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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Emmericher Ward (KLE-012)

Objektbezeichnung:

NSG Emmericher Ward

Kennung:

KLE-012

Ort: Emmerich
Kreis: Kleve
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 309,20 ha
Offizielle Fläche: 310,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1981
Inkraft: 2005
Außerkraft: 2025
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4102-901
  • BK-4103-201
  • BK-KLE-00005
Kennung:

BK-4102-901

Objektbezeichnung:

NSG Emmericher Ward (s. Allg. Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4102-901
Objektbeschreibung: Das ca. 330 ha grosse Gebiet der Emmericher Ward erstreckt sich in der rechtsrheinischen Rheinaue von Strom-km 853,6 bis Strom-km 857,7 (deutsch-niederlaendische Grenze). Die vorwiegend als Viehweiden genutzten Flaechen weisen groesstenteils hinsichtlich der morphologischen und hydrologischen Verhaeltnisse einen hohen Natuerlichkeitsgrad auf. Das Ufer des Rheins ist durch 12 Buhnen stark gegliedert, zwischen denen sich unterschiedlich tiefe Flachwasserzonen befinden, die teilweise im Sommer bzw. Herbst trockenfallen bzw. ausgedehnte Schlammflaechen bilden. Das flach bis maessig ansteigende Ufer weist in den tiefer gelegenen Bereichen Rohrglanzgrasroehrichte im Wechsel mit Zweizahngesellschaften oder unterschiedlich breite Sand- und Kiesflaechen auf. Im Bereich des Sommerdeichs stockt ein Restbestand von Schmalblattweiden sowie einzelnen Weissdornstraeuchern. Im oestlichen Teil der Emmericher Ward wurden Teilflaechen zum Zweck der Kies- bzw. Tongewinnung genutzt und, bis auf eine nicht rekultivierte Abgrabung, die Verbindung zum Rheinstrom hat, wieder verfuellt und anschliessend landwirtschaftlich genutzt. Der zentrale Bereich der Emmericher Ward weist eine staerkere Strukturierung auf, die vor allem durch das auentypische, bewegte Relief sowie durch die vorhandenen Gewaesser und die verbliebenen Hecken, Baumreihen und Einzelgehoelze bedingt ist. Trockene Erhebungen und tiefer gelegene Flutrinnen wechseln einander ab. Ein unterschiedlich breiter und tiefer Graben, der z.T. parallel einer Hecke verlaeuft, entwaessert die Aue in den oestlichen Teil des Altrheinarms "Strang", einem relativ flachen, von Wasserschwadenroehricht umgebenen Stillgewaesser, das bei Hochwasser ueber eine Schleuse mit dem Rheinstrom in Verbindung steht und in Jahren mit geringen Niederschlaegen im Sommer oder Herbst trockenfallen kann. Der westliche Teil des Strang, der durch einen Damm vom Ostteil getrennt ist und nur bei Hochwasser mit dem Rhein in Verbindung steht, weist tiefere Wasserflaechen auf, und verfuegt ueber eine ausgepraegte Schwimmblattvegetation mit Seekanne. Der Roehrichtsaum ist infolge der ufernahen Beweidung kaum vorhanden. Suedlich der aussserhalb des NSG liegenden Obstplantage befinden sich in den Gruenlandflaechen einige flache Tuempel, an deren Ufern sich nur partiell Roehricht- gesellschaften angesiedelt haben. Das gesamte Gebiet der Emmericher Ward wird bei Hochwaessern bis an den Banndeich ueberflutet. Im Gebiet konnten insgesamt mehr als 120 Brutvoegel nachgewiesen werden. Im Gebiet kommen folgende Paragraph 62 - Biotoptypen vor: - Roehrichte (CF) - Nass- und Feuchtgruenland (EC0, EE3) - natuerliche oder naturnahe stehende Gewaesser (FC)
Kennung:

BK-4103-201

Objektbezeichnung:

