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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Emmeroberlauf und Beberbach (HX-058)

Objektbezeichnung:

NSG Emmeroberlauf und Beberbach

Kennung:

HX-058

Ort: Marienmuenster
Kreis: Hoexter
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 363,07 ha
Offizielle Fläche: 360,00 ha
Flächenanzahl:
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 2001
Inkraft: 2002
Außerkraft: 2022
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

- Zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung landesweit bedeutsamer Lebensraeume
und Lebensstaetten seltener und gefaehrdeter sowie landschaftsraumtypischer Tier- und
Pflanzenarten, insbesondere zur Erhaltung des gesamten, durch fliessgewaesser-
dynamische Prozesse gepraegten Auenbereiches des Emmeroberlaufes und des
Beberbaches einschliesslich der Zufluesse Holmbach und Roethe, die mit ihren unter-
schiedlichen Lebensraumtypen und Nutzungen als oekologische Einheit zu betrachten
sind.
Im Einzelnen sind dies insbesondere folgende Biotoptypen:

- Die naturnah verlaufenden Gewaesserabschnitte der Emmer und des Beberbaches
mit ihren regional typischen Arteninventar an submerser Vegetation, ihren grossen
Tiefen- und Breitenvarianz mit Flach- und Steilufern, Kiesbaenken und Kolken,
- Quellbereiche, Hochstaudenfluren feuchter und nasser Standorte, Roehrichte sowie
Seggenrieder,
- Die Gruenlandgesellschaften der Gewaesseraue als Ersatzgesellschaften in ihrer
Funktion als Lebensraum und Puffer fuer die Fliessgewaesser, insbesondere die
extensiv genutzten Maehwiesen und Weiden feuchter und nasser Standorte sowie
Magerrasen,
- Kleinflaechige Auen- und Erlenbruchwaelder sowie die Ufergehoelze, markante
Einzelbaeume und Baumreihen, Baumgruppen und Hecken,
- Zur Sicherung und Foerderung der Funktion der Fliessgewaesser sowie des
Talraumes als Ausbreitungskorridor fuer die standortheimischen Pflanzen- und
Tierarten, insbesondere des Laubfrosches. Ein wesentliches Ziel hierfuer ist die
Erhaltung, Sicherung oder Wiederherstellung der Durchgaengigkeit der Fliess-
gewaesser und des naturnahen Charakters der Aue,

- Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und biogeographischen
Gruenden,
- Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit des
Gebietes,
- Zur Bewahrung oder Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der
natuerlichen Lebensraeume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemein-
schaftlichem Interesse ge.Art.4 Abs.4 in Verb.mit Art.2 d.Richtlinie 92/43/EWG des
Rates zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der wildlebenden Tiere
und Pflanzen (FFH-Richtlinie) vom 21.05.1992 (ABl.EG Nr.L 305 S.42). Hierbei
handelt es sich um folg.natuerliche Lebensraeume und wildlebende Tier- und
Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse:

Lebensraeume gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie:

- Kalktuffquellen (7220, Prioritaerer Lebensraum),
- Feuchte Hochstaudenfluren (6430),
- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260)


Tierarten gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie:

- Groppe (Cottus gobio),
- Bachneunauge (Lampetra planeri).

Das Gebiet hat darueber hinaus im Gebietsnetz Natura 2000 Bedeutung fuer den
Lebensraum:

- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0, Prioritaerer Lebensraum)

von gemeinschaftlichem Interesse sowie fuer die Vogelarten:

- Eisvogel (Alcedo atthis),
- Rotmilan (Milvus milvus),

als Vogelarten von gemeinschaftlichem Interesse, auf die sich der Artikel 4 der Richtlinie
79/409/EWG des Rates ueber die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (Vogelschutz-
Richtlinie) vom 02.04.1979 (ABl.EG Nr.L 305 S.1) bezieht.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4120-022
  • BK-4120-023
  • BK-4120-500
  • BK-4120-501
  • BK-4121-0006
Kennung:

BK-4120-022

Objektbezeichnung:

Emmer nordoestlich von Steinheim

Link zur Karte: BK-4120-022
Objektbeschreibung: Relativ naturnaher Abschnitt der Emmer nordoestlich von Steinheim mit umgebendem Gruenland. An der Uhlenmuehle wird die Emmer fuer ein kleines E-Werk gestaut. Das Gewaesser wird zumeist von Ufergehoelzen gesaeumt, oberhalb der Uhlenmuehle liegt ein kleinerer Auwaldrest. Das Gruenland wird ueberwiegend als Rinderweide genutzt, weist aber einige feuchte Bereiche auf, insbesondere entlang des alten Emmerlaufs.
Kennung:

BK-4120-501

Objektbezeichnung:

