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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Quellgebiet der Henne (HSK-563)

Objektbezeichnung:

NSG Quellgebiet der Henne

Kennung:

HSK-563

Ort: Schmallenberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 10,65 ha
Offizielle Fläche: 10,70 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2008
Inkraft: 2008
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4716-437
Kennung:

BK-4716-437

Objektbezeichnung:

NSG Quellgebiet der Henne

Link zur Karte: BK-4716-437
Objektbeschreibung: In der bewaldeten Quellregion der Henne durchfließen zwei parallel verlaufende Quellbäche zwei schwach reliefierten Quelltälchen, bestockt von einem (jüngeren) Eschenmischwald mit örtlicher Beimischung von Fichten. Die Hennequellen bilden einen wertvollen Sonderbiotop am Fuße der Hunau. Sie weisen weiterhin ein hohes ökologisches Entwicklungspotenzial auf

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • Laubwälder ausserhalb von Sonderstandorten <NA00> (10,53 ha)
  • Quellbereiche <NFK0> (0,13 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Eschenmischwald <AM1> (10,53 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <FK2> (0,13 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Mittleres Hexenkraut (Circaea intermedia (C. alpina x lutetiana))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt der Henne-Waldquellen als wertvoller Sonderbiotop und ökologische Optimierung insbesondere durch Zurücknahme der Fichten
Gefährdungen:
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
Maßnahmen:
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • kein Ausbau von Quellen
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
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