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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Teverener Heide (HS-001)

Objektbezeichnung:

NSG Teverener Heide

Kennung:

HS-001

Ort: Gangelt
Kreis: Heinsberg
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 449,83 ha
Offizielle Fläche: 0,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1977
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5002-901
Kennung:

BK-5002-901

Objektbezeichnung:

FFH-Gebiet Teverener Heide (DE-5002-301)

Link zur Karte: BK-5002-901
Objektbeschreibung: Das NSG Teverener Heide ist der Rest einer ehemals ausgedehnten Dünen-Heidemoor-Landschaft. Vor allem im Nordosten des Gebietes sind die bewaldeten und hohen Dünenwälle und langgestreckten, abflusslosen Deflationswannen gut ausgebildet. Das Gelände ist durch zahlreiche Abgrabungen (Ton, Sand, Kies) anthropogen stark verändert. Im Westen des Gebietes befand sich noch bis Ende 1996 eine Kiesabgrabung in Betrieb, daneben im Süden ein Kalksandsteinwerk. Im nördlichenTeil der Teverener Heide befindet sich eine größere Zahl von Abgrabungsgewässern, die heute, nach Rekultivierungsmaßnahmen wertvolle, feuchte Sekundärbiotope darstellen. Sie sind unterschiedlich gestaltet. Zum einen sind es buchten- und inselreiche Gewässer mit ausgedehnten Röehrichtbeständen, zum anderen aber großflächige, offene, z.T. mesotrophe Gewässer mit Steilufern und flachen ausgedehnten, binsen- und torfmoosreichen Verlandungszonen. Der südliche und südwestliche Teil des Gebietes weist großflächig strukturreiche, rekultivierte ehemalige Abgrabungsflächen auf, die durch Abgrabungskanten z.T. stark reliefiert sind. Dieser Bereich wurde z.T. mit Kiefern aufgeforstet, zum größte Teil werden diese Flächen jedoch durch eine Schafherde und zusätzlichen Pflegemaßnahmen offengehalten. Junge Feucht- und Trockenheidestadien, Sandmagerrasen, offene Sandflächen, periodische wasserführende, nährstoffarme Kleingewässer und Flächen mit spontanem Gehölzaufkommen (Birke) bilden einäußerst wertvolles Mosaik von Lebensräumen. Der vorherrschende Waldtyp in der Teverener Heide ist der Kiefernforst unterschiedlicher Altersstruktur. Ferner finden sich Roteichenbestände sowie an feuchten Stellen Erlen- und Pappelaufforstungen bzw. ausgedehnte Birkenbestände. Die verbliebenen Moorbiotope sind meistens kleinflächig (Ausnahme: ca. 1 ha großes Moorgebiet im nördlichen Bereich mit Moorblänken und Gagelstrauch-Vorkommen) und floristisch z.T. degeneriert. Im Norden des Gebietes gibt es mehrere landwirtschaftlich genutzte Grünlandfächen und einen Acker. Das Gebiet wird als intensiv besuchtes Naherholungsgebiet genutzt und ist von zahlreichen unbefestigten Wegen durchzogen, zudem existieren mehrere Reitwege. Für den Naturraum Niedrrheinisches Tiefland ist insbesondere das einzigartige Mosaik aus Heiden verschiedener Ausprägung, Sandtrockenrasen und Gewässern mit typischen Arten geradezu maßgebend. Die großflächige Ausbildung und der hervorragende Pflegezustand dieser Flächen bedingt, dass dieses Gebiet einen hervorragenden Platz unter vergleichbaren Gebieten im Naturraum einnimmt. Im Rahmen der landesweiten Biotopvernetzung von Offenlandbiotopen auf mageren Standorten stellt die Teverener Heide eine Kernfläche dar, die mit ihren zahlreichen Arten der Roten Liste und stabilen Populationen ein äußerst wertvolles Trittsteinbiotop bildet. Zuderm besitzt das Gebiet aufgrund seines Arteninventars, seiner strukturellen Vielfalt und seines hohen Entwicklungspotentials eine landesweite Bedeutung. Erhaltung und Förderung der strukturellen Vielfalt vor allem des Offenlandes haben im Naturraum einen hohen Stellenwert. Die Entwicklungsmaßnahmen konzentrieren sich auf den Erhalt der nährstoffarmenOffenland- Biotope, aber auch auf einen behutsamen Umbau der Pappel-und Nadelforste in standortgemäße Waldgesellschaften.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • Dünen mit offenen Grasflächen mit Corynephorus und Agrostis [Dünen im Binnenland] <2330> (1,09 ha)
  • Dystrophe Seen und Teiche <3160> (1,51 ha)
  • Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix <4010> (5,33 ha)
  • Trockene europäische Heiden <4030> (24,90 ha)
  • Borstgrasrasen <6230> (0,20 ha)
  • Übergangs- und Schwingrasenmoore <7140> (0,13 ha)