Emmeraue

Link zur Karte: BK-4120-501
Objektbeschreibung: Emmerlauf mit angrenzendem, breiterem Uferrandstreifen und Emmeraue mit Gruenland sowie Beberaue zwischen Entrup und Muendung in den Emmerlauf. Angrenzend an den Ufergehoelzsaum der Beber erstrecken sich intensiv genutzte Fettwiesen und -weiden.. Die Ufer sind zumeist beidseitig mit Ufergehoelzen wie Erlen, Weiden und Pappeln, z.T. auch mit Hochstaudenfluren bewachsen. Das weitere Umfeld wird ueberwiegend von Intensiv-Gruenland eingenommen. Die Emmeraue wurde in den letzten Jahren stark durch Umbruch beeintraechtigt, so dass zunehmend auch Ackerflaechen direkt ans Gewaesser grenzen.Das Gruenland ist zumeist intensiv genutzt und mit Hecken und Baumgruppen bestanden. Im Bereich der "Emmerwiesen" wird es großflaechig mit Pferden beweidet. Die Emmeraue wurde in den letzten Jahren stark durch Umbruch beeintraechtigt, so daß vermehrt Ackerflaechen vorkommen. Im Bereich der Klaeranlage sind grossflaechigere Feuchtbereiche als nach § 62 geschuetzte Flaechen (ueberwiegend Schilfroehrichte) zu finden. Im noerdlichen Anschluss liegen groesserer Parzellen brach. Am Fusse der alten Muelldeponie haben sich feuchte Brachestadien mit ruderalisiertem Charakter eingestellt. Die restliche Niederung wird von Fettweiden und mehreren Ackerschlaegen eingenommen. Die Gehoelzstrukturen sind durch Baumhecken, Kopfbaumreihen, Baumgruppen und Einzelbaeumen gut strukturiertesund oertlich relativ gut ausgebildet. Westlich der Emmer liegt ein Eichenwald mit einzelnen Eschen und Ahorn sowie Buchen in der 2. Baumschicht. Die Strauch- und Krautschicht ist nur schwach ausgeprägt, stattdessen ist eine starke Buchenverjüngung zu beobachten. Stellenweise ist viel liegendes Totholz vorhanden. Der Boden besteht aus Pseudogley und ist feucht bis nass. Angrenzend wurde im Süden bereits der Fichtenforst gerodet, im Osten ist er nach wie vor Bastand. Um den Wald finden sich ausgedehnte Gruenland- und Ackerflaechen. Im Wald war bis vor einigen Jahren eine Saatkraehenkolonie beheimatet. Gutachten zu div. Saatkraehenkolonien LOELF (1982). Laut NSA ist die Kolonie auf dieser Flaeche erloschen, deshalb wurde auch aus der Rubrik Tiere die Saatkraehe geloescht. Das Gebiet weist eine wertvolle Flussaue mit naturnahen Feuchtlebensraeumen auf und besitzt weiterhin einen strukturreichen Grünland-Hecken-Gehölzbestand. Durch vielfältige Lebensräume und einem guten Biotopverbundsystem zu angrenzenden Auenflächen und dem Beberbach ist eine hohe Artenvielfalt anzutreffen. Das Gebiet ist Teil des FFH-Gebietes "Emmeroberlauf und Beberbach". Der Emmerbach weist in diesem Abschnitt einen naturnahen strukturreichen Bachlauf auf. Hervorzuheben ist hier das regionaltypische Arteninventar der Unterwasservegetation sowie eine artenreiche Fisch- und Vogelfauna. Im Gebiet kommen folgende Lebensraumtypen nach Anhang I-FFH vor: - Fließgewässer mit Uferwasservegetation (NATURA 2000 Code: 3260) - Feuchte Hochstaudenfluren (NATURA 2000 Code: 6430) Hauptziel des Gebietes ist der Erhalt von Lebensraum fuer auentypische Artenund und eine extensiv genutzte Grünlandaue entlang der Emmer. Es konnte jedoch beobachtet werden das Teilflächen des Gebietes bereits eine stärkere Eutrophierung erfahren haben. Dirket angrenzende Ackerflächen sollten hier - zur Vermeidung einer übermäßigen Eutrophierung - in Grünland umgewandelt und extensiv genutzt werden.
Kennung:

BK-4121-0006

Objektbezeichnung:

Beberbach nordwestlich von Bredenborn

Link zur Karte: BK-4121-0006
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den nordwestlich von Bredenborn fliessenden Beberbach. Dieser fliesst durch einen Grünland-Acker-Kpmlex (im NSG und BK sind weitestgehend nur Grünlandflächen iengfasst). Der Bach wird streckenweise von dichten Ufergehölzen, Gebüschen oder feuchten Uferhochstaudenfluren begleitet. Schwarzerlen, Baumweiden, Pappeln sowie vereinzelt auch die Esche sind an den Ufergehölzen in wechselnden Anteilen beteiligt. Die gewässerbegleitenden Hochstaudenfluren sind überwiegend nitrophil und zeigen somit die Düngungsdrift von den angrenzenden Ackerflächen an. Das angrenzende Grünland ist eutrophiert und wird überwiegend intensiv genutzt. Stellenweise sind Brennessel-Herden vorhanden. Im Südwesten des Gebietes befindet sich ein kleines Seggenried, welches vorwiegend aus der Sumpf-Segge aufgebaut wird. Stellenweise ist der Flutende Schwaden dominant. In der Fläche kommen Weidengebüsche, Brennesseln und Kohldisteln hoch. Westlich des Seggenriedes befindet sich eine kleiner Obstbaumbestand. Im Südöstlichen Bachabschnitt tritt eine kleine Obstweide in der Nähe eines Hofes in Erscheinung. An das Grünland in der Aue grenzt überwiegend Ackerland an, welches intensiv genutzt wird. Der Bachabschnitt. welcher nicht als gesetzlich geschützer Biotop kartiert wurde, weist in seinem Verlauf Müllablagerungen (Bauschutt) sowie Verbau des Bachbettes auf. Wertgebend im Gebiet ist der Beberbach, der die Fläche als weitgehend naturnaher Bachlauf durchfließt. Insagesamt handelt es sich um eine wertvolle Bachaue, die mit feuchten Hochstaudensäumen und einem Seggenried noch gewässergebundene Biotope aufweist. Die Aue ist eine Fläche mit hohem Entwicklungspotential. Der Beberbach dient als Vernetzungselement für gewässerbewohnende Arten im regionalen Biotopverbund. Hauptentwicklungsziele sind eine extensive Bewirtschaftung des Auengrünlandes. Eine Eutrophierung sollte durch Pufferzonen (an einigen Stellen reicht die Ackernutzung nahe an den Bach heran) sowie den Verzicht auf Düngung in der Aue vermieden werden.
Lebensraumtypen:
  • Fliessgewaesser der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion <3260> (11,18 ha)
  • Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe <6430> (2,26 ha)
  • Kalktuffquellen (Cratoneurion) <7220> (0,37 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (9,68 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete waermeliebende Waelder (nicht FFH-LRT) <NAB0> (6,99 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (0,44 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Feldgehoelze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (4,66 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (6,99 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Ufergehoelze (nicht FFH-LRT) <NBE0> (12,28 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (1,07 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (81,54 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (21,74 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (4,66 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (2,33 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (14,40 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Obstbaumbestaende <NHK0> (0,24 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Auwaelder (10,12 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (11,52 ha)
  • Quellbereiche (0,37 ha)
  • Roehrichte (0,87 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (0,69 ha)
  • Suempfe (0,20 ha)
Biotoptypen:
  • Eichenwald <AB0> (6,99 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (2,33 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (4,66 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (2,49 ha)
  • Hecke <BD0> (4,66 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (4,66 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (13,41 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (2,78 ha)
  • Baumreihe <BF1> (2,33 ha)
  • Einzelbaum <BF3> (2,33 ha)
  • Obstbaumreihe <BF6> (2,33 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (2,56 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (2,33 ha)
  • Kopfbaumgruppe <BG2> (2,33 ha)
  • Fettwiese <EA0> (0,45 ha)
  • Fettweide <EB0> (100,66 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (16,31 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (5,06 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (4,66 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (2,33 ha)
  • Blaenke <FD2> (2,33 ha)
  • Staugewaesser <FH0> (1,16 ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (2,33 ha)
  • Bach <FM0> (9,40 ha)
  • Graben <FN0> (2,33 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <FO1> (4,66 ha)
  • Acker <HA0> (7,54 ha)
  • Ackerbrache <HB0> (0,23 ha)
  • Streuobstweide <HK3> (2,57 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <xKA2> (2,49 ha)
  • Feuchter Waldinnensaum bzw. linienf. Hochstaudenflur <xKA3> (0,23 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (0,44 ha)
  • Grossseggenried <yCD0> (0,08 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <yCD1> (0,12 ha)
  • Roehrichtbestand <yCF0> (0,43 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (0,66 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (0,18 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,08 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (0,47 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,71 ha)
  • Bach <yFM0> (0,34 ha)
  • Graben mit intakter Fliessgewaesservegetation <yFN1> (0,45 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <yFO1> (1,35 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <yGA0> (0,23 ha)
  • Erlenmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <zAC2> (2,26 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (9,68 ha)
