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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Schluchtwald Helle (HSK-424)

Objektbezeichnung:

NSG Schluchtwald Helle

Kennung:

HSK-424

Ort: Winterberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 58,01 ha
Offizielle Fläche: 58,05 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2006
Inkraft: 2008
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4717-310
Kennung:

BK-4717-310

Objektbezeichnung:

NSG Schluchtwald Helle

Link zur Karte: BK-4717-310
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst großflaechige Laubwaldkomplexe und naturnahe Bachlaeufe bei Winterberg. Neben reich strukturierten Buchenbestaenden aus starkem Baumholz treten an steilen Nordhaengen artenreiche Schluchtwaelder auf. In beiden Waldtypen ist stehendes als auch liegendes Totholz vorhanden. Innerhalb der Bestaende sind mehrer Meter hohe Felsklippen eingestreut. Der westliche Gebietsteil wird vonder Helle, einem naturnahen Mittelgebirgsbach durchflossen an dessen Nebenlaeufen zahlreiche Quellhorizonte ausgebildet sind. Der im Sueden des Gebietes fließende Bachlauf ist durch Muell und Bauschuttablagerungen belastet. Im nördlichen Gebietsteil sind Fichten- und Lärchenforste vorhanden.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (NaN ha)
  • <FFH-LRT> (37,48 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (28,11 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (15,23 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (1,76 ha)
  • Ahorn-Schlucht- bzw. Hangschuttwald <AR2> (8,20 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (2,93 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <FK2> (0,59 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (1,17 ha)
  • natuerlicher Silikatfels <GA2> (0,59 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Baeren-Lauch (Allium ursinum (subsp. ursinum))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Fichte (Picea abies)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gemeiner Tuepfelfarn (Polypodium vulgare)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Hohler Lerchensporn (Corydalis cava (subsp. cava))
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schaumkraut (Cardamine flexuosa)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisse Pestwurz (Petasites albus)
  • Wildes Silberblatt (Lunaria rediviva)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Zwiebel-Zahnwurz (Cardamine bulbifera)
Tierarten:
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Hohltaube (Columba oenas)
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung von artenreichen Buchen- und Schluchtwaldbestaenden sowie von naturnahen Mittelgebirgsbaechen.
Gefährdungen:
  • Beseitigung alter Baeume
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • kein Gewaesserausbau
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
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