  • Torfmoor-Schlenken (Rhynchosporion) <7150> (0,36 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald <9110> (4,18 ha)
  • Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur <9190> (0,23 ha)
  • kein LRT <kein LRT> (283,29 ha)
  • Laubwälder ausserhalb von Sonderstandorten <NA00> (36,47 ha)
  • Sumpf-, Moor- und Bruchwälder <NAC0> (0,02 ha)
  • Wälder auf Dünenstandorten und nährstoffarmen Sandböden <NAD0> (6,14 ha)
  • Kleingehölze (Alleen, linienförmige Gehölzstrukturen, Einzelbäume, Ufergehölze, flächige Gebüsche, Baumgruppen und Feldgehölze) <NB00> (3,26 ha)
  • Hochmoore, Übergangsmoore und Torfstiche <NCA0> (0,07 ha)
  • Sümpfe, Riede und Röhrichte <NCC0> (0,63 ha)
  • Trockene Heiden <NDA0> (1,43 ha)
  • Silikattrockenrasen <NDC0> (31,94 ha)
  • Nass- und Feuchtgrünland incl. Brachen <NEC0> (3,71 ha)
  • Magergrünland incl. Brachen <NED0> (22,51 ha)
  • Stillgewässer <NFD0> (20,65 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • <> (0,65 ha)
  • <> (1,50 ha)
  • <> (0,86 ha)
  • <> (11,47 ha)
  • Buchenwald <AA0> (3,72 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (2,52 ha)
  • Buchenmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <AA3> (1,74 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (2,61 ha)
  • Eichenwald <AB0> (8,12 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (0,73 ha)
  • Eichenmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <AB4> (2,68 ha)
  • Nadelbaum-Eichenmischwald <AB5> (0,34 ha)
  • Erlenwald <AC0> (0,27 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (10,49 ha)
  • Birkenwald <AD0> (34,76 ha)
  • Eichen-Birkenmischwald <AD1> (0,64 ha)
  • Birkenmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <AD2> (17,78 ha)
  • Nadelbaum-Birkenmischwald <AD3> (6,13 ha)
  • Birkenmischwald mit heimischen Laubbaumarten <AD7> (5,17 ha)
  • Pappelwald <AF0> (1,13 ha)
  • Pappelmischwald <AF1> (6,99 ha)
  • Sonstiger Laubmischwald einheimischer Arten (ein Art dominat) <AG1> (2,28 ha)
  • Sonstiger Laubwald aus einer gebietsfremden Laubbaumart <AH0> (0,10 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (126,84 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (5,93 ha)
  • Kiefernmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <AK2> (1,61 ha)
  • Robinienmischwald <AN1> (2,12 ha)
  • Roteichenwald <AO0> (8,43 ha)
  • Roteichenmischwald <AO1> (1,22 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (0,33 ha)
  • Aufforstung <AU0> (8,62 ha)
  • Gebuesche und Strauchgruppen mit vorwiegend heimischen Straucharten <BB11> (0,60 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (1,01 ha)
  • Schnitthecke <BD5> (0,28 ha)
  • Baumreihe <BF1> (1,05 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (1,35 ha)
  • Uebergangs-, Zwischenmoor, Quellmoor <CA3> (0,19 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <CD1> (0,16 ha)
  • Roehrichtbestand niedrigwuechsiger Arten <CF1> (0,19 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <CF2> (0,48 ha)
  • Trockene Heide <DA0> (0,93 ha)
  • Calluna-Heide <DA1> (24,90 ha)
  • Degenerierte Calluna-Heide <DA2> (0,51 ha)
  • Feuchtheide <DB0> (2,02 ha)
  • Zwergstrauch-Feuchtheide <DB1> (1,13 ha)
  • Pfeifengras-Feuchtheide <DB2> (2,18 ha)
  • Silikattrockenrasen <DC0> (33,25 ha)
  • Borstgrasrasen <DF0> (0,20 ha)
  • Fettwiese <EA0> (8,22 ha)
  • Fettweide <EB0> (13,79 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (1,50 ha)
  • Flutrasen <EC5> (0,07 ha)
  • Magerwiese <ED1> (2,41 ha)
  • Magerweide <ED2> (20,25 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (2,66 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (0,16 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (3,22 ha)
  • Tuempel (periodisch) <FD1> (0,18 ha)
  • Blaenke <FD2> (0,27 ha)
  • Heideweiher <FE1> (1,09 ha)
  • Moorblaenke, Moortuempel <FE2> (0,78 ha)
  • Abgrabungsgewaesser (Lockergestein) <FG1> (19,68 ha)
  • Tieflandbach <FM5> (0,10 ha)
  • Graben <FN0> (0,11 ha)
  • Vegetationsarme oder -freie Bereiche <GF0> (1,90 ha)
  • Vegetationsarme Kies- und Schotterflaechen <GF1> (1,03 ha)
  • Acker <HA0> (5,64 ha)
  • Trittrasen, Rasenplatz, Parkrasen <HM4> (0,06 ha)
  • Parkplatz <HV3> (0,35 ha)
  • Fettgruenland-Saum <KC1a> (0,29 ha)
  • Magergruenland-Saum <KC1b> (0,16 ha)
  • Trockene Hochstaudenflur, flaechenhaft <LB2> (2,73 ha)
  • Landwirtschaftliche Hof- und Gebaeudeflaeche <SB5> (2,19 ha)