  • Sturzquelle <zFK3> (0,37 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <zFM2> (4,78 ha)
  • Quellbach <zFM4> (0,04 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <zFO1> (6,82 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Ackerwinde (Convolvulus arvensis)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Weidenroeschen (Epilobium montanum)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Breitblaettriger Merk (Sium latifolium)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Bruch-Weide Sa. (Salix fragilis agg.)
  • Brunnenkresse unbestimmt (Nasturtium spec.)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Einjaehriges Rispengras (Poa annua)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Floh-Knoeterich (Persicaria maculosa)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Wasser-Hahnenfuss Sa. (Ranunculus aquatilis agg.)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnliches Scharbockskraut (Ranunculus ficaria subsp. ficaria)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldschopf-Hahnenfuss Sa. (Ranunculus-auricomus-Gruppe)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Haarblaettriger Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus trichophyllus)
  • Hain-Segge (Carex otrubae)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleinbluetiges Weidenroeschen (Epilobium parviflorum)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Storchschnabel (Geranium pusillum)
  • Kleines Immergruen (Vinca minor)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Langaehrige Segge (Carex elongata)
  • Mandel-Weide (Salix triandra)
  • Oelraps (Brassica napus)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Platthalm-Binse (Juncus compressus)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rueben-Kaelberkropf (Chaerophyllum bulbosum (subsp. bulbosum))
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Silber-Weide (Sa.) (Salix alba agg.)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wasser-Ampfer (Rumex aquaticus (subsp. aquaticus))
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weisse Taubnessel (Lamium album)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
  • Zwetschge (Prunus domestica)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
Tierarten:
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Bachstelze (Motacilla alba)
  • Blaufluegel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo)
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus)
  • Braunkehlchen (Saxicola rubetra)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Feldlerche (Alauda arvensis)
  • Feldschwirl (Locustella naevia)
  • Gartenbaumlaeufer (Certhia brachydactyla)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Gemeine Flussmuschel (Unio crassus)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Gemeiner Heufalter (Colias hyale)
  • Gewoehnliche Strauchschrecke (Pholidoptera griseoaptera)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Grauschnaepper (Muscicapa striata)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Kiebitz (Vanellus vanellus)
  • Knaekente (Anas querquedula)
  • Kuckuck (Cuculus canorus)
  • Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Rohrammer (Emberiza schoeniclus)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Saatkraehe (Corvus frugilegus)
  • Suedliche Binsenjungfer (Lestes barbarus)
  • Sumpfgrashuepfer (Chorthippus montanus)
  • Teichhuhn (Gallinula chloropus)
  • Torf-Mosaikjungfer (Aeshna juncea)
  • Unio spec. (Unio spec.)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Waldschnepfe (Scolopax rusticola)
  • Waldwasserlaeufer (Tringa ochropus)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Wasserfrosch-Komplex (Rana esculenta-Synklepton)
  • Weissrandiger Grashuepfer (Chorthippus albomarginatus)
  • Wiesengrashuepfer (Chorthippus dorsatus)
  • Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
  • Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
  • Zwitscherschrecke (Tettigonia cantans)
Schutzziele: Schutz und Erhalt der Emmer mit angrenzenden Auwaldresten und z.T. feuchtem Gruenland als Lebensraum fuer auentypische und gefaehrdete ArtenSchutz, Erhalt und Wiederherstellung einer extensiv genutzten, greunlandgepraegten Aue mit einem hohen Anteil Feuchtgruenland als Arrondierungsflaechen zur Emmer und Lebensraum fuer auentypische Arten.
Erhalt und Entwicklung einer Bachaue mit Staugewaesser und Feuchtgruenlandresten. Schutz, Erhalt und Wiederherstellung gruenlandgepraegter Bachauen mit einem hohen Anteil auentypischer Biotope und grosser Strukturvielfalt als Arronierungsflaechen zum Fliessgewaesser selbst und als Refugial- und Vernetzungsbiotop fuer spezialisierte, gefaehrdete und typische Arten.
Erhalt eines alten Eichenwaldes mit kleinen AuwaldreliktenErhalt und Optimierung einer Bachaue mit stellenweise brachgefallenem
Feuchtgrünland und angrenzenden Ufergehölzen
Gefährdungen:
  • Biozideinsatz
  • Drainage
  • Duengerdrift (LW)
  • Duengung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Gewaesserausbau
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Grundwasserabsenkung
  • mangelnde Kopfbaumpflege
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Siedlung, Flaechenverbrauch
  • Trittschaden an Vegetation
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Beseitigung von Muell
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Biozidanwendung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • Kopfbaumpflege
  • LSG-Ausweisung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Pflege von Hecken
  • Pufferzone anlegen
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Verbesserung der Wasserqualitaet
  • Vermeidung Eutrophierung
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