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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Nordholz (MI-065)

Objektbezeichnung:

NSG Nordholz

Kennung:

MI-065

Ort: Minden
Kreis: Minden-Luebbecke
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 25,33 ha
Offizielle Fläche: 25,40 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2005
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung erfolgt gemaess Paragraph 20 LG, insbesondere

- zur Erhaltung, Foerderung und Wiederherstellung der Lebensgemeinschaften und
Lebensstaetten von seltenen und gefaehrdeten sowie der landschaftsraumtypischen
Tier- und Pflanzenarten am Rande des grossflaechigen Waldkomplexes Heisterholz,
insbesondere sind in ihrer Vergesellschaftung schuetzenswert:

- die naturnahen Kleingewaesser,
- die Suempfe, Roehrichte, Seggenriede und Hochstaudenfluren feuchter und nasser Standorte,
- das extensiv genutzte Gruenland nasser bis frischer Standorte,

ferner sind besonders zu schuetzen und zu foerdern:
- bodensaure Magerrasen,
- ruderale Gras- und Staudenfluren,
- verschiedene Kleingehoelze (Hecken, Baumreihen und alte Solitaerbaeume),
- die Aufforstungen mit bodenstaendigen Gehoelzen,
- die natuerliche Artenvielfalt, insbesondere gefaehrdete Tier- und Pflanzenarten,

- wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit des Gebietes,

- wegen der Bedeutung des Gebietes fuer die Errichtung eines zusammenhaengenden
oekologischen Netzes besonderer Schutzgebiete in Europa als Bestandteil des FFH-Gebietes
"Heisterholz" (NATURA 2000-Nr. DE-3619-301),

- zur Erhaltung und Entwicklung der fuer die Meldung des FFH-Gebietes ausschlaggebenden wild-
lebenden Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse

- Kamm-Molch (Triturus cristatus).
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-3619-0079
Kennung:

BK-3619-0079

Objektbezeichnung:

NSG "Nordholz"

Link zur Karte: BK-3619-0079
Objektbeschreibung: Das NSG "Nordholz" liegt nördlich von Todtenhausen am Rande des Waldgebietes "Heisterholz" und ist Teil des FFH-Gebietes "Heisterholz". Es umfasst die Ländereien des ehemaligen Gutes Nordholz und umschließt den Gebäudekomplex des ehemaligen Gutshofes. Das gesamte Anwesen wurde Ende der 1980iger Jahre vom Kreis Minden-Lübbecke erworben und unter Naturschutzgesichtspunkten umgestaltet. Die restaurierten Gebäude beherbergen die Biologische Station Minden-Lübbecke, das Umweltzentrum des Kreises Minden-Lübbecke und ein Cafe. Die hofnahen Bereiche im Südwesten sind durch einen Naturlehrpfad erschlosssen. Die standörtlichen Verhältnisse des Gebietes werden durch einen abwechslungsreichen geologischen Untergrund bestimmt. Im Nordwesten des Gebietes steht Geschiebelehm über Schieferton an. Der überwiegende Teil des Gebietes wird durch Geschiebemergel geprägt. Im Nordosten sind jedoch auch Böden aus Flugdecksand (Feinsand über Geschiebelehm) anzutreffen. Das NSG "Nordholz" zeichnet sich durch einen ausgesprochen vielfältigen Biotopkomplex aus Aufforstungen mit bodenständigen Baum- und Straucharten, verschiedenen Kleingehölzen, Brachflächen, Extensivgrünland, Magerrasen, naturnahen Kleingewässern und Sumpfbereichen aus. Vor allem im Süden des Gebietes wurden umfangreiche Aufforstungen mit Arten der Eichen-Hainbuchen- und Buchen-Eichenwälder vorgenommen. Diese befinden sich derzeit im Stangenholzstadium. In einer Lichtung innerhalb der Aufforstungsflächen liegt ein strukturreiches Kleingewässer mit gut ausgebildeter Röhricht- und Hydrophytenvegetation. Im Nordwesten des Gebietes befindet sich eine ausgedehnte Brachfläche. Hier wurden an den Rändern Schlehen-Weißdornhecken und in der Fläche kleinere Gehölzgruppen angepflanzt. Den Großteil der Fläche nehmen Ruderale Glatthaferfluren, z.T. mit Feuchtezeigern, ein. Am südlichen Rand wachsen ausgedehnte Glanzgras-Röhrichte. In der Osthälfte der Brachfläche liegt ein temporäres Kleingewässer mit Pionierröhrichten und Kleinseggenrasen.Hier kommt u.a. die in NRW stark gefährdete, glänzende Binsenjungfer (Lestes dryas) vor. Der Nordosten des Gebietes, im Umfeld des ehemaligen Gutshofes, weist ein besonders vielfältiges Lebensraummosaik auf. Eingebettet in ausgesprochen artenreiche Glatthaferwiesen, Feuchtwiesen, Feucht- und Magerweiden, Flutrasen, Mädesüßfluren und Borstgras-Magerrasen befinden sich hier 8 unterschiedlich große, naturnahe Kleingewässer und eine ehemalige Schilf-Kläranlage. Die Kleingewässer zeichnen sich durch eine vielfältige Gewässervegetation aus verschiedenen Röhrichten, Binsenriedern, Schwimm- und Tauchblattpflanzengesellschaften aus. Besondere Bedeutung kommt den Gewässern als Laichgewässer einer großen Population des bedrohten Kammmolchs zu. Alljährlich suchen über 500 Kammmolche die Stillgewässer im Gebiet auf! Neben einer Reihe weiterer Amphibienarten ist besonders das Vorkommen des Laubfroschs erwähnenswert. Die Gewässer beherbergen außerdem eine artenreiche Libellenfauna mit einer Reihe von bedrohten Arten wie der Kleinen Binsenjungfer (Lestes virens), der Kleinen Mosaikjungfer (Brachythron pratense) und der Smaragdlibelle (Cordulia aenaea). Im Umfeld der Kleingewässer, im Feuchtgrünland und im Bereich ruderaler Grasfluren und Säume treten etliche bedrohte, feuchtgebietstypische Heuschreckenarten wie die Sumpfschrecke (Stethophyma grossum), die Große Goldschrecke (Chrysochraon dispar) und der Wiesen-Grashüpfer (Chorthippus dorsatus) auf.Zur Habitat- und Strukturvielfalt tragen in diesem Teil des Gebietes verschiedensten Kleingehölze wie Baumreihen und -gruppen, Kopfweidenbestände, Grauweidengebüsche, Schlehen-Weißdorn-Feldhecken, alte Stieleichen-Hofgehölze und eine Obstwiese bei. An Graben-, Gehölz- und Wegrändern wachsen zusätzlich ruderale Gras- und Hochstaudenfluren. Vor allem im Bereich der Gewässer aber auch im feuchten und/oder mageren Grünland sowie im Bereich eines Borstgras-Magerrasens wächst eine Vielzahl von Pflanzenarten der Roten Liste NRW. Von der Lebenraumvielfalt im Gebiet profitiert auch eine artenreiche Brutvogelfauna. So kommen hier u.a. bedrohte Arten halboffener Kulturlandschaften wie Neuntöter und Dorngrasmücke, gewässerbewohnende Arten wie Zwergtaucher, Teichralle und Teichrohrsänger sowie Gehölzbewohner wie Nachtigall und Turteltaube vor. Die Grünlandflächen im Gebiet werden seit vielen Jahren extensiv genutzt. Die südlich und westlich des Gebäudekomplexes liegenden Flächen unterliegen einer einschürigen Wiesennutzung. Die im Osten liegenden Grünlandflächen werden extensiv beweidet. Zur Offenhaltung der wertvollen Stillgewässer und angrenzender Sumpfbereiche, der bodensauren Magerrasen und artenreichen ruderalen Grasfluren werden im Spätsommer/Herbst regelmäßig Teilflächen gemäht und entbuscht.
Lebensraumtypen:
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) <6510> (1,27 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Feldgehoelze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (1,27 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (1,27 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moore, Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH) auf Primärstandorten <NCA0-ung.> (0,25 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (0,51 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Heideflaechen <ND00-ung.> (0,25 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Silikattrockenrasen (nicht FFH-LRT) <NDC0> (0,25 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (2,54 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (3,82 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (1,78 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (1,53 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Obstbaumbestaende <NHK0> (0,76 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Brachflaechen (ausserhalb von landwirtschaftlichen Flaechen) <NHW0> (0,25 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Aufforstung <AU0> (6,36 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (1,27 ha)
  • Hecke <BD0> (1,27 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (0,51 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (0,25 ha)
  • Magergruenland <ED0> (1,27 ha)
  • Magerweide <ED2> (0,51 ha)
  • Brachgefallene Fettwiese <EE1> (2,54 ha)
  • Absetz- und Klaerbecken, Rieselfeld <FJ0> (0,25 ha)
  • Graben <FN0> (0,51 ha)
  • Streuobstwiese <HK2> (0,76 ha)
  • Feuchter (nasser) Ruderalsaum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA1> (0,25 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (0,25 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <xEA1> (1,27 ha)
  • Bodensaures Kleinseggenried <yCC1> (0,25 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (0,51 ha)
  • Silikattrockenrasen <yDC0> (0,25 ha)
  • Borstgrasrasen <yDF0> (0,25 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (1,27 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (1,27 ha)
  • basenreiche Pfeifengraswiese <yEC3> (1,27 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,25 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (1,27 ha)
  • Tuempel (periodisch) <yFD1> (0,25 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Acker-Schmalwand (Arabidopsis thaliana)
  • Acker-Stiefmuetterchen (Viola arvensis)
  • Acker-Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Bastard-Salweide (Salix x smithiana (S. caprea x S. viminalis))
  • Bauernsenf (Teesdalia nudicaulis)
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Birnbaum (Pyrus communis)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borsten-Moorbinse (Isolepis setacea)
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Buntes Vergissmeinnicht (Myosotis discolor (subsp. discolor))
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Dreifurchige Wasserlinse (Lemna trisulca)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Tausendgueldenkraut (Centaurium erythraea)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esskastanie (Castanea sativa)
  • Faerber-Ginster (Genista tinctoria)
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Fuchs-Segge (Carex vulpina)
  • Futterwicke (Unterart) (Vicia sativa subsp. sativa)
  • Gamander-Ehrenpreis Sa. (Veronica chamaedrys)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Gefluegeltes Johanniskraut (Hypericum tetrapterum)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Kriech-Quecke (Elymus repens subsp. repens)
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Graue Teichbinse (Schoenoplectus tabernaemontani)
  • Grosse Bibernelle (Pimpinella major)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Odermennig (Agrimonia procera)
  • Gruene Teichbinse (Schoenoplectus lacustris)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Habichtskraut unbestimmt (Hieracium spec.)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heide-Nelke (Dianthus deltoides (subsp. deltoides))
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Huflattich (Tussilago farfara)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Japan-Staudenknoeterich (Fallopia japonica)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleinbluetiges Weidenroeschen (Epilobium parviflorum)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Klee (Trifolium dubium)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleinkoepfiger Pippau (Crepis capillaris)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knaeuel-Ampfer (Rumex conglomeratus)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Koenigsfarn (Osmunda regalis)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Krause Distel (Carduus crispus)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Kriech-Weide (Salix repens)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)
  • Kroeten-Binse Sa. (Juncus bufonius agg.)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Lockerbluetiges Vergissmeinnicht (Myosotis laxa)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Mittlerer Breitwegerich (Plantago uliginosa)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pastinak (Pastinaca sativa)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Pillenfarn (Pilularia globulifera)
  • Purpur-Weide (Salix purpurea)
  • Quendel-Ehrenpreis (Veronica serpyllifolia)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhhaar-Wicke (Vicia hirsuta)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotgelber Fuchsschwanz (Alopecurus aequalis)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Saat-Wicke (Vicia sativa)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schein-Zypergras-Segge (Carex pseudocyperus)
  • Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata)
  • Schild-Wasserhahnenfuss (Ranunculus peltatus)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schmalblaettriger Rohrkolben (Typha angustifolia)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Sparrige Binse (Juncus squarrosus)
  • Sparriges Kranzmoos (Rhytidiadelphus squarrosus)
  • Spiessmoos (Calliergonella cuspidata)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Johanniskraut (Hypericum elodes)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Rispengras (Poa palustris)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Sternmiere (Stellaria palustris)
  • Sumpf-Wasserstern (Callitriche palustris)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Taube Trespe (Bromus sterilis)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vergissmeinnicht unbestimmt (Myosotis spec.)
  • Viersamige Wicke (Vicia tetrasperma)
  • Vogel-Knoeterich Sa. (Polygonum aviculare agg.)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wallnuss (Juglans regia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Widertonmoos (Polytrichum spec.)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Bocksbart Sa. (Tragopogon pratensis)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea subsp. jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Glockenblume (Campanula patula (subsp. patula))
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
  • Wiesen-Schluesselblume (Primula veris (subsp. veris))
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)
  • Wild-Birne (Pyrus pyraster)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zungen-Hahnenfuss (Ranunculus lingua)
  • Zwetschge (Prunus domestica)
Tierarten:
  • Becher-Azurjungfer (Enallagma cyathigerum)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Blutrote Heidelibelle (Sympetrum sanguineum)
  • Braune Mosaikjungfer (Aeshna grandis)
  • Corduliidae-Larven (Corduliidae-Larven)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Feldschwirl (Locustella naevia)
  • Fruehe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Gebaenderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)
  • Gefleckte Heidelibelle (Sympetrum flaveolum)
  • Gelbspoetter (Hippolais icterina)
  • Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa)
  • Gemeine Dornschrecke (Tetrix undulata)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Gewoehnliche Strauchschrecke (Pholidoptera griseoaptera)
  • Glaenzende Binsenjungfer (Lestes dryas)
  • Goldammer (Emberiza citrinella)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Grosse Goldschrecke (Chrysochraon dispar)
  • Grosse Koenigslibelle (Anax imperator)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Gruenes Heupferd (Tettigonia viridissima)
  • Gruenspecht (Picus viridis)
  • Herbst-Mosaikjungfer (Aeshna mixta)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Kammmolch (Triturus cristatus)
  • Klappergrasmuecke (Sylvia curruca)
  • Kleine Binsenjungfer (Lestes virens)
  • Kleine Mosaikjungfer (Brachytron pratense)
  • Kolkrabe (Corvus corax)
  • Kranich (Grus grus)
  • Kuckuck (Cuculus canorus)
  • Kurzfluegelige Schwertschrecke (Conocephalus dorsalis)
  • Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Nachtigall-Grashuepfer (Chorthippus biguttulus)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Roesels Beissschrecke (Metrioptera roeselii)
  • Rohrammer (Emberiza schoeniclus)
  • Saebeldornschrecke (Tetrix subulata)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Suedliche Binsenjungfer (Lestes barbarus)
  • Sumpfrohrsaenger (Acrocephalus palustris)
  • Sumpfschrecke (Stethophyma grossum)
  • Teichhuhn (Gallinula chloropus)
  • Teichrohrsaenger (Acrocephalus scirpaceus)
  • Torf-Mosaikjungfer (Aeshna juncea)
  • Trauerschnaepper (Ficedula hypoleuca)
  • Turteltaube (Streptopelia turtur)
  • Vierfleck (Libellula quadrimaculata)
  • Weidenjungfer (Lestes viridis)
  • Weissrandiger Grashuepfer (Chorthippus albomarginatus)
  • Weissstorch (Ciconia ciconia)
  • Wiesengrashuepfer (Chorthippus dorsatus)
  • Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis)
Schutzziele: Erhaltung eines wertvollen Biotopkomplexes aus Kleingehölzen, naturnahen Kleingewässern und Sumpfbereichen, Ruderalen Grasfluren, Magerrasen und extensiv genutzten Mager- und Feuchtgrünland als Lebensraum einer artenreichen Amphibien-, Libellen-, Heuschrecken- und Vogelfauna
Gefährdungen:
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Freizeitaktivitaeten
  • mangelnde Kopfbaumpflege
  • Verlandung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Anlegung von Gewaessern
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Entschlammung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • keine Entwaesserung
  • Kopfbaumpflege
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • Neophyten beseitigen
  • Obstbaumpflege
  • Pflege von Hecken
  • Totholz erhalten
  • Vegetationskontrolle
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