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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Nordholz (MI-065)

Objektbezeichnung:

NSG Nordholz

Kennung:

MI-065

Ort: Minden
Kreis: Minden-Luebbecke
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 25,33 ha
Offizielle Fläche: 25,40 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2005
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-MI-00019
Kennung:

BK-0002

Objektbezeichnung:

NSG "Nordholz"

Link zur Karte: BK-0002
Objektbeschreibung: Das NSG "Nordholz" liegt nördlich von Todtenhausen am Rande des Waldgebietes "Heisterholz" und ist Teil des FFH-Gebietes "Heisterholz". Es umfasst die Ländereien des ehemaligen Gutes Nordholz und umschließt den Gebäudekomplex des ehemaligen Gutshofes. Das gesamte Anwesen wurde Ende der 1980iger Jahre vom Kreis Minden-Lübbecke erworben und unter Naturschutzgesichtspunkten umgestaltet. Die restaurierten Gebäude beherbergen die Biologische Station Minden-Lübbecke, das Umweltzentrum des Kreises Minden-Lübbecke und ein Cafe. Die hofnahen Bereiche im Südwesten sind durch einen Naturlehrpfad erschlosssen. Die standörtlichen Verhältnisse des Gebietes werden durch einen abwechslungsreichen geologischen Untergrund bestimmt. Im Nordwesten des Gebietes steht Geschiebelehm über Schieferton an. Der überwiegende Teil des Gebietes wird durch Geschiebemergel geprägt. Im Nordosten sind jedoch auch Böden aus Flugdecksand (Feinsand über Geschiebelehm) anzutreffen. Das NSG "Nordholz" zeichnet sich durch einen ausgesprochen vielfältigen Biotopkomplex aus Aufforstungen mit bodenständigen Baum- und Straucharten, verschiedenen Kleingehölzen, Brachflächen, Extensivgrünland, Magerrasen, naturnahen Kleingewässern und Sumpfbereichen aus. Vor allem im Süden des Gebietes wurden umfangreiche Aufforstungen mit Arten der Eichen-Hainbuchen- und Buchen-Eichenwälder vorgenommen. Diese befinden sich derzeit im Übergang vom Stangenholz zum Baumholz und zählen zum FFH-Lebensraumtyp 9160 - Eichen-Hainbuchenwälder. In einer Lichtung innerhalb der Aufforstungsflächen liegt ein strukturreiches Kleingewässer mit Röhricht- und Hydrophytenvegetation. Im Nordwesten und Nordosten des Gebietes liegen extensiv beweidete Flächen mit vier naturnahen Kleingewässern und kleineren Gehölzgruppen. An einzelnen Gewässern kommt der gefährdete Pillenfarn vor. An den Rändern der Weideflächen wachsen teilweise Schlehen-Weißdornhecken und andere linienhafte Gehölzbestände. Im Zentrum des Gebietes, im Umfeld des ehemaligen Gutshofes, befindet sich ein besonders vielfältiges Lebensraummosaik. Eingebettet in ausgesprochen artenreiche Glatthaferwiesen, Feuchtwiesen, Flutrasen, Mädesüßfluren und Borstgras-Magerrasen befinden sich hier 8 unterschiedlich große, naturnahe Kleingewässer. Die Kleingewässer zeichnen sich durch eine vielfältige Gewässervegetation aus verschiedenen Röhrichten, Seggen- und Binsenriedern, Schwimm- und Tauchblattpflanzengesellschaften aus. Besondere Bedeutung kommt den Gewässern als Laichgewässer einer großen Population des bedrohten Kammmolchs zu. Alljährlich suchen über 500 Kammmolche die Stillgewässer im Gebiet auf! Neben einer Reihe weiterer Amphibienarten ist besonders das Vorkommen des Laubfroschs erwähnenswert. Die Gewässer beherbergen außerdem eine artenreiche Libellenfauna mit einer Reihe von bedrohten Arten wie der Kleinen Binsenjungfer (Lestes virens), der Kleinen Mosaikjungfer (Brachythron pratense) und der Smaragdlibelle (Cordulia aenaea). Im Umfeld der Kleingewässer, im Feuchtgrünland und im Bereich ruderaler Grasfluren und Säume treten etliche bedrohte, feuchtgebietstypische Heuschreckenarten wie die Sumpfschrecke (Stethophyma grossum), die Große Goldschrecke (Chrysochraon dispar) und der Wiesen-Grashüpfer (Chorthippus dorsatus) auf. Zur Habitat- und Strukturvielfalt tragen in diesem Teil des Gebietes verschiedenste Kleingehölze wie Baumreihen und -gruppen, Kopfweidenbestände, Grauweidengebüsche, Schlehen-Weißdorn-Feldhecken, alte Stieleichen-Hofgehölze und eine Obstwiese bei. An Graben-, Gehölz- und Wegrändern wachsen zusätzlich ruderale Gras- und Hochstaudenfluren. Vor allem im Bereich der Gewässer aber auch im feuchten und/oder mageren Grünland sowie im Bereich eines Borstgras-Magerrasens wächst eine Vielzahl von Pflanzenarten der Roten Liste NRW. Von der Lebenraumvielfalt im Gebiet profitiert auch eine artenreiche Brutvogelfauna. So kommen hier u.a. bedrohte Arten halboffener Kulturlandschaften wie Neuntöter und Dorngrasmücke, gewässerbewohnende Arten wie Zwergtaucher, Teichralle und Teichrohrsänger sowie Gehölzbewohner wie Mittelsp

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • Natürliche eutrophe Seen und Altarme <3150> (0,11 ha)
  • Trockene europäische Heiden <4030> (0,06 ha)
  • Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen <6510> (3,61 ha)
  • Stieleichen-Hainbuchenwald <9160> (7,22 ha)
  • kein LRT <kein LRT> (5,52 ha)
  • Laubwälder ausserhalb von Sonderstandorten <NA00> (1,83 ha)
  • Kleingehölze (Alleen, linienförmige Gehölzstrukturen, Einzelbäume, Ufergehölze, flächige Gebüsche, Baumgruppen und Feldgehölze) <NB00> (2,84 ha)
  • Sümpfe, Riede und Röhrichte <NCC0> (0,11 ha)
  • Mesophiles Wirtschaftsgrünland incl. Brachen <NE00> (3,34 ha)
  • Nass- und Feuchtgrünland incl. Brachen <NEC0> (3,64 ha)
  • Magergrünland incl. Brachen <NED0> (3,93 ha)
  • Stillgewässer <NFD0> (0,95 ha)
  • Streuobstbestände <NHK0> (0,44 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Eichenwald <AB0> (1,44 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <AB9> (5,33 ha)
  • Weidenwald <AE0> (1,48 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <AQ1> (0,80 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,49 ha)
  • Gebuesche und Strauchgruppen mit vorwiegend heimischen Straucharten <BB11> (0,24 ha)
  • Hecke <BD0> (1,66 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,34 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (0,11 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <CF2> (0,11 ha)
  • Calluna-Heide <DA1> (0,06 ha)
  • Fettwiese <EA0> (2,95 ha)
  • Fettweide <EB0> (3,34 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (1,73 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (1,11 ha)
  • Flutrasen <EC5> (0,69 ha)
  • Magerwiese <ED1> (4,17 ha)
  • Magerweide <ED2> (2,13 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,10 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (1,07 ha)
  • Graben <FN0> (0,09 ha)
  • Acker <HA0> (2,16 ha)
  • Wildacker <HA2> (0,66 ha)
  • Streuobstwiese <HK2> (0,44 ha)
  • Trittrasen, Rasenplatz, Parkrasen <HM4> (0,05 ha)
  • Mauer, Trockenmauer <HN2> (0,01 ha)
  • Fettgruenland-Saum <KC1a> (0,12 ha)
  • Feuchtgruenland-Saum <KC1c> (0,07 ha)
  • Feuchte Hochstaudenflur, flaechenhaft <LB1> (0,40 ha)
  • Landwirtschaftsweg <VB3a> (0,26 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
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  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Minze (Sa.) (Mentha arvensis agg.)
  • Acker-Quellkraut (Montia arvensis)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Armleuchteralge (Chara spec.)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Bastard-Salweide (Salix x smithiana (S. caprea x S. viminalis))
  • Bauernsenf (Teesdalia nudicaulis)
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borsten-Moorbinse (Isolepis setacea)
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Bueschel-Rose (Rosa multiflora)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Doldiges Habichtskraut (Hieracium umbellatum)
  • Dreiteiliger Zweizahn (Bidens tripartita (subsp. tripartita))
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echter Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Tausendgueldenkraut (Centaurium erythraea)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Einjaehriges Rispengras (Poa annua)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Esskastanie (Castanea sativa)
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Ehrenpreis (Veronica arvensis)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Feld-Hainsimse Sa. (Luzula campestris agg.)
  • Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Garten-Birnbaum (Pyrus communis agg.)
  • Gebraeuchlicher Steinklee (Melilotus officinalis)
  • Geflecktes Johanniskraut Sa. (Hypericum maculatum agg.)
  • Gefluegeltes Johanniskraut (Hypericum tetrapterum)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Sumpfsimse Sa. (Eleocharis palustris agg.)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel Sa. (Alisma plantago-aquatica agg.)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Goldnessel Sa. (Galeobdolon luteum agg.)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Kriech-Quecke (Elymus repens subsp. repens)
  • Gewoehnliche Vogelbeere (Sorbus aucuparia subsp. aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnliche Wiesen-Klee (Trifolium pratense subsp. pratense)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Sa.) (Galeopsis tetrahit agg.)
  • Gewoehnlicher Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris subsp. acris)
  • Gewoehnlicher Schild-Wasserhahnenfuss (Ranunculus peltatus subsp. peltatus)
  • Gewoehnlicher Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius subsp. obtusifolius)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewoehnliches Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis subsp. pratensis)
  • Gewöhnliche Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa subsp. cespitosa)
  • Gewöhnlicher Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea subsp. arundinacea)
  • Gewöhnlicher Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus subsp. europaeus)
  • Gewöhnlicher Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium subsp. sphondylium)
  • Gewöhnliches Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea subsp. jacobaea)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Graue Teichbinse (Schoenoplectus tabernaemontani)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Klappertopf (Rhinanthus serotinus)
  • Grosser Odermennig (Agrimonia procera)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gruene Teichbinse (Schoenoplectus lacustris)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Habichtskraut unbestimmt (Hieracium spec.)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heide-Nelke (Dianthus deltoides (subsp. deltoides))
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hohe Weide (Salix rubens (S. alba x fragilis))
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleinbluetiges Weidenroeschen (Epilobium parviflorum)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Klee (Trifolium dubium)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleinkoepfiger Pippau (Crepis capillaris)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knaeuel-Ampfer (Rumex conglomeratus)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Koenigsfarn (Osmunda regalis)
  • Kompass-Lattich (Lactuca serriola)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Krauses Laichkraut (Potamogeton crispus)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)
  • Kroeten-Binse Sa. (Juncus bufonius agg.)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Lanzett-Froschloeffel (Alisma lanceolatum)
  • Lockerbluetiges Vergissmeinnicht (Myosotis laxa)
  • Maeuseschwaenzchen (Myosurus minimus)
  • Mispel (Mespilus germanica)
  • Mittlerer Breitwegerich (Plantago uliginosa)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pastinak (Pastinaca sativa)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Pillenfarn (Pilularia globulifera)
  • Quitte (Cydonia oblonga)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Riesen-Goldrute (Solidago gigantea)
  • Riesen-Straussgras (Agrostis gigantea)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rueben-Kaelberkropf (Chaerophyllum bulbosum (subsp. bulbosum))
  • Saat-Wicke (Vicia sativa)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Schein-Zypergras-Segge (Carex pseudocyperus)
  • Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schlitzblaettriger Storchschnabel (Geranium dissectum)
  • Schmalblaettriger Rohrkolben (Typha angustifolia)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schwanenblume (Butomus umbellatus)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Sparrige Binse (Juncus squarrosus)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechginster (Ulex europaeus (subsp. europaeus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Steife Segge (Carex elata subsp. elata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stink-Storchschnabel Sa. (Geranium robertianum agg.)
  • Suedlicher Wasserschlauch (Utricularia australis)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Johanniskraut (Hypericum elodes)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Ruhrkraut (Gnaphalium uliginosum (subsp. uliginosum))
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Viersamige Wicke (Vicia tetrasperma)
  • Vogel-Wicke Sa. (Vicia cracca agg.)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Knaeuelgras (Dactylis polygama)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wallnuss (Juglans regia)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Wein-Rose (Rosa rubiginosa)
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weisses Straussgras Sa. (Agrostis stolonifera agg.)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras Sa. (Poa pratensis agg.)
  • Wiesen-Schafgarbe Sa. (Achillea millefolium agg.)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)
  • Wild-Birne (Pyrus pyraster)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Wurmfarn Sa. (Dryopteris filix-mas agg.)
  • Zarte Binse (Juncus tenuis)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zungen-Hahnenfuss (Ranunculus lingua)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zwetschge (Prunus domestica)
Tierarten:
  • Laubfrosch (Hyla arborea)
Schutzziele: Erhaltung eines wertvollen Biotopkomplexes aus Kleingehölzen, naturnahen Kleingewässern und Sumpfbereichen, Ruderalen Grasfluren, Magerrasen und extensiv genutzten Mager- und Feuchtgrünland als Lebensraum einer artenreichen Amphibien-, Libellen-, Heuschrecken- und Vogelfauna
Gefährdungen:
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Freizeitaktivitaeten
  • mangelnde Kopfbaumpflege
  • Verlandung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Anlegung von Gewaessern
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Entschlammung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • keine Entwaesserung
  • Kopfbaumpflege
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • Neophyten beseitigen
  • Obstbaumpflege
  • Pflege von Hecken
  • Totholz erhalten
  • Vegetationskontrolle
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