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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Auf' m Ebbe / Ebbemoore (MK-074)

Objektbezeichnung:

NSG Auf' m Ebbe / Ebbemoore

Kennung:

MK-074

Ort: Meinerzhagen
Kreis: Maerkischer Kreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 666,40 ha
Offizielle Fläche: 666,91 ha
Flächenanzahl:
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1930
Inkraft: 2001
Außerkraft: 9999
Schutzziel: gemaess LG Paragraph 20,
- zur Sicherung der landesweit bedeutsamen Ebbemoore als Lebens-
raum fuer zahlreiche stark gefaehrdete Tier- und Pflanzenarten
- zur Erhaltung und Sicherung bestimmter Biotoptypen innerhalb des
grossraeumigen, ueberwiegend waldbaulich gepraegten Schutzgebie-
tes, denen besondere Bedeutung im Sinne von Paragraph 20 LG Buch-
staben a) und c) sowie 20 c Bundesnaturschutzgesetz zukommt, dies
gilt konkret fuer folgende Biotoptypen:
- Laubwaelder
- Sicherung durch Erhaltung, Pflege und Wiederherstellung und Wiederbegruendung der
naturraumtypischen Waldbiotope (Nasswaelder, Buchenwaelder u.a.) auf trittempfindlichen
Standorten als Lebensraum zahlreicher, z.T. gefaehrdeter Pflanzen- und Tierarten, insbesondere
der spezifischen Wirbellosenfauna.
Moore, Suempfe, Feuchtheiden
- Sicherung durch Erhaltung und Optimierung dieser seltenen und gefaehrdeten Lebensraeume
auf trittempfindlichen und naehrstoffarmen Standorten.
Nass- und Feuchtgruenlaender
- Sicherung durch Erhaltung und Optimierung der naturraumtypischen Gruenlandbiotope.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4812-0006
  • BK-4812-0008
  • BK-4812-0009
  • BK-4812-0011
  • BK-4812-0046
  • BK-4812-006
  • BK-4812-0070
  • BK-4812-0078
  • BK-4812-009
  • BK-4812-0168
  • BK-4812-0170
  • BK-4812-0171
  • BK-4812-0173
  • BK-4812-0206
  • BK-4812-0207
  • BK-4812-0208
  • BK-4812-140
  • BK-4812-143
  • BK-4812-209
  • BK-4812-905
  • BK-4812-919
Kennung:

BK-4812-006

Objektbezeichnung:

"Kaesebruch" suedoestlich Schuerfelde

Link zur Karte: BK-4812-006
Objektbeschreibung: In der Naehe der Kammlage erstreckt sich im westlichen Ebbegebirge ein Komplex aus Erlen- und Birkenbruchwäldern, deren Zentrum ein reiner Moorbirkenwald mit Pfeifengras und Torfmoosteppichen über Torf bildet. Der Rand wird von gepflanzten Roterlen geprägt, deren Wuchs teilweise sehr kümmerlich ist. Das Gebiet befindet sich auf einem leicht nach Suedosten geneigten Hang. Oben am Hang entspringen mehrere Quellen, die sich langsam zu einem kleinen Bach sammeln, der am Wegrand zu einem Feuerloeschteich aufgestaut worden ist. Nach Westen schließen sich 2-schichtige Mischbestände mit Buche im Unterstand und Lärche (und teilweise Fichte) in der Oberschicht an. Teilweise ist die Buche auch schon in die Oberschicht vorgedrungen. Die Krautschicht ist nur spärlich entwickelt und setzt sich aus Arten des Hainsimsen- Buchenwaldes zusammen. Der Bestand ist umgeben von Fichtenwäldern und einem Erlenbruch. Nach Osten schließen sich Fichten-Baumhölzer an, in die einzelne Gruppen aus Birke und Eiche eingestreut sind.
Kennung:

BK-4812-009

Objektbezeichnung:

Moorbirkenbruchwald "Hengstenberger Moor" noerdlich Hengstenberg

Link zur Karte: BK-4812-009
Objektbeschreibung: Auf dem Suedhang des westlichen Ebbegebirges etwa 500 m noerdlich von Nieder-Hengstenberg befindet sich ein Karpatenbirkenbruchwald, der fast unmittelbar in eine Pfeifengras-Feuchtheide bzw. Wacholderheide im Sueden uebergeht. Das Gebiet liegt in einem schmalen und flachen, nach Suedosten maessig abfallenden Tal. Oben am Hang stockt ein Birkenbruch mit Weiss- und Karpatenbirken, der durch Parzellen mit mehrstaemmigen alten Rotbuchen unterbrochen wird. Es entspringen dort mehrere kleine Quellen, der Boden ist sehr feucht, mit Pfeifengras-Bulten und Torfmoosteppichen bedeckt. In den mit Torfmoos bedeckten Flaechen bildet die seltene Moorlilie ausgedehnte Bestaende, auch die Moosbeere bedeckt grosse Areale. Im suedlichen Teil des Gebietes breitet sich eine Pfeifengras-Feuchtheide mit Übergängen zur Wacholderheide mit viel Pfeifengras und wenigen Faulbaum- sowie Ohrweidebueschen aus. Ganz im Sueden stocken einige wenige Kiefern. Der geologische Untergrund des Gebietes besteht aus Grauwacken.
Kennung:

BK-4812-905

Objektbezeichnung:

NSG Espeier Bruch

Link zur Karte: BK-4812-905
Objektbeschreibung: Das Espeier Bruch liegt im westlichen Teil des Ebbegebirges westlich des Gehoeftes Espei. Es wird von Fichtenbestaenden umrahmt. Der Bruch fuellt eine dicht unterhalb des Ebbekammes gelegene, flache, nach Suedosten leicht abfallende Talmulde aus. Die staerkste Vermoorung des Hang-Quellmoores weist sein oberer Rand auf. Hier kommen noch Torfmoose und charakteristische Hochmoorpflanzen wie Moosbeere und das Scheidenwollgras vor. Den weitaus groessten Teil des Bruches nehmen Pfeifengraswiesen ein. Im Süden und Westen breiten sich Adlerfarn- und Brennesselhorste immer weiter aus. Einzelne verkrueppelte Karpatenbirken und Sandbirken und mehrere Ohrweidenbuesche sowie eine Buche unterbrechen die monotonen Pfeifengrasflaechen. Der Moorboden bedeckt unterdevonische Grauwacken, die Torfschicht erreicht nur wenige Dezimeter Staerke. Ein bereits nach der Unterschutzstellung gebauter Weg mit einem Graben am Südrand entwaessert ununterbrochen das Gelaende. Am westlichen Rand befinden sich ein Hochsitz und ein Salzleckstein, in dessen Umgebung sich Eutrophierungszeiger ausbreiten. Südlich des Weges stockt ein lückiger Bestand aus Fichten, Sitkafichten und Roterlen.
Kennung:

BK-4812-0168

Objektbezeichnung:

Stoltenberger Moor

Link zur Karte: BK-4812-0168
Objektbeschreibung: Die Ebbemoore liegen in einem großen, zusammenhängenden Waldgebiet im südlichen Märkischen Kreis. Das Gebiet gliedert sich durch mehrere vorwiegend nach Süden entwässernde Bachläufe, deren Quellbereiche teilweise als Hangquellmoore ausgebildet sind. Inmitten eines Laub- und Nadelwaldkomplexes am Unterhang des Rothensteins befindet sich das "Stoltenberger Moor". In suedexponierter Lage stockt hier ein torfmoosreicher Birken-Moorwald. Inmitten dieses Waldes ist eine kleine Feuchtheide mit gesellschaftstypischer Artenkombination ausgebildet. Westlich schließt sich auf Moorwaldstandort eine Eichenaufforstung im geringen Baumholzalter mit eingestreuten Birken an. Nördlich, in Hanglage oberhalb des Stoltenberger Moores stockt eine Fichtenparzelle, die den Wasserhaushalt des Moores negativ beeinflußt. Die Fichtenparzelle ist durchsetzt mit hangabwärts verlaufenden Rinnen (Rückegassen oder Entwässerungsrinnen), die z.T. mit Polytrichum-Arten, z.T. mit Torfmoosen durchsetzt sind. Die stark wachsenden Fichten entwässern den Hang stark und beeinflussen den unterhalb liegenden Moorkörper und den Birkenmoorwald negativ. Nordöstlich des Stoltenberger Moores, östlich der Fichtenparzelle stockt auf frischem bis nassem Untergrund ein Birkenmoorwald mit lokalen Naßbereichen, der nach Süden in einen Eichenwald übergeht. Am Nordrand des Gebietes sind trockenere Fichtenforste bzw. Bucheneichenwaldbestände anzutreffen. Das Stoltenberger Moor im Ebbegebirge weist mit seinem Birken-Moorwald mit Feuchtheidekomplex einen guten Erhaltungszustand mit typischer Artenkombination auf. Es bildet zusammen mit den übrigen Übergangsmooren des Ebbegebirges einen Bereich mit internationaler Bedeutung. Die Umwandlung der Fichtenbestände im Wassereinzugsgebiet des Moores in standortgerechete Bestockung sowie die Schließung der Entwässerungsgräben sind die Hauptentwicklungsziele des Gebietes.
Kennung:

BK-4812-0170

Objektbezeichnung:

Hangmoor Grundlose und Oberlauf der Lister mit Seitenhängen

Link zur Karte: BK-4812-0170
Objektbeschreibung: Die Ebbemoore liegen in einem großen, zusammenhängenden Waldgebiet im südlichen Märkischen Kreis. Das Gebiet gliedert sich durch mehrere vorwiegend nach Süden entwässernde Bachläufe, deren Quellbereiche teilweise als Hangquellmoore ausgebildet sind. Am Südhang - im westlichen Ebbegebirge - befindet sich in einer flachen, wannenartigen Senke das südsüdost-exponierte Hangquellmoor Grundlose. Weite Teile werden zu den Übergangs- und Schwingmoorrasen gezählt. Pfeifengraswiesen, Torfmoosteppiche mit Moosbeere und Wollgras sowie Waldbinsensümpfe wechseln sich hier ab und bilden mit vereinzelten Moorbirken das typische Bild der "Grundlosen". Am Oberhang sind kleinflächige Feuchtheidebereiche mit Glockenheide, Sonnentau, Moosbeere und Wollgras zu finden. Im Nordosten ist ein Bereich mit etwas dichterem Moorbirkenbestand vertreten. Hier sind auch einzelne Kiefern und Faulbaumgebüsche zu finden. Die Lister entspringt in der Grundlosen und fließt - gesäumt von Waldbinsensümpfen - im Westen der Grundlose zu Tal. Am Nordrand des Gebietes sind größere Adlerfarnsäume ausgebildet. Im Osten wachsen randlich auf leicht erhöhtem Standort vereinzelte Wacholdergruppen. Nordwestlich der Grundlose schließt sich ein Birken-Eichenwald an, der hangaufwärts in einen Eichen-Birkenwald übergeht. Nördlich des Moores schließt sich ein Birken-Eichenwald mit vereinzelten Rosskastanien und Fichten an. Eingeschlossen in diese Parzelle ist eine Buchenhochwald-Insel mit angrenzendem Wildacker. Ein Großteil der Buchen gehört zur Wuchsklasse starkes Baumholz. Auch stehendes und liegendes Totholz (Sturmholz) sowie vereinzelte Naturverjüngung sind vertreten. Die Krautschicht im Buchenwald ist relativ artenreich. Stellenweise ist der Adlerfarn - wie im umgebenden Eichenwald - dominant. Fichtenforste (auf Moorwaldstandorten) mit Entwässerungsgräben grenzen im Westen und im Osten direkt an die Grundlose. Auch im Nordosten des Gebietes stockt ein Fichtenforst im Wassereinzugsgebiet des Moores. Der östlich an die Grundlose angrenzende Fichtenforst wurde mit Buchen unterpflanzt. Im Südwesten des Moores, nahe des Ausflusses der Lister aus der Grundlosen, besteht ein Übergang zu einem lichten Moorbirkenwald. Unterhalb des Moorbirkenwaldes verengt sich das Tal und die Lister mäandriert durch ein enges, mit Schwarzerlen und Birken gesäumtes Kerbtal. Die Struktur des Bachlaufes wird durch mitgeführtes Geschiebe, Totholz und unterspülte Baumwurzeln vielfältig geprägt. Im weiteren Gewässerverlauf erweitert sich das Tal zu einem Sohlental. Der Wasserstand ist im Jahreslauf stark schwankend. Direkt zu Beginn des Kerbtales wurde der Lauf der Lister durch die Verlegung eines Rohres zur Querung des Forstweges verändert. Aktuell verläuft die Lister über ca. 100 m westlich des Forstweges durch einen Graben. Das ursprüngliche Bachbett der Lister, in einem Fichterforst, liegt weitgehend trocken. Der enge Graben verfügt, wie die Lister in ihrem gesamten Oberlauf, über die submerse Moosart Scapania undulata. Unterhalb des Rohrdurchlasses - in der eigentlichen Aue dominiert im gesamten Verlauf der bachbegleitende Erlenwald den Bachlauf. Lokal dominiert auch die Moorbirke. Die bachnahen Böden weisen stellenweise anmoorigen Charakter auf. Pfeifengrasbestände dominieren. Lokal treten Torfmoospolster, Schnabelseggenriede oder Waldbinsensümpfe auf. Stellenweise reichen Fichtenparzellen bis an den Bachlauf heran. Hier ist die Naturverjüngung der Fichte vermehrt vertreten. Vereinzelt münden kleine Nebensiepen in die Lister, die die vermoorten Bereiche ausweiten. Vom Bach aufwärt wird der Boden trockener. Die Pfeifengrasbestände gehen langsam in Adlerfarnherden und Brombeerteppiche über. Auf der Ostseite des Baches befindet sich im Wald der Aue ein mit Dämmen angestauter Teich im Nebenschluss der Lister. Am südlichen Ende des Gebietes befinden sich zwei Teiche im Nebenschluß der Lister. Am Westhang, jenseits des Forstweges entspringen innerhalb von Fichternforsten mehrere Quellen. Hier haben sich in den Nassbereichen auf Moorbirkenwaldstandorten zwischen abgängigen Fichten rund um mehrere Quellbereiche torfmoosreiche Quellsümpfe ausgebildet. Hangaufwärts stockt ein Eichen-Buchenwald. Östlich der Lister stockt auf einem mäßig geneigten West-Südwesthang ein alter Eichen-Buchenwald. Die Rotbuche dominiert vor der Eiche. Vereinzelt ist Hängebirke beigemischt. In dieser westexponierten Hainsimsen-Buchenwald-Parzelle wurde in letzter Zeit verstärkt Altholz und Totholz entnommen. Die Buchen weisen vorwiegend mittleres Baumholz auf und ihre Mehrschäftigkeit weist auf eine ehemalige Niederwaldnutzung hin. Totholz ist nur vereinzelt vorhanden. Große Brennholzstapel zeigen die aktuelle Holznutzung an. Die Strauchschicht (10 %) wird durch Fichtennaturverjüngung gebildet. Die Krautschicht ist artenreich. Ganz im Westen, am Steilhang zur Lister wurden die Fichten einer Laub-, Nadelholz Mischwaldparzelle eingeschlagen und abgefahren. Es verbleiben am Hang einige Stieleichen, Rotbuchen sowie Totholz. Im Süden des Gebietes befinden sich in der westlichen Talaue mehrere Magergrünland-Parzellen. Eine bachnahe Nasswiese liegt brach, die hangparallel verlaufenden Grünlandparzellen sind Magerwiesen verschiedener Feuchtigkeitsausprägung, die unter Vertragsnaturschutzbedingungen bewirtschaftet werden. Eine durchgewachsene Weihnachtsbaumkultur stockt inmitten der das Schutzgebiet nach Süden begrenzenden Weidefläche. Für den Naturraum Ebbegebirge stellt das Hangquellmoor "Grundlose" mit seinen umgebenden Nasswäldern sowie dem naturnahen Oberlauf der Lister einen Kernbereich mit typischem Arteninventar und hervorragendem Erhaltungszustand dar. Als Teil des FFH-Gebietes "Ebbemoore" hat das Moor internationaler Bedeutung. In dem Biotopkomplex Hangmoor, naturnaher Bachlauf und umgebende Nasswälder liegt der Schwerpunkt der Naturschutzmaßnahmen auf der Wiederherstellung eines natürlichen Wasserregimes durch die Verschließung bestehender Entwässerungsgräben im Zusammenhang mit dem Hangquellmoor. Ferner sollten die Fichtenreinbestände auf Moorwaldstandorten zu Moorbirkenbruchwäldern sowie die Fichtenflächen in der Listeraue zu torfmoosreichen bachbegleitenden Erlenwäldern entwickelt werden.
Kennung:

BK-4812-0171

Objektbezeichnung:

Rothensteiner Moor und Bachlauf Immecke

Link zur Karte: BK-4812-0171
Objektbeschreibung: Die Ebbemoore liegen in einem überwiegend bewaldeten, schwach besiedelten und atlantisch beeinflussten Mittelgebirge des Rheinischen Schiefergebirges. Aufgrund des atlantischen Klima-Einflusses und der damit verbundenen hohen Niederschläge konnten sich in schwach geneigten Hang- und Tallagen Quell- und Übergangsmoore entwickeln, die teils baumfrei und teils mit Birken-Moorwäldern bestockt sind. Den Untergrund bilden naehrstoffarme Grauwacken. Am Suedhang des Rothensteins, einer Bergkuppe im westlichen Ebbegebirge, erstreckt sich ein ausgedehntes Hangmoor. Das Gebiet füllt eine flache Mulde, die sich nach SSW leicht neigt. In der Mulde entspringen mehrere Quellen, die sich zu einem kleinen Bach, der Immecke, sammeln. Am Oberhang stockt randlich ein durchgewachsener Niederwald aus Birken und Eichen. Zum Bach hin nimmt die Deckung der Birken zu. Entlang des Bachlaufes stockt ein reiner Moorbirkenbruchwald mit Pfeifengras und Torfmoosteppichen. Der Königsfarnbestand wurde vorwiegend innerhalb der eingezäunten Fläche gefunden. Im oberen Bereich des Hangmoores am Rothenstein wächst umgeben von einem Moorbirkenbruchwald eine Feuchtheide mit Knabenkraut und Moorlilie. In diese kleine baumfreie Fläche dringt von den Seiten verstärkt Adlerfarn ein. Der Biotoptyp ist mit dem benachbarten Moorwald eng verzahnt. Entlang der Immecke unterhalb des Moorbirkenbruchwaldes erstreckt sich ein bachbegleitender Erlenwald. Südlich des Moorbirkenbruchwaldes flankieren im Osten und im Westen Eichen-Buchenwälder den Moorkörper auf leicht erhöhtem Standort. Im weiteren Umfeld des Hangmoores sind trockene, lichte Eichen-Birkenwäder sowie Eichenmischwälder zu finden. Oberhalb des Moorkörpers sowie benachbart stocken Fichtenforste, die den Wasserhaushalt des Moores negativ beeinflussen können. Suedlich des Hangquellmoores begleiten ausgedehnte ca. 30-jährige Fichtenaufforstungen den Bach. Der Hang ist mit Gräben durchzogen, die das torfige Substrat entwässern. Inselhaft haben sich besonders östlich des Bachlaufes der Immecke, nördlich und südlich des Forstweges inmitten der Aufforstung kleinere Moorbirkenbruchwald-Fragmente ausgebildet, die die Fehlbestockung durch Fichten auf dem Moorstandort unterstreichen. Auch weisen diese vermutlich auf eine urspruenglich wesentlich groessere Ausdehnung des Hangmoores hin. Der in W-E-Richtung verlaufende Forstweg trennt das Gebiet in eine nördliche und eine südliche Hälfte. Im Weiteren wird der südliche Bereich beschrieben. Unterhalb des Forstweges setzt sich der bachbegleitende Erlenwald fort und wird nur im unteren Hangbereich durch einen bis an den Bachlauf reichenden Fichtenparzelle unterbrochen. Nördlich der AB-Talbrücke Immecke verbreitert sich der bachbegleitende Erlenwald und wird von randlichen Quellen gespeist. Hier stocken ebenfalls Fichten auf nassem Standort. Ein zweiter Moorbirkenbruchwald-Bestand weitet sich unterhalb der Furt am Forstweg auf. Auch hier sind zwischen den Torfmoospolstern Moorlilie und Knabenkraut zu finden. Weiter südlich trennen mehrere Laubwaldparzellen - mit mehrschäftigen Buchen als Zeugen einer historischen Niederwaldnutzung - bandartig die dominierenden Fichtenbestände. Eine alte Buchenparzelle schließt im Süden das Gebiet an der Talbrücke Immecke ab. Dieser Buchenaltbestand zeigt starke Sturmschäden. Der Lebensraum Hangquellmoor mit den Verzahnungen von Feuchtheide, Bruchwäldern, Auwäldern und Quellen und dem zugehörigen, typischen Arteninventar ist in hervorragender Weise vertreten. Als Teil des FFH-Gebietes "Ebbemoore" hat das Moor internationaler Bedeutung. Die FFH-relevanten Lebensräume naturnahe Fließgewässer, Übergangsmoore, Moorwälder, Zwergstrauch-Feuchtheiden und Auwälder sind im Gebiet in hervorragender Weise repräsentiert und überwiegend in einem guten Erhaltungszustand. Die Hainsimsen-Buchenwälder treten noch zurück, da einige typische Standorte z.Zt mit Fichte bestockt sind. Der Erhalt, die Optimierung und Vernetzung der gefährdeten und regionaltypischen Lebensraumtypen, Übergangsmoore, Moorwälder, Zwergstrauch-Feuchtheide, naturnahe Fließgewässer und Auwälder, sowie der Erhalt biogeographisch bedeutsamer Pflanzenarten (z.B. Moorlilie, Sonnentau) stehen im Vordergrund. Die Entwicklungsmaßnahmen konzentrieren sich auf den behutsamen Umbau der nassen, fehlbestockten Fichtenbeständen in Moorbirkenbruchwälder. Weiterhin wird auf trockeneren Standorten der Umbau von Nadelholzparzellen zu naturnahen Hainsimsen-Buchenwäldern angestrebt.
Kennung:

BK-4812-0173

Objektbezeichnung:

Magergrünland und Borstgrasrasen nördlich Willertshagen

Link zur Karte: BK-4812-0173
Objektbeschreibung: Das Ebbegebirge ist ein überwiegend bewaldetes, schwach besiedeltes und atlantisch beeinflusstes Mittelgebirge mit hohen Niederschlägen, das zum Rheinischen Schiefergebirge zählt. Am Fuß des FFH-Gebietes Ebbemoore, nördlich Willertshagen erstreckt sich ein feuchter, magerer Grünlandbereich am Westhang der Lister direkt gegenüber dem lokalen Wanderparkplatz. Am Oberhang wird eine Teilparzelle als Wildacker genutzt. Südöstlich angrenzend erstreckt sich entlang des Waldrandes eine feuchte Magerweide mit quelligen Abschnitten, deren Oberhang mähbar ist. Südlich grenzt eine Nassgrünlandfläche der bodensauren Binsensümpfe an, in die vom Rand her Brachezeiger eindringen. Mittig in dieser Fläche ist ein kleines Borstgrasrasen-Fragment zu finden, in dem neben Borstgras auch Wald-Läusekraut wächst. Südlich angrenzend an diese Nassflächen erstreckt sich eine Magerwiese, die größtenteils maschinenmähbar ist. Am Waldrand lagern größere Mengen verrottende Siloballen und Festmist. Der Nasswiesen-Komplex mit kleinflächigem Borstgrasrasen und dem Vorkommen von Wald-Läusekraut ist ein Zeuge historischer kontinuierlicher landwirtschaftlicher Extensivnutzung und gehört - bedingt duch Nutzungsänderung und Intensivierung - zu den gefährdeten Biotoptypen. Gemeinsam mit den östlich benachbarten Extensivgrünlandflächen innerhalb des FFH-Gebietes Ebbemoore, besitzt dieser Grünlandkomplex landesweite Bedeutung. Im Mittelpunkt der Maßnahmen sollte die Wiederaufnahme bzw. Fortsetzung der extensiven Grünlandnutzung stehen. Weiterhin sollten Siloballen und Mist entfernt werden.
Kennung:

BK-4812-0006

Objektbezeichnung:

Oberläufe des Raeupgerbaches noerdlich von Elminghausen, Meinerzhagen (siehe unter Allg. Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4812-0006
Objektbeschreibung: Suedlich des Ebbegebirgskammes im Kaesebruch entspring der Raeupgerbach. Er fliesst die Haenge des Ebbegebirges nach Suedosten ab. Sein Oberlauf und ein weiterer Zufluss, der im Espeier Bruch entspringt, sind noch relativ naturnah erhalten geblieben. Das leicht maeandrierende Bachbett wird von meist mehrstaemmigen Schwarzerlen begleitet. Auch aeltere Eschen und Stieleichen stocken vereinzelt an den Ufern. Stellenweise dominiert die Moorbirke mit Pfeifengras und Torfmoos- teppichen. Die Strauchschicht aus Faulbaum und Hasel ist wenig dicht, dafuer ist die Krautschicht dicht und artenreich ausgebildet. Nordöstlich und südlich angrenzend stocken insgesamt 3 Buchen-Baumhölzer, teilweise mit Überhältern aus Eiche, Fichte und Lärche. Zwischen den beiden Hauptarmen liegt ein größerer Nadelwaldkomplex aus Fichten und Lärchen- beständen, die durch kleinere durchwachsende Birken-Eichen-Niederwälder aufgelockert werden.
Kennung:

BK-4812-0009

Objektbezeichnung:

Alte "Kopfbuchen" oestlich der Fuerwiggetalsperre, Meinerzhagen (Teilfläche NSG, siehe unter Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4812-0009
Objektbeschreibung: Eine kleine Waldparzelle am Suedhang, von allen Seiten durch eine schmale, asphaltierte Strasse abgegrenzt. Hier steht eine Reihe mit bereits teilweise abgestorbenen, etwa an die 300 Jahre alten Kopfbuchen. Diese Baeume wurden um Holz fuer die Kohlenmeiler zu gewinnen, in etwa 2 m Hoehe gestutzt. So hoch deshalb, weil man das Abweiden der neuen Triebe durch das in den Wald getriebene Vieh vermeiden wollte. Der uebrige Baumbestand ist ca. 80-120jaehrig. Neben der dominanten Buche kommen Eichen, Eschen und Bergahorne vor. Die Strauchschicht besteht aus jungen Buchen. Die Krautschicht ist wenig entwickelt, meist nur am Rande dicht. Der Hang wird von devonischen Grauwacken gebildet, das verwitterte Gestein bildet einen etwas lehmigen, basen- und naehrstoffarmen Boden.
Kennung:

BK-4812-0208

Objektbezeichnung:

Rest-, Rand- und Enklavenfllächen am Westrand des Piwitt außerhalb des FFH-Gebietes

Link zur Karte: BK-4812-0208
Objektbeschreibung: Die nördlichste der 5 Flächen stellt die Reste von einem ehemaligen, ehemals vermutlich wesentlich größeren Hudewald mit Resten von Wacholder und reichlich Zwergsträuchern dar. Die nächste Fläche Richtung Süden stellt sich als Fichten-Altholz dar und ist in der Örtlichkeit nicht von den umgebenden Fichten abgrenzbar. Die nächsten beiden Flächen stellt eine Wassergewinnungsanlage dar, wobei das Pumpenhaus vor einigen Jahren entfernt wurde. Ganz im Süden befindens ich eine Kahlschlagflur mit vielen Zwergsträuchern, die zusammen mit der benachbarten Flächen im FFH-Gebiet als Heidefläche entwickelt werden sollte. Die Flächen wurden vermutlich als Privatflächen aus dem von Staatswaldflächen dominierten FFH-Gebiet bei der Ausweisung ausgegrenzt. Ziel sollte es sein, die Wasserentnahme einzustellen und die Flächen allesamt zusammen mit den angrenzenden Flächen entsprechend der dortigen Entwicklungsziele zu behandeln.
Kennung:

BK-4812-0078

Objektbezeichnung:

"Grosser Bruch" nordwestlich Valbert (siehe unter Allg. Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4812-0078
Objektbeschreibung: Zwei grosse Bruchwaldkomplexe noerdlich und nordoestlich von Westebbe. Noerdlich von Westebbe stockt auf einem gleichmaessig geneigten Suedhang ein lichter Moorbirkenbruchwald, dem vereinzelt die Stieleiche beigesellt ist. In der Krautschicht dominiert das Pfeifengras, lokal bildet der Adlerfarn dichte Herden. Nach Westen lichtet sich der Bestand vollends auf, die Birken stehen nur noch in kleinen Baumgruppen. Die Spitzbluetige Binse nimmt hier groessere Flaechen ein. Im Sueden, bei Westebbe, geht der Birkenbruch in eine kleine Wacholderbergheide ueber. Das Zentrum des Bruchwaldkomplexes wird von einer ca. 30 m breiten gehoelzfreien Schneise durchzogen,in der stellenweise eine Moorbildung eingesetzt hat. Nordoestlich geht der Birkenbruchwald in einen alten Rotbuchenwald ueber. Im oestlichen Teil des Biotopkomplexes nimmt Birkenbruchwald den Quellbereich des Hoesinghauser Baches ein. Allerdings sind hier mehrfach gepflanzte Erlenbestaende eingesprengt. Nach Nordosten hin schliesst sich ein grosser Buchen-Eichenwaldkomplex an. Nordoestlich von Westebbe, im Quellbereich des Doerper Siepens, einem Zulauf des Hoesinghauser Baches, liegt der zweite Bruchwaldkomplex. Im oestlichen Teil bildet der kleine Bach ein sehr schmales Kerbtal mit einem bachbegleitenden Erlenwald im Stangenholzalter aus. Oftmals treten alte Fichten an das Bachufer. Der angrenzende maessig geneigte Hang wird von einem Moorbirkenbruchwald bekannter Auspraegung bestockt. Auch der westliche Teil des Biotopkomplexes wird von einem Bruchwald eingenommen. Allerdings gewinnt hier die durchweg mehrstaemmige Schwarzerle gleiche Anteile. Es handelt sich um einen aelteren Bestand, Moorbirken und Schwarzerlen sind im mittleren bis starken Baumholzalter. In der vom Pfeifengras bestimmten Krautschicht wachsen mehrere Trupps des Scheidigen Wollgrases. 341116 / 566772 - 8,68 ha 340932 / 566746 Im Biotop kommen folgende nach §62 LG geschützte Biotoptypen vor: - Birkenbruchwald- Wacholderheide mit Sickerquellen und Quellbaechen -Quellgebiet mit Sickerquelle, naturnahem Bach, Birkenbruch- und Erlenwaelder. Die Angaben zur Fauna stammen aus den aelteren BK-Beschreibungen (vor 1996).
Kennung:

BK-4812-919

Objektbezeichnung:

NSG Kammoor

Link zur Karte: BK-4812-919
Objektbeschreibung: Das NSG im Bereich Herscheid umfasst einen Karpatenbirkenbruch und ein darin liegendes waldfreies Quellmoor (2 Teilflächen). Die größere Lichtung mit grossem Scheidenwollgras-Bestand und feuchter Pfeifengrasheide im Wechsel mit Torfmoos- Glockenheideflaechen liegt in einer flachen Gelaendemulde am SO-Rand. Bodensubstrat: Torf ueber Grauwackeuntergrund. Daran schliesst allseits lichter, pfeifengrasreicher Karpatenbirkenwald an. Auf trockenerem Standort am Westrand sind groessere Gruppen vielstaemmiger, alter Buchen