Titel:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Logo:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Naturschutzgebiet Thielenbruch und Thurner Wald (K-002)

Objektbezeichnung:

NSG Thielenbruch und Thurner Wald

Kennung:

K-002

Ort: Koeln
Kreis: Koeln
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 60,07 ha
Offizielle Fläche: 59,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1969
Inkraft: 2008
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Das NSG "Thielenbruch und Thurner Wald" wird gemaess § 20 a), b), c) LG Festgesetzt

- zur Erhaltung und Entwicklung des stadtnahen von seltenen Feuchtlebensraeumen gepraegten
Gebietes mit seinem Kalkflachmoor, Pfeifengraswiesen, Feucht- und Auenwaeldern als Refugial-
raum fuer seltene und gefaehrdete Tier- und Pflanzenarten, darunter allein 12 Libellenarten,

- zur Erhaltung und Entwicklung der Lebensraeume der Bauchigen Windelschnecke (Vertigo
moulinsiana) (Art gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie, EU-Code 1016),

- wegen der Seltenheit und besonderen Eigenart des Gebietes,

- zur Erhaltung aus naturgeschichtlichen und erdgeschichtlichen Gruenden,

- zur Erhaltung und Entwicklung naturnaher Strukturen der zahlreichen Fließgewaesser,

- zur Erhaltung bzw. Wiedervernaessung von Erlensumpf- und Moorwaeldern,

- zur Erhaltung bzw. naturnahen Entwicklung der Teiche,

Besondere Festsetzungen nach der FFH Richtlinie
Die Unterschutzstellung des Naturschutzgebietes "Thielenbruch und Thurner Wald" erfolgt in
Ausführung des § 48 c LG in Verbindung mit der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992
zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH- Richtlinie) .
Das Gebiet beinhaltet die FFH-Gebietsmeldung DE-5008-301 Thielenbruch (Stand 16. März 2001)
gemäß den Bestimmungen der FFH- Richtlinie. Die Unterschutzstellung erfolgt weiterhin gemäß § 20
Satz 1 Buchstabe a) sowie gemäß § 20 Satz 2 LG wegen der besonderen Bedeutung des Gebietes.

a) Schutzziele für das Netz "Natura 2000"-Gebiet, die Lebensraumtypen und Arten, die für die Meldung
des Gebietes ausschlaggebend sind
- Schutzziel für Pfeifengraswiesen auf kalkreichen, torfigen und tonig-schluffigen Böden (EU-Code 6410)
und Helm-Azurjungfer (Coenagrion mercuriale) (EU-Code 1044)
- Erhaltung typisch ausgebildeter Pfeifengraswiesen mit ihrer charakteristischen Vegetation und Fauna.

b) Schutzziele für Lebensraumtypen und Arten, die darüber hinaus für das Netz "Natura 2000" bedeutsam
sind und/oder für Arten nach Anhang IV der FFH- Richtlinie
- Schutzziel für Erlen-Eschen-Weichhclz-Auenwälder (EU-Code 91EO, Prioritärer Lebensraum)
- Erhaltung der Erlen- und Eschenwälder und Weichholzauenwälder mit ihrer typischen Fauna und
Flora in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen/ Altersphasen und in ihrer standörtlichen typischen
Variationsbreite, inklusive ihrer Vorwälder, -gebüsche, Waldränder und Staudenfluren.
- Schutzziel für Kalkreiche Niedermoore (EU-Code 7230) einschließlich der Übergangs- und Schwin
grasenmoore (EU-Code 7140) und Helm- Azurjungfer (Coenagrion mercuriale) (EU-Code 1044)
- Erhaltung des charakteristischen Lebensraumkomplexes von kalkreichem Niedermoor bzw. Über-
gangs- und Schwingrasenmoor mit ihrer typischen Vegetation, Flora und Fauna.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5008-901
  • BK-5008-950
Kennung:

BK-5008-901

Objektbezeichnung:

NSG-Thielenbruch und Thuner Wald

Link zur Karte: BK-5008-901
Objektbeschreibung: Kernbereich des NSG Thielenbruch und Thuner Wald. Das NSG Thielenbruch und Thuner Wald befindet sich an der Kölner Stadtgrenze nach Bergisch Gladbach. Der Kernbereich gliedert sich in drei Teile: Nördlich der Bahnlinie das Kalkflachmoor "Katharinenkammer" mit angrenzenden bachbegleitenden Erlenwäldern, südlich der Bahnlinie mehrere bachbegleitende Erlenwälder sowie westlich der Paffrather Straße zwei naturnahe Teiche sowie ein Niedermoor, das aus einem verlandeten Weiher hervorgegangen ist. Hinzu kommen im Thuner Wald sumpfige Erlenwaelder mit einem naturnahen Bachlauf. Das Kalkflachmoor hat sich in einer eingesenkten Mulde entwickelt, die von mehreren randlich austretenden Kallkquellen vernaesst wird, zeitweilig bildet sich eine offene Wasserflaeche. Im Bereich der Quellen befinden sich Kalk-Binsensuempfe mit Dominanz der Armbluetigen Sumpfbinse sowie Kalk-Kleinseggenrieder. Hier kommt auch das Fettkraut haeufig vor. In der suedlich hiervon gelegenen Mulde wechseln Grosseggenrieder mit Wollgrasbestaenden. Hier kommen auch verschiedene Orchideenarten vor. An der Muldenboeschung und auf den hoeher gelegenen Bereichen waechst eine ausgedehnte Pfeifengras-Feuchtwiese mit Uebergaengen zur Feuchtheide, zum Faulbaumgebuesch und zu oertlich sumpfigen Erlen-Birkenwaeldern. Dieser Bereich wird durch regelmäßige Pflegemaßnahmen offen gehalten. Westlich der Katharinenkammer befinden sich ausgedehnte bachbegleitende Erlenwaelder mit dominantem Vorkommen der Schlank-Segge. Weiter westlich befindet sich auf einem etwas erhoeht liegenden Bereich ein Kahlschlag, auf dem Adlerfarn, Pfeifengras und Himbeere dominieren. Suedlich des Bahndammes setzen sich die bachbegleitenden Erlenwälder fort, sie werden umgeben von Birken- und Birken-Eichenwäldern mit Stammdurchmessern um 30 cm. An der Südgrenze der Fläche verläuft ein begradigter Bach, der stark beschattet wird und nur eine spärliche Ufervegetation aufweist. Östlich an die Paffrather Straße angrenzend liegt ein Komplex aus Schilfroehricht, Tuempel feuchtem Weidengebuesch und kleinflaechigem Erlenbruch. Wiederum östlich hiervon liegt ein künstlich angelegter Tümpel, der sich naturnah entwickelt hat. Westlich der Paffrather Strasse liegen zwei alte Teiche, umgeben von Eichen- und Ahornwaeldern. Sie wirken naturnah, die Uferbereiche sind oertlich flach ausgepraegt mit Roehricht, feuchtem Weiden- und Erlengebuesch, eine Schwimmblattvegetation ist vorhanden. Trotz Verbots sind mehrere Angelstellen am Ufer erkennbar. Suedlich der Teiche und im suedwestlichen Teil des NSG befinden sich alte bachbegleitende Erlenwaelder, die maechtige Erlen mit Stammdurchmessern um 50 cm sowie eine artenreiche, typisch ausgepraegte Krautflora aufweisen. Sie werden von einem naturnahen, temporaer wasserfuehrenden, 0,5 m breiten Bach mit sandiger Sohle durchzogen. Am Nordwestrand des NSG liegt ein stark in Verlandung befindlicher Weiher,der kaum noch offene Wasserflaechen aufweist. Hier hat sich ein ausgedehntes Übergangsmoor entwickelt, das eine schwingende, gut entwickelte Tormoosdecke aufweist. Hier dominiert oertlich die Schnabel-Segge. Das Moor stellt einen wertvollen Lebensraum fuer zahlreiche Amphibien dar. Nordoestlich davon befindet sich eine weitere Flaeche mit einem kleinflaechigen Birkenbruchwald auf einem vermutlich durch eine Quelle vernaessten Standort mit Uebergang zum Birkenwald. Die höher gelegenen Flächen im Thuner Wald werden von alten Kiefernwäldern eingenommen, die einen hohen Anteil an Buchen und Hainbuchen aufweisen. Durch das NSG verlaufen eine Hochspannungsfreileitung sowie mehrere Gasleitungen. Im Bereich der Leitungstrassen haben sich oertlich Gebueschstreifen, oertlich auch magere Ruderalfluren entwickelt. In dem Gebiet kommen Biotoptypen nach § 62 vor (siehe Rubrik Biotoptyp)
Kennung:

BK-5008-950

Objektbezeichnung:

NSG-Thielenbruch und Thuner Wald

Link zur Karte: BK-5008-950
Objektbeschreibung: Randbereiche des NSG Thielenbruch und Thuner Wald. Auf den östlichen Teilflächen stocken nördlich der Bahnlinie mittelalte naehrstoffreiche Hainbuchen-Eichenbestaende mit Stammdurchmessern zwischen 15 und 40 cm. Sie werden von einem tief eingeschnittenen Bach durchzogen, der nur temporär Wasser führt und durch die Beschattung keine Ufervegetation aufweist. Suedlich der Bahnlinie wachsen vorwiegend Birken-, Eichen- und Birken-Eichenwälder mit Stammdurchmessern um 30 cm. Die Krautschicht wird örtlich von der Brombeere, örtlich auch vom Adlerfarn dominiert. Ein kleiner, brachgefallener Teich im Osten der Fläche weist eine naturnahe Ufervegetation auf. Östlich der Paffrather Strasse befinden sich ein Hunde-Uebungsplatz sowie mehrere Gebaeude und Gaerten. Unter der Hochspannungs-Freileitung haben sich oertlich Gebueschstreifen, oertlich auch magere Ruderalfluren entwickelt. Westlich der Paffrather Straße stocken ausgedehnte Kiefernwälder, die einen hohen Buchen- und Hainbuchenanteil aufweisen. Sie sollten langfristig in Laubholzbestände überführt werden. Westlich des angrenzenden Weihers im Thuner Wald verläuft ein begradigter Bach, der durch die Beschattung kaum Ufervegetation aufweist. Die kleine Teilfläche an der Paffrather Straße wird von einem eingezäunten, naturfernen Teich eingenommen. In dem Gebiet kommen Biotoptypen nach § 62 vor (siehe Rubrik Biotoptyp)
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Eichenwald <AB0> (2,79 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (4,62 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <AB9> (2,23 ha)
  • Erlenwald <AC0> (1,80 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (1,20 ha)
  • Birkenwald <AD0> (4,66 ha)
  • Eichen-Birkenmischwald <AD1> (3,47 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (11,91 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (0,84 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (1,43 ha)
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (1,80 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (2,59 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (2,59 ha)
  • Teich <FF0> (0,56 ha)
  • Bach <FM0> (0,58 ha)
  • Gleisanlage, Bahnhof <HD0> (0,56 ha)
  • Ziergarten <HJ1> (0,28 ha)
  • Gebaeude <HN1> (0,28 ha)
  • Sport- und Erholungsanlage <HU0> (1,39 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (0,30 ha)
  • Birken-Bruchwald <yAD4> (0,60 ha)
  • Bruchgebuesch <yBB5> (0,30 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (0,30 ha)
  • Tuempel (periodisch) <yFD1> (0,30 ha)
  • Teich <yFF0> (1,46 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (0,30 ha)
  • Bach <yFM0> (0,30 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (3,89 ha)
  • Uebergangs-, Zwischenmoor, Quellmoor <zCA3> (0,90 ha)
  • Kalk-Kleinseggenried <zCC2> (0,60 ha)
  • Kalk-Binsensumpf <zCC4> (0,60 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <zCD1> (0,60 ha)
  • basenreiche Pfeifengraswiese <zEC3> (0,90 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Armleuchteralge (Chara spec.)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Breitblaettriges Wollgras (Eriophorum latifolium)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Echte Glockenheide (Erica tetralix)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Fettkraut (Pinguicula vulgaris)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Englischer Ginster (Genista anglica)
  • Entferntaehrige Segge (Carex distans)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Floh-Segge (Carex pulicaris)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Hainsimse (Luzula pilosa)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbe Teichrose (Nuphar lutea)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Haendelwurz (Gymnadenia conopsea)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gruene Teichbinse (Schoenoplectus lacustris)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haarfarnaehnliches Spaltzahnmoos (Fissidens adianthoides)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Hunds-Veilchen (Viola canina)
  • Kahnblaettriges Torfmoos (Sphagnum palustre)
  • Kalmus (Acorus calamus)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Wasserschlauch (Utricularia minor)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rundblaettriger Sonnentau (Drosera rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Salomonssiegel. (Polygonatum odoratum)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Saum-Segge (Carex hostiana)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schmalblaettriger Rohrkolben (Typha angustifolia)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Spiessmoos (Calliergonella cuspidata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Steife Segge (Carex elata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Dreizack (Triglochin palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris)
  • Sumpf-Streifensternmoos (Aulacomnium palustre)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Taubnessel unbestimmt (Lamium spec.)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Veraenderliches Starknervmoos (Palustriella commutata)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
  • Wasserschlauch unbestimmt (Utricularia spec.)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisse Seerose (Nymphaea alba)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Wenigbluetige Sumpfsimse (Eleocharis quinqueflora)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)
Tierarten:
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Fledermaus-Azurjungfer (Coenagrion pulchellum)
  • Fruehe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Gefleckte Heidelibelle (Sympetrum flaveolum)
  • Grosse Koenigslibelle (Anax imperator)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Helm-Azurjungfer (Coenagrion mercuriale)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Kleine Pechlibelle (Ischnura pumilio)
  • Kleiner Blaupfeil (Orthetrum coerulescens)
  • Plattbauch (Libellula depressa)
  • Spaete Adonislibelle (Ceriagrion tenellum)
  • Vierfleck (Libellula quadrimaculata)
  • Westliche Keiljungfer (Gomphus pulchellus)
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung eines vielfaeltigen Biotopkomplexes mit
kleinraeumigem Wechsel trocken-saurer und kalkreicher, feucht-nasser
Standorte mit Bruchwaeldern, bachbegleitenden Waeldern,
Niedermoorbereichen, einer Pfeifengraswiese und Feuchtheide sowie
einem Kalkflachmoor mit Vorkommen der Helm-Azurjungfer.Erhaltung und Entwicklung eines überwiegend von Wäldern dominierten Biotopkomplexes als Lebensraum für verschieden Tier- und Pflanzenarten sowie als Pufferzone für die angrenzenden Kernbereiche des NSG
Gefährdungen:
  • Angelsport, Fischerei
  • Freizeitaktivitaeten
  • Grundwasserabsenkung
  • Hochspannungsleitung
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Siedlung, Flaechenverbrauch
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Muell
  • Betretungsverbot
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Fischteichanlage
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Pufferzone anlegen
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
Die Kartenanwendung benötigt Javascript. Falls Sie diese Karte aufrufen möchten, schalten Sie in Ihrem Browser Javascript ein.