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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Windheimer Marsch (MI-068)

Objektbezeichnung:

NSG Windheimer Marsch

Kennung:

MI-068

Ort: Petershagen
Kreis: Minden-Luebbecke
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 89,85 ha
Offizielle Fläche: 90,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 2005
Inkraft: 2005
Außerkraft: 2025
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-3519-0008
Kennung:

BK-3519-0008

Objektbezeichnung:

NSG "Windheimer Marsch"

Link zur Karte: BK-3519-0008
Objektbeschreibung: Das NSG "Windheimer Marsch" liegt in einer durch intensiven Kiesabbau geprägten Weserschleife westlich der Ortschaft Windheim inmitten des Vogelschutzgebietes Weseraue. Es grenzt im Norden und Westen unmittelbar an das NSG "Weseraue" welches vor allem die wesernahen Grünlandbereiche zwischen Petershagen und Schlüsselburg umfasst. Den größten Flächenanteil haben im Gebiet ausgedehnte Kiesabgrabungsgewässer, die unter Naturschutzgesichtspunkten hergerichtet und einer natürlichen Entwicklung überlassen wurden. Im Zuge der Rekultivierung wurden hier Inseln und Flachufer angelegt sowie zusätzliche Kleingewässer im Umfeld geschaffen. In den Randbereichen wurden umfangreiche Pflanzungen aus überwiegend heimischen Bäumen und Sträuchern vorgenommen, die mittlerweile den Charakter von Feldgehölzen und Feldhecken haben. In den Gewässern haben sich Hydrophytenbestände entwickelt und die Ufer werden größtenteils von auentypischen Weidenwäldern und –gebüschen gesäumt. Röhrichte sind hingegen nur kleinflächig entstanden. Große Teile des Schutzgebietes sind Bestandteil eines Projektes zur Landschaftspflege durch Ganzjahresbeweidung mit robusten Rindern und Pferden. Durch den Beweidungseinfluss und flankierende Pflegemaßnahmen haben sich hier inzwischen ausgedehnte Mosaike aus Weiderasen, Flutrasen, Pionierfluren feuchter Standorte, Ruderalfluren, Gebüschen und lichten, beweideten Weiden-Auenwäldern entwickelt. Bei einer der beweideten Flächen wurde nach Beendigung der Kiesabbautätigkeiten auf größerer Fläche Boden bis auf ein mittelwassernahes Niveau abgetragen. Auf dieser Fläche wurden später weitere Optimierungen wie die Anlage flacher Kleingewässer und Erhebungen durchgeführt. Hier finden sich inzwischen ausgedehnte Vegetationskomplexe aus Flutrasen und Pionierfluren feuchter Standorte. In geringem Umfang sind im Gebiet auch Ackerflächen und Intensiv-Grünland vorhanden. An zentraler Stelle liegt an einem durch die Windheimer Marsch und die angrenzende Flussterrasse führenden Rundwanderweg eine barrierefreie Vogelbeobachtungshütte. Dem NSG "Windheimer Marsch" kommt eine zentrale Bedeutung innerhalb des Vogelschutzgebietes "Weseraue" zu. Sowohl zur Brutzeit als auch während der Rast- und Überwinterungszeit wird es von vielen gebietstypischen Vogelarten genutzt. Zudem liegt es im unmittelbaren Einzugsbereich von drei Weißstorchpaaren. Als Brutvögel treten im Gebiet u.a. Flussregenpfeifer, Brandgans, Knäk-, Krick- und Löffelente auf. Auch in den Herbst-und Wintermonaten wird das Gebiet von vielen bedrohten Vogelarten wie z.B. nordischen Gänsen und Schwänen sowie verschiedenen Entenarten genutzt. Eine besondere Rolle spielen die ausgedehnten mittelwassernahen Flächen für verschiedene Watvogelarten wie Rot- und Grünschenkel, Alpenstrandläufer oder Bekassine. Auch für Amphibien wie die Kreuzkröte oder verschiedene Wirbellose Tiere (z.B. Libellen, Heuschrecken) bildet das Gebiet zusammen mit den angrenzenden Flächen einen wichtigen Lebensraum. Die zeitweilig trockenfallenden Schlammufer und andere Überflutungsbereiche weisen selten Pflanzenarten wie den Schlammling oder das Braune Cypergras auf. In Flutrasen findet sich das Kleine Flohkraut und das Zierliche Tausendgüldenkraut. In Uferröhrichten siedelten sich seltene Arten wie die Schwanenblume und die Strandsimse an. Für die strukturelle Vielfalt und den Reichtum an Tier- und Pflanzenarten sorgt in diesem Gebiet vor allem die extensive Ganzjahresbeweidung mit robusten Rindern und Pferden. Hierdurch wird ein kleinräumiges Nebeneinander unterschiedlichster Biotope und Pflanzengesellschaften geschaffen oder erhalten. Von besonderer Bedeutung sind dabei die offenen, zeitweilig überschwemmten Pionierstandorte, die auf diese Weise als Lebensraum hochgradig spezialisierter Tier- und Pflanzenarten erhalten werden können. Gleichzeitig trägt die Beweidung auch dazu bei, menschliche Störungen im Gebiet deutlich zu reduzieren ohne dabei Besucher vollständig "auszusperren". Gemeinsam mit anderen ehemaligen Kiesabgrabungsgebieten innerhalb des Vogelschutzgebietes Weseraue bildet das NSG "Windheimer Marsch" einen wichtigen Trittsteinbiotop für Zugvögel. Gleichzeitig bietet es wichtige Rückzugbereiche für auentypische Pflanzen, Brutvögel, Amphibien, Heuschrecken, Libellen etc., die von hier aus neu geschaffene Lebensräume im Gebiet und darüber hinaus besiedeln können. Aufgrund seiner zentralen Lage im Vogelschutzgebiet Weseraue gilt es, das NSG "Windheimer Marsch" vor allem als Lebensraum gebietstypischer Wat- und Wasservogelarten zu sichern. Wie sich gezeigt hat, eignet sich hierfür besonders die Entwicklung einer halboffenen, extensiv genutzten Auen-Weidelandschaft. Neben einer Fortführung der Beweidung sind flankierende Pflegemaßnahmen wie Pflegemahd und Entbuschungen erforderlich. Anzustreben ist auch eine weitere Arrondierung und Zusammenlegung von Weidegebieten. Zusätzlich sollten an einigen der größeren Abgrabungsgewässer Flachwasserzonen durch Einbringung von Bodenmaterial entwickelt werden, damit sich zumindest stellenweise ausgedehntere Röhrichtzonen entwickeln können.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (4,49 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (5,39 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (4,49 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (4,49 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (59,33 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Saeume und Hochstaudenfluren (nicht FFH-LRT) <NK00> (1,80 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Weiden-Auenwald <AE2> (4,49 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (4,49 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (0,90 ha)
  • Fettweide <EB0> (4,49 ha)
  • Fettweide, Neueinsaat <EB1> (1,80 ha)
  • Flutrasen <EC5> (4,49 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (4,49 ha)
  • Tuempel (periodisch) <FD1> (0,90 ha)
  • Abgrabungsgewaesser <FG0> (53,94 ha)
  • Loessacker, lockerer Lehmacker <HA5> (4,49 ha)
  • Hochstaudenflur, flaechenhaft <LB0> (1,80 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Ampfer-Knoeterich-Hybride (Polygonum lapathifolium subsp. danubiale x subsp. pallidum)
  • Armleuchteralge (Chara spec.)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Bastard-Salweide (Salix x smithiana (S. caprea x S. viminalis))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Braunes Zypergras (Cyperus fuscus)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Bucklige Wasserlinse (Lemna gibba)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dreiteiliger Zweizahn (Bidens tripartita (subsp. tripartita))
  • Dunkle Koenigskerze (Verbascum nigrum (subsp. nigrum))
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Einjaehriges Rispengras (Poa annua)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Feinstrahl-Berufkraut (Erigeron annuus)
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gebraeuchlicher Steinklee (Melilotus officinalis)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Strandsimse (Bolboschoenus maritimus)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Geruchlose Kamille (Tripleurospermum perforatum)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Klettenkerbel (Torilis japonica)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Gift-Hahnenfuss (Ranunculus sceleratus (subsp. sceleratus))
  • Graue Teichbinse (Schoenoplectus tabernaemontani)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Odermennig (Agrimonia procera)
  • Gruene Teichbinse (Schoenoplectus lacustris)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasen-Klee (Trifolium arvense (subsp. arvense))
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herzblaettrige Erle (Alnus cordata)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kamm-Laichkraut (Potamogeton pectinatus)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis)
  • Kleinbluetige Koenigskerze (Verbascum thapsus)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleines Flohkraut (Pulicaria vulgaris)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knaeuel-Ampfer (Rumex conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)
  • Kroeten-Binse (Juncus bufonius)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Maeuseschwanz-Federschwingel (Vulpia myuros)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Mandel-Weide (Salix triandra)
  • Mittlerer Breitwegerich (Plantago uliginosa)
  • Mittlerer Klee (Trifolium medium)
  • Pastinak (Pastinaca sativa)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Platthalm-Binse (Juncus compressus)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea)
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Roter Gaensefuss (Chenopodium rubrum)
  • Roter Wasser-Ehrenpreis (Veronica catenata)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotgelber Fuchsschwanz (Alopecurus aequalis)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rueben-Kaelberkropf (Chaerophyllum bulbosum (subsp. bulbosum))
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlammkraut (Limosella aquatica)
  • Schmalblaettriges Greiskraut (Senecio inaequidens)
  • Schwanenblume (Butomus umbellatus)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarz-Pappel-Hybride (Populus nigra-Hybride)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwarzfruechtiger Zweizahn (Bidens frondosa)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Strahlenlose Kamille (Matricaria discoidea (subsp. discoidea))
  • Strand-Ampfer (Rumex maritimus)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Ruhrkraut (Gnaphalium uliginosum (subsp. uliginosum))
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Spitzklette (Xanthium albinum)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielblaettrige Lupine (Lupinus polyphyllus)
  • Vogel-Knoeterich (Polygonum aviculare)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Sumpfkresse (Rorippa amphibia)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weisser Steinklee (Melilotus albus)
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wilde Karde (Dipsacus fullonum)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zierliches Tausendgueldenkraut (Centaurium pulchellum (subsp. pulchellum))
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zwerg-Laichkraut (Potamogeton pusillus)
Tierarten:
  • Austernfischer (Haematopus ostralegus)
  • Bekassine (Gallinago gallinago)
  • Blaessgans (Anser albifrons)
  • Brandgans (Tadorna tadorna)
  • Braune Mosaikjungfer (Aeshna grandis)
  • Brauner Grashuepfer (Chorthippus brunneus)
  • Feuerlibelle (Crocothemis erythraea)
  • Fischadler (Pandion haliaetus)
  • Flussregenpfeifer (Charadrius dubius)
  • Flussseeschwalbe (Sterna hirundo)
  • Gaensesaeger (Mergus merganser)
  • Gebaenderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Gewoehnliche Strauchschrecke (Pholidoptera griseoaptera)
  • Gruenes Heupferd (Tettigonia viridissima)
  • Kleine Koenigslibelle (Anax parthenope)
  • Knaekente (Anas querquedula)
  • Krickente (Anas crecca)
  • Loeffelente (Anas clypeata)
  • Mittelsaeger (Mergus serrator)
  • Nachtigall-Grashuepfer (Chorthippus biguttulus)
  • Schellente (Bucephala clangula)
  • Spiessente (Anas acuta)
  • Wiesengrashuepfer (Chorthippus dorsatus)
  • Zwergsaeger (Mergellus albellus)
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung einer halboffenen Auenlandschaft mit unterschiedlichen Stillgewässern, Kleingehölzen, extensiv beweideten oder anderweitig extensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Gefährdungen:
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Freizeitaktivitaeten
  • Muellablagerung
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verbuschung
Maßnahmen:
  • Acker in Gruenland umwandeln
  • Ankauf von Flaechen fuer die oeffentliche Hand
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Pflege von Hecken
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