Titel:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Logo:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Naturschutzgebiet Hardisser Moor (LIP-009)

Objektbezeichnung:

NSG Hardisser Moor

Kennung:

LIP-009

Ort: Lage
Kreis: Lippe
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 29,84 ha
Offizielle Fläche: NaN ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1981
Inkraft: 2006
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Die Festsetzung als Naturschutzgebiet erfolgt gem. § 20 LG, insbesondere

- zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung des Talraumes des Oetternbaches und den unmittelbar angrenzenden Flächen u. a. mit einem international bedeutsamen kalkreichen Niedermoor im Landschaftsraum Begamulde als Lebensraum für seltene, gefährdete sowie landschaftsraumtypi-sche wildlebende Pflanzen- und Tierarten;

insbesondere sind gemäß FFH-RL (92/43/EWG vom 21.05.1992) folgende Lebensräume und Biotoptypen in ihrer natürlichen Vergesellschaftung zu schützen, zu erhalten und zu entwickeln:


- Kalkflachmoor mit seiner typischen Flora und Fauna (7230, gemäß FFH-RL);

weiter sind gemäß FFH-RL (92/43/EWG vom 21.05.1992) folgende Lebensräume und Biotoptypen, die darüber hinaus für das Netz Natura 2000 bedeutsam sind, in ihrer natürlichen Vergesellschaftung zu schützen, zu erhalten und zu entwickeln:

- Erlen-Eschen-Auenwälder mit ihrer typischen Fauna und Flora in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen / Altersphasen und in ihrer standörtlichen typischen Variationsbreite, inklusive ihrer Vorwälder, Gebüsche und Staudenfluren (91E0, Prioritärer Lebensraum gemäß FFH-RL);
darüber hinaus handelt es sich vor allem um folgende Lebensräume bzw. Biotoptypen:

- Nass- und Feuchtgrünland unterschiedlicher Ausprägung einschließlich Groß-Seggenried,

- naturnaher mäandrierender Bach einschließlich seines Ufergehölzes und des gewässerbegleitenden feuchten Saumes aus Hochstaudenfluren gesellschaftstypischer Artenkombinationen und des Flutrasens,

- Hecken und Gehölzstreifen, einschließlich Ufergehölz und Kopfbaumreihen,

- bodenständige Wäldern einschließlich ihrer Waldränder (Mäntel und Säume),

- temporär wasserführende Tümpel einschließlich ihrer naturnahen Röhrichtsäume, der Uferhochstaudenfluren und der Schwimmblattvegetation;

- zur Sicherung eines strukturreichen Gebietes als Refugial-, Trittstein-, Kern- und Vernetzungslebensraumes für Arten und Lebensgemeinschaften auengeprägter Biotope der Moore, der feuchten Bachtäler, der strukturreichen Auwälder und der feuchten Grünland-Feldgehölzkomplexe,
- zum Schutz der hier vorkommenden gefährdeten Tier- und Pflanzenarten,

u.a. kommen im Gebiet folgende Arten der "Roten Liste der gefährdeten Pflanzen in Nordrhein-Westfalen" vor:

- Aira caryophyllea (Nelken-Haferschmiele), RL 3,
- Aphanes inexspectata (Kleinfrüchtiger Ackerfrauenmantel), RL 2,
- Briza media (Gemeines Zittergras), RL 3,
- Caltha palustris (Sumpf-Dotterblume), RL V,
- Campylium stellatum var. stellatum (Laubmoos), RL 2,
- Carex panicea (Hirse-Segge), RL 3,
- Carex riparia (Ufer-Segge), RL 3,
- Carex vesicaria (Blasen-Segge), RL 3,
- Carex vulpina (Fuchs-Segge), RL 3,
- Crepis paludosa (Sumpf-Pippau), RL V,- Dactylorhiza maculata agg. (Geflecktes Knabenkraut i.w.S.), RL 3N,
- Dactylorhiza majalis (Breitblättriges Kna- benkraut), RL 3N,
- Drosera rotundifolia (Rundblättriger Son nentau), RL 3N,
- Eleocharis quinqueflora (Wenigblütige Sumpfsimse), RL 1,
- Eriophorum angustifolium (Schmalblättriges Wollgras), RL 3,
- Fissidens adianthoides (Laubmoos), RL 2,
- Galium uliginosum (Moor-Labkraut), RL V,
- Genista tinctoria (Färber-Ginster), RL 3N,
- Geum rivale (Bach-Nelkenwurz), RL 3,
- Menyanthes trifoliata (Fieberklee), RL 3,
- Parnassia palustris (Sumpf-Herzblatt), RL 2N,
- Potamogeton crispus (Krauses Laichkraut), RL 3,
- Scutellaria galericulata (Sumpf-Helmkraut), RL V,
- Senecio aquaticus (Wasser-Greiskraut), RL 2,
- Thelypteris palustris (Sumpf-Dreizahn), RL
2,
- Triglochin palustre (Sumpf-Dreizack), RL 2,

das Gebiet stellt sich als wertvoller Bereich
für Geradflügler, Schmetterlinge, Amphibien, Hecken- und Gebüschbrüter, Wiesenbrüter,
Brut- und Gastvögel sowie Fische (Rundmäuler) dar,
u.a. kommen im Gebiet folgende Arten der "Roten Liste der gefährdeten Tiere in Nordrhein-Westfalen" vor:
- Acrocephalus scirpaceus (Teichrohrsänger), RL 3,
- Anthus pratensis (Wiesenpieper), RL 3/2,
- Calopteryx virgo (Blauflügel-Prachlibelle), RL 3,
- Chortihippus albomarginatus (Weißran-diger Grashüpfer), RL 3,
- Chortohippus apricarius (Feldgrashüpfer), RL 2,
- Chorthippus montanus (Sumpf-Gras-hüpfer), RL 2,
- Conocephalus dorsalis (Kurzflügelige Schwertschrecke), RL V,
- Dendrocopos minor (Kleinspecht), RL 3,
- Luscinia megarhynchos (Nachtigall), RL 3,
- Motacilla flava (Schafstelze), RL 3/1,
- Perdix perdix (Rebhuhn), RL 2N,
- Salmo trutta fario (Bachforelle), RL 3,
- Zygaena trifolii (Klee-Widderchen), RL 3;

- aus naturwissenschaftlichen, landeskund-lichen, natur- und erdgeschichtlichen Gründen,
- wegen der Seltenheit verschiedener vegetationskundlich wertvoller Flächen, der besonderen Eigenart und hervorragenden Schönheit der Biotopstrukturen des Oetternbaches in diesem Bereich,

- zur Wiederherstellung verschiedener Abschnitte des Talraumes des Oetternbaches sowie zur Herstellung geeigneter Pufferzonen für die floristisch und faunistisch besonders schützenswerten Bereiche der Aue und für das Fließgewässer.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-3918-901
Kennung:

BK-3918-901

Objektbezeichnung:

NSG Hardisser Moor

Link zur Karte: BK-3918-901
Objektbeschreibung: Das NSG umfasst den Talbereich des Oetternbaches zwischen Hardissen und Lieme einschliesslich zweier Seitentaelchen. Einbezogen sind weiterhin 20 - 100 m breite Pufferzonen mit Lolium- Ansaaten und Gehoelzpflanzungen an beiden Talraendern. Der 3 - 4 m breite Bach ist fast durchgaengig begradigt und bis 2 m tief eingetieft. Im noerdlichen Abschnitt bildet er noch einige weite Boegen mit steilen Prallufern und kleinen Schlammbaenken aus. Vor der Einmuendung in die Bega fliesst er durch eine Pferdeweide und wird von alten, noch beschnittenen Kopfweiden gesaeumt. Im suedlichen Talbereich auf teilweise mehr als 2 m maechtigen Niedermoorschichten dominieren noch bewirtschaftete Feuchtwiesen- und -weiden. Sie enthalten z.T. grossflaechige Waldbinsenwiesen, Gross- und Kleinseggenrieder. Darin eingestreut sind ein Reliktvorkommen des Sumpfherzblatt-Braunseggensumpfes und mehrere Schlenken mit Rispenseggen-Bulten bzw. Graeben mit Sonnentau-Torfmoosbestandsresten. Der mittlere Talabschnitt ist ueberwiegend mit Erlenwald bestockt. Bis zur Einmuendung des westlichen Seitentaelchens ist noch brennesselarmer, seggenreicher Erlenbruchwald in der sumpfigen Aue erhalten. Entlang des Baches noch wenig eutrophierter Hainmieren-Erlenauwald. Der feuchte bis nasse Gruenland- brachstreifen zwischen Erlenwald und Hecke am westlichen Talrand verbuscht und entwickelt sich zunehmend zu einem Brennessel- Reinbestand mit eingestreuten Arten der Feuchtwiesen und Uferhochstaudenfluren. Auf der Ostseite dieses Talabschnittes wurden drei, z.T. temporär trockenfallende Artenschutzgewässer angelegt. Im Talabschnitt zwischen den beiden Seitentaelchen und in diesen selbst ueberwiegt mit Hybridpappeln ueberstellter Erlenwald. In der Krautschicht sind Hainsternmiere, Grosses und Kleines Springkraut kleinflaechig noch reichlich vertreten. Im uebrigen dominiert die Brennessel absolut. Folge der starken Eutrophierung durch bisher unmittelbar angrenzende Ackerflaechen. Im oestlichen Seitental liegen 2 nicht mehr genutzte Fischteiche mit Roehrichtsaum und z.T. dichten Bestaenden des Krausen Laichkrautes. Sie sind von Brennesselfluren sowie einzelnen alten Erlen, Pappeln und Baumweiden umgeben. Durch Entwaesserung und starke Eutrophierung sind die typischen Flachmoorgesellschaften stark zurueckgegangen. Von den bei Lienenbecker (1982) aufgefuehrten Arten waren schon 1989 wohl Pedicularis palustris (RL 1), Catabrosa aquatica (RL 1) und Blysmus compressus (RL 1) nicht mehr vorhanden. Aber noch ist das Hardisser Moor im suedlichen Bereich ein botanisch bedeutendes Feuchtgebiet. Moeglicherweise koennen die neu angelegten Lolium-Ansaatstreifen, Waldmantelpflanzungen und relativ breiten Strauchweiden- und Erlenpflanzstreifen am Bach die Zunahme nitrophiler Staudenfluren eindaemmen. Allerdings muesste zusaetzlich auch der Grundwasserstand wieder angehoben werden. Die verbuschenden Brennesselbestaende mit Seggenherden und Nasswiesenarten sollten in mehrjaehrigem Turnus gemaeht werden. Im Gebiet kommen folgende §62-Biotoptypen vor: - Erlen-Auwald (AC5), - Nass- und Feuchtgrünland (EC1, EE3 EC5), - Kalkflachmoor (CC2), - naturnahes Stillgewässer (FD1), - naturnahes Fließgewässer (FM3)
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Erlenwald <AC0> (5,88 ha)
  • Pappelmischwald <AF1> (4,41 ha)
  • Gebueschstreifen, Strauchreihe <BB1> (0,88 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (0,88 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (0,59 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (0,29 ha)
  • Fettwiese <EA0> (5,58 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (0,59 ha)
  • Fettweide <EB0> (1,76 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,88 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (1,18 ha)
  • Teich <FF0> (0,29 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Rasen-Grossseggenried <yCD1> (0,59 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,29 ha)
  • Flutrasen <yEC5> (0,29 ha)
  • Tuempel (periodisch) <yFD1> (0,29 ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <yFM3> (1,18 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (2,94 ha)
  • Kalk-Kleinseggenried <zCC2> (0,29 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <zKA2> (0,29 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bach-Nelkenwurz (Geum rivale)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faerber-Ginster (Genista tinctoria)
  • Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Fuchs-Segge (Carex vulpina)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosses Flohkraut (Pulicaria dysenterica (subsp. dysenterica))
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haarfarnaehnliches Spaltzahnmoos (Fissidens adianthoides)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleinkoepfiger Pippau (Crepis capillaris)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Krauses Laichkraut (Potamogeton crispus)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rundblaettriger Sonnentau (Drosera rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Spiessmoos (Calliergonella cuspidata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stern-Goldschlafmoos (Varietaet) (Campylium stellatum var. stellatum)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Dreizack (Triglochin palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Ufer-Segge (Carex riparia)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Greiskraut (Senecio aquaticus)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Wenigbluetige Sumpfsimse (Eleocharis quinqueflora)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
Tierarten:
  • Aal (Anguilla anguilla)
  • Bachforelle (Salmo trutta fario)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus)
  • Bunter Grashuepfer (Omocestus viridulus)
  • Dreistachliger Stichling (Gasterosteus aculeatus)
  • Feld-Grashuepfer (Chorthippus apricarius)
  • Gewoehnliche Strauchschrecke (Pholidoptera griseoaptera)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Gruendling (Gobio gobio)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Kleiner Fuchs (Aglais urticae)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Kurzfluegelige Schwertschrecke (Conocephalus dorsalis)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Ochsenauge (Maniola jurtina)
  • Schmerle (Noemacheilus barbatulus)
  • Sumpfgrashuepfer (Chorthippus montanus)
  • Sumpfrohrsaenger (Acrocephalus palustris)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Teichrohrsaenger (Acrocephalus scirpaceus)
  • Wasserfrosch-Komplex (Rana esculenta-Synklepton)
  • Weissrandiger Grashuepfer (Chorthippus albomarginatus)
Schutzziele: Erhaltung, Foerderung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften und Biotopen seltener und gefaehrdeter sowie landschaftsraumtypischer, wildlebender Pflanzen- und Tierarten insbesondere zur Erhaltung des Talraumes des Otternbaches
und der unmittelbar angrenzenden Flaechen, die ueberwiegend aus einem
Mosaik von Kalkflachmoorbereichen, Erlenbruchwald, Nasswiesen und Grosseggenbestaenden sowie Stillgewaessern, Roehrichten, Weiden-Faulbaumgebueschen und Hochstaudenfluren mit einer entsprechenden Ausstattung seltener Tier- und Pflanzenarten bestehen
Gefährdungen:
  • Angelsport, Fischerei
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Mahd zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • Grundwasserabsenkung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
  • unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • Vegetationskontrolle
  • Verbesserung der Wasserqualitaet
  • Vermeidung Eutrophierung
  • Wiedervernaessung
Die Kartenanwendung benötigt Javascript. Falls Sie diese Karte aufrufen möchten, schalten Sie in Ihrem Browser Javascript ein.