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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Staustufe Schluesselburg (MI-014)

Objektbezeichnung:

NSG Staustufe Schluesselburg

Kennung:

MI-014

Ort: Petershagen
Kreis: Minden-Luebbecke
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 264,60 ha
Offizielle Fläche: 264,50 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1981
Inkraft: 2006
Außerkraft: 2026
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-3520-0028
Kennung:

BK-3520-0028

Objektbezeichnung:

NSG "Staustufe Schlüsselburg"

Link zur Karte: BK-3520-0028
Objektbeschreibung: Das NSG "Staustufe Schlüsselburg" umfasst einen aufgestauten Weserabschnitt mit seinen Deichvorländern zwischen den Ortschaften Schlüsselburg und Heimsen. Teilweise wird das Gebiet auch durch die steilen Böschungen der bis an die Weseraue heranreichenden Loccumer Geest begrenzt. Im Zuge der Mittelweserkanalisierung wurde 1956 die Staustufe Schlüsselburg errichtet. Durch die Stauhaltung ist es möglich geworden, die weite Weserschleife, welche Schlüsselburg umfließt, von der Nutzung als Bundeswasserstraße freizustellen. Die Binnenschiffe fahren seitdem über einen nordwestlich gelegenen Schleusenkanal. Dadurch ist ein ca. 5,5 km langer und bis zu 130 m breiter Weserabschnitt entstanden, der sich dank einer stark eingeschränkten Unterhaltung und reduzierter Fließgeschwindigkeit zu einem attraktiven Rast-, Überwinterungs- und Brutgebiet für Wasservögel entwickelt hat. Den überwiegenden Teil des Gebietes nehmen extensiv genutzte artenreiche Wiesen und Weiden sowie einzelne Ackerflächen ein. In Flutrinnen und Senken wachsen in den Grünlandbereichen auch kleinflächige Flutrasen. Am sandigen Geestrand und auf den Hochwasserschutzdeichen befinden sich stellenweise artenreiche Magerweiden. Die noch zum Gebiet zählenden Geesthänge weisen teilweise quellig durchsickerte Standorte mit artenreichen Feuchtwiesen und kleinen Quellbereichen auf. Dies hat im Bereich einer Randsenke im Osten des Gebietes auch zur Entwicklung eines Erlen-Bruchwaldes geführt. Zwei ehemalige Kiesabgrabungsgewässer werden von linienhaften Weiden-Auenwäldern und Röhrichten gesäumt. Das westlichste Gewässer (Röhrs Teich) wird als Angelgewässer genutzt. Der "Kleine Teich" nahe der Staustufe bildet den Rest einer weiteren, teilverfüllten Kiesabgrabung. Durch Aufstau und Nutzungsaufgabe entstand hier ein naturnahes Kleingewässer innerhalb einer ausgedehnten Sumpfzone mit verschiedenen Röhrichten und Großseggenriedern. Weitere zu Naturschutzzwecken angelegte Kleingewässer an verschiedenen Stellen des Gebietes weisen gut ausgebildete Röhricht- und Wasserpflanzenbestände auf. Der im Gebiet liegende Weserabschnitt liegt vollständig im Staubereich. Die mit Steinpackungen befestigten Ufer werden überwiegend von breiten Randstreifen mit Uferstaudenfluren und Schilfbeständen gesäumt. Vereinzelt sind auch Weiden-Ufergehölze anzutreffen. Strukturiert wird die Auenlandschaft an der Staustufe Schlüsselburg durch Saumstreifen, linienhafte Ufergehölze, Feldhecken, Baumgruppen, alte Kopfweidenbestände und verschiedene Feldgehölze aus Stieleiche, Rotbuche, Hainbuche, Bergahorn u.a.. Am Ortsrand von Schlüsselburg wird die ehemalige Fährstraße von einer alten Lindenallee gesäumt. Ein barrierefreier Rundwanderweg mit verschiedenen Informationsangeboten und einer Vogelbeobachtungshütte bietet Naturerlebnismöglichkeiten für interessierte Besucher. Der besondere Wert des NSG "Staustufe Schlüsselburg" liegt vor allem in der störungsarmen, aufgestauten Weserschleife mit ihrem verbesserten Nahrungsangebot für Wasservögel und, wie im gesamten "Vogelschutzgebiet Weseraue", der geographisch günstigen Lage zwischen den Feuchtgebieten "Dümmerniederung" und "Steinhuder Meer". Es wird deshalb sowohl zur Brutzeit als auch während der Rast- und Überwinterungszeit von vielen gebietstypischen Vogelarten genutzt. So brüten hier u.a. Zwergtaucher, Brandgans, Krick- und Schnatterente. Während der Rast- und Überwinterungen nutzen z.B. Gänse- und Zwergsäger, Goldregenpfeifer, Zwerschwäne und Singschwäne das Gebiet. Auch die in Schlüsselburg, Wasserstraße und Heimsen brütenden Weißstörche finden hier günstige Flächen für die Nahrungssuche. Zur Bedeutung des Gebietes für die Tier- und Pflanzenwelt trägt auch die vielfältig strukturierte Auenlandschaft mit kleinen Abgrabungsgewässern, Extensivgrünland und Kleingehölzen beiderseits der Weser bei. Gemeinsam mit verschiedenen ehemaligen Kiesabgrabungsgebieten innerhalb des Vogelschutzgebietes Weseraue bildet das NSG "Staustufe Schlüsselburg" einen wichtigen Trittsteinbiotop für Zugvögel. Gleichzeitig bietet es wichtige Rückzugsbereiche für auentypische Pflanzen, Brutvögel, Amphibien, Heuschrecken, Libellen etc., die von hier aus neu geschaffene Lebensräume im Umland und darüber hinaus besiedeln können. Innerhalb des durchgehenden Grünlandgebietes entlang der Weser spielt es außerdem eine wichtige Rolle als Teil einer Verbundachse zwischen Petershagen, Schlüsselburg und darüber hinaus. Im NSG "Staustufe Schlüsselburg" ist insbesondere auf eine Reduzierung von Störungen durch Erholungsnutzung, Wassersport, Angelfischerei und Jagd hinzuwirken. Dies trifft vor allem auf die durch Kiesabgrabung entstandenen Stillgewässer und den im Gebiet liegenden Weserabschnitt zu. Es ist als wichtige Kernzone innerhalb des Vogelschutzgebietes "Weseraue" zu erhalten und zu pflegen. An der Weser ist die Entwicklung naturnaher Uferstrukturen anzustreben. Die ausgesprochen positiv zu bewertende, extensive Grünlandnutzung ist fortzuführen und nach Möglichkeit auszuweiten (z.B. durch Ackerumwandlung). Landschaftstypische Kleingehölze wie Baumreihen, Kopfweiden und Feldhecken sind zu erhalten und zu pflegen (Kopfweidenschnitt, Heckenpflege).

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (NaN ha)
  • <> (NaN ha)
  • Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen <6510> (48,29 ha)
  • Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder <91E0> (NaN ha)
  • kein LRT <kein LRT> (36,94 ha)
  • Laubwälder ausserhalb von Sonderstandorten <NA00> (NaN ha)
  • Sumpf-, Moor- und Bruchwälder <NAC0> (1,55 ha)
  • Schutzwürdige und gefährdete Moore, Sümpfe, Riede und Röhrichte (nicht FFH) auf Sekundärstandorten <NCA1-ung.> (0,44 ha)
  • Sümpfe, Riede und Röhrichte <NCC0> (4,69 ha)
  • Mesophiles Wirtschaftsgrünland incl. Brachen <NE00> (NaN ha)
  • Nass- und Feuchtgrünland incl. Brachen <NEC0> (1,12 ha)
  • Magergrünland incl. Brachen <NED0> (8,18 ha)
  • Stillgewässer <NFD0> (2,79 ha)
  • Quellbereiche <NFK0> (NaN ha)
  • Säume und Hochstaudenfluren (nicht FFH-LRT) <NK00> (NaN ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • <> (NaN ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (1,55 ha)
  • Weidenmischwald <AE1> (0,63 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (NaN ha)
  • Hecke <BD0> (NaN ha)
  • Allee <BH0> (NaN ha)
  • Rasen-Grossseggenried <CD1> (0,44 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <CF2> (4,69 ha)
  • Fettwiese <EA0> (50,68 ha)
  • Fettwiese, Neueinsaat <EA3> (NaN ha)
  • Fettweide <EB0> (NaN ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (0,37 ha)
  • Flutrasen <EC5> (1,56 ha)
  • Magerwiese <ED1> (1,03 ha)
  • Magerweide <ED2> (8,10 ha)
  • brachgefallenes Fettgruenland <EE0a> (7,00 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (0,08 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,28 ha)
  • Abgrabungsgewaesser (Lockergestein) <FG1> (2,52 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <FK2> (NaN ha)
  • Graben <FN0> (NaN ha)
  • Tieflandfluss <FO2> (NaN ha)
  • Loessacker, lockerer Lehmacker <HA5> (NaN ha)
  • Trockener (frischer) eutopher Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KB0b> (NaN ha)
  • Feuchte Hochstaudenflur, flaechenhaft <LB1> (NaN ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Hornkraut (Cerastium arvense)
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Ackerwinde (Convolvulus arvensis)
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Arznei- Engelwurz (Angelica archangelica)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Birnbaum (Pyrus communis)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettriger Dolden-Milchstern (Ornithogalum umbellatum)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dunkle Koenigskerze (Verbascum nigrum (subsp. nigrum))
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echter Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Fluss-Ampfer (Rumex hydrolapathum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Fuchs-Segge (Carex vulpina)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Gebraeuchlicher Steinklee (Melilotus officinalis)
  • Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa)
  • Gefluegeltes Johanniskraut (Hypericum tetrapterum)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Strandsimse (Bolboschoenus maritimus)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewoehnliches Scharbockskraut (Ranunculus ficaria subsp. ficaria)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Gift-Hahnenfuss (Ranunculus sceleratus (subsp. sceleratus))
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Bibernelle (Pimpinella major)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Gruene Teichbinse (Schoenoplectus lacustris)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Segge (Carex otrubae)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Hohe Weide (Salix rubens (S. alba x fragilis))
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kamm-Laichkraut (Potamogeton pectinatus)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleinbluetiges Weidenroeschen (Epilobium parviflorum)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Klee (Trifolium dubium)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella)
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knaeuel-Ampfer (Rumex conglomeratus)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Krause Distel (Carduus crispus)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Mandel-Weide (Salix triandra)
  • Mittlerer Breitwegerich (Plantago uliginosa)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Nickende Distel (Carduus nutans)
  • Nuttalls Wasserpest (Elodea nuttallii)
  • Pastinak (Pastinaca sativa)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Platthalm-Binse (Juncus compressus)
  • Purpur-Weide (Salix purpurea)
  • Quendel-Ehrenpreis (Veronica serpyllifolia)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhes Hornblatt (Ceratophyllum demersum)
  • Riesen-Goldrute (Solidago gigantea)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Riesen-Straussgras (Agrostis gigantea)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea)
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Roter Wasser-Ehrenpreis (Veronica catenata)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rueben-Kaelberkropf (Chaerophyllum bulbosum (subsp. bulbosum))
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schmalblaettriger Rohrkolben (Typha angustifolia)
  • Schwanenblume (Butomus umbellatus)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Sparrige Segge (Carex muricata)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stachelbeere (Ribes uva-crispa)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Strahlenlose Kamille (Matricaria discoidea (subsp. discoidea))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Platterbse (Lathyrus palustris)
  • Sumpf-Rispengras (Poa palustris)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Sternmiere (Stellaria palustris)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Wasserstern (Callitriche palustris)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vogel-Knoeterich (Polygonum aviculare)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wallnuss (Juglans regia)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wegwarte (Cichorium intybus)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisser Steinklee (Melilotus albus)
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Bocksbart Sa. (Tragopogon pratensis)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Wollkopf-Klette (Arctium tomentosum)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
  • Zwerg-Laichkraut (Potamogeton pusillus)
  • Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)
Tierarten:
  • Austernfischer (Haematopus ostralegus)
  • Becher-Azurjungfer (Enallagma cyathigerum)
  • Bekassine (Gallinago gallinago)
  • Blutrote Heidelibelle (Sympetrum sanguineum)
  • Brandgans (Tadorna tadorna)
  • Fischadler (Pandion haliaetus)
  • Fledermaus-Azurjungfer (Coenagrion pulchellum)
  • Fruehe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Gaensesaeger (Mergus merganser)
  • Gebaenderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)
  • Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa)
  • Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum)
  • Gemeine Smaragdlibelle (Cordulia aenea)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Grosse Goldschrecke (Chrysochraon dispar)
  • Grosse Heidelibelle (Sympetrum striolatum)
  • Grosse Koenigslibelle (Anax imperator)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Grosser Blaupfeil (Orthetrum cancellatum)
  • Grosser Brachvogel (Numenius arquata)
  • Grosser Kohlweissling (Pieris brassicae)
  • Grosses Granatauge (Erythromma najas)
  • Gruenes Heupferd (Tettigonia viridissima)
  • Herbst-Mosaikjungfer (Aeshna mixta)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Keilfleck-Mosaikjungfer (Aeshna isosceles)
  • Kiebitz (Vanellus vanellus)
  • Kleine Koenigslibelle (Anax parthenope)
  • Kleine Mosaikjungfer (Brachytron pratense)
  • Kleiner Kohlweissling (Pieris rapae)
  • Kleines Granatauge (Erythromma viridulum)
  • Kornweihe (Circus cyaneus)
  • Kranich (Grus grus)
  • Krickente (Anas crecca)
  • Kurzfluegelige Schwertschrecke (Conocephalus dorsalis)
  • Nachtigall-Grashuepfer (Chorthippus biguttulus)
  • Ochsenauge (Maniola jurtina)
  • Plattbauch (Libellula depressa)
  • Roesels Beissschrecke (Metrioptera roeselii)
  • Rohrweihe (Circus aeruginosus)
  • Schellente (Bucephala clangula)
  • Schnatterente (Anas strepera)
  • Seefrosch (Rana ridibunda)
  • Singschwan (Cygnus cygnus)
  • Spiessente (Anas acuta)
  • Vierfleck (Libellula quadrimaculata)
  • Waldbrettspiel (Pararge aegeria)
  • Wasserfrosch-Komplex (Rana esculenta-Synklepton)
  • Weidenjungfer (Lestes viridis)
  • Weissrandiger Grashuepfer (Chorthippus albomarginatus)
  • Wiesengrashuepfer (Chorthippus dorsatus)
  • Zwergsaeger (Mergellus albellus)
  • Zwergschwan (Cygnus bewickii)
  • Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis)
Schutzziele: Erhaltung einer halboffenen Auenlandschaft mit artenreichen Wiesen und Weiden und darin eingebetteten, strukturreichen Abgrabungsgewässer und Kleingewässern mit Flachwasserzonen, Röhrichten und Auenwäldern. Entwicklung naturnaher Uferstrukturen an der Weser, Erhaltung eines landesweit bedeutenden Überwinterungs-, Mauser-, Rast-, Durchzugs- und Brutgebietes für Wasser- Wat- und Wiesenvögel.
Gefährdungen:
  • Ackerbau
  • Ausbreitung Problempflanzen
  • Entwaesserung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Freizeitaktivitaeten
  • Jagd
  • Stoerung des Brutgeschaeftes wertbestimmender Vogelarten
Maßnahmen:
  • Ankauf von Flaechen fuer die oeffentliche Hand
  • Anlegung von Gewaessern
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Jagdausuebung beschraenken
  • Kopfbaumpflege
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • Pflege von Hecken
  • Umwandlung von Acker
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