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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Hagen - Koenigsseite (HSK-374)

Objektbezeichnung:

NSG Hagen - Koenigsseite

Kennung:

HSK-374

Ort: Marsberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 36,39 ha
Offizielle Fläche: 36,42 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2006
Inkraft: 2008
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4518-0155
  • BK-4519-0045
  • BK-4519-0137
Kennung:

BK-4518-0155

Objektbezeichnung:

Gehölzkomplex bei Obermarsberg

Link zur Karte: BK-4518-0155
Objektbeschreibung: Bei dem Gebiet handelt es sich um ein kleinparzelliges Mosaik aus Gehölzen, Grünlandflächen, ehemalige und verbrachte Kleingartenanlagen und Fichtenbeständen. Das Gebiet ist Pufferzone zu dem sich westlich anschließenden Buchenwäldern des FFH- Gebiets "Gewässersystem Diemel und Hoppecke"
Kennung:

BK-4519-0045

Objektbezeichnung:

NSG Hagen - Königsseite

Link zur Karte: BK-4519-0045
Objektbeschreibung: Das NSG umfasst einen steilen bis schroffen, bogenförmig von Westen nach Norden verlaufenden Talhang zur Diemel bei Obermarsberg. Der westliche, nordexponierte Hangabschnitt weist ein Mosaik aus Wald- und Grünlandflächen auf, der nördliche, westexponierte Hangabschnitt ist großteils naturnah bewaldet. Im bis zur Bahntrasse Brilon - Marsberg einbezogenen Talgrund dominieren nährstoffreiche Wiesen und Weiden. Der nördliche, oft flachgründige bis schuttige Hangbereich wird von einem weitgehend nadelholzfreien Laubwaldkomplex eingenommen. Buchen-Hallenwäldern im mittleren Baumholzalter dominieren. Oft ist Starkholz und geringes Baumholz in höherem Umfang beigemengt, bereichsweise auch eine Buchenverjüngung in der Strauch- oder Krautschicht flächig entwickelt. Waldmeister-Buchenwald nimmt den größten Flächenanteil ein, der in den unteren Hangbereichen in Hainsimsen-Buchenwald, am Oberhang in wärmeliebenden Buchenwald, teils auch in Orchideen-Buchenwald übergeht. Daneben finden sich im südlichen Waldteil vor allem im Umfeld von Felsen Traubeneichen(misch)wälder, auf feinschuttigen Böden teils krüppelwüchsig und in wärmeliebender Ausbildung, am Oberhang und im Norden auch Eichen- und Ahornmischwälder mit Tendenzen zu den wärmeliebenden Linden-Ahornwäldern. In der südlichen Hälfte des Waldes sind neben Kleinfelsen größere, besonnte und zerklüftete Felskomplexe aus Tonschiefer mit örtlichen Übergängen zu den Feinschutthalden sowie baumarme, besonnte Feinschutthalden aus splittrigem Schieferschutt (nach Biotopkartierung 2000 Habitat des Steppengrashüpfers) eingelagert. Im Norden steht am Oberrand ein 4-8 m hohes, etwa 160 m langes Felsband aus Zechsteinkalk an. Es wird von einem geschotterten Weg begrenzt, was den Eindruck einer anthropogenen Entstehung (oder zumindest Vergrößerung) vermittelt. Im Felsen befinden sich die Drakenhöhlen, natürliche Spalthöhlen, deren Eingänge durch (übersteigbare) Holzzäune gesichert sind. Die längste Höhle erstreckt sich angeblich bis unter das Rathaus von Obermarsberg. Der Eingangsbereich der südlichen Höhle wurde durch Gesteinsabbau stark aufgeweitet und wird hier als Lagerplatz für Holzgerüste des mittelalterlichen Marktes in Obermarsberg genutzt. In ihr wurden 2004/2005 neun Fledermausarten im Winterquartier nachgewiesen (Fundortkataster LANUV). Eine Höhle ist ausgemauert. Am siedlungsnahen, östlichen Oberhang bestehen in terrassiertem Gelände Kleingärten, teils brachgefallen, teils extensiv gepflegt mit Fettwiesen, Brennnesselfluren, Gebüschen, Obst- und alten Laubbäumen. Aus dem Siedlungsbereich werden Gartenabfälle im Wald entsorgt. Der Wald ist abgesehen von Wanderwegen nahezu unerschlossen. Der Hangbogen und der anschließende westliche Hangbereich wird von einem strukturreichen Komplex aus extensiv genutzten, aber artenarmen und nährstoffreichen Hangweiden, einer nährstoffreichen Glatthaferwiese, Fichtenforst, einem ehemals beweideten, alten Ahornwald mit viel Feld-Ahorn und einem größeren, verwaldenden Gebüsch eingenommen. Kleinflächig kommen am Unterhang Feinschutthalden und Felsbildungen vor. Im Diemeltal dominieren nährstoffreiche Viehweiden und Mähweiden, im Norden auch eine brennnesselreiche Brache mit einem länglichen, naturnahen Kleingewässer mit Röhricht- und Seggenriedvegetation. Die Bahndammböschung wird teils von einer haselreichen Hecke, teils von einem heterogenen Gehölzstreifen mit im Westen alten, überständigen Eschen eingenommen. Das Gebiet ist mit seinem hohen Anteil an naturnahen Wäldern sowie seiner Vielzahl an natürlichen Fels- und Schutthaldenbiotopen von herausragendem Wert und stellt einen repräsentativen Ausschnitt für heimische Buchen- und Eichenwald-Ökosysteme dar. Bei den Wäldern ist vor allem der hohe Anteil an trocken-warmen Hangschuttwäldern al von Natur aus seltene Waldtypen besonders hervorzuheben. Verschiedenartige, zumeist lineare Kleingehölze, Höhlen mit Fledermausvorkommen, eine Glatthaferwiese sowie ein naturnahes Kleingewässer erhöhen die Biotopvielfalt und damit den Wert des Gebietes. Das NSG Hagen - Königsseite ist als Teil des FFH-Gebietes "Gewässersystem Diemel und Hoppecke" von internationaler Bedeutung. Er ist unverzichtbarer Bestandteil des Biotopverbundsytems von naturnahen Wäldern sowie von Fels-, Schutthalden- und Höhlenlebensräumen in diesem FFH-Gebiet.
Kennung:

BK-4519-0137

Objektbezeichnung:

Mischwald am "Schneider Knapp"

Link zur Karte: BK-4519-0137
Objektbeschreibung: Am nördlichen Rand des Obermarsberger Waldes stockt ein Mosaik aus kleinparzelligen Fichten- und Hainbuchenbeständen. Der Hainbuche ist Rotbuche und Ahorn beigemischt. Die Krautschicht besteht aus der typischen Artenkombination der Waldgerste-Buchenwälder. Viele Hainbuchen weisen Mehrstämmigkeit auf, welches auf die frühere Nutzung als Niederwald deutet. Das Gebiet ist Arrondierungsfläche zu den sich östlich anschließenden Buchenbeständen des FFH-Gebietes "Gewässersystem Diemel und Hoppecke".

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (2,61 ha)
  • Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen <6510> (0,97 ha)
  • Silikatschutthalden <8150> (0,11 ha)
  • Kalkschutthalden <8160> (0,03 ha)
  • Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation <8210> (0,12 ha)
  • Silikatfelsen mit Felsspaltenvegetation <8220> (0,39 ha)
  • Nicht touristisch erschlossene Höhlen <8310> (0,01 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald <9110> (2,67 ha)
  • Waldmeister-Buchenwald <9130> (9,19 ha)
  • Orchideen-Kalk-Buchenwald <9150> (0,35 ha)
  • kein LRT <kein LRT> (10,63 ha)
  • Laubwälder ausserhalb von Sonderstandorten <NA00> (6,04 ha)
  • Wärmeliebende Wälder und Gebüsche <NAB0> (1,32 ha)
  • Schlucht- und Hangschuttwälder sowie felsenreiche Wälder <NAY0> (2,36 ha)
  • Kleingehölze (Alleen, linienförmige Gehölzstrukturen, Einzelbäume, Ufergehölze, flächige Gebüsche, Baumgruppen und Feldgehölze) <NB00> (3,73 ha)
  • Magergrünland incl. Brachen <NED0> (0,16 ha)
  • Stillgewässer <NFD0> (0,01 ha)
  • Felsen <NGA0> (0,01 ha)
  • Block- und Schutthalden <NGB0> (0,08 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • <> (0,82 ha)
  • Buchenwald <AA0> (11,45 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (0,76 ha)
  • Eichenwald <AB0> (1,75 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (0,50 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (0,50 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (2,49 ha)
  • Hainbuchenwald <AQ0> (2,28 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (2,02 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (1,86 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,64 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,77 ha)
  • Gebuesche und Strauchgruppen mit vorwiegend heimischen Straucharten <BB11> (1,82 ha)
  • Hecke <BD0> (0,34 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (1,57 ha)
  • Fettwiese <EA0> (3,57 ha)
  • Fettweide <EB0> (4,70 ha)
  • Magerweide <ED2> (0,16 ha)
  • brachgefallenes Fettgruenland <EE0a> (0,68 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,01 ha)
  • natuerlicher Kalkfels <GA1> (0,03 ha)
  • natuerlicher Silikatfels <GA2> (0,39 ha)
  • sekundaerer Kalkfels <GA3> (0,11 ha)
  • natuerliche Kalk-Blockschutt- / Feinschutthalde <GB1> (0,05 ha)
  • natuerliche Silikat-Blockschutt- / Feinschutthalde <GB2> (0,18 ha)
  • Hoehle <GE1> (0,01 ha)
  • Garten, Baumschule <HJ0> (1,15 ha)
  • Brachflaeche der Kleingartenanlagen <HS9> (0,19 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • ()
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum)
  • Artengruppe Gefleckter Aronstab (Arum maculatum agg.)
  • Arznei-Thymian (Sa.) (Thymus pulegioides agg.)
  • Aufgeblasenes Leimkraut (Silene vulgaris)
  • Baeren-Lauch (Allium ursinum (subsp. ursinum))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Cladonia spec. (Cladonia spec.)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Duennaestiger Wolfsfuss (Anomodon attenuatus)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echter Wolfsfuss (Anomodon viticulosus)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fichte (Picea abies)
  • Finger-Segge (Carex digitata)
  • Fruehlings-Platterbse (Lathyrus vernus)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Tuepfelfarn (Polypodium vulgare)
  • Gemeiner Tuepfelfarn Sa. (Polypodium vulgare agg.)
  • Gemeines Habichtskraut (Hieracium lachenalii)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewöhnliche Weißliche Hainsimse (Luzula luzuloides subsp. luzuloides)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Gruene Teichbinse (Schoenoplectus lacustris)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Veilchen (Viola riviniana)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heide-Labkraut (Galium pumilum)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Leberbluemchen (Hepatica nobilis)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Nestwurz (Neottia nidus-avis)
  • Noerdlicher Streifenfarn (Asplenium septentrionale (subsp. septentrionale))
  • Pfirsichblaettrige Glockenblume (Campanula persicifolia (subsp. persicifolia))
  • Purpurblauer Steinsame (Buglossoides purpurocaerulea)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schafschwingel (Festuca ovina)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schoellkraut (Chelidonium majus)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ungleichaestige Zackenmuetze (Racomitrium heterostichum)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Gerste (Hordelymus europaeus)
  • Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weisse Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria (subsp. hirundinaria))
  • Weisses Waldvoegelein (Cephalanthera damasonium)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottige Zackenmuetze (Racomitrium lanuginosum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zwiebel-Zahnwurz (Cardamine bulbifera)
Tierarten:
  • Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii)
  • Braunes Langohr (Plecotus auritus)
  • Breitfluegelfledermaus (Eptesicus serotinus)
  • Fransenfledermaus (Myotis nattereri)
  • Grosses Mausohr (Myotis myotis)
  • Kleine Bartfledermaus (Myotis mystacinus)
  • Teichfledermaus (Myotis dasycneme)
  • Wasserfledermaus (Myotis daubentonii)
  • Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus)
Schutzziele: Erhaltung des Gebietes in seiner Funktion als Pufferzone zum westlich anschließende FFH-GebietErhalt, Aufwertung und Weiterentwicklung eines vielgestaltigen Laubwaldkomplexes an felsigem Talhang mit seltenen waermeliebenden Waldgesellschaften u.a. durch Förderung von Alt- und Totholzbiotopen und Umbau randlicher Nadelholzforste. Sicherung von Felsen, offenen Schutthalden und der Drakenhöhlen und Minimierung bestehender Störungen. Entwicklung artenreicher Grünlandgesellschaften durch extensive Bewirtschaftung und Ausmagerung.Erhaltung der artenreichen Laubgehölze und Umwandlung der Fichtenparzellen in Laubbestände
Gefährdungen:
  • Beeintraechtigung, Gefaehrdung nicht erkennbar bzw. feststellbar
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensiv (LW)
  • Muellablagerung, Gartenabfall
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Absperrung eines Fledermaus-Quartiers
  • Altholz erhalten
  • Ausmagerung einer Gruenlandflaeche
  • Beseitigung von Muell
  • der natuerlichen Entwicklung ueberlassen
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Hoehlen, Stollen erhalten, sichern
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
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