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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Dueffel - Kellener Altrhein und Flussmarschen (KLE-002)

Objektbezeichnung:

NSG Dueffel - Kellener Altrhein und Flussmarschen

Kennung:

KLE-002

Ort: Kleve
Kreis: Kleve
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 3.813,72 ha
Offizielle Fläche: 3.812,00 ha
Flächenanzahl: 3
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1981
Inkraft: 2011
Außerkraft: 2031
Schutzziel: Die in Paragraph 2 naeher bezeichneten Flaechen im Gebiet des Kreises Kleve werden als NSG
festgesetzt.

Das NSG umfasst auch den Bereich des nach der Richtlinie 92/43/EWG des Rates zur Erhaltung
der natuerlichen Lebensraeume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie) vom
21.05.1992 (Abl. EG Nr. L 305 S. 42) gemeldeten Gebietes DE-4101-301 "Wyler Meer
(Teilflaeche des NSG Dueffel)" und den noerdlich der B 220 gelegenen Teilbereich des Gebietes
DE-4103-303 "NSG Kellener Altrhein, nur Teilflaeche, mit Erweiterung" *1 . Weiterhin ist die ge-
samte Flaeche Teil des nach der Richtlinie 79/409/EWG von der Landesregierung NRW erklaerten,
mit Erlass des Ministerium fuer Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW
vom 17. Dezember 2004 III-9-616.07.00.04- (MBl NRW. 2005 S. 66) bekannt gemachten und durch
Paragraph 48c Abs. 5 des LG in der Fassung der Aenderung vom 01. März 2005 (GV. NRW.
S. 191) unter Schutz gestellten europaeischen "Vogelschutzgebietes , DE-4203-401 Unterer Nieder-
rhein'".

(2) Die Festsetzung erfolgt insbesondere

1. Vorrangig zur Erhaltung der Rast- und Aesungsplaetze ueberwinternder Wildgaense,
2. Zur Erhaltung der besonderen Eigenart und Schoenheit der niederrheinischen baeuerlichen
Kulturlandschaft, die besonders durch Hecken, Feldgehoelze und Kopfbaeume, durch Altwasser
und Graeben sowie durch Wiesen- und Weidenutzung gepraegt ist und sich durch charakteristische
Lebensgemeinschaften auszeichnet,
3. Zur Erhaltung der besonderen Eigenart und Schoenheit der durch den Rhein geschaffenen natur-
raeumlichen Strukturen der Flussmarschenlandschaft (Flutrinnen Auskolkungen, Altarme, usw.), ins-
besondere auch aus erdgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden,
4. Sowie zur Erhaltung von fuer den unteren Niederrhein repraesentativen und aufgrund von Groesse
und Ausbildung landesweit bedeutsamen Altarmen mit typischer Vegetationszonierung,

Die Festsetzung erfolgt des weiteren

A) Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der natuerlichen
Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Art. 4 Abs. 4 i. V. m. Art. 2 Abs. 2 der
Richtlinie 92/43/EWG.
Hierbei handelt es sich bei dem FFH-Gebiet "Wyler Meer" (DE -4101-301) um die folgenden natuer-
lichen Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang I der FFH - Richtlinie:

- Natuerliche eutrophe Seen und Altarme (NATURA-2000-Code:3150)
(fuer die FFH- Meldung ausschlaggebender Lebensraumtyp)
Anteil: 68 Prozent des Gesamtgebietes
Repraesentativitaet: B / Relative Flaeche: C / Erhaltungszustand: B / Gesamtbeurteilung: B

- Erlen-Eschen-und Weichholz- Auenwaelder (91E0, prioritaerer Lebensraum)
Anteil: 9 Prozent des Gesamtgebietes
Repraesentativitaet: C / Relative Flaeche: C / Erhaltungszustand: - / Gesamtbeurteilung: C

sowie Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach der Richtlinie 79/409/EWG des Rates
der Europaeischen Gemeinschaften zur Erhaltung der wildlebenden Vogelarten vom 02. April
1979 (Abl. EG Nr. L 103 vom 25.04.1979 S. 1) (Vogelschutz-RL) mit Angabe der NATURA 2000
Kennziffer, Populationsbeschreibung und Gesamtgebietsbeurteilung

a) Arten des Anhangs I:

- Trauerseeschwalbe (Chlidonias niger),A 197, ziehend/auf dem Durchzug, B
- Zwergsäger (Mergus albellus), A 068, ziehend / ueberwinternd, C

b) Arten nach Artikel 4 Abs. 2, die nicht in Anhang I aufgefuehrt sind; regelmaessig vorkommende
Zugvoegel:

- Krickente (Anas crecca), A 052, ziehend / ueberwinternd, C
- Loeffelente (Anas clypeata), A 056, ziehend / auf dem Durchzug, C
- Tafelente (Aythya ferina), A 059, ziehend / ueberwinternd, C
- Gaensesaeger (Mergus merganser), A 070, ziehend /ueberwinternd, C.

