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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Oppenweher Moorlandschaft (MI-001)

Objektbezeichnung:

NSG Oppenweher Moorlandschaft

Kennung:

MI-001

Ort: Stemwede
Kreis: Minden-Luebbecke
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 491,61 ha
Offizielle Fläche: 492,48 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1952
Inkraft: 2010
Außerkraft: 2030
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-3416-902
  • BK-3516-0012
  • BK-3516-0033
Kennung:

BK-3416-902

Objektbezeichnung:

NSG Am Oppenweher Moor

Link zur Karte: BK-3416-902
Objektbeschreibung: Das 257 ha grosse Gebiet schliesst unmittelbar suedlich und oestlich an das NSG Oppenweher Moor an und besitzt somit auch eine Pufferfunktion fuer die Hochmoorregerationsflächen. Die vorherrschenden Bodentypen sind Gley-Podsole und Podsol- Gleye mit stellenweise auftretender Torfauflage. Durch Meliorationsmassnahmen waehrend einer Flurbereinigung (Graben- und Rohrentwaesserung, Tiefumbruch und Tiefpfluegen) wurde das ehemalige Gruenlandgebiet suedlich des Moores stark veraendert. Der natuerliche Grundwasserstand wurde als Voraussetzung fuer eine intensivere landwirtschaftliche Nutzung grossflaechig von 4 - 8 dm unter Flur auf 8 - 13 dm unter Flur abgesenkt. Die Entwaesserung des Gebietes erfolgt hauptsaechlich in oestlicher Richtung ueber den Tielger Bruchgraben zum Grossen Dieckfluss. Einzig im suedwestlichen Bereich fuehren die Graeben nach Sueden aus dem Gebiet heraus. Neben den tiefen Entwaesserungsgraeben bestehen als weitere Ober- flaechengewaesser einige Teiche sowie, vor allem im westlichen Bereich an der Landesgrenze zu Niedersachsen, zeitweilig ueberstaute Brachflaechen. Die Agrarflaeche wird heute etwa zu gleichen Anteilen als Acker und Gruenland bewirtschaftet. Als Ackerfruechte wird meist Getreide (Roggen, Hafer, Gerste) oder Mais angebaut. Die Gruenlandbewirtschaftung erfolgt als Weide oder Maehweide. Teilweise sind Feuchtweiden bzw. -wiesen eingestreut. Einige kleinflaechige Parzellen werden forstlich genutzt. Forstbaumarten sind Waldkiefer, Fichte sowie vereinzelt andere Koniferen, haeufig verzahnt mit Birken-Eichenwald oder Birkenwäldern. Neben den zahlreichen gefaehrdeten Brut- und Gastvoegeln ist die Schmetterlingsfauna bemerkenswert. In den Jahren 1981 und 1982 erfolgte eine Bestandsaufnahme der Grossschmetterlinge in den NSG Oppenweher Moor und Am Oppenweher Moor. Dabei wurden 29 Tagfalter- und 390 Nachtfalterarten nachgewiesen. Im NSG Oppenweher Moor ist nach BUND-AGNL (1988) der Moorfrosch die haeufigste Amphibienart neben Grasfrosch, Wasserfrosch und Erdkroete. Der Moorfrosch laicht auch in einem Teich im Gebiet ab. In den Uebergangs- bereichen vom Moor zum Kulturland findet die Art geeignete Graeben und Teiche als Laichgewaesser (BUND-AGNL 1988). Das Feuchtwiesenschutzgebiet wird durch asphaltierte oder geschotterte Wege in regelmaessige Kammern von ca. 350 m Breite und 700 m Laenge geteilt. Nur der noerdlich verlaufende, die Grenze zum Moor markierende "Kulturdamm" ist streckenweise nicht mit dem PKW befahrbar. Das Verkehrsaufkommen ist gering (Anlieger, Landwirte, Zufahrt zum Parkplatz am Oppenweher Moor, Pferdekutschen mit Ausflueglern). Sieben Anwesen liegen einzeln im Osten des Gebietes, meist an der "Wagenfelder Strasse" (K 60) und am "Mitteldamm", der die suedliche Grenze des Naturschutzgebietes bildet.
Kennung:

BK-3516-0012

Objektbezeichnung:

NSG Oppenweher Moor

Link zur Karte: BK-3516-0012
Objektbeschreibung: Nordrheinwestfälischer Teil eines großen Moorgebietes in der Diepholzer Moorniederung mit ehemaligen Torfstichen, Hochmoorresten, Zwergstrauchheiden, Wollgras- und Pfeifengraswiesen sowie örtlich randlichen Moorwäldern. Das Oppenweher Moor wurde ehemals ausschließlich im bäuerlichen Handtorfstichverfahren und nicht maschinell abgetorft. Seit gut 30 Jahren erfolgen Maßnahmen zur Wiedervernässung/Renaturierung. Zahlreiche der wiedervernässten Handtorfstiche weisen inzwischen ein gutes Torfmooswachstum auf, Hochmoorregenerationskomplexe des FFH-LRT 7120 nehmen große Flächen des Gebietes ein. Trockenere Bereiche mit Moorheidevegetation werden durch Schafbeweidung, Mäh-, Mulch und Entbirkungsarbeiten offengehalten. Der Moorkörper bietet trotz der ehemaligen Entwässerung einer beeindruckenden Anzahl gefährdeter Pflanzen- und Tierarten eine geeignete Lebensgrundlage. Neben charakteristischen Torfmoosen kommen die typischen Hochmoorpflanzen der Bult- und Schlenkenvegetation wie Moosbeere, Rosmarinheide, Weißes Schnabelried, Rundblättriger Sonnentau sowie Scheiden- und Schmalblättriges Wollgras vor. Das Scheiden-Wollgras bildet dabei bereichsweise große Bestände. Trockenere Moorheideflächen mit unterschiedlichen Anteilen von Glocken-Heide, Besenheide, Schwarzer-Krähenbeere und Pfeifengras umgeben die ehemaligen Torfstiche bzw. vernässten Bereiche. Die offenen Moorflächen dienen dem Kranich als Rastplatz und stellen Brut- und Nahrungshabitat für hochmoortypische Vogelarten wie Bekassine und Großer Brachvogel und viele weitere gefährdete Vogelarten dar. Für den Kranich sind die offenen Moorbereiche Rast- und Schafplätze, selten auch Brutstandort. Die vom Aussterben bedrohte Kreuzotter hat im Oppenweher Moor ihren nordrhein-westfälischen Verbreitungsschwerpunkt. Mit Moor- und Laubfrosch kommen zwei stark gefährdete Amphibienarten vor. Das Gebiet ist Teil des FFH-Gebiet DE-3417-301 "Oppenweher her Moor" und des Vogelschutzgebiet esDE-3417-471 "Oppenweher Moor" und damit Bestandteil des kohärenten europäischen ökologischen Netzes besonderer Schutzgebiete "Natura 2000". Es zählt zu den bedeutendsten Moorbildungen Nordwest-Deutschlands und weist landesweit bedeutsame Vorkommen von Übergangs- und Schwingrasenmooren auf, in denen auch Moorgewässer und wiedervernässte Torfstiche mit Hochmoorwachstum eingebettet sind. Der Moorkörper und die angrenzenden Feuchtwiesen bzw. Magergrünlandflächen bieten trotz der ehemaligen Entwässerung einer beeindruckenden Anzahl gefährdeter Pflanzen- und Tierarten geeignete Lebensräume. Der für den internationalen Vogelzug bedeutende Rast,- Brut-, Nahrungs- und Mauserplatz für Wat- und Wiesenvögel ist Kerngebiet im Naturpark Dümmer und im nordwestdeutschen Moorkorridor ein wesentliches Verbundzentrum. Die ausgedehnten Moorregenerationsflächen sind wesentlicher Bestandteil des Biotopverbundes der nordwestdeutschen Hochmoore. Hauptziel ist die Erhaltung und weitere Entwicklung eines großflächigen, überwiegend wiedervernässten, naturnahen Hochmoorkomplexes.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Birkenwald <AD0> (8,77 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (2,60 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (1,97 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (1,86 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,50 ha)
  • Hecke <BD0> (2,00 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (4,50 ha)
  • Hoch-, Zwischenmoordegenerationsstadium <CA4> (95,21 ha)
  • Torfstich mit Moorregenerationsflaeche <CB1> (72,01 ha)
  • Bodensaures Kleinseggenried <CC1> (3,35 ha)
  • Bodensaurer Binsensumpf <CC3> (2,80 ha)
  • Degenerierte Calluna-Heide <DA2> (0,46 ha)
  • Feuchtheide <DB0> (0,69 ha)
  • Borstgrasrasen <DF0> (0,30 ha)
  • Fettwiese <EA0> (0,71 ha)
  • Fettweide <EB0> (65,72 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (120,00 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (1,01 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (38,00 ha)
  • Magerwiese <ED1> (1,52 ha)
  • Magerweide <ED2> (3,60 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (4,40 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,18 ha)
  • Tuempel (periodisch) <FD1> (0,12 ha)
  • Teich <FF0> (0,10 ha)
  • Graben <FN0> (0,90 ha)
  • Acker <HA0> (12,00 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (0,00 ha)
  • Wirtschaftsweg <VB0> (7,50 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Cladonia spec. (Cladonia spec.)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreiteiliger Zweizahn (Bidens tripartita (subsp. tripartita))
  • Echte Glockenheide (Erica tetralix)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Feld-Hainsimse Sa. (Luzula campestris agg.)
  • Felsen-Goldstern (Gagea saxatilis)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Gefranstes Torfmoos (Sphagnum fimbriatum)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Natternzunge (Ophioglossum vulgatum)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Kahnblaettriges Torfmoos (Sphagnum palustre)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Kraehenbeere (Empetrum nigrum)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Mittleres Torfmoos (Sphagnum magellanicum)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moorbeere (Vaccinium uliginosum)
  • Moosbeere (Vaccinium oxycoccos)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea (subsp. vitis-idaea))
  • Ranken-Lerchensporn (Ceratocapnos claviculata (subsp. claviculata))
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Roetliches Torfmoos (Sphagnum rubellum)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rosmarinheide (Andromeda polifolia)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rundblaettriger Sonnentau (Drosera rotundifolia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schafschwingel (Festuca ovina)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scheiden-Wollgras (Eriophorum vaginatum)
  • Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Segge-Bastard (Carex x elytroides (C. acuta x nigra))
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Spiess-Torfmoos (Sphagnum cuspidatum)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Truegerisches Torfmoos (Sphagnum fallax)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Laeusekraut (Pedicularis sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Warziges Torfmoos (Sphagnum papillosum)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisses Schnabelried (Rhynchospora alba)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Widertonmoos (Polytrichum spec.)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
Tierarten:
  • Baumfalke (Falco subbuteo)
  • Bekassine (Gallinago gallinago)
  • Boloria selene (Boloria selene)
  • Braunkehlchen (Saxicola rubetra)
  • Celaena leucostigma (Celaena leucostigma)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Euphyia unangulata (Euphyia unangulata)
  • Frischwiesen-Gruenwidderchen (Adscita statices)
  • Gefleckte Heidelibelle (Sympetrum flaveolum)
  • Gelbwuerfeliger Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Grosser Brachvogel (Numenius arquata)
  • Habichtskrautspinner (Lemonia dumi)
  • Heliophobus reticulata (Heliophobus reticulata)
  • Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna subarctica)
  • Idaea muricata (Idaea muricata)
  • Kiebitz (Vanellus vanellus)
  • Klee-Widderchen (Zygaena trifolii)
  • Kommafalter (Hesperia comma)
  • Kornweihe (Circus cyaneus)
  • Kranich (Grus grus)
  • Kreuzotter (Vipera berus)
  • Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Marbeleule (Mythimna turca)
  • Moorfrosch (Rana arvalis)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Orthonama vittata (Orthonama vittata)
  • Raufussbussard (Buteo lagopus)
  • Rebhuhn (Perdix perdix)
  • Suedliche Binsenjungfer (Lestes barbarus)
  • Sumpfohreule (Asio flammeus)
  • Teichfrosch (Rana kl. esculenta)
  • Torf-Mosaikjungfer (Aeshna juncea)
  • Weissstorch (Ciconia ciconia)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Wiesenschafstelze (Motacilla flava)
Schutzziele: Erhaltung des offenen Gruenlandes sowie Wiederentwicklung von Feuchtgruenlandzoenosen und
Pufferung der angrenzenden Moorzoenose.Erhaltung und weitere Entwicklung eines großflächigen, überwiegend wiedervernässten, naturnahen Hochmoorkomplexes mit ausgedehnten, ehemaligen Torfstichen und großflächigen Hochmoorregenationsflächen. Erhaltung und Entwicklung der typischen Hochmoorvegetation und der Funktion als Lebensraum für gebietstypische Vogelarten und für Reptilien.
Gefährdungen:
  • Biozideinsatz
  • Drainage
  • Duengung
  • Entwaesserung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Grundwasserabsenkung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • entkusseln, entbuschen
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • extensive Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Biozidanwendung
  • keine Entwaesserung
  • Pufferzone anlegen
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Wasserstand anheben
  • Wiedervernaessung
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