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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Hengesberg (HSK-375)

Objektbezeichnung:

NSG Hengesberg

Kennung:

HSK-375

Ort: Marsberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 4,25 ha
Offizielle Fläche: 4,26 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2006
Inkraft: 2008
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4519-0159
  • BK-4519-101
Kennung:

BK-4519-0159

Objektbezeichnung:

Grünlanfläche als W-Erweiterung einer FFH-Teilfläche am Mergaretenhof

Link zur Karte: BK-4519-0159
Objektbeschreibung: Bei dem Gebiet handelt es sich um eine Arrondierungsfläce zu einem bestehendem FFH-Gebiet. Die Fläche besteht aus einer Mäh-Weide.
Kennung:

BK-4519-101

Objektbezeichnung:

Buchenwälder Polmannsberg, Homberg, Hangesberg

Link zur Karte: BK-4519-101
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst Buchenwälder an den flachen Kuppen von Polmannsberg, Homberg und Hengesberg und an den westlich exponierten Talhängen zur Glinde südlich von Marsberg. Es handelt sich überwiegend um Buchenwälder basenreicher Standorte in unterschiedlichen Altersklassen. An den steilen Talhängen am Polmannsberg steht der Schaumkalk des Zechsteins in bis zu 10 m hohen Klippen mit senkrechten Wänden an. Waldbereiche auf flachgründigen Partien in Felsnähe weisen eine Krautschicht wärmeliebender Kalkbuchenwälder auf. Die naturnahen Laubwälder und Felsbiotope sind Rückzugsraum gefährdeter Arten. Besonders der Bewuchs der teils natürlich waldfreien Kalkklippen ist von hohem wissenschaftlichem Wert. Mit seinen seltenen und wertvollen Lebensräumen ist das Gebiet von landesweiter Bedeutung und nimmt unter vergleichbaren Gebieten im Naturraum eine herausragende Stellung ein. Erhaltung der naturnahen Bestände durch naturnahe Waldbewirtschaftung sowie Förderung standortgerechter Gehölze durch Umwandlung der Nadelholzbestände. Weiterhin sollten die Waldkomplexe in Felsklippenbereichen einer ungestörten Entwicklung überlassen werden.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (15,65 ha)
  • Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation <8210> (0,13 ha)
  • Waldmeister-Buchenwald <9130> (62,20 ha)
  • Orchideen-Kalk-Buchenwald <9150> (0,73 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (62,93 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (15,00 ha)
  • frische bis maessig trockene Maehweide <EB2> (0,25 ha)
  • natuerlicher Kalkfels <GA1> (0,13 ha)
  • Trockene Hochstaudenflur, flaechenhaft <LB2> (0,40 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Behaartes Johanniskraut (Hypericum hirsutum)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Segge (Carex montana)
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Finger-Segge (Carex digitata)
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Leberbluemchen (Hepatica nobilis)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Mauerraute (Asplenium ruta-muraria (subsp. ruta-muraria))
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Nestwurz (Neottia nidus-avis)
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)
  • Seidelbast (Daphne mezereum)
  • Stendelwurz unbestimmt (Epipactis spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Gerste (Hordelymus europaeus)
  • Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria (subsp. hirundinaria))
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
Tierarten:
Schutzziele: Erhaltung der Grünlandfläche als Pufferzone für das sich anschließende FFH-GebietErhalt wertvoller naturnaher Buchenwälder auf frischen bis trocken-warmen Kalkstandorten im engen Verbund mit natürlichen Felsbiotopen.
Gefährdungen:
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • keine Duengung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
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