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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Abbabach <LP> (MK-053)

Objektbezeichnung:

NSG Abbabach <LP>

Kennung:

MK-053

Ort: Iserlohn
Kreis: Maerkischer Kreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 59,78 ha
Offizielle Fläche: 62,20 ha
Flächenanzahl: 3
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1995
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als NSG erfolgt
- zur Sicherung eines Bachtales mit seiner naturnahen morphologischen Ausbildung und
seiner oekologisch wertvollen Ausstattung in einem moeglichst langen, zusammen-
haengenden Abschnitt,
- zur Erhaltung eines gut ausgebildeten Biotopkomplexes (Fliessgewaesser, Kleinge-
waesser, Ufergehoelze, naturnahe Laubwaelder, Gruenland, Brachen) als Lebensstaetten
empfindlicher Biozoenosen und zahlreicher, z.T. seltener und gefaerdeter Pflanzen- und
Tierarten ( z.B. Amphibien, Reptilien, Avifauna, Libellen, Schmetterlinge),
- zur Erhaltung eines abschnittsweise naturnahen Fliessgewaessers als besonderen und
schutzwuerdigen Biotoptyps der in dem Landschaftsraum nur noch selten vorkommt,
- zur Wiederherstellung der Fliessgewaesserbiozoenose in den beeintraechtigten Abschnitten
- zur Erhaltung der Terrassenboeschungen und -kanten aus erdgeschichtlichen Gruenden
- zur Erhaltung und Wiederherstellung eines Bachlaufes mit seinen Ufergehoelzen wegen
seiner hervorragenden Schoenheit in einem ansonsten relativ intensiv genutzten Land-
schaftsraum,
- Erhaltung und Wiederherstellung einer möglichst unbeeinträchtigten Fließgewässer-
dynamik,
- Erhaltung und Entwicklung der Durchgängigkeit des Fließgewässers für seine typische Fauna,
- Erhaltung und Entwicklung der typischen Strukturen und Vegetation in der Aue,
- Erhaltung und Förderung der Eisvogelpopulation.

Bei diesem Gebiet handelt es sich weiterhin um das FFH-Natura 2000-Gebiet DE-4512-302
"Abbabach" mit Vorkommen eines Erlen-Eschen-Auwaldes, eines Fließgewässers mit sub-
merser Vegetation und Reste feuchter Hochstaudensäume.
Es ist folgender FFH-Lebensraumtyp betroffen:
- Fließgewässer mit Unterwasservegetation (3260) mit dem Schutzziel Erhaltung und Ent-
wicklung der naturnahen Strukturen und der Dynamik des Fließgewässers mit seiner typi-
schen Vegetation und Fauna
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4512-0032
  • BK-4512-0169
  • BK-4512-903
Kennung:

BK-4512-903

Objektbezeichnung:

NSG Abbabach

Link zur Karte: BK-4512-903
Objektbeschreibung: Ein strukturreicher Abschnitt der Abbabachtalaue mit Auwaldresten, Feucht- und Nassgruenland von Ostsuemmern bis in die Nähe der Einmuendung in die Ruhr. Der 3 - 5 m breite Bach durchfliesst ueberwiegend noch weit maeandrierend ein im S- und N-Abschnitt sehr flaches Muldental. Er bildet innerhalb des stark eingetieften Sand-Kiesbettes zahlreiche breite Kiesbaenke, Stillwasserkolke und bis 2 m hohe Steilufer aus. Ehemalige Uferbefestigungen aus Holzbohlen im S und N sind weitgehend zerfallen. Die Wasserqualitaet ist unterschiedlich stark belastet. Der strauchreiche Ufergehoelzsaum aus vielfach alten Erlen, Eschen, Baumweiden, Stieleichen und Hybridpappeln ist meist beidseitig geschlossen. Die Aue und die steilen Haenge des Talabschnittes zwischen Suemmerheide und Altgruland sind zum grossen Teil bewaldet. Pappel- und Fichtenforste im Wechsel mit naturnahen Eichenwaldresten. Eingestreut sind groessere Feucht- und Nassgruenland- parzellen, die zum Teil brachliegen oder als Maehwiesen genutzt werden. Etwas weiter noerdlich existiert auf einer Feuchtgruenlandbrache, die z.Z. mit Fichte aufgeforstet wurde, ein grossflaechiges Roehricht, in dem Waldsimse und Schachtelhalm zusammen faziesbildend sind. Daran schliesst ein lichter, sehr nasser erlendominierter Auwaldrest an. Ein sumpfiges Bachbett darin ist lokal von Milzkraut-Quellfluren gesaeumt. Am Talhang schliesst ein artenarmer Birkenwaldrest an. Eine ausgedehnte, brennesselreiche Gruenlandbrache suedlich Altgruland wurde zu einem Feuchtgebiet mit einem flachen Teich, 2 kleinen Tuempeln und mehreren Graeben umgestaltet. Das Wasser ist truebe. Alle Gewaesser sind Amphibien- und Libellenlaichgewaesser. Das umgebende Brachland hat aufgrund des Aushubmaterials an Graeben und Gewaessern ein unruhiges Relief. Eingestreut sind spontane Erlengebuesche. Zwischen der vielbefahrenen B 233 und der schmalen Verbindungsstrasse Altgruland-Eichelberger Heide stockt ein aelterer, stark eutrophierter, brennesselreicher Pappelwald. Im Talabschnitt zwischen Altgruland und Muendung in die Ruhr durchfliesst der Abbabach, z.T. begradigt und mit befestigten Steilufern, meist intensiv genutztes Weidegruenland, innerhalb der Streusiedlungen Obstweiden mit z.T. alten Obstbaeumen. An beiden Ufern meist geschlossener Ufergehoelzsaum mit alten Kopfweiden, der an den Talboeschungen streckenweise in schmale Eichen-Hainbuchenwaldreste uebergeht. Hecken oder Pappelreihen sind lokal am Talrand erhalten.
Kennung:

BK-4512-0032

Objektbezeichnung:

NSG Abbabach - Abbabach-Talabschnitt und "Heilersiepen" (siehe unter Allg. Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4512-0032
Objektbeschreibung: Talabschnitte des Abbabach-Oberlaufes mit einigen Quellrinnsalen in intakten Erlenwaldresten und des Heilersiepens. Die 20 - 30 m breiten Talauen der beiden Hauptbaeche werden ueberwiegend als Maehwiesen und Pferdeweide genutzt, Die angrenzenden Talhaenge sind zum grossen Teil mit Fichtenforsten bestockt. Der Abbabach fliesst leicht geschwungen, meist naturnah in einem 1 - 2 m breiten Kies-Schotterbett mit kleineren Kiesbaenken. Lokal sind bis 2 m hohe Steilufer ausgebildet, vor allem am begradigten Verlauf im NW. Er ist durchgaengig von Ufergehoelzen, in denen die Erle dominiert, gesaeumt. Im oestlichen Bereich sind gut ausgebildete, z.T. alte Bacherlenwaldreste in nassen Muldentaelchen dreier naturnaher Quell-Laeufe erhalten. Die beiden nur 50 bzw. 100 m langen Quell-Rinnsale am SW-Hang sind von Quellfluren gesaeumt. Die begleitenden Erlensuempfe liegen in einem groesseren Eichen-Hallenwaldrest. Von S her muendet der Heilersiepen, ein leicht maeandrierender Bach mit geringer Wasserfuehrung in morastigem Bett, nach Anstau zu einem Fischteich, in den Abbabach ein. Er wird von einem lockerem Gehoelzsaum aus Erlen und Baumweiden begleitet. Am Talbeginn ist ein Erlenwald erhalten. Das Gruenland der Talaue liegt zum Teil brach, entwickelt sich zu Brennesselbestaenden und verbuscht. Eutrophierung durch Abwassereinleitung aus dem Schiessstand ueber einen Seitengraben. Auf der steilen suedostexponierten Talboeschung stockt durchgewachsener Niederwald mit alten Eichen, Hainbuchen und Kirschen. Im Gebiet kommen folgende Par. 62-Biotoptypen vor: - Quellen (FK2), - naturnahe Baeche (FM1), - Auwald (AC5), - Nass und Feuchtgruenland (EC2)
Kennung:

BK-4512-0169

Objektbezeichnung:

Teilflächen NSG Abbabach (siehe unter Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4512-0169
Objektbeschreibung:
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Eichenwald <AB0> (2,48 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (0,79 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (0,34 ha)
  • Pappelwald auf Auenstandort <AF2> (3,23 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (1,51 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (0,11 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (0,56 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (1,69 ha)
  • Fettweide <EB0> (1,80 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (2,23 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (1,13 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (2,23 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (2,14 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <yBE2> (0,90 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (0,25 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (0,56 ha)
  • Weiher (stetig) <yFB0> (0,25 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (0,11 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (0,11 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <yFM2> (NaN ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (0,99 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <zFM1> (12,66 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Bach-Quellkraut (Montia fontana)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus fluitans)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Mittleres Hexenkraut (Circaea intermedia (C. alpina x lutetiana))
  • Moschuskraut (Adoxa moschatellina)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rundblaettriges Wintergruen (Pyrola rotundifolia)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schachtelhalm unbestimmt (Equisetum spec.)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
Tierarten:
  • Amsel (Turdus merula)
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Bachstelze (Motacilla alba)
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Dugesia gonocephala (Dugesia gonocephala)
  • Dytiscus marginalis (Dytiscus marginalis)
  • Eichelhaeher (Garrulus glandarius)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Elritze (Phoxinus phoxinus)
  • Elster (Pica pica)
  • Fluss-Napfschnecke (Ancylus fluviatilis)
  • Fruehe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Gammarus spec. (Gammarus spec.)
  • Gebaenderter Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris)
  • Gemeiner Rueckenschwimmer (Notonecta glauca)
  • Goldammer (Emberiza citrinella)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Gruendling (Gobio gobio)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Hydrometra stagnorum (Hydrometra stagnorum)
  • Kammmolch (Triturus cristatus)
  • Kleiner Fuchs (Aglais urticae)
  • Kleiner Heufalter (Coenonympha pamphilus)
  • Kuckuck (Cuculus canorus)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Nepa rubra (Nepa rubra)
  • Pirol (Oriolus oriolus)
  • Plattbauch (Libellula depressa)
  • Ringelnatter (Natrix natrix)
  • Ringeltaube (Columba palumbus)
  • Star (Sturnus vulgaris)
  • Sumpfmeise (Parus palustris)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Turteltaube (Streptopelia turtur)
  • Zaunkoenig (Troglodytes troglodytes)
  • Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
  • Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
Schutzziele: gemaess LG Paragraph 20,
- Zur Sicherung eines Bachtales mit seiner naturnahen morphologischen
Ausbildung und seiner oekologisch wertvollen Ausstattung
in einem moeglichst langen Abschnitt,
- zur Erhaltung eines gut ausgebildeten Biotopkomplexes (Fliessgewaesser,
Kleingewaesser, Ufergehoelze, naturnahe Laubwaelder, Gruenland,
Brachen) als Lebensstaetten empfindlicher Biozoenosen und zahlreicher,
z.T. seltener und gefaehrdeter Pflanzen- und Tierarten
(z.B. Amphibien, Reptilien, Avifauna, Libellen, Schmetterlinge),
- zur Erhaltung eines abschnittsweise naturnahen Fliessgewaessers,Erhaltung und Optimierung naturnaher Baeche und ihrer Quellen sowie
Erhaltung und Wiederentwicklung der bachbegleitenden Auwaldreste
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Duengung
  • Erosionsschaeden
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
  • Trittschaden an Vegetation
  • Uferbefestigung (WA)
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
  • Altholz erhalten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • Kopfbaumpflege
  • LB-Ausweisung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • Obstbaumpflege
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Verbesserung der Wasserqualitaet
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