Bei dem FFH-Gebiet "NSG Kellener Altrhein" (DE -4103-303) handelt es sich um folgende
natuerliche Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang I der FFH - Richtlinie:

- Natuerliche eutrophe Seen und Altarme (3150), (fuer die FFH- Meldung ausschlaggebender
Lebensraumtyp)
Anteil: 49 Prozent des Gesamtgebietes
Repraesentativitaet: C /
Relative Flaeche: C /
Erhaltungszustand: B /
Gesamtbeurteilung: C

- Erlen-Eschen-Weichholzauenwaelder (91E0, prioritaerer Lebensraum)
Anteil: 10 Prozent des Gesamtgebietes
Repräsentativitaet: C /
Relative Flaeche: C /
Erhaltungszustand: C /
Gesamtbeurteilung: C

sowie Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach der Richtlinie 79/409/EWG des Rates
der Europaeischen Gemeinschaften zur Erhaltung der wildlebenden Vogelarten vom 02. April
1979 (Abl. EG Nr. L 103 vom 25.04.1979 S. 1) (Vogelschutz-RL) mit Angabe der NATURA 2000
Kennziffer, Populationsbeschreibung und Gesamtgebietsbeurteilung

a) Arten des Anhangs I:

- Zwergsaeger (Mergus albellus), A 068, ziehend / ueberwinternd, C

b) Arten nach Artikel 4 Abs. 2, die nicht in Anhang I aufgefuehrt sind; regelmaessig vorkommende
Zugvoegel:

- Teichrohrsaenger (Acrocephalus scirpaceus), A 297, ziehend / bruetend, C
- Loeffelente (Anas clypeata), A 056, ziehend / auf dem Durchzug, C
- Krickente (Anas crecca), A 052, ziehend /ueberwinternd, C
- Tafelente (Aythya ferina), A 059, ziehend / ueberwinternd, C
- Gaensesaeger (Mergus merganser), A 070, ziehend / ueberwinternd, C

und fuer den wasserseitigen Bereich Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach der Richtlinie
92/43/EWG mit Angabe der NATURA 2000 Kennziffer und Populationsbeschreibung und
Gesamtgebietsbeurteilung:

- Steinbeißer (Cobitis taenia), 1149, nicht ziehend, C
- Groppe (Cottus gobio), 1163, nicht ziehend, C

sowie

B) Zum Schutz nachstehend genannter wildlebender Vogelarten gemaess Artikel 4 Abs. 1 und 2 der
Richtlinie 79/409/EWG des Rates der Europaeischen Gemeinschaften zur Erhaltung der wildleben-
den Vogelarten vom 02. April 1979 (Abl. EG Nr. L 103 vom 25.04.1979 S. 1) (Vogelschutz-RL) im
Vogelschutzgebiet "Unterer Niederrhein" mit Angabe der NATURA 2000 Kennziffer,
Populationsbeschreibung und Gesamtgebietsbeurteilung,

a) Arten des Anhangs I:

- Nonnengans (Branta leucopsis), A 045, ziehend / ueberwinternd, C
- Rohrweihe (Circus aeruginosus), A 081, ziehend / bruetend, B
- Weissstorch (Ciconia ciconia), A 031, ziehend / bruetend, B

b) Arten nach Artikel 4 Abs. 2, die nicht in Anhang I aufgefuehrt sind; regelmaessig vorkommende
Zugvoegel:

- Knaekente (Anas querquedula), A 055, ziehend / bruetend, B
- Blaessgans (Anser albifrons), A 041, ziehend / auf dem Durchzug, A
- Saatgans (Anser fabalis), A 039, ziehend /auf dem Durchzug, A
- Wiesenpieper (Anthus pratensis), A 257, ziehend / bruetend, B
- Flussregenpfeifer (Charadrius dubius), A 136, ziehend / bruetend, A
- Bekassine (Gallinago gallinago), A 153, ziehend / bruetend, C
- Uferschnepfe (Limosa limosa), A 156, ziehend / bruetend, A
- Großer Brachvogel (Numenius arquata), A 160, ziehend / bruetend, B
- Schwarzkehlchen (Saxicola torquata), A 276, ziehend / bruetend, A
- Waldwasserläufer (Tringa ochropus), A 165, ziehend/auf dem Durchzug, B
- Rotschenkel (Tringa totanus), A 162, ziehend / bruetend, A
- Kiebitz (Vanellus vanellus), A 142, ziehend / bruetend, B.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4101-901
Kennung:

BK-4101-901

Objektbezeichnung:

NSG Dueffelt-Kellener Altrhein und Flussmarschen

Link zur Karte: BK-4101-901
Objektbeschreibung: Das grossflaechige Naturschutzgebiet Dueffelt, Kellener Altrhein und Flussmarschen besteht aus zwei getrennten Komplexen, die jeweils aus zwei durch Strassen getrennten Teilgebieten bestehen: Im Westen die Dueffelt (ca. 3530 ha) und im Osten der Kellener Altrhein mit Flussmarschen (ca. 270 ha). Das Gebiet der Dueffel ist gekennzeichnet durch meist hohen Gruenlandanteil und teilweise noch guter Heckenstruktur (meist Weissdorn). In einigen Bereichen sind bereits viele Hecken durch Rodung, zu starken Rueckschnitt und Viehverbiss gelichtet oder verschwunden, in anderen Bereichen sind noch gute und auch engstrukturierte Heckensysteme vorhanden. Durch ein grosszuegig dimensioniertes Entwaesserungssystem ist im gesamten Gebiet intensive Landwirtschaft moeglich. Die Rindersche, Bosse- und die Hauptwaesserung liegen in alten Niedrigwasserrinnen der Rheinaue. Die im Zuge der Entwaesserung gezogenen gradlinigen Entwaesserungsgraeben sind oft von Erlenreihen gesaeumt, dadurch stark beschattet und Fauna und Flora entsprechend verarmt. Gebiet insgesamt mit staerkerer Verlaermung und Beunruhigung durch Verkehr, staerkerer Zerschneidung durch Verkehrstrassen, Wege und Graeben, die meist von Kopfbaum- und Hybridpappelreihen oder Weissdornhecken gesaeumt sind. Nahezu alle Pappeln werden bis 1996 gefaellt und z.T. durch Eichen, Eschen und Schwarzpappeln ersetzt. Das Gebiet wird von durchziehenden Limikolen und Singvoegeln intensiv genutzt. Es dient als Rast- und Ueberwinterungsraum fuer nordische Wildgaense und weitere Entenvoegel. Als Brutbiotop fuer Wiesenbrueter gefaehrdet. Viele Bruten gehen aufgrund der intensiven Gruenlandnutzung verloren. Die gut durch Hecken strukturierten Bereichen weisen noch hohe Singvogeldichte auf. Einige Teilbereiche der Dueffel werden im folgenden mit ihren Besonderheiten dargestellt: Bereich suedlich der B 9n und der Grossen Waesserung, etwa Kranenburger Bruch: Grosse zusammenhaengende Gruenlandniederung mit feuchten, z.T. staunassen Boeden. Im Zuge der Flurbereinigung ist die ehemals vorhandene Heckenstruktur fast vollstaendig verschwunden. Nur wenige, bereits gelichtete Hecken im Ostteil durchziehen in N-S Richtung das Gebiet. Westlich der K2 gibt es keine Hecken mehr. Die ebenfalls meist in N-S Richtung verlaufenden Entwaesserungsgraeben sind z.T. erlenbestanden. Die nicht beschatteten Graeben mit Refugialfunktion fuer Fauna und Flora,die auf den intensiv genutzten Gruenlandflaechen bereits verschwunden ist. Ostteil des NSG Dueffelt noerdlich des Startsenhofs = "Am Sender": im oestlichen Teil stark durch Graeben und Gehoelze gegliedert, sehr kleinraeumig gekammert, hohe Singvogeldichte; im westlichen Teil groessere Freiflaechen, aber durch Hecken dennoch gut geschuetzt, hohe Wiesenvogeldichte. Nordoestlich des Mehrdamshofes suedlich der Rinderschen Waesserung junger Lehmstich, der Amphibien und Libellen als Laichbiotop sowie Limikolen zur Nahrungssuche dient und ueber ausgepraegete Unterwasservegetation mit Wasserfeder und Quirlblaettrigem Tausendblatt verfuegt. Nordostteil um den Hufschenhof: Weitgehend ausgeraeumt, hoher Ackeranteil. Bereich noerdlich Kleyen: Z.T. - auf landeseigenen Flaechen - extensiv genutzte Gruenlandgebiete mit kleinflaechigen Feuchtweidebereichen. In diesem Gebiet noch relativ hohe Wiesenbrueter-Dichte. Zentral gelegener kuenstlicher, flacher Teich ist wichtiges Nahrungs- und potentielles Brutbiotop fuer Loeffelente, Knaekente, Graugans, Rotschenkel, Uferschnepfe, Brachvogel und Braunkehlchen sowie Laichbiotop fuer Amphibien und Libellen. Auch der am ^¿rdwestrand dieses Bereiches nahe der Bossewaesserung gelegene kuenstliche Teich wird von Amphibien und Libellen als Laichbiotop genutzt. Wyler Meer: Gut ausgebildete Ufervegetation, im Sueden, Westen und Osten Weidengehoelze, breitere Wasserschwaden- und Schilfroehrichte, am Nordufer daran angrenzend Hochstaudenfluren, Nassweiden- und Flutrasenbrachen. Kolke bei Zyfflich: An der K31 Wyler-Zyfflich liegen zwei Kolke mit gut ausgebildeter Ufer- }~d Wasservegetation, teilweise mit Weidengehoelzen am Ufer. Noerdlich von Zyfflich liegt ein Komplex von drei Kolken mit zum Teil sehr gut entwickelter Ufer- und Wasservegetation. Nordwestlich von Zyfflich nahe am Querdamm liegen drei kleine Kolke, die durch Viehtritt belastet sind und nur zeitweilig Wasser fuehren. Rinne bei Haus Zelm: ehemalige Rheinschlinge, in der die heutige Bossewaesserung verlaeuft. Durch Anlage v¿n Fischteichen und Pappelaufforstungen stark beeintraechtigt, dennoch relativ artenreich. Kellener Altrhein }~d Flussmarschen: Dieser Bereich wird im Norden durch den Rhein von Strom km 857,3 bis 854,9 und im Sueden durch die B220 begrenzt und durch den Oraniendeich und die L8 in zwei, etwa gleich grosse Teilgebiete unterteilt. Der noerdlicher Gruenlandbereich liegt zwischen dem Rheinstrom und dem Winterdeich (Oraniendeich) und somit im direkten Ueberflutungsbereich des Rheins. Die Flaechen werden fast ausschliesslich intensiv als Gruenland genutzt. Auf Hoehe des Strom km 856 befindet sich eine groessere Pappelanpflanzung, die aus dem NSG ausgegrenzt ist. Weiter westlich befindet sich ein aeltere Obstbaumbestand (ca.30 Apfelbaeume). Am Oijvernest, nahe der alten Obstbaumbestaende, hat sich ein Fluggelaende fuer Modellflug- zeuge etabliert. Es werden auch groessere Flugmodelle gestartet. Auf einer inselartigen Erhoehung stehen vier bereits als ND ausgewiesene alte Linden. Direkt am Rhein befindet sich ein Gehoelzstreifen aus Weiden und Pappeln (Schwarzpappeln), der regelmaessig entfernt wird. Auf Hoehe des Strom km 856,3 befindet sich in einem tiefen Trichter ein Kolk, der durch Beweidung }~d mangelnde Ufer- und Wasservegetation zwar beeintraechtigt ist, aufgrund von o~fenen Schlammflaechen aber als Nahrungsbiotop fuer Limikolen dient. noerdlicher Abschnitt des Kellener Altrheins bei Griethausen: Laenge ca. 1000 m. z¿ischen der Eisenbahnbruecke nach Spyck, die gleichzeitig auch die Gesamtgebietsgrenze darstellt, und dem Oraniendeich hat der Kellener Altrhein seine breiteste Auspraegung. Nach SO wird der Altrhein durch beidseitigen Banndeich stark eingefasst, nach NW hin oeffnet er sich zu einer 150 - 200 m breiten Wasserflaeche, die ueber den Griethauser Altrhein mit dem Rheinstrom in Verbindung steht. Charakteristisch sind im breiten Teil die grossen Schlammflaechen, die beim Rueckgang der Hochwaesser entstehen und vor allem aus ornithologischer Sicht interessant sind. Durch den Stau im Oraniendeich bekommt die Rinne auf kurze Distanz einen Fliessgewaessercharakter, was sich in leichtem Maeandrieren niederschlaegt. Hier finden sich auch Prachtlibellen als Arten der Fliessgewaesserfauna. Altrheinabschnitt zwischen Winterdeich und B 220: Zwischen dem Oraniendeich und der B 220 erstreckt sich der Kellener Altrhein entlang des Schlafdeichs auf einer Laenge von 2000 m. Das Gewaesser ist bereits sehr stark verlandet }~d in eine A~zahl graben- und kolkartige Abschnitte unterteilt, die durch groessere Teilareale in Verlandungssukzession voneinander abgesetzt sind. Die durchschnittliche Breite betraegt ~¿ischen 10 und 30 m reine Wasserflaeche. Auf Hoehe der Kolke bei Prickenhof wird der Altarm bis wenige Meter schmal bis auf Hoehe Lappenkoth. Zwischen Lappenkoth und dem Prickenhof liegt im Wasserlauf eine Roehrichtinsel mit Weidenverbuschung, die bereits zum Westufer hin verlandet. Da ¿¿ sich die enge tiefe Rinne nach N hin weitet, wird der Altarm von Nasswiesen und wechselfeuchten Weiden gesaeumt. V.a. am Westufer sind Schlankseggenrieder bis zu 180 m2 vorhanden, die jedoch durch Brennessel u.a. bereits gestoert sind. Die Uferbereiche sind meist durch Beweidung und Betretung geschaedigt. Stellenweise Aufforstung mit Silberweiden-Stecklingen beschattet die Wasservegetation. Brennhahnenfuss-Nassweiden nur noch fragmentarisch vorhanden. Brennessel ueberall stark vertreten. Am Ostufer im N Ackernutzung bis zum Ufer, stellenweise Erlenpflanzungen. Im Osten liegen in einer trockengefallenen Flutrinne zwei Tuempel }~d Ziergehoelzpflanzungen. Der Kellener Altrhein steht in diesem Bereich mit dem Rheinstrom nicht mehr in direkter Verbindung. Ein Schleusentor sowie eine Pumpstation bei Griethausen trennen diesen Altrheinarm ~¿m Rheinstrom. Die Wasservegetation wird ~¿n Schwimmblatt- und Laichkrautgesellschaften dominiert, es tritt an einigen Stellen Seekanne auf. Weiterhin sind Tannenwedel, Spreizender Hahnenfuss und Froschbiss zu nennen. Die Roehricht- und Ufervegetation wird ~¿n Wasserschwadenroehricht mit Pfeilkraut und Igelkolben gebildet. Schilfroehricht fehlt. Sowohl aus ornithologischer als auch vegetationskundlicher Sicht ist die gesamte Altstromrinne als hoechst schutzwuerdig anzusehen. Durch die Rheinnaehe und die grossen zusammenhaengenden Gruenlandkomplexe und vor allem die geringe Zerschneidung durch Strassen hat das Gebiet auf die Winterdurchzuegler eine anziehende Wirkung, doch ist der Altrheinarm gefaehrdet durch Entwaesserung und Verlandung, auch teilweise abgezaeunt }~d wird stellenweise stark zertreten und verbissen. Da die natuerliche Ueberschwemmungsdynamik des Rheins durch die Schleusen verhindert wird, erscheint es dringend notwendig, die Schleusen hoeher zu fahren und den Grundwasserstand des Hinterlandes ~} heben, um den negativen jetzigen Erscheinungen entgegenzutreten. Das kaeme auch dem naturschutzwuerdigen Nachbargelaende "Kellen-Tiller Kolklandschaft" zugute. Dabei erscheint ein Erhoehung des Mittelwasserstandes um 0,5 m als angebracht. In den Monaten November bis Maerz ist das gesamte Gebiet ein regelmaessig besuchter Aesungsplatz der Saat- und Blaessgaense. Im Winterhalbjahr koennen im Gebiet groessere Konzentrationen von Enten und Schnepfenvoegeln auftreten. Innerhalb der Buhnen des Rheinufers treten Sandflaechen mit Muschelbaenken, Schlammflaechen und anderen Kleinstrukturen auf. An den suedexponierten Deichflaechen der kleinen Sommerdeiche findet sich eine reichhaltige Schmetterlingsfauna. In frueheren Kartierungen nachgewiesene selt. Arten: Bidens frondosa / Ranunculus arvensis, RL 2, Euphorbia palustris, RL 1, Carum carvi, RL 3, Allium oleraceum, RL 3, Juncus ranarius, f Cyperus fuscus, Bidens cernua, RL 3, Potamogeton acutifolius, RL 2, Sium latifolium, RL 3, Bolboschoenus maritimus, Cicuta virosa, RL 2 Das NSG umfasst mehrere schutzwuerdige Biotope in den Geltungsbereichen der Landschaftsplaene Dueffel und Emmerich. LP Dueffel: Biotope 6, 7, 8 (tlws.), 9, 10, 11 LP Emmerich: Biotope 14 (tlws.), 15 (tlws.), 15.1, 15.2 und 16 (tlws.) Im Gebiet kommen folgende Paragraph 20c-Biotope vor: Weiden-Ufergehoelz (BE1, an naturnahem Altwasser) Grossseggenried (CD) Roehrrichtbestand (CF) Nass- und Feuchtgruenland (EC2, EE3) Naturnahe Gewaesser (FA, FC, FD, FG)
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Pappelwald auf Auenstandort <AF2> (38,12 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (38,12 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (38,12 ha)
  • Hecke <BD0> (38,12 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (38,12 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (38,12 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <BE2> (38,12 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (38,12 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (38,12 ha)
  • Allee <BH0> (38,12 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (38,12 ha)
  • Fettweide <EB0> (1.868,07 ha)
  • Altarm, Altwasser <FC0> (38,12 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (38,12 ha)
  • Graben <FN0> (76,25 ha)
  • Tieflandfluss <FO2> (38,12 ha)
  • Acker <HA0> (876,85 ha)
  • Hochwasserdamm, Deich <HE0> (38,12 ha)
  • Obstanlage <HK0> (38,12 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <yBE1> (38,12 ha)
  • Grossseggenried <yCD0> (38,12 ha)
  • Roehrichtbestand <yCF0> (38,12 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (76,25 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (38,12 ha)
  • See <yFA0> (38,12 ha)
  • Altarm, Altwasser <yFC0> (38,12 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (38,12 ha)
  • Abgrabungsgewaesser <yFG0> (38,12 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Fuchsschwanz (Alopecurus myosuroides)
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Krummhals (Anchusa arvensis)
  • Acker-Zahntrost (Odontites vernus)
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berchtolds Zwerg-Laichkraut (Potamogeton berchtoldii)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Bucklige Wasserlinse (Lemna gibba)
  • Bueschelschoen (Phacelia tanacetifolia)
  • Bunter Hohlzahn (Galeopsis speciosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dreifurchige Wasserlinse (Lemna trisulca)
  • Dreiteiliger Zweizahn (Bidens tripartita (subsp. tripartita))
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Efeublaettriger Ehrenpreis (Veronica hederifolia subsp. hederifolia)
  • Einfacher Igelkolben (Sparganium emersum)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Erdbeer-Klee (Trifolium fragiferum (subsp. fragiferum))
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Esels-Wolfsmilch (Euphorbia esula (subsp. esula))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Mannstreu (Eryngium campestre)
  • Fischkraut (Groenlandia densa)
  • Flachfruechtiger Wasserstern (Callitriche platycarpa)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Fluss-Ampfer (Rumex hydrolapathum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae)
  • Fruehlings-Hungerbluemchen (Erophila verna subsp. verna)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbe Teichrose (Nuphar lutea)
  • Gelbe Wiesenraute (Thalictrum flavum)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Kraehenfuss (Lepidium coronopus)
  • Gemeiner Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus aquatilis)
  • Gemeiner Windhalm (Apera spica-venti (subsp. spica-venti))
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Gift-Hahnenfuss (Ranunculus sceleratus (subsp. sceleratus))
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Grosse Klette (Arctium lappa)
  • Grosser Klappertopf (Rhinanthus serotinus)
  • Grosses Flohkraut (Pulicaria dysenterica (subsp. dysenterica))
  • Gruene Teichbinse (Schoenoplectus lacustris)
  • Haarblaettriges Laichkraut (Potamogeton trichoides)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Segge (Carex otrubae)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Huehnerhirse (Echinochloa crus-galli)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis)
  • Klatsch-Mohn (Papaver rhoeas)
  • Kleinbluetiger Hohlzahn (Galeopsis bifida)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kompass-Lattich (Lactuca serriola)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kornblume (Centaurea cyanus)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Krauses Laichkraut (Potamogeton crispus)
  • Kriechende Hauhechel (Ononis repens)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)
  • Kroeten-Binse (Juncus bufonius)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Maeuseschwaenzchen (Myosurus minimus)
  • Mandel-Weide (Salix triandra)
  • Nadel-Sumpfsimse (Eleocharis acicularis)
  • Nickende Distel (Carduus nutans)
  • Nuttalls Wasserpest (Elodea nuttallii)
  • Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Platthalm-Binse (Juncus compressus)
  • Quendel-Ehrenpreis (Veronica serpyllifolia)
  • Quirl-Tausendblatt (Myriophyllum verticillatum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhes Hornblatt (Ceratophyllum demersum)
  • Raukenblaettriges Greiskraut (Senecio erucifolius (subsp. erucifolius))
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Roehrige Pferdesaat (Oenanthe fistulosa)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbeerige Zaunruebe (Bryonia dioica)
  • Roter Wasser-Ehrenpreis (Veronica catenata)
  • Rotgelber Fuchsschwanz (Alopecurus aequalis)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Saat-Mohn (Papaver dubium (subsp. dubium))
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Rohrkolben (Typha angustifolia)
  • Schwanenblume (Butomus umbellatus)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarznessel (Ballota nigra)
  • Seekanne (Nymphoides peltata)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Sonnenwend-Wolfsmilch (Euphorbia helioscopia)
  • Spiegelndes Laichkraut (Potamogeton lucens)
  • Spreizender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus circinatus)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Tannenwedel (Hippuris vulgaris)
  • Taumel-Kaelberkropf (Chaerophyllum temulum)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserfeder (Hottonia palustris)
  • Wasserfenchel (Oenanthe aquatica)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weisse Seerose (Nymphaea alba)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wilde Karde (Dipsacus fullonum)
  • Wilde Malve (Malva sylvestris (subsp. sylvestris))
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
  • Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)
Tierarten:
  • Admiral (Vanessa atalanta)
  • Alpenstrandlaeufer (Calidris alpina)
  • Ampulex fasciata (Ampulex fasciata)
  • Austernfischer (Haematopus ostralegus)
  • Bauchige Schnauzenschnecke (Bithynia leachii)
  • Baumfalke (Falco subbuteo)
  • Becher-Azurjungfer (Enallagma cyathigerum)
  • Bekassine (Gallinago gallinago)
  • Beutelmeise (Remiz pendulinus)
  • Bisamratte (Ondatra zibethicus)
  • Blaessgans (Anser albifrons)
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Blaukehlchen (Luscinia svecica)
  • Blutrote Heidelibelle (Sympetrum sanguineum)
  • Bombus agrorum (Bombus agrorum)
  • Braune Mosaikjungfer (Aeshna grandis)
  • Brauner Grashuepfer (Chorthippus brunneus)
  • Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus)
  • Braunkehlchen (Saxicola rubetra)
  • Bruchwasserlaeufer (Tringa glareola)
  • C-Falter (Polygonia c-album)
  • Calliphora vomitoria (Calliphora vomitoria)
  • Chrysopa carnea (Chrysopa carnea)
  • Cyclops spec. (Cyclops spec.)
  • Distelfalter (Vanessa cardui)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Dreistachliger Stichling (Gasterosteus aculeatus)
  • Drosselrohrsaenger (Acrocephalus arundinaceus)
  • Dugesia lugubris (Dugesia lugubris)
  • Dunkler Wasserlaeufer (Tringa erythropus)
  • Eifoermige Schlammschnecke (Radix ovata)
  • Einfarbige Ackerschnecke (Deroceras agreste)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Erdmaus (Microtus agrestis)
  • Erpobdella octoculata (Erpobdella octoculata)
  • Fannia canicularis (Fannia canicularis)
  • Federlibelle (Platycnemis pennipes)
  • Feldhase (Lepus europaeus)
  • Feldmaus (Microtus arvalis)
  • Feldspitzmaus (Crocidura leucodon)
  • Fledermaus-Azurjungfer (Coenagrion pulchellum)
  • Flussregenpfeifer (Charadrius dubius)
  • Flussseeschwalbe (Sterna hirundo)
  • Flussuferlaeufer (Actitis hypoleucos)
  • Gaensesaeger (Mergus merganser)
  • Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus)
  • Gebaenderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)
  • Gekielte Tellerschnecke (Planorbis carinatus)
  • Gelippte Tellerschnecke (Anisus spirorbis)
  • Gemeine Bernsteinschnecke (Succinea putris)
  • Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa)
  • Gemeine Eichenschrecke (Meconema thalassinum)
  • Gemeine Eintagsfliege (Ephemera vulgata)
  • Gemeine Federkiemenschnecke (Valvata piscinalis)
  • Gemeine Schlammschnecke (Radix peregra)
  • Gemeine Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata)
  • Gemeine Sumpfschnecke (Stagnicola palustris)
  • Gemeine Tellerschnecke (Planorbis planorbis)
  • Gemeiner Blaeuling (Polyommatus icarus)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Gemeiner Ohrwurm (Forficula auricularia)
  • Gewoehnliche Strauchschrecke (Pholidoptera griseoaptera)
  • Glossiphonia complanata (Glossiphonia complanata)
  • Glossiphonia heteroclita (Glossiphonia heteroclita)
  • Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Grauammer (Emberiza calandra)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Grosse Heidelibelle (Sympetrum striolatum)
  • Grosse Koenigslibelle (Anax imperator)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Grosse Sumpfschnecke (Stagnicola corvus)
  • Grosse Teichmuschel (Anodonta cygnea)
  • Grosser Blaupfeil (Orthetrum cancellatum)
  • Grosser Brachvogel (Numenius arquata)
  • Grosses Granatauge (Erythromma najas)
  • Gruenes Heupferd (Tettigonia viridissima)
  • Gruenschenkel (Tringa nebularia)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Haubentaucher (Podiceps cristatus)
  • Hausmaus (westliche) (Mus musculus domesticus)
  • Hausspitzmaus (Crocidura russula)
  • Hecht (Esox lucius)
  • Helobdella stagnalis (Helobdella stagnalis)
  • Hemiclepsis marginata (Hemiclepsis marginata)
  • Herbst-Mosaikjungfer (Aeshna mixta)
  • Hermelin (Mustela erminea)
  • Hohltaube (Columba oenas)
  • Honigbiene (Apis mellifera)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Igel (Erinaceus europaeus)
  • Iltis (Mustela putorius)
  • Kampflaeufer (Philomachus pugnax)
  • Kiebitz (Vanellus vanellus)
  • Kleines Granatauge (Erythromma viridulum)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Knaekente (Anas querquedula)
  • Kormoran (Phalacrocorax carbo)
  • Kornweihe (Circus cyaneus)
  • Kreuzkroete (Bufo calamita)
  • Krickente (Anas crecca)
  • Kurzfluegelige Schwertschrecke (Conocephalus dorsalis)
  • Loeffelente (Anas clypeata)
  • Lucilia caesar (Lucilia caesar)
  • Lumbriculus spec. (Lumbriculus spec.)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Malermuschel (Unio pictorum)
  • Maulwurf (Talpa europaea)
  • Mauswiesel (Mustela nivalis)
  • Moos-Blasenschnecke (Aplexa hypnorum)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Nachtigall-Grashuepfer (Chorthippus biguttulus)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Ohr-Schlammschnecke (Radix auricularia)
  • Palomena prasina (Palomena prasina)
  • Pfeifente (Anas penelope)
  • Pirol (Oriolus oriolus)
  • Piscicola geometra (Piscicola geometra)
  • Plattbauch (Libellula depressa)
  • Polycelis nigra (Polycelis nigra)
  • Posthornschnecke (Planorbarius corneus)
  • Punktierte Zartschrecke (Leptophyes punctatissima)
  • Quell-Blasenschnecke (Physa fontinalis)
  • Raufussbussard (Buteo lagopus)
  • Rebhuhn (Perdix perdix)
  • Regenbrachvogel (Numenius phaeopus)
  • Rehwild (Capreolus capreolus)
  • Reiherente (Aythya fuligula)
  • Riementellerschnecke (Bathyomphalus contortus)
  • Rohrammer (Emberiza schoeniclus)
  • Rohrdommel (Botaurus stellaris)
  • Rohrweihe (Circus aeruginosus)
  • Rote Wegschnecke (Arion rufus)
  • Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)
  • Rotfuchs (Vulpes vulpes)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Rotschenkel (Tringa totanus)
  • Saatgans (Anser fabalis)
  • Saebeldornschrecke (Tetrix subulata)
  • Scharfe Tellerschnecke (Anisus vortex)
  • Schellente (Bucephala clangula)
  • Schleie (Tinca tinca)
  • Schleiereule (Tyto alba)
  • Schnatterente (Anas strepera)
  • Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola)
  • Singschwan (Cygnus cygnus)
  • Sperber (Accipiter nisus)
  • Spiessente (Anas acuta)
  • Spitze Sumpfdeckelschnecke (Viviparus contectus)
  • Spitzhorn-Schlammschnecke (Lymnaea stagnalis)
  • Steinkauz (Athene noctua)
  • Stomoxys clacitrans (Stomoxys clacitrans)
  • Tafelente (Aythya ferina)
  • Tagpfauenauge (Inachis io)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Trauerseeschwalbe (Chlidonias niger)
  • Uferschnepfe (Limosa limosa)
  • Uferschwalbe (Riparia riparia)
  • Vespula germanica (Vespula germanica)
  • Wachtel (Coturnix coturnix)
  • Wachtelkoenig (Crex crex)
  • Waldohreule (Asio otus)
  • Waldspitzmaus (Sorex araneus)
  • Waldwasserlaeufer (Tringa ochropus)
  • Wanderratte (Rattus norvegicus)
  • Wasserralle (Rallus aquaticus)
  • Wasserspitzmaus (Neomys fodiens)
  • Weidenjungfer (Lestes viridis)
  • Weissrandiger Grashuepfer (Chorthippus albomarginatus)
  • Westliche Keiljungfer (Gomphus pulchellus)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Wiesenschafstelze (Motacilla flava)
  • Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)
  • Zwergsaeger (Mergellus albellus)
  • Zwergschwan (Cygnus bewickii)
  • Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis)
Schutzziele: gemaess LG Paragraph 20
- als Feuchtwiesenschutzgebiet am Unteren Niederrhein, Teil eines
Feuchtgebietes von internationaler Bedeutung
- bedeutende Lebensstaette fuer ueberwinternde Wildgaense
- bedeutender Brut- und Nahrungsbiotop fuer Wiesen-, Wat- und
Wasservoegel
- insgesamt noch weitgehend naturnaher und typischer, durch
Hecken reich strukturierter Landschaftsausschnitt
Gefährdungen:
  • Abbau Sand und Kies
  • Abbau Ton
  • Angelsport, Fischerei
  • Aufschuettung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Biozideinsatz
  • Duengung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Erosionsschaeden
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gehoelzverbiss infolge Beweidung (LW)
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserunterhaltung (WA)
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Mahd zu intensiv (LW)
  • intensive Gehoelzpflege
  • Jagd
  • mangelnde Kopfbaumpflege
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Rodung (FW)
  • Trittschaden an Vegetation
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • Verfuellung
  • Verkehr
  • Wegebau
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
  • Altholz erhalten
  • Anlegen von Laubgehoelzen
  • Beschraenkung der Duengung
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Hecke anlegen, ergaenzen
  • Jagdausuebung beschraenken
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • Kopfbaumpflege
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Pflege von Hecken
  • Pufferzone anlegen
  • Verbesserung der Wasserqualitaet
  • Wiedervernaessung
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