  • Gemeindestrasse <VA3> (0,36 ha)
  • Wirtschaftsweg <VB0> (8,77 ha)
  • Reitweg <VB6> (1,91 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
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  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Berg-Sandknoepfchen (Jasione montana (subsp. montana))
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Braunes Schnabelried (Rhynchospora fusca)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Cladonia spec. (Cladonia spec.)
  • Deutsche Rasenbinse (Trichophorum germanicum)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreifurchige Wasserlinse (Lemna trisulca)
  • Dreinervige Nabelmiere (Moehringia trinervia)
  • Echte Glockenheide (Erica tetralix)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Tausendgueldenkraut (Centaurium erythraea)
  • Eiche (Quercus spec.)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Englischer Ginster (Genista anglica)
  • Esskastanie (Castanea sativa)
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Klee (Trifolium campestre)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Florentiner Habichtskraut (Hieracium piloselloides)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehe Haferschmiele (Aira praecox)
  • Fruehlings-Spoergel (Spergula morisonii)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gagel (Myrica gale)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbe Teichrose (Nuphar lutea)
  • Gelbweisses Ruhrkraut (Helichrysum luteoalbum)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Sumpfsimse Sa. (Eleocharis palustris agg.)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel Sa. (Alisma plantago-aquatica agg.)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Moor-Baerlapp (Lycopodiella inundata)
  • Gemeines Bitterkraut i.e.S. (Picris hieracioides subsp. hieracioides)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Habichtskraut (Hieracium lachenalii)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Vogelbeere (Sorbus aucuparia subsp. aucuparia)
  • Gewoehnliche Wiesen-Klee (Trifolium pratense subsp. pratense)
  • Gewoehnlicher Besenginster (Cytisus scoparius subsp. scoparius)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Heide-Wacholder (Juniperus communis subsp. communis)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Rotschwingel (Festuca rubra subsp. rubra)
  • Gewoehnliches Eisenkraut (Verbena officinalis)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewoehnliches Scharfes Berufkraut (Erigeron acris subsp. acris)
  • Gewöhnliche Breitblättrige Stendelwurz (Epipactis helleborine subsp. helleborine)
  • Gewöhnlicher Dreizahn (Danthonia decumbens subsp. decumbens)
  • Gewöhnlicher Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus subsp. europaeus)
  • Gewöhnliches Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea subsp. jacobaea)
  • Gift-Hahnenfuss (Ranunculus sceleratus (subsp. sceleratus))
  • Glanzleuchteralge (Nitella spec.)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Golddistel (Carlina vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Graue Teichbinse (Schoenoplectus tabernaemontani)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosser Odermennig (Agrimonia procera)
  • Grosses Flohkraut (Pulicaria dysenterica (subsp. dysenterica))
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haar-Ginster (Genista pilosa)
  • Haar-Schafschwingel (Festuca filiformis)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasen-Klee (Trifolium arvense (subsp. arvense))
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hoeckerfruechtiger Wiesenknopf (Sanguisorba minor subsp. balearica)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Kleinbluetiges Weidenroeschen (Epilobium parviflorum)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Klee (Trifolium dubium)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleiner Wasserschlauch (Utricularia minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleinkoepfiger Pippau (Crepis capillaris)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Koenigsfarn (Osmunda regalis)
  • Krauses Laichkraut (Potamogeton crispus)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Lungen-Enzian (Gentiana pneumonanthe)
  • Maeuseschwanz-Federschwingel (Vulpia myuros)
  • Mittlerer Sonnentau (Drosera intermedia)
  • Mittleres Fingerkraut (Potentilla intermedia)
  • Mittleres Torfmoos (Sphagnum magellanicum)
  • Moor-Birke (Betula pubescens subsp. pubescens)
  • Moosbeere (Vaccinium oxycoccos)
  • Moose unbestimmt (Moose unbestimmt)
  • Nelken-Haferschmiele (Aira caryophyllea (subsp. caryophyllea))
  • Nickender Loewenzahn (Leontodon saxatilis (subsp. saxatilis))
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Peltigera didactyla (Peltigera didactyla)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Platthalm-Binse (Juncus compressus)
  • Quendel-Kreuzbluemchen (Polygala serpyllifolia)
  • Rauhes Vergissmeinnicht (Myosotis ramosissima (subsp. ramosissima))
  • Rauhhaar-Wicke (Vicia hirsuta)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotgelber Fuchsschwanz (Alopecurus aequalis)
  • Rundblaettriger Sonnentau (Drosera rotundifolia)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sand-Hornkraut (Cerastium semidecandrum)
  • Sand-Segge Sa. (Carex arenaria agg.)
  • Sand-Straussgras (Agrostis vinealis)
  • Sanddorn (Hippophae rhamnoides)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scheiden-Wollgras (Eriophorum vaginatum)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schimmernde Glanzleuchteralge (Nitella translucens)
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schmalblaettriger Rohrkolben (Typha angustifolia)
  • Schmalblaettriges Tuepfel-Johanniskraut (Hypericum perforatum subsp. perforatum)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarz-Pappel-Hybride (Populus nigra-Hybride)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwielen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Erythrosperma)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Seekanne (Nymphoides peltata)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Silbergras (Corynephorus canescens)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Sparrige Binse (Juncus squarrosus)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpffarn (Thelypteris palustris)
  • Sumpfquendel (Peplis portula)
  • Taube Trespe (Bromus sterilis)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Thymianblaettriges Sandkraut i.e.S. (Arenaria serpyllifolia subsp. serpyllifolia)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trespen-Federschwingel (Vulpia bromoides)
  • Vielstengelige Sumpfsimse (Eleocharis multicaulis)
  • Vogelfuss (Ornithopus perpusillus)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus subsp. hordeaceus)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Seerose (Nymphaea alba)
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weisses Schnabelried (Rhynchospora alba)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Weymouths-Kiefer (Pinus strobus)
  • Wiesen-Habichtskraut (Hieracium caespitosum)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Schafgarbe Sa. (Achillea millefolium agg.)
  • Wiesen-Schafgarbe i.e.S. (Achillea millefolium subsp. millefolium)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wimper-Segge (Carex pilosa)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zartes Hornblatt (Ceratophyllum submersum)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zwerg-Filzkraut (Filago minima)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus subsp. bulbosus)
Tierarten:
Schutzziele: Erhaltung und Optimierung der Lebensgemeinschaften und
Lebensräume seltener und bedrohter wildwachsender Pflanzen
und wildlebender Tierarten, insbesondere der Hochmoor-
gesellschaften, der feuchten und trockenen Heiden und der
Silikatmagerrasen sowie Erhaltung der morphologischen
Besonderheiten des Gebietes, z.B. der anmoorigen Mulden,
der Binnendünen und des Reliefs der ehemaligen Abgrabungsflächen
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gelaendesport (SP)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • sonstige Beeintraechtigung, Gefaehrdung (siehe Bemerkung)
  • Trittschaden an Vegetation
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Betretungsverbot
  • Beweidung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhaltung von Steilwaenden
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • keine Aufforstung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Verbot des Angelns
  • Vermeidung Eutrophierung
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