Rhein-Fischschutzzone Emmericher Ward

Link zur Karte: BK-4103-201
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst einen 3,7 km langen Rheinabschnitt von der Fahrrinne bis etwa zum Sommerdeich im Bereich des Naturschutzgebietes Emmericher Ward. Weiter in den Rhein hineinreichende Buhnen (mit entsprechend tiefen Buhnenfeldern) regulieren den Rheinabfluß. Das innerhalb der Buhnenfelder sanft bis mäßig ansteigende Ufer ist bei Niedrigwasser zumeist mit Flachwasserbereichen, z.T. mit eingelagerten kleinen Inseln und oft buchtiger Uferlinie ausgestattet. Sandig bis sandig-kiesiges Substrat mit örtlichen Muschelschalenauflagen herrscht vor. Kurze Uferabschnitte sind mit Steinschüttungen befestigt. Im mittleren Uferabschnitt treten bereichsweise Schlammufergesellschaften auf. An das engere Rheinufer schließen sich nach Norden größere, oft buschwaldartige Weiden-Auenwälder und Brachen an. Eingelagert finden sich vier vermutlich auf Abgrabungen zurückgehende Stillgewässer. Die beiden mittleren Gewässer sind weitgehend bzw. vollständig verlandet. Das westliche Gewässer ist über einen abgeflachten Uferstreifen bereits bei geringen Hochwässern mit dem Rhein verbunden. Die Auenwälder stocken teils auf sandigem Rohboden, teils in ehemaligen Flußrinnen. Besonders hervorzuheben ist neben den Auenwaldbereichen und den Schlammufergesellschaften das enger an den Rhein angebundene, westliche Stillgewässer mit dem sich anschließenden Buhnenfeld als ein sehr bedeutsamer Raum für Jungfische (Rapfen, Steinbeißer, Bitterling) sowie mit einem größeren Vorkommen der Nadel-Sumpfsimse. Das Gebiet ist Teil des FFH-Gebietes "Rhein-Fischschutzzonen zwischen Emmerich und Bad Honnef" und bildet mit seinen überwiegend unverbauten Ufern, den flachen, kiesig-sandigen Uferzonen, den Ruhigwasserbereichen zwischen den Buhnen und den steinigen Buhnen/Buhnenköpfen einen wichtigen Lebensraum und Trittstein (im Sinne eines Stepping-Stone-Konzeptes) für rheintypische Fischarten. Der Rheinstrom selber ist für den Zu- und Abzug der Langdistanzwanderer und damit für deren Populationen in oberhalb gelegenen Nebenflüssen von Bedeutung.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Weiden-Auenwald <AE2> (12,80 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (2,52 ha)
  • Hecke <BD0> (7,56 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (5,04 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <BE2> (2,52 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (5,04 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (2,52 ha)
  • Roehrichtbestand <CF0> (2,52 ha)
  • Fettweide <EB0> (151,16 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (12,60 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (11,23 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (25,19 ha)
  • Altarm, Altwasser <FC0> (2,52 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (2,52 ha)
  • Abgrabungsgewaesser <FG0> (3,81 ha)
  • Abgrabungsgewaesser (Lockergestein) <FG1> (2,70 ha)
  • Graben <FN0> (2,52 ha)
  • Tieflandfluss <FO2> (98,05 ha)
  • Acker <HA0> (2,52 ha)
  • Hochwasserdamm, Deich <HE0> (2,52 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (0,00 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Fuchsschwanz (Alopecurus myosuroides)
  • Acker-Gaensedistel (Sonchus arvensis)
  • Acker-Gauchheil (Anagallis arvensis (subsp. arvensis))
  • Acker-Hellerkraut (Thlaspi arvense)
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Acker-Schoeterich (Erysimum cheiranthoides (subsp. cheiranthoides))
  • Acker-Spoergel (Spergula arvensis)
  • Acker-Ziest (Stachys arvensis)
  • Ackerwinde (Convolvulus arvensis)
  • Aestiges Glaskraut (Parietaria judaica)
  • Ampfer-Knoeterich (Persicaria lapathifolia)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Bastard-Luzerne (Medicago varia (M. falcata x sativa))
  • Berchtolds Zwerg-Laichkraut (Potamogeton berchtoldii)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blut-Fingergras (Digitaria sanguinalis)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Bucklige Wasserlinse (Lemna gibba)
  • Dichtaehrige Segge (Carex spicata)
  • Distel-Sommerwurz (Orobanche reticulata)
  • Dolden-Milchstern Sa. (Ornithogalum umbellatum agg.)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Dreifurchige Wasserlinse (Lemna trisulca)
  • Dreiteiliger Zweizahn (Bidens tripartita (subsp. tripartita))
