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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Begatal (LIP-036)

Objektbezeichnung:

NSG Begatal

Kennung:

LIP-036

Ort: Barntrup
Kreis: Lippe
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 501,35 ha
Offizielle Fläche: 500,60 ha
Flächenanzahl: 4
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1996
Inkraft: 2007
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als Naturschutzgebiet erfolgt gem. § 20 LG insbesondere:
- zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung eines weitgehend naturnahen Bach-/Flusstales
mit abschnittsweise frei mäandrierendem Gewässerlauf und uferbegleitendem Gehölzsaum,
von altholzreichen naturnahen Laubwäldern sowie von ausgedehnten, tlw. extensiv genutzten
und teils brachgefallenen Grünlandflächen (z.T. Feucht- bis Nassgrünland) von internationaler
Bedeutung in der naturräumlichen Einheit des Tales der Bega im Landschaftsraum Lipper Berg-
land als Lebensraum für seltene, gefährdete sowie landschaftsraumtypische wildlebende Pflan-
zen und Tiere, insbesondere sind gemäß FFH-RL (92/43/EWG vom 21.05.1992) folgende Lebens-
räume und Biotoptypen in ihrer natürlichen Vergesellschaftung zu schützen, zu erhalten und zu ent-
wickeln:
- Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgen- Flussverwiesen (6510, gemäß FFH-RL) als artenreiche
Flachlandmähwiesen mit ihrer charakteristischen Flora und Fauna,
- Fließgewässer mit Unterwasservegetation (3260, gemäß FFH-RL);
Weiter sind gemäß FFH-RL (92/43/EWG vom 21.05.1992) folgende Lebensräume und Biotoptypen,
die darüber hinaus für das Netz Natura 2000 und/oder für Arten nach Anhang II/IV der FFH-Richtlinie
bedeutsam sind, in ihrer natürlichen Vergesellschaftung zu schützen, zu erhalten und zu entwickeln:
- Feuchte Hochstaudenfluren (6430) mit ihrer charakteristischen Flora und Fauna,
- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder mit ihrer typischen Fauna und Flora in ihren verschie-
denen Entwicklungsstufen / Altersphasen und in ihrer standörtlichen typischen Variationsbreite,
inklusive ihrer Vorwälder, Gebüsche und Staudenfluren (91E0, Prioritärer Lebensraum gemäß
FFH-RL),
- Hainsimsen-Buchenwälder (9110),
- Waldmeister-Buchenwälder (9130),
- Stieleichen-Hainbuchenwälder (9160);

- zum besonderen Schutz und zur Entwicklung von Lebensräumen für die folgenden, im Gebiet vor-
kommenden Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach FFH-RL oder Vogelschutz-RL:
- Eisvogel,
- Bachneunauge,
- Groppe.
Darüber hinaus handelt es sich vor allem um folgende Lebensraum- bzw. Biotoptypen:
- schutzwürdige und gefährdete Fließgewässer in der Ausprägung als naturnaher Mittelgebirgsfluss
sowie als naturnaher Bach des Mittelgebirges einIIschließlich ihrer Quellen, Altwässer und Saum-
und Hochstaudenfluren,
- naturnahe, bodenständige Wälder einschließlich ihrer Waldränder (Mäntel und Säume),
- Mager-, Nass- und Feuchtgrünland,
- Flutrasen, Röhrichte und Großseggenriede,
- temporär wasserführende Tümpel und Teiche,
- schutzwürdige und gefährdete Gehölzstrukturen aus Hecken, Gebüschen, Strauchgruppen, Ufer-
gehölzen, Kopfbäumen und Einzelbäumen aus heimischen und standortgerechten Arten;
- zur Sicherung eines in weiten Teilen naturnahen Fluss- und Bachtales mit frei mäandrierendem Bachlauf,
uferbegleitendem Gehölzsaum und ausgedehnten Grünlandflächen (z.T. Feucht- bis Nassgrünland),
Quellbereichen und naturnahen Wäldern als landesweit bedeutsamen Refugiallebensraum und
Korridor für Arten der Auen sowie als Vernetzungs- und Fortpflanzungsbiotop für gewässergebundene
Tierarten (u.a. Groppe, Bachneunauge) als Teil der landesweiten Biotopverbundsysteme "Begatal
zwischenFarmbeck und Barntrup" (VB-DT-3920-009), "Begatal zwischen Lemgo und Farmbeck" (VB-
DT-3919-010), "Begatal in Brake", zur Sicherung eines teilweise parkartig gestalteten Auenbereiches
mit altem Obst- u. Kopfbaumbestand, Feucht- u. Nassgrünland und naturnahem Flüsschen als Vernetzungs-
biotop von regionaler Bedeutung "Begatal in Brake " (VBDT-3919-017) so wie zur Sicherung eines großen zusammenhängenden Waldgebietes mit teilweise naturnahen Laubwäldern, Quellen, Bachläufen, Auwald-
resten und Stillgewässern als Kernzone im Rahmen des Biotopverbundes von Waldlebensräumen im
Landschafts- und Naturraum als Vernetzungsbiotop von regionaler Bedeutung "Waldgebiet Lemgoer Mark"
(VBDT-3919-005, südlicher Teilbereich),
- zum Schutz der hier vorkommenden gefährdeten Tier- und Pflanzenarten.
Unter anderem kommen im Gebiet folgende Arten der "Roten Liste der gefährdeten Pflanzen in Nordrhein-
Westfalen" vor:
- Achillea ptarmica (Sumpfschafgarbe), RL V,
- Acorus calamus (Kalmus), RL V,
- Caltha palustris (Sumpf-Dotterblume), RL V,
- Carex lepidocarpa (Schuppenfruechtige Gelb-Segge), RL 2,
- Carex nigra (Braune Segge), RL V,
- Carex vesicaria (Blasen-Segge), RL 3,
- Crepis paludosa (Sumpf-Pippau), RL V,
- Cynosurus cristatus (Weide-Kammgras),RL V,
- Dactylorhiza majalis (Breitblättriges Knabenkraut), RL 3N,
- Epilobium palustre (Sumpf-Weidenröschen), RL 3,
- Galium uliginosum (Moor-Labkraut),
- Geum rivale, RL 3,
- Hippuris vulgaris (Tannenwedel), RL 3,
- Menyanthes trifoliata (Fieberklee), RL 3,
- Myriophyllum spicatum, RL 3,
- Nymphaea alba (Weiße Seerose), RL 3,
- Primula elatior (Hohe Schluesselblume),
- Ranunculus flammula (Brennender Hahnenfuss), RL V,
- Ranunculus fluitans (Flutender Wasser-Hahnenfuss), RL 3,
- Scutellaria galericulata (Sumpf-Helmkraut), RL V,
- Senecio aquaticus (Wasser-Greiskraut),RL 2,
- Spirodela polyrhiza (Teichlinse), RL 3,
- Succisa pratensis (Teufelsabbiss), RL 3,
- Ulmus glabra (Berg-Ulme), RL 3.RL V,
Das Gebiet stellt sich auch als wertvoller Bereich für Fische, Amphibien, Libellen, Schmetterlinge
und die Avifauna (insbesondere Wasser- und Wiesenvögel, Hecken-, Gebüsch- und Höhlenbrüter,
Brutvögel, Vogelarten der Fließgewässer) dar.
Unter anderem kommen im Gebiet folgende Arten der "Roten Liste der gefährdeten Tiere in Nord-
rhein-Westfalen" vor:
- Bachneunauge, RL 3,
- Kammolch, RL 3,
- Klappergrasmücke, RL V,
- Feldlerche, RL V,
- Dorngrasmücke, RL V,
- Eisvogel, RL 3N,
- Wasseramsel, RL 3,
- Äsche, RL 3,
- Groppe, RL 3,
- aus wissenschaftlichen, landeskundlichen, natur- und erdgeschichtlichen Gründen,
- wegen der Seltenheit verschiedener vegetationskundlich wertvoller Flächen, der besonderen Eigenart
und hervorragenden Schönheit in diesem strukturreichen Biotopkomplex,
- zur Erhaltung eines geowissenschaftlich und landschaftskundlich schutzwürdigen Objektes "Findling an
der Bega nördlich Vossheide" (GK-3919-016).
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-3919-0009
  • BK-3919-072
  • BK-3919-090
  • BK-3919-103
  • BK-3919-107
  • BK-3919-108
  • BK-3919-118
  • BK-3920-043
Kennung:

BK-3919-0009

Objektbezeichnung:

Wälder im NSG (FFH-Gebiet) Begatal

Link zur Karte: BK-3919-0009
Objektbeschreibung: Das NSG (FFH-Gebiet) Begatal erstreckt sich auf etwa 18 km zwischen Lemgo (Schloss Brake) im Westen und den Quellbereichen des kleinen Flusses südlich Barntrup im Osten. Es handelt sich um ein im wesentlichen landwirtschaftlich genutztes Bach bzw. Flusstal. 2012 sind in einem ersten Schritt nur die Waldbereiche bearbeitet worden, so dass hier zunächst nur auf diese eingegangen werden kann. Diese erste neue BK-Beschreibung ist nach Bearbeitung der Offenlandbereiche für das Gesamtgebiet fortzuschreiben. Die Waldbereiche des NSG Begatal umfassen auf der einen Seite kleine Auenwald-Inseln im Bereich der Bega, teilweise kleinflächige Relikte, teilweise auch kleinflächige neu begründete Bestände (FFH-LRT 91E0) Weitaus bedeutsamer sind die Waldbereiche an den Talhängen, die im NSG v. a. im Umfeld der zufließenden Quellbäche enthalten sind. In mehr oder weniger tief eingeschnittenen Kerbtälern sind immer wieder naturnahe Quellbäche mit nicht selten gut ausgebildeten Bachauenwälder (Carici-remotae-Fraxinetum, Stellario nemorosae-Alnetum glutinosae, FFH-LRT 91E0) zu finden. Hinzu kommen mitunter großflächige, teilweise auch altholzreiche, selten totholzreiche Buchen- und Buchenmischwälder (FFH-LRT 9110, 9130) sowie ein kleinflächiger Ahorn-Linden-Hangschuttwald (FFH-LRT 9180). Als Arrondierungsbiotope eingeschlossen sind Nadelholzforste (meist Fichten- und Fichtenmischwälder) sowie auch verschiedenste, forstlich geprägte, kleine Laubwaldbestände. Allein durch die eingeschlossenen Waldbereich (FFH-LRT 9110, 9130, 9180, 91E0) kommt dem NSG Begatal eine internationale Bedeutung zu sowie auch eine hohe Bedeutung innerhalb des landesweiten Biotopverbundes.
Kennung:

BK-3919-072

Objektbezeichnung:

Begatal zwischen Bentrup und Schloss Brake

Link zur Karte: BK-3919-072
Objektbeschreibung: Etwa 2 km langer Abschnitt des Begatales, in dem der Fluss z.T. lebhaft maeandriert und Schotterbaenke aufgeschuettet hat. Im Gewaesser typische Fliessgewaesservegetation, Flussufer mit Auskolkungen und Unterspuelungen und von bandartig ausgepraegten Ufergehoelzen bestanden. Lokal sind kleinere Auwaldbestaende ausgebildet. Westlich der Eisenbahnbruecke ist die Bega begradigt, von Gehoelzen gesaeumt und zur Bewaesserung der Schlossgraefte aufgestaut. Ein Nebenarm ist im Bereich Bullerkamp erhalten geblieben. Beidseitig der Bega grenzt meist Gruenland an, das aus Fettweiden, z. T. extensiv genutzten Maehwiesen (Glatthafer- und Fuchsschwanzwiesen) sowie Feuchtgruenland (Feuchtweiden und Flutrasen) zusammengesetzt ist. Suedlich der Sportanlage sind groessere, z.T. feuchte Gruenlandflaechen brachgefallen. Noerdlich Schloss Brake liegt eine artenreiche Salbei-Glatthaferwiese. Im gebiet kommen folgende Paragraph 62 LG NW-Biotope vor: - naturnahes Stillgewaesser (FD1), - naturnaher Fluss (FO1), - Auenwald (AC5), - Feucht- und Nassgruenland (EC0, EC2, EC5, EE3)
Kennung:

BK-3919-090

Objektbezeichnung:

Begatal zwischen Bentrup und Passademuendung

Link zur Karte: BK-3919-090
Objektbeschreibung: Zwischen Bentrup und der Passademuendung grenzen an die Bega auf einer Laenge von etwa 800 m beiderseits groesstenteils extensiv genutzte Flaechen an. Noerdlich der Ufergehoelze der Bega und der Bahnlinie sind zudem groessere Ackerschlaege, die z.T. brachgefallen sind, vorhanden. Die von Erlen und Weiden bestimmten Auwaelder sind z.T. aus Pappelpflanzungen hervorgegangen. Besonders die oestlichen, in Maeandern der Bega gelegenen Bereichen, Bestaende sind naturnah. Im Gewaesser finden sich Wassermoose sowie Bestaende des flutenden Hahnenfusses. Die Ufer werden bereichsweise von Pestwurzfluren eingenommen. Die Bega selbst ist tief in den Auelehm eingeschnitten, mit zahlreichen Steilufern und Abbruechen, die im Ostteil vereinzelt mit Steinschuettungen gesichert wurden. Suedlich der Bega liegen Gruenlandbrachen, die z. T. mit Pappeln aufgeforstet wurden. Die Krautschicht der lichten Bestaende wird von nitrophilen Hochstauden und ausgedehnten Pestwurzfluren gebildet. Oberhalb der Passademuendung begleiten gut ausgebildete Ufergehoelze die Bega, hieran grenzen Acker- sowie eine Gartenflaeche an. Die Passade wird im Muendungsbereich von Ufergehoelzen und Pestwurzfluren gesaeumt. Das angrenzende Gruenland setzt sich aus Fettweiden im Sueden sowie Glatthafer- bzw. Fuchsschwanzwiesen zusammen. Oestlich der Passade liegt ein kleiner Auwaldrest. Im Gebiet kommen folgende Paragraph-62 Biotope vor: - naturnaher Fluss (FO1), - Auwald (AC5), - Feuchtgruenland (EE0, EE3),
Kennung:

BK-3919-103

Objektbezeichnung:

Buchenmischwald im Sueden der Lemgoer Mark

Link zur Karte: BK-3919-103
Objektbeschreibung: Im Sueden der Lemgoer Mark stockt am Rande des Begatales auf Loesslehm ein Mischwald mit dominierendem Buchenwald. Neben der Buche (Alter ca. bis 100Jahre) stehen verstreut Altbaeume der Stieleiche (Alter ca. 150 Jahre). Beigemischt ist lokal Bergahorn. Die Krautschicht wird ueberwiegend von Arten des Waldmeister-Buchenwaldes bestimmt, im Nordwesten ist Hainsimsen-Buchenwald ausgebildet. Im Bereich einiger Quelltaeler stocken lokal gut ausgepraegte bachbegleitende Erlenwaelder, unmittelbar noerdlich der Bahnlinie liegen zwei kleinere Erlenbruchwaldreste sowie ein schmaler Streifen Feuchtgruenland. Im Osten liegt ein juengerer Laerchenmischwald. Im Gebiet kommen folgende Paragraph 62-Flaechen vor: - bachbegleitender Erlenwald (AC5), - Erlenbruchwald (AC4), - Feuchtgruenland (EC0)
Kennung:

BK-3919-107

Objektbezeichnung:

Begatal zwischen Vogelhorst und Klaeranlage Doerentrup

Link zur Karte: BK-3919-107
Objektbeschreibung: Die Bega ist im betrachteten, ca. 3 km langen Abschnitt zwischen Vogelhorst und der Klaeranlage Doerentrup ueberwiegend naturnah ausgebildet, stellenweise mit ausgepraegter Maeanderbildung. Lediglich ein Bereich bei Dinglinghausen von ca. 450 m Laenge ist begradigt. Wenig unterbrochene Ufergehoelze aus Erle, Esche, Silberweide und vereinzelt Hypbridpappel) saeumen auf beiden Seiten ihre Fliessstrecke, lokal sind bachbegleitende Hochstaudenfluren (u. a. Pestwurzfluren) vorhanden. Im Wasser finden sich stellenweise Wassermoose sowie lokal auch der Flutende Wasser-Hahnenfuss. Die Talaue wird durch Gruenlandnutzung gepraegt, wobei unterhalb der Klaeranlage auf der Talsnordseite grossflaechig extensiv genutzte Glatthafer- bzw. Fuchsschwanzwiesen dominieren. Auf der deutlich feuchteren Talsuedseite sind in diesem Bereich Feucht- und Nassweiden, Flutrasen sowie Kohldistelwiesen ausgebildet. Neben einzelnen, tlw. feuchten Brachflaechen steht der uebrige Talbereich hauptsaechlich unter Maehweide- tlw. auch Wiesennutzung. Oestlich der Klaeranlage stockt ein kleinerer Auwaldrest. Im Gebiet kommen folgende Paragraph 62 LG Biotoptypen vor: - naturnaher Fluss (FO1, KA1), - naturnahes Stillgewaesser (FD1), - Nass- und Feuchtgruenland (EC0, EA1,EE3), - Auenwald (AC5)
Kennung:

BK-3919-108

Objektbezeichnung:

Bewaldeter Talhang suedoestlich der Bega oberhalb Dinglinghausen

Link zur Karte: BK-3919-108
Objektbeschreibung: Das Begatal oberhalb Dinglinghausen wird an seiner Suedostseite auf einer Laenge von etwa 1 km von einem bewaldeten Talhang begrenzt. Die Breite des Waldstreifens schwankt zwischen 50 und 300 m. Neben Waldmeister- und Hainsimsen-Buchenwaeldern finden sich hauptsaechlich Fichten- und Fichtenmischwaelder. Die Krautschicht der Buchenwaelder ist charakteristisch entwickelt (Hainsimse, Waldmeister u. a.). Bemerkenswert sind einige Kerbtaeler mit temporaer wasserfuehrenden Quellbaechen sowie ein ausgedehntes Feuchtgebiet im Bereich einer ehemaligen Abgrabung im SW. Hier, sowie in den Kerbtaelern stocken bachbegleitend z.T. gut ausgebildete Erlen-Eschen- waelder, lokal mit beeindruckenden Bestaenden des Riesenschachtelhalmes. Im SW liegt ein von Erlen und Pappeln gesaeumtes Kleingewaesser, das ganz von Wasserlinsen bedeckt ist. Im Gebiet kommen folgende Paragraph 62 Biotoptypen vor: - Auenwald (inkl. Quellbach) (AC5)
Kennung:

BK-3919-118

Objektbezeichnung:

Oberlauf der Bega

Link zur Karte: BK-3919-118
Objektbeschreibung: Ca. 18 km langer Oberlauf der Bega von den Quellbereichen suedoestlich Barntrup bis zur Klaeranlage Doerentrup. Quellbaeche zum Teil von bachbegleitenden Erlenwaeldern gesaeumt. Suedlich Oesterroeden z.T. trockengefallene, verlandete Fischtteiche mit Roehrichtvegetation. Noerdlich groesserer Fischteich ohne typ. Wasservegetation, unmittelbar unterhalb Bach-Erlen-Eschenwaldrest. Westlich der B 1 im Bereich Barntrup nur kleinere naturnahe Bachabschnitte mit gut ausgebildetem Ufergehoelz, lokal Kopfweiden mit Stammdurchmesser bis ca. 0,9 m, groesstenteils jedoch begradigter, von Ufergehoelzen begleiteter Bachlauf, der oberhalb des Freibades zeitweise trockenfaellt. Hier groessere Abschnitte mit befestigter Sohle (Steinschuettungen). Angrenzend neben Acker- und Siedlungsflaechen hauptsaechlich Gruenland (frische Fett- und Obstweiden, Fuchsschwanz- u. Glatthaferwiesen). Zwischen B 66 und Moenchshof verlaeuft der Bach schwach maeandrierend durch Fettweiden, ohne Gehoelzsaum, Ufer nicht abgezaeunt mit zahlreichen Trittschaeden. Unterhalb Moenchshof beidseits der Bega Ackerflaechen, einzelne Ufergehoelze sowie nitrophile Uferfluren. Im Muendungsbereich des Steinkensbaches tlw. naturnaher Abschnitt mit angrenzendem quelligen Auenwald sowie Gruenland. In der Ortschaft Bega lokal stark verbauter Bachlauf, im Westen Gruenlandbereiche, tlw. mit Obstweiden, Glatthaferwiesen und Feuchtbrachen (unterhalb des Friedhofes). Noerdlich der Bahnlinie beidseits der Bega Gruenland, z.T. groessere Flutrasenbestaende und extensiv genutzte Glatthaferwiesen. Bei Humfeld/Fermke wechseln naturnahe und begradigte Abschnitte, hier auf der Suedseite grossflaechige Feuchtwiesen und Grossseggenrieder (s. BK-3920-043). Westlich der Bruchmuehle artenreiche Nasswiese mit Kleingewaesser sowie grossflaechiger Roehrichtbestand. Hier auf der Westseite des Bahndammes gut ausgepraegter Quellbereich mit typ. Vegetation. In der Bega lokal Unterwasservegetation (Wassermoose). Bis Farmbeck naturnaher Bachlauf mit begleitenden Ufergehoelzen, angrenzend meist Fuchsschwanz- oder Glatthaferwiesen, z.T. extensiv genutzt sowie einzelne Brachflaechen. Westlich Farmbeck bis zur Klaeranlage Doerentrup z.T. stark maeandrierender, naturnaher Verlauf der Bega, fast durchgaengig mit standortheimischem Ufergehoelzsaum, abschnittsweise auch zu Auwaldbestaenden aufgeweitet. In der Talaue hauptsaechlich Gruenland, nordwestl. Spork grossflaechig, z.T. brachgefallenes Feuchtgruenland. Am Talhang und daran suedlich angrenzend bei Sporkholz groesseres Waldgebiet u.a. mit naturnahen Buchenaltholzbestaenden sowie Eichen-Buchenwaeldern, im Bereich Neuenkamp bis Klaeraanlage suedliche Talhaenge mit Fichtenwaeldern. Im Talbereich ueberwiegend extensive Gruenlandnutzung, tlw. grossflaechigere Feuchtbrachen mit Entwicklung zum Hainmieren-Schwarzerlenwald. Im Gebiet kommen folgende Paragraph 62 LG Biotoptypen vor: - naturnaher Bach/Fluss (FM1, FM2, FM3, FO1), - Altwasser (FC2), - naturnahes Stillgewaesser (FD0, FD1), - Quellen (FK2), - Roehricht (CF2), - Grossseggenried (CD1), Nass- und Feuchtgruenland (EC0, EC1, EC2, EC5, EE3), - Auenwald (AC5, AM0), -
Kennung:

BK-3920-043

Objektbezeichnung:

Feuchtwiesenbereich an der Bega suedlich von Humfeld

Link zur Karte: BK-3920-043
Objektbeschreibung: Groesserer, tlw. brachgefallener Gruenlandkomplex mit gut ausgebildeten Feuchtwiesen, Feuchtbrachen und Grosssseggenried suedlich der Bega zwischen der Bruchmuehle im Westen und und einem Reiterhof im Osten. Die artenreichen Feuchtwiesen beherbergen eine Reihe seltener und gefaehrdeter Arten, lokal sind Flutrasenbestaende, Roehrichte aus Rohrglanzgras sowie Seggen- und Binsenbestaende eingestreut. Das uebrige, meist durch Wiesennutzung gepraegte Gruenland setzt sich aus Fuchsschwanz- sowie frischen bis feuchten Glatthaferwiesen zusammen. Oestlich der Bruchmuehle liegt brachgefallenes, tlw. feuchtes, von nitrophilen Arten beherrschtes Gruenland. In der Naehe des Reiterhofes sowie noerdlich Beetzen etwas Weidegruenland, lokal mit Obstbaumbestaenden. Von S nach N fuehren zwei grabenaehnliche kleine Fliessgewaesser durch das Gebiet zur Bega. In der Aue liegen ein inzwischen fast vollstaendig verlandetes Altwasser sowie ein temporaer wasserfuehrender Tuempel mit Roehrichtbestand. Im Gebiet kommen folgende Paragraph 62 Biotope vor: - Nass- und Feuchtgruenland (EC0, EC1, EE3), - Grosssseggenried (CD1), Naturnahes Stillgewaesser (FD0), - Altwasser (FC2)
Lebensraumtypen:
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (24,05 ha)
  • Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum) <9130> (26,49 ha)
  • Schlucht- und Hangmischwaelder Tilio-Acerion <9180> (0,56 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (16,31 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (1,15 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (2,40 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,45 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Auwaelder (15,89 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,45 ha)
  • Schlucht-, Blockhalden-, Hangschuttwaelder (0,56 ha)
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (14,42 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (0,89 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (16,77 ha)
  • Eichenmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <AB4> (3,71 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (1,34 ha)
  • Birkenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AD1a> (1,24 ha)
  • Pappelmischwald <AF1> (0,48 ha)
  • Pappelwald auf Auenstandort <AF2> (4,66 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (35,98 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (15,07 ha)
  • Fichtenmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <AJ2> (1,24 ha)
  • Nadelbaum-Fichtenmischwald <AJ3> (1,24 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (2,48 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (4,45 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (2,48 ha)
  • Laerchenmischwald <AS1> (4,27 ha)
  • Wald, Jungwuchs <AU1> (6,93 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,44 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,74 ha)
  • Hecke <BD0> (0,44 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (1,17 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (2,39 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (8,87 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,44 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (2,76 ha)
  • Fettwiese <EA0> (21,05 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (36,49 ha)
  • Fettweide <EB0> (79,89 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (13,14 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,95 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,31 ha)
  • Teich <FF0> (2,76 ha)
  • Bach <FM0> (1,59 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (2,76 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <FM2> (5,52 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <FO1> (1,03 ha)
  • Acker <HA0> (61,89 ha)
  • Ackerbrache <HB0> (11,25 ha)
  • Gleisanlage, Bahnhof <HD0> (2,26 ha)
  • Streuobstweide <HK3> (3,56 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (10,97 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (63,70 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (5,16 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <xAA4> (3,01 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <xAQ1> (1,22 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <xEA1> (42,77 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <xKA2> (3,74 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (0,31 ha)
  • Eschenwald <yAM0> (2,76 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <yCD1> (3,87 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (2,76 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (11,25 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (5,30 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (5,11 ha)
  • Flutrasen <yEC5> (3,35 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (9,25 ha)
  • Altwasser (abgebunden) <yFC2> (2,92 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (2,92 ha)
  • Tuempel (periodisch) <yFD1> (3,79 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (2,76 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (2,76 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <yFM2> (2,76 ha)
  • Quellbach <yFM4> (0,45 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (20,59 ha)
  • Bachbegleitender Eschenwald <zAM2> (6,42 ha)
  • Ahorn-Schlucht- bzw. Hangschuttwald <zAR2> (0,56 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <zEA1> (0,44 ha)
  • Gruenlandbrache <zEE0> (1,06 ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <zFM3> (2,76 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <zFO1> (9,00 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <zKA2> (3,74 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ehrenpreis (Veronica montana)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Blauer Wasser-Ehrenpreis (Veronica anagallis-aquatica (subsp. anagallis-aquatica))
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Bruch-Weide Sa. (Salix fragilis agg.)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsche Schwertlilie (Iris germanica)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
  • Echtes Lungenkraut Sa. (Pulmonaria officinalis agg.)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Entferntaehrige Segge (Carex distans)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Garten-Birnbaum (Pyrus communis agg.)
  • Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Tuepfelfarn (Polypodium vulgare)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Klettenkerbel (Torilis japonica)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grasblaettriger Froschloeffel (Alisma gramineum)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grosse Bibernelle (Pimpinella major)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haengende Segge (Carex pendula)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Greiskraut Sa. (Senecio nemorensis agg.)
  • Hain-Klette (Arctium nemorosum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Segge (Carex otrubae)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Hohe Weide (Salix rubens (S. alba x fragilis))
  • Hunds-Quecke (Elymus caninus)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Kalmus (Acorus calamus)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Mehlbeere (Sorbus aria)
  • Mittleres Hexenkraut (Circaea intermedia (C. alpina x lutetiana))
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Moschuskraut (Adoxa moschatellina)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Quendel-Ehrenpreis (Veronica serpyllifolia)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhhaariger Kaelberkropf (Chaerophyllum hirsutum subsp. hirsutum)
  • Riesen-Schachtelhalm (Equisetum telmateia)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Ross-Minze (Mentha longifolia (subsp. longifolia))
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schuppenfruechtige Gelb-Segge (Carex lepidocarpa (subsp. lepidocarpa))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Weidenroeschen (Epilobium palustre)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Tannenwedel (Hippuris vulgaris)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Veilchen unbestimmt (Viola spec.)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Bergminze (Calamintha menthifolia)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Greiskraut (Senecio aquaticus)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisse Seerose (Nymphaea alba)
  • Weisse Taubnessel (Lamium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weisses Straussgras Sa. (Agrostis stolonifera agg.)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Salbei (Salvia pratensis (subsp. pratensis))
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
Tierarten:
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Bachneunauge (Lampetra planeri)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Feldlerche (Alauda arvensis)
  • Fruehe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Grosser Kohlweissling (Pieris brassicae)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Klappergrasmuecke (Sylvia curruca)
  • Kleiner Kohlweissling (Pieris rapae)
  • Plattbauch (Libellula depressa)
  • Rohrammer (Emberiza schoeniclus)
  • Sumpfrohrsaenger (Acrocephalus palustris)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
Schutzziele: Schutz und Entwicklung naturnaher Auenwald-Relikte sowie naturnaher Buchenwälder,
Förderung von Alt- und Totholz,
Schutz und Entwicklung naturnaher Quellbäche und Fließgewässer (-abschnitte)Erhaltung bzw. naturnahe Entwicklung eines ueberwiegend von Gruenland und Gehoelzen eingenommenen Bachtales als Refugial- Vernetzungs- und Fortpflanzungsbiotop fuer gewaessergebundene Tierarten (u.a. Groppe, Bachneunauge) in einer ansonsten ueberwiegend ackerbaulich genutzten LandschaftErhaltung und Optimierung einer weitgehend naturnahen Bachaue mit charakteristischen Biotoptypen wie naturnahem Bach mit Steilufern, Auenwald(relikten) sowie ausgedehnten, feuchten GruenlandbrachenErhaltung bzw. Entwicklung eines altholzreichen, naturnahen Laubwaldes aus bodenstaendigen Gehoelzarten sowie bachbegleitender ErlenwaelderErhaltung und Optimierung eines weitgehend naturnahen Bach-/Flusstales mit abschnittsweise frei maeandrierendem Gewaesserlauf, uferbegleitendem Gehoelzsaum und ausgedehnten, tlw. extensiv genutzten Gruenlandflaechen (z.T. Feucht- bis Nassgruenland)Erhaltung bzw. Entwicklung naturnaher Buchenwaelder sowie gut ausgebildeter bachbgeleitender Erlen-Eschenwaelder mit Quellbaechen und NasszonenErhaltung und Optimierung einer extensiv bewirtschafteten Feuchtgruenlandflaeche in der Begaaue
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Bauliche Anlagen
  • Duengung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gewaesserunterhaltung (WA)
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gewerbe, Flaechenverbrauch
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Mahd zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Jagd
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Pflegeumbruch (LW)
  • Rodung (FW)
  • Trittschaden an Vegetation
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Anlegen von Laubgehoelzen
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Betretungsverbot
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Erhaltung von Steilwaenden
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Jagdausuebung beschraenken
  • kein Gewaesseraufstau
  • kein Gewaesserausbau
  • kein Kahlschlag
  • keine Aufforstung
  • keine Beweidung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • Kopfbaumpflege
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • Pflege von Hecken
  • Pufferzone anlegen
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Verbesserung der Wasserqualitaet
  • Vermeidung Eutrophierung
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