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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Hallenberger Wald (HSK-351)

Objektbezeichnung:

NSG Hallenberger Wald

Kennung:

HSK-351

Ort: Hallenberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 874,70 ha
Offizielle Fläche: 875,50 ha
Flächenanzahl: 5
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2001
Inkraft: 2004
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4817-0093
  • BK-4817-0094
  • BK-4817-0095
Kennung:

BK-4817-0093

Objektbezeichnung:

FFH-Gebiet Hallenberger Wald, Teil Hallenberger Wald (HSK)

Link zur Karte: BK-4817-0093
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst die östliche Hälfte des insgesamt rund 2.250 ha großen FFH-Gebietes Hallenberger Wald zwischen dem Nuhnetal im Osten und der rund 810 m üb. NN hohen Ziegenhelle im Westen. Das von zahlreichen Quell- und Mittelgebirgsbächen durchzogene Waldgebirge um Bächekopf (686 m üb. NN), Radenstein (730 m üb. NN) und Hundsrücken (686 m üb. NN) wird großflächig von Buchen- und Fichtenwäldern geprägt. 50 % der Holzbodenfläche des Hallenberger Waldes wird von montanen Hainsimsen-Buchenwäldern bestockt. Diese weisen überwiegend mittleres und geringes Baumholz auf. Nur kleinflächig sind Altholzbestände mit starkem Baumholz anzutreffen. Süd- und nordöstlich der Ziegenhelle stehen stark aufgelichtete, totholzreiche Buchen-Altholz-Inseln, die ein im gesamten FFH-Gebiet seltenes Waldbild einer natürlichen Buchenwald-Zerfallsphase aufweisen. In den Tal- und hochgelegenen seitlichen Quellräumen von Bäche, Weife und Langenbach stocken alte, lokal torfmoosreiche Erlen-Auenwälder. Im Süden des Hallenberger Waldes ragen Felsen empor, Lebensraum einer höchst naturschutzwürdigen Moosflora. In ihrem Umfeld sind ein im gesamten FFH-Gebiet singulärer Schlucht- und Hangschuttwald (mit ausgedehntem Vorkommen von Wildem Silberblatt) und ein Buchen-Eichen-Trockenwald (mit Vorkommen von Weisser Schwalbenwurz) ausgebildet. Der Hallenberger Wald ist Teil des ausgedehnten, annähernd siedlungsleeren und unzerschnittenen Waldgebietes zwischen Hallenberg (HSK) und Girkhausen (SI). Innerhalb des gleichnamigen FFH-Gebietes bildet dieses Waldgebiet das Herzstück. Das gesamte FFH-Gebiet ein bedeutender Refugial-Lebensraumkomplex für montane Waldgemeinschaften im Rothaargebirge. Zentrales Schutzziel ist der Erhalt montaner Buchenmisch- und Erlen-Auenwälder unter Einschluss eines intakten (Quell-)Bachsystems. Die waldbaulichen Optimierungs- und Entwicklungsmaßnahmen konzentrieren sich auf die Förderung alt- und totholzreicher Waldstadien und auf eine langfristige Erhöhung des Laubholzanteils.
Kennung:

BK-4817-0095

Objektbezeichnung:

FFH-Gebiet Hallenberger Wald, Teil Langebruch-Nonnenwinkel (HSK)

Link zur Karte: BK-4817-0095
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst das bewaldete Quellgebiet des Bubenkirchbaches am Südrand des ausgedehnten FFH-Gebietes "Hallenberger Wald" im HSK an der Grenze zum südlich angrenzenden Kreis Siegen-Wittgenstein. Es handelt es sich um einen mäßig nach Süden abfallenden Waldhang mit Quellen, naturnahen Quellbächen, quellvernässten, anmoorigen (Wild-)Wiesen sowie Quell-Erlenwäldern in einer Höhenlage zwischen 700 und 750 m über NN, umgeben von Buchen- und Fichtenwäldern. Der Kern dieses Gebietes war früher als eigenständiges NSG Langenbruch-Nonnenwinke ausgewiesen. Im Zentrum des Gebietes liegt eine größere Wildwiese mit stellenweise seggenreicher und vermoorter Nasswiesenvegetation. Östlich davon steht ein durchgewachsener Erlen-Niederwald mit teils torfmoos- und segenreichem Unterwuchs und Übergängen zum Bruchwald. Südlich dieser Haupt-Sickerquellzonen stockt ein Buchenwald mit zahlreichen Alt- und Totholzbäumen. Einzelne zusammengebrochene Bäume werden von zahlreichen Baumpilzen und Moosen bewachsen. Floristisch herausragend ist ein größerer Bestand vom Tannen-Bärlapp in diesem urig wirkenden Wald-Lebensraum. Durchsetzt und durchzogen wird der Buchen- und angrenzende Fichtenwald von weiteren Quellen, Quellrinnsalen, Auen-Wäldchen und sickerquelligen Wildwiesen mit kleinflächiger Feuchtwiesenvegetation mit Übergängen zum Borstgrasrasen. Der Wald im Langenbruch-Nonnenwinkel ist mit seinen intakten und differenzieren Quell- und Nassbiotopen von herausragender Repräsentativität für quellvernässte Lebensräume in montaner Lage. Das Gebiet ist im Biotopverbund von landesweiter Bedeutung für quellvernässte Lebensräume mit Übergängen zu Vermoorungen. Es ist trotz seiner vergleichsweise geringen Flächengröße ein herausragender Biotopausschnitt im fast 2.250 ha großen Waldschutzgebiet Hallenberger Wald. Erhaltung und Förderung der differenzierten Feucht- und Nassbiotope haben in diesem Teil des FFH-Gebietes hohe Priorität, gekoppelt mit einem weitgehenden Nutzungsverzicht des Bärlapp-Buchenwaldes Nonnenwinkel. Zur Vermeidung unerwünschter Tritt- und Wühlschäden in den Quellbereichen sollte die Wilddichte reduziert werden. Dabei sollten die jagdlichen Aktivitäten möglichst biotopschonend vorgenommen werden unter weitgehendem Verzicht auf jagdliche Einrichtungen (Kirrungen, Jagdkanzeln etc.).
Kennung:

BK-4817-0094

Objektbezeichnung:

FFH-Gebiet Hallenberger Wald, Teil Nuhnetal (HSK)

Link zur Karte: BK-4817-0094
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst ein über 3 km langes, geschwungenes Tal der Nuhne nödlich von Hallenberg unmittelbar östlich des Hallenberger Waldes zwischen der Bundesstraße 236 und den bewaldeten Talhängen. Es handelt sich hierbei um ein überwiegend von Mähwiesen, seltener auch von Pferdeweiden geprägtes Tal, das neben der Nuhne längs von einem heute als Radweg genutzten ehemaligen Bahndamm durchzogen wird. Die Nuhne ist ein 2-4 m breiter, rasch fließender und von einem dichten Ufergehölz gesäumter Mittelgebirgsbach. In dem von Schwarz-Erlen, Eschen, Baumweiden und Berg-Ahorn geprägten Auengehölz sind lokal mit dem Blauen Eisenhut und dem Wilden Silberblatt naturraumtypische montane Hochstauden ausgebildet. Die Talwiesen weisen lokal artenreiche Grünland-Lebensräume von Typ der Goldhaferwiesen auf, ergänzt von Nassbrachen und kleinflächigen Feuchtwiesen-Gesellschaften. Der Talabschnitt der Nuhne ist ein markantes Biotopelement innerhalb des FFH-Gebietes "Hallenberger Wald". Er bildet ein wichtiges Verbindungsglied zwischen der Waldlandschaft der Winterberger Hochfläche und dem Offenland der Medebach-Hallenberger Bucht. Erhalt und Optimierung artenreicher Bergmähwiesen in enger Nachbarschaft zu einem naturnahen Mittelgebirgsbach haben in diesem Teil des FFH-Gebietes Priorität.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (463,38 ha)
  • Fließgewässer mit Unterwasservegetation <3260> (3,10 ha)
  • Borstgrasrasen <6230> (0,01 ha)
  • Feuchte Hochstaudenfluren <6430> (0,04 ha)
  • Berg-Mähwiesen <6520> (0,44 ha)
  • Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation <8210> (0,19 ha)
  • Silikatfelsen mit Felsspaltenvegetation <8220> (0,14 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald <9110> (612,62 ha)
  • Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald <9170> (0,13 ha)
  • Schlucht- und Hangmischwälder <9180> (2,42 ha)
  • Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder <91E0> (12,83 ha)
  • Laubwälder ausserhalb von Sonderstandorten <NA00> (4,21 ha)
  • Schutzwürdige und gefährdete Feldgehölze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (1,00 ha)
  • Sümpfe, Riede und Röhrichte <NCC0> (0,02 ha)
  • Mesophiles Wirtschaftsgrünland incl. Brachen <NE00> (20,70 ha)
  • Nass- und Feuchtgrünland incl. Brachen <NEC0> (2,15 ha)
  • Magergrünland incl. Brachen <NED0> (4,82 ha)
  • Stillgewässer <NFD0> (0,05 ha)
  • Quellbereiche <NFK0> (2,05 ha)
  • Fließgewässer <NFM0> (1,45 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • <> (2,36 ha)
  • Buchenwald <AA0> (568,25 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (42,64 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (1,73 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (4,35 ha)
  • Erlenwald <AC0> (6,26 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (4,21 ha)
  • Sonstiger Laubmischwald einheimischer Arten (ein Art dominat) <AG1> (2,42 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (408,85 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (3,00 ha)
  • Windwurfflaeche <AT2> (50,00 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (1,00 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <CD1> (0,02 ha)
  • Borstgrasrasen <DF0> (0,01 ha)
  • Fettwiese <EA0> (15,70 ha)
  • Fettweide <EB0> (5,00 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (1,45 ha)
  • Magerwiese <ED1> (0,44 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,69 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (4,82 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,05 ha)
  • Fischteich <FF2> (0,05 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <FK2> (1,49 ha)
  • Quellbach <FM4> (1,85 ha)
  • Mittelgebirgsbach <FM6> (3,26 ha)
  • natuerlicher Kalkfels <GA1> (0,19 ha)
  • natuerlicher Silikatfels <GA2> (0,14 ha)
  • Lagerplatz <HT5> (1,38 ha)
  • Parkplatz <HV3> (0,10 ha)
  • Feuchter Waldinnensaum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA3> (0,04 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Alpen-Hexenkraut (Circaea alpina)
  • Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Bach-Nelkenwurz (Geum rivale)
  • Bach-Spatenmoos (Scapania undulata)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Baeren-Lauch (Allium ursinum (subsp. ursinum))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Bergfarn (Thelypteris limbosperma)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blauer Eisenhut (Aconitum napellus)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borsten-Zwergmoos (Seligeria recurvata)
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Breites Wassersackmoos (Frullania dilatata)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Bruchblaettriges Wassersackmoos (Frullania fragilifolia)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Dunkle Koenigskerze (Verbascum nigrum (subsp. nigrum))
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echter Arznei-Baldrian i.e.S. (Valeriana officinalis)
  • Echter Wolfsfuss (Anomodon viticulosus)
  • Echtes Apfelmoos (Bartramia pomiformis)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eiche (Quercus spec.)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Erd-Drehzahn (Tortula ruralis)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gamander-Ehrenpreis Sa. (Veronica chamaedrys)
  • Gedrehtfruechtiger Glockenhut (Encalypta streptocarpa)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gekraeuseltes Spiralzahnmoos (Tortella tortuosa)
  • Gemeine Goldrute (Solidago virgaurea)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Tuepfelfarn (Polypodium vulgare)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Grosses Bandmoos (Amphidium mougeotii)
  • Habichtskraut unbestimmt (Hieracium spec.)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hallers Apfelmoos (Bartramia halleriana)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Hexenkraut unbestimmt (Circaea spec.)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hohe Weide (Salix rubens (S. alba x fragilis))
  • Hohlblaettriges Lappenmoos (Lejeunea cavifolia)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Hunds-Straussgras Sa. (Agrostis canina agg.)
  • Hunds-Veilchen (Viola canina)
  • Kahnblaettriges Torfmoos (Sphagnum palustre)
  • Kamm Spaltzahnmoos (Fissidens dubius)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kriechende Rose (Rosa arvensis)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Mittlerer Klee (Trifolium medium)
  • Moschus-Malve (Malva moschata)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauher Loewenzahn (Leontodon hispidus)
  • Rauhhaariger Kaelberkropf (Chaerophyllum hirsutum)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Savoyer Habichtskraut (Hieracium sabaudum)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scharfes Kahlfruchtmoos (Porella arboris-vitae)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Seidenmoos (Homalothecium sericeum)
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Spitzlappiger Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Sudeten-Spitzmoos (Lophozia sudetica)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Weidenroeschen (Epilobium palustre)
  • Tamarisken Wassersackmoos (Frullania tamarisci)
  • Tannen-Baerlapp (Huperzia selago (subsp. selago))
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Verstecktfruechtiges Spalthuetchen (Schistidium apocarpum)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Labkraut (Galium sylvaticum)
  • Wald-Reitgras (Calamagrostis arundinacea)
  • Wald-Rispengras (Poa chaixii)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weiches Kamm-Moos (Ctenidium molluscum)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisse Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria (subsp. hirundinaria))
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Wildes Silberblatt (Lunaria rediviva)
  • Wimpern-Glockenhut (Encalypta ciliata)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wirbeldost (Clinopodium vulgare (subsp. vulgare))
  • Wolfsmilch unbestimmt (Euphorbia spec.)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zwiebel-Zahnwurz (Cardamine bulbifera)
  • Zypressen-Schlafmoos (Hypnum cupressiforme)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt und ökologische Optimierung eines von naturnahen Quellen und Bächen durchsetztes bzw. durchzogenes Buchenwald-Schutzgebiet montaner Prägung unter besonderer Förderung der azonalen seltenen Waldtypen (Schluchtwald, Trockenwald, Erlen-Feuchtwald).Erhalt und Optimierung naturnaher Laubwälder, insbesondere von Auenwäldern.
Schutz und Opimierung von Sickerquellen und quellnassen Offenland-Lebensräumen.
Optimierung eines (hoch-)montanen, alt- und totholzreichen Buchenwaldes und Überlassung der natürlichen Entwicklung unter Einschluss des natürlichen Zerfalls.Erhalt eines grünlandgeprägten Mittelgebirgstales mit einem von Auengehölzen gesäumten Fließgewässer durch eine naturschutzkonforme Grünlandbewirtschaftung.
Gefährdungen:
  • Duengung, zu intensiv
  • intensive Beweidung
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Trittschaden an Vegetation
  • Wilddichte, zu hoch (JA)
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Duengung
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
  • Wilddichte reduzieren
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