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Erdbeer-Klee (Trifolium fragiferum (subsp. fragiferum))
  • Esels-Wolfsmilch (Euphorbia esula (subsp. esula))
  • Faerber-Resede (Reseda luteola)
  • Faerber-Waid (Isatis tinctoria (subsp. tinctoria))
  • Feld-Klee (Trifolium campestre)
  • Feld-Mannstreu (Eryngium campestre)
  • Fluss-Ampfer (Rumex hydrolapathum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Franzoesische Hundsrauke (Erucastrum gallicum)
  • Frosch-Binse (Juncus ranarius)
  • Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae)
  • Fruehlings-Hungerbluemchen (Erophila verna subsp. verna)
  • Fuchsschwanz spec. (Amaranthus spec.)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaense-Malve (Malva neglecta)
  • Garten-Wolfsmilch (Euphorbia peplus)
  • Gefleckter Schierling (Conium maculatum)
  • Gelbe Resede (Reseda lutea (subsp. lutea))
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbe Wiesenraute (Thalictrum flavum)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Sumpfsimse Sa. (Eleocharis palustris agg.)
  • Gemeiner Beifuss Sa. (Artemisia vulgaris agg.)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Natterkopf (Echium vulgare)
  • Gemeiner Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus aquatilis)
  • Gemeiner Wasserdarm (Stellaria aquatica)
  • Gemeines Bitterkraut (Picris hieracioides)
  • Gemeines Seifenkraut (Saponaria officinalis)
  • Geruchlose Kamille (Tripleurospermum perforatum)
  • Gewoehnliche Sonnenblume (Helianthus annuus)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Klettenkerbel (Torilis japonica)
  • Gewoehnliches Eisenkraut (Verbena officinalis)
  • Gewoehnliches Leinkraut (Linaria vulgaris)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gift-Hahnenfuss (Ranunculus sceleratus (subsp. sceleratus))
  • Glaenzender Ehrenpreis (Veronica polita)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Graugruener Gaensefuss (Chenopodium glaucum)
  • Grosse Bibernelle (Pimpinella major)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosses Flohkraut (Pulicaria dysenterica (subsp. dysenterica))
  • Grossfruechtige Spitzklette (Sa.) (Xanthium orientale agg.)
  • Gruene Borstenhirse (Setaria viridis)
  • Gruene Teichbinse (Schoenoplectus lacustris)
  • Hecken-Knoeterich (Fallopia dumetorum)
  • Hederich (Raphanus raphanistrum (subsp. raphanistrum))
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Hohe Rauke (Sisymbrium altissimum)
  • Hohe Weide (Salix rubens (S. alba x fragilis))
  • Hoher Steinklee (Melilotus altissimus)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Huehnerhirse (Echinochloa crus-galli)
  • Hundspetersilie (Aethusa cynapium)
  • Inkarnat-Klee (Trifolium incarnatum)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kahle Hirse (Panicum dichotomiflorum)
  • Kahles Bruchkraut (Herniaria glabra (subsp. glabra))
  • Kamm-Laichkraut (Potamogeton pectinatus)
  • Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis)
  • Kanadisches Berufkraut (Erigeron canadensis)
  • Klebriger Gaensefuss (Dysphania botrys)
  • Klebriges Greiskraut (Senecio viscosus)
  • Kleinbluetige Aster (Symphyotrichum parviflorum)
  • Kleinbluetige Sumpfkresse (Rorippa palustris (subsp. palustris))
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleine Wolfsmilch (Euphorbia exigua)
  • Kleiner Orant (Chaenorhinum minus (subsp. minus))
  • Kleiner Storchschnabel (Geranium pusillum)
  • Kleines Flohkraut (Pulicaria vulgaris)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleines Liebesgras (Eragrostis minor)
  • Kleinkoepfiger Pippau (Crepis capillaris)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knollen-Platterbse (Lathyrus tuberosus)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Kohl-Gaensedistel (Sonchus oleraceus)
  • Kompass-Lattich (Lactuca serriola)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kornblume (Centaurea cyanus)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Krause Distel (Carduus crispus)
  • Krauses Laichkraut (Potamogeton crispus)
  • Kriechende Hauhechel (Ononis repens)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)
  • Kroeten-Binse (Juncus bufonius)
  • Lanzett-Aster (Symphyotrichum lanceolatum)
  • Lanzett-Froschloeffel (Alisma lanceolatum)
  • Mandel-Weide (Salix triandra)
  • Mutterkraut (Tanacetum parthenium)
  • Nadel-Sumpfsimse (Eleocharis acicularis)
  • Nessel-Seide (Cuscuta europaea)
  • Nickende Distel (Carduus nutans)
  • Niedriges Fingerkraut (Potentilla supina (subsp. supina))
  • Norwegisches Fingerkraut (Potentilla norvegica)
  • Nuttalls Wasserpest (Elodea nuttallii)
  • Oesterreichische Sumpfkresse (Rorippa austriaca)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pappel-Seide (Cuscuta lupuliformis)
  • Pastinak (Pastinaca sativa)
  • Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia)
  • Pfeilkresse (Lepidium draba (subsp. draba))
  • Platthalm-Binse (Juncus compressus)
  • Platthalm-Rispengras (Poa compressa)
  • Purpur-Weide (Salix purpurea)
  • Quendelblaettriges Sandkraut (Arenaria serpyllifolia)
  • Quirl-Minze (Mentha verticillata (M. aquatica x arvensis))
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rauhe Gaensedistel (Sonchus asper (subsp. asper))
  • Rauhes Hornblatt (Ceratophyllum demersum)
  • Raukenblaettriges Greiskraut (Senecio erucifolius (subsp. erucifolius))
  • Riesen-Goldrute (Solidago gigantea)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea)
  • Ross-Minze (Mentha longifolia (subsp. longifolia))
  • Rotbeerige Zaunruebe (Bryonia dioica)
  • Roter Gaensefuss (Chenopodium rubrum agg.)
  • Roter Wasser-Ehrenpreis (Veronica catenata)
  • Rotgelber Fuchsschwanz (Alopecurus aequalis)
  • Rundblaettrige Minze (Mentha suaveolens (subsp. suaveolens))
  • Saat-Wucherblume (Glebionis segetum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Hornkraut (Cerastium semidecandrum)
  • Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlammkraut (Limosella aquatica)
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schlitzblaettriger Storchschnabel (Geranium dissectum)
  • Schmalblaettriger Rohrkolben (Typha angustifolia)
  • Schmalfluegeliger Wanzensame (Corispermum leptopterum)
  • Schnittlauch (Allium schoenoprasum)
  • Schwanenblume (Butomus umbellatus)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwarzer Nachtschatten (Solanum nigrum)
  • Schwarzer Senf (Brassica nigra)
  • Schwarzfruechtiger Zweizahn (Bidens frondosa)
  • Seekanne (Nymphoides peltata)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Spiegelndes Laichkraut (Potamogeton lucens)
  • Spiess-Melde (Atriplex prostrata)
  • Spiess-Melde Sa. (Atriplex prostrata agg.)
  • Spreizende Melde (Atriplex patula)
  • Spreizender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus circinatus)
  • Steifer Schoeterich (Erysimum virgatum)
  • Strand-Ampfer (Rumex maritimus)
  • Sumpf-Ampfer (Rumex palustris)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Tannenwedel (Hippuris vulgaris)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Topinambur (Helianthus tuberosus)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielsamiger Gaensefuss (Chenopodium polyspermum)
  • Vogel-Knoeterich (Polygonum aviculare)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasser-Sumpfkresse (Rorippa amphibia)
  • Wasserfenchel (Oenanthe aquatica)
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Wegwarte (Cichorium intybus)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weidenblatt-Aster (Symphyotrichum salignum (S. lanceolatum x novi-belgii))
  • Weisse Fetthenne (Sedum album (subsp. album))
  • Weisser Gaensefuss Sa. (Chenopodium album agg.)
  • Wiesen-Alant (Inula britannica)
  • Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis subsp. pratensis)
  • Wiesen-Kuemmel (Carum carvi)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Salbei (Salvia pratensis (subsp. pratensis))
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wilde Karde (Dipsacus fullonum)
  • Wilde Malve (Malva sylvestris (subsp. sylvestris))
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Winden-Knoeterich (Fallopia convolvulus)
  • Wolga-Rauke (Sisymbrium volgense)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zottel-Wicke (Vicia villosa)
  • Zurueckgekruemmter Fuchsschwanz (Amaranthus retroflexus)
  • Zweiknoetiger Kraehenfuss (Lepidium didymum)
  • Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)
Tierarten:
  • Alpenstrandlaeufer (Calidris alpina)
  • Austernfischer (Haematopus ostralegus)
  • Baumfalke (Falco subbuteo)
  • Bekassine (Gallinago gallinago)
  • Bergfink (Fringilla montifringilla)
  • Bitterling (Rhodeus sericeus amarus)
  • Blaesshuhn (Fulica atra)
  • Bluthaenfling (Carduelis cannabina)
  • Brandgans (Tadorna tadorna)
  • Bruchwasserlaeufer (Tringa glareola)
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Feldlerche (Alauda arvensis)
  • Feldsperling (Passer montanus)
  • Flussregenpfeifer (Charadrius dubius)
  • Flussseeschwalbe (Sterna hirundo)
  • Flussuferlaeufer (Actitis hypoleucos)
  • Gaensesaeger (Mergus merganser)
  • Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria)
  • Grauammer (Emberiza calandra)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Grosser Brachvogel (Numenius arquata)
  • Gruenfink (Carduelis chloris)
  • Gruenschenkel (Tringa nebularia)
  • Haubentaucher (Podiceps cristatus)
  • Hoeckerschwan (Cygnus olor)
  • Kammmolch (Triturus cristatus)
  • Kampflaeufer (Philomachus pugnax)
  • Kiebitz (Vanellus vanellus)
  • Kiebitzregenpfeifer (Pluvialis squatarola)
  • Knaekente (Anas querquedula)
  • Knutt (Calidris canutus)
  • Kormoran (Phalacrocorax carbo)
  • Kornweihe (Circus cyaneus)
  • Kreuzkroete (Bufo calamita)
  • Krickente (Anas crecca)
  • Lachmoewe (Larus ridibundus)
  • Loeffelente (Anas clypeata)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Mantelmoewe (Larus marinus)
  • Mittelsaeger (Mergus serrator)
  • Nebelkraehe (Corvus corone cornix)
  • Ohrentaucher (Podiceps auritus)
  • Pfeifente (Anas penelope)
  • Pfuhlschnepfe (Limosa lapponica)
  • Rapfen (Aspius aspius)
  • Regenbrachvogel (Numenius phaeopus)
  • Reiherente (Aythya fuligula)
  • Ringeltaube (Columba palumbus)
  • Rohrdommel (Botaurus stellaris)
  • Rohrweihe (Circus aeruginosus)
  • Rotdrossel (Turdus iliacus)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Rotschenkel (Tringa totanus)
  • Saebelschnaebler (Recurvirostra avosetta)
  • Sanderling (Calidris alba)
  • Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula)
  • Schellente (Bucephala clangula)
  • Schnatterente (Anas strepera)
  • Sichelstrandlaeufer (Calidris ferruginea)
  • Silbermoewe (Larus argentatus)
  • Singschwan (Cygnus cygnus)
  • Sperber (Accipiter nisus)
  • Spiessente (Anas acuta)
  • Star (Sturnus vulgaris)
  • Steinbeisser (Cobitis taenia)
  • Steinkauz (Athene noctua)
  • Steinschmaetzer (Oenanthe oenanthe)
  • Steinwaelzer (Arenaria interpres)
  • Stieglitz (Carduelis carduelis)
  • Stockente (Anas platyrhynchos)
  • Sturmmoewe (Larus canus)
  • Sumpfohreule (Asio flammeus)
  • Tafelente (Aythya ferina)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Teichrohrsaenger (Acrocephalus scirpaceus)
  • Temminckstrandlaeufer (Calidris temminckii)
  • Trauerseeschwalbe (Chlidonias niger)
  • Turmfalke (Falco tinnunculus)
  • Uferschnepfe (Limosa limosa)
  • Wacholderdrossel (Turdus pilaris)
  • Wachtelkoenig (Crex crex)
  • Waldohreule (Asio otus)
  • Waldwasserlaeufer (Tringa ochropus)
  • Wasserralle (Rallus aquaticus)
  • Weissflossengruendling (Gobio albipinnatus)
  • Weissstorch (Ciconia ciconia)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Wiesenschafstelze (Motacilla flava)
  • Wiesenweihe (Circus pygargus)
  • Zwergmoewe (Larus minutus)
  • Zwergsaeger (Mergellus albellus)
  • Zwergschwan (Cygnus bewickii)
  • Zwergstrandlaeufer (Calidris minuta)
  • Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis)
Schutzziele: Erhaltung der naturnahen Rheinaue als Brut- und Nahrungsbiotop
fuer Wasser- und Watvoegel sowie die Erhaltung eines naturnahen
Landschaftsausschnittes mit seinen typischen, der Ueberschwemmungs-
dynamik angepassten und durch extensive Nutzung gefoerderten
Pflanzenarten und -gesellschaftenSicherung eines Rhein(ufer)abschnitts als Laichplatz, Jungfisch-, Nahrungs- und Ruhehabitat insbesondere für die im Anhang II der FFH-Richtlinie aufgeführten Wanderfische sowie als Lebensraum für auentypische Lebensgemeinschaften
Gefährdungen:
  • Abbau Sand und Kies
  • Angelsport, Fischerei
  • Beseitigung alter Baeume
  • Biozideinsatz
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Grundwasserabsenkung
  • mangelnde Kopfbaumpflege
  • Muellablagerung
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • Wassersport (SP)
Maßnahmen:
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • der Sukzession ueberlassen
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Entschlammung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Jagdausuebung beschraenken
  • keine Biozidanwendung
  • Kopfbaumpflege
  • Naturnahe Umgestaltung eines Gewaessers nach Gewaesserausbau
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Pflege von Hecken
  • Verbesserung der Wasserqualitaet
  • Vermeidung Eutrophierung
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