Titel:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Logo:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Naturschutzgebiet Abbabach <LP> (MK-053)

Objektbezeichnung:

NSG Abbabach <LP>

Kennung:

MK-053

Ort: Iserlohn
Kreis: Maerkischer Kreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 59,78 ha
Offizielle Fläche: 62,20 ha
Flächenanzahl: 3
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1995
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4512-0027
Kennung:

BK-4512-0027

Objektbezeichnung:

NSG Abbabach

Link zur Karte: BK-4512-0027
Objektbeschreibung: Der von zahlreichen Nebenbächen gespeiste Abbabach ist von seinem Oberlauf im Südosten von Iserlohn-Sümmern bis zur Mündung in die Ruhr nördlich von Iserlohn Drüpplingsen ein verbindendes Element zwischen dem Mittelgebirge und dem Ruhrtal. Naturräumlich gehört der Abbabach zum Niedersauerland. Die Abbabachtalaue ist ein strukturreicher, von Auwaldresten, Feucht- und Nassgrünland und Kleingewässern geprägter Lebensraum inmitten der Agrarlandschaft. Im Bereich des Oberlaufes, im südlichen Teilgebiet, ist der Waldanteil deutlich höher und an den z.T. nur sehr schmalen Auwaldstreifen schließen sich Waldgebiete an. Im Tal befindet sich Grünland verschiedener Nutzungsintensität,von Nasswiesen bis zum Fettgrünland. Der Bachlauf ist streckenweise begradigt. Das Gebiet besteht aus zwei Teilflächen, die durch eine Verwaltungsgrenze voneinander getrennt sind. Das nördliche, zweite Teilgebiet beginnt an der L680. Hier fließt der Abbabach südlich Gut Scheda erneut auf Iserlohner Stadtgebiet. Die Bachschleife, die Gut Scheda im Westen umfließt ist von einem nur sehr schmalen Gehölzstreifen entlang des Bachlaufes geprägt. Neben jüngeren Erlen bilden v.a. ältere Baumweiden, Pappeln, Eichen und Eschen den Gehölzbestand. Acker- und Grünlandflächen des Umlandes werden hier intensiv genutzt. Im Anschluss an diese Bachschleife mündet ein namenloser, am Wälkesberg in Menden entspringender, naturnahen Bachlauf in den Abbabach. In seinem Oberlauf stocken quellig durchsickerte Erlenbestände. Nach einer kurzen Verrohrung fließt der Bach wieder mit bachbegleitendem Erlenmischwald durch die Agrarlandschaft auf den Abbabach zu. Ab der Mündung bildet der Abbabach die Stadtgrenze zwischen Iserlohn und Menden. Hier beginnt auch das FFH-Gebiet Abbabach. Südlich von Gut Bertingloh münden zwei naturnahe Quellbäche in den Abbabach. Der südliche entspringt in einem quellig durchsickerten Eichenwald, durchfließt einen Fichtenbestand und ist vor der Mündung in den Abbabach von Nassgrünland gesäumt. Der nördliche Quellbach durchfließt einen naturnahen Teich, und ist von Grünland und Gehölzbestanden umgeben. Der 3 - 5 m breite Lauf des Abbabaches durchfließt im Anschluss überwiegend mäandrierend ein flaches Muldental, dessen Mittelbereich steilere Hanganschnitte mit Steilufern aufweist Innerhalb eines stellenweise sehr stark eingetieften Sand-Kiesbettes haben sich zahlreiche breite Kiesbänke, Stillwasserkolke und bis zu 2 m hohe Steilufer ausgebildet. Beidseits des Bachlaufes sind größtenteils geschlossene, bachbegleitende Erlenwälder mit z.T. sehr alten Baumweiden, Stieleichen, Eschen und Hybridpappeln ausgebildet. Darüber hinaus sind in diesem Abschnitt einzelne größerflächige, quellig durchsickerte Auwaldbereiche vorhanden. Einzelne Nassgrünlandfächen und Feuchtbrachen sind in der Bachaue vertreten. Südlich von Alt-Gruland befinden sich inmitten von brachgefallenem Feucht- und Nassgrünland zwei Tümpel sowie einzelne Kopfweiden und Erlengehölze. Direkt südlich der B233 bei Altgruland ist der Abbabach, der hier durch einen alten, nassen Hybridpappelbestand fließt, sehr stark eingetieft und begradigt. Nördlich der B233 durchfließt der Bach alte, z.T. beweidete Streuobstwiesen. Hier sind nur noch wenige geschlossene Ufergehölze am Bachlauf zu finden. Die Befestigung im stark eingetieften Bachbett nimmt zu. Eine stark eutrophe Teichanlage befindet sich neben einer Fichtenparzelle. Der Gehölzbestand nimmt in Richtung Mündung in die Ruhr immer weiter ab. Hier durchfließt der Bachlauf intensiv genutzte Grünlandflächen. Für den Naturraum Niedersauerland bildet der Abbabach mit seinem bachbegleitenden Erlenwald und einem Mosaik aus Feucht- und Nassgrünland, naturnahme Bachlauf mit zahlreichen Strukturen sowie naturnahen Kleingewässern einen wertvollen Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten mit internationaler Bedeutung. Gerade in der intensiv genutzten Agrarlandschaft an der Mittelgebirgsschwelle bildet der Abbabach ein herausragendes Element für die Biotopvernetzung zwischen dem waldreichen Mittelgebirge und des durch landwirschaftlich Nutzung geprägten Ruhrtals dar. Ein Rückbau der befestigten Bachabschnitte sowie eine Ausweitung der randlichen Pufferzonen durch extensivere Bewirtschaftung des Umlandes sind zu empfehlen.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • Fließgewässer mit Unterwasservegetation <3260> (NaN ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald <9110> (2,37 ha)
  • Stieleichen-Hainbuchenwald <9160> (0,24 ha)
  • Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder <91E0> (17,23 ha)
  • kein LRT <kein LRT> (NaN ha)
  • Auenwälder <NAX0> (2,62 ha)
  • Sümpfe, Riede und Röhrichte <NCC0> (0,26 ha)
  • Mesophiles Wirtschaftsgrünland incl. Brachen <NE00> (0,45 ha)
  • Nass- und Feuchtgrünland incl. Brachen <NEC0> (3,47 ha)
  • Magergrünland incl. Brachen <NED0> (0,20 ha)
  • Stillgewässer <NFD0> (0,31 ha)
  • Fließgewässer <NFM0> (NaN ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • <> (3,07 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (2,95 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AA2> (0,72 ha)
  • Eichenwald <AB0> (1,96 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (4,32 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (9,88 ha)
  • Nadelbaum-Eichenmischwald <AB5> (3,81 ha)
  • Erlenwald <AC0> (2,19 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (22,85 ha)
  • Erlenmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <AC2> (3,59 ha)
  • Nadelbaum-Erlenmischwald <AC3> (0,81 ha)
  • Eichen-Birkenmischwald <AD1> (0,31 ha)
  • Birkenmischwald mit heimischen Laubbaumarten <AD7> (1,16 ha)
  • Pappelmischwald <AF1> (0,69 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (4,96 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (1,18 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (0,69 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,69 ha)
  • Feldgehoelz aus gebietsfremden Baumarten <BA2> (0,61 ha)
  • Hecke <BD0> (0,12 ha)
  • Kopfbaumgruppe <BG2> (0,43 ha)
  • Roehrichtbestand <CF0> (0,26 ha)
  • Fettwiese <EA0> (11,92 ha)
  • Fettweide <EB0> (4,29 ha)
  • Fettweide, Neueinsaat <EB1> (0,18 ha)
  • frische bis maessig trockene Maehweide <EB2> (0,65 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (2,57 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (0,31 ha)
  • Flutrasen <EC5> (0,08 ha)
  • Magerweide <ED2> (0,20 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (1,61 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,03 ha)
  • Teich <FF0> (0,48 ha)
  • Fischteich <FF2> (1,27 ha)
  • Bach <FM0> (NaN ha)
  • Quellbach <FM4> (NaN ha)
  • Tieflandbach <FM5> (NaN ha)
  • Mittelgebirgsbach <FM6> (NaN ha)
  • Weihnachtsbaumkultur <HJ7> (0,33 ha)
  • Streuobstwiese <HK2> (1,37 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Minze (Sa.) (Mentha arvensis agg.)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Ackerwinde (Convolvulus arvensis)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bach-Spatenmoos (Scapania undulata)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Baldrian unbestimmt (Valeriana spec.)
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Binse (unbestimmt) (Juncus spec.)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettrige Stendelwurz Sa. (Epipactis helleborine agg.)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnefuss (Sa.) (Ranunculus flammula agg.)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Bruch-Weide Sa. (Salix fragilis agg.)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornfarn Sa. (Dryopteris carthusiana agg.)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Barbarakraut (Barbarea vulgaris)
  • Echtes Hirtentaeschel (Capsella bursa-pastoris)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Efeublaettriger Ehrenpreis Sa. (Veronica hederifolia)
  • Ehrenpreis unbestimmt (Veronica spec.)
  • Eibe (Taxus baccata)
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Einjaehriges Rispengras (Poa annua)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fichte (Picea abies)
  • Fingerkraut unbestimmt (Digitalis spec.)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flockenblume unbestimmt (Centaurea spec.)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Flutender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Fuchs-Segge Sa. (Carex vulpina agg.)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis Sa. (Veronica chamaedrys)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel Sa. (Alisma plantago-aquatica agg.)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Gartenform) (Lamium galeobdolon var. variegatum)
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnliche Vogelmiere (Stellaria media)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Sa.) (Galeopsis tetrahit agg.)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Klettenkerbel Sa. (Torilis japonica agg.)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewoehnliches Scharbockskraut (Ranunculus ficaria subsp. ficaria)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Klette (Arctium lappa)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Gundermann (Sa.) (Glechoma hederacea agg.)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Rispengras (Sa.) (Poa nemoralis agg.)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
  • Hohlzahn unbestimmt (Galeopsis spec.)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hybridpappel-Kultursorte (Populus canadensis (cvar. marilandica))
  • Japan-Staudenknoeterich (Fallopia japonica)
  • Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis)
  • Klee unbestimmt (Trifolium spec.)
  • Kleinbluetige Sumpfkresse (Rorippa palustris (subsp. palustris))
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Baldrian Sa.) (Valeriana dioica agg.)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Klee (Trifolium dubium)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Kletten-Labkraut Sa. (Galium aparine agg.)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knoellchen-Scharbockskraut (Ranunculus ficaria subsp. bulbilifer)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Labkraut unbestimmt (Galium spec.)
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Langaehrige Segge (Carex elongata)
  • Lebensbaum unbestimmt (Thuja spec.)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Minze (Mentha spec.)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Nachtkerze Hybride (Oenothera biennis x ersteinensis)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pellia unbestimmt (Pellia spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfeifengras Sa. (Molinia caerulea agg.)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Platterbse unbestimmt (Lathyrus spec.)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Quendel-Ehrenpreis (Veronica serpyllifolia)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Rauhe Gaensedistel (Sonchus asper (subsp. asper))
  • Reitgras unbestimmt (Calamagrostis spec.)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea)
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere Sa. (Ribes rubrum agg.)
  • Rote Taubnessel i.w.S. (Lamium purpureum)
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schachtelhalm unbestimmt (Equisetum spec.)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schlitzblaettriger Storchschnabel (Geranium dissectum)
  • Schwalbenwurz (Sa.) (Vincetoxicum hirundinaria agg.)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stachelbeere (Ribes uva-crispa)
  • Stech-Fichte (Picea pungens)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stink-Storchschnabel Sa. (Geranium robertianum agg.)
  • Stockrose (Alcea rosea)
  • Storchschnabel unbestimmt (Geranium spec.)
  • Strahlenlose Kamille (Matricaria discoidea (subsp. discoidea))
  • Straussgras unbestimmt (Agrostis spec.)
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Taube Trespe (Bromus sterilis)
  • Taubnessel unbestimmt (Lamium spec.)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Eiche (Sa.) (Quercus petraea agg.)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Vogel-Wicke Sa. (Vicia cracca agg.)
  • Vogelmiere Sa. (Stellaria media agg.)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schaumkraut (Cardamine flexuosa)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weiche Trespe Sa. (Bromus hordeaceus agg.)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weidenroeschen unbestimmt (Epilobium spec.)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisse Taubnessel (Lamium album)
  • Weisses Straussgras Sa. (Agrostis stolonifera agg.)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wicke unbestimmt (Vicia spec.)
  • Widertonmoos (Polytrichum spec.)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Labkraut Sa. (Galium mollugo agg.)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut Sa. (Cardamine pratensis agg.)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Segge (Sa.) (Carex nigra agg.)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Wiesenfuchsschwanzgras (Sa.) (Alopecurus pratensis agg.)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
Tierarten:
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Dachs (Meles meles)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Gartenbaumlaeufer (Certhia brachydactyla)
  • Gartengrasmuecke (Sylvia borin)
  • Goldammer (Emberiza citrinella)
  • Plattbauch (Libellula depressa)
  • Schilfrohrsaenger (Acrocephalus schoenobaenus)
  • Star (Sturnus vulgaris)
Schutzziele: Sicherung eines Bachtales mit seiner naturnahen morphologischen Ausbildung und seiner ökologisch wertvollen Ausstattung in einem möglichst langen Abschnitt.
Erhaltung eines gut ausgebildeten Biotopkomplexes (Fließgewässer, Kleingewässer, Ufergehölze, naturnahe Laubwälder, Grünland, Brachen) als Lebensstätten empfindlicher Biozönosen und zahlreicher, z.T. seltener und gefährdeter Pflanzen- und Tierarten (z.B. Amphibien, Reptilien, Avifauna, Libellen, Schmetterlinge).
Erhaltung eines abschnittsweise naturnahen Fließgewässers.
Gefährdungen:
  • Ackerbau
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Jagd
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
  • Uferbefestigung (WA)
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Entnahme nicht bodenst. Gehoelze im Rahmen der forstl. Nutzung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • extensivere Gewaessernutzung
  • Kopfbaumpflege
  • Pufferzone anlegen
  • Uferbefestigung entnehmen
Die Kartenanwendung benötigt Javascript. Falls Sie diese Karte aufrufen möchten, schalten Sie in Ihrem Browser Javascript ein.