-4717-018 ist das Objekt in den Biotopverbund einbezogen.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (1,50 ha)
  • Schutzwürdige und gefährdete Feldgehölze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (0,20 ha)
  • Felsen <NGA0> (0,03 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Feldgehoelz <BA0> (1,50 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,20 ha)
  • natuerlicher Silikatfels <GA2> (0,03 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Fichte (Picea abies)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Zypressen-Schlafmoos (Hypnum cupressiforme)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt von Felsen, Entwicklung naturnaher Laubwälder
Gefährdungen:
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
Maßnahmen:
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Umwandlung von Nadelwald in bodenstaendigen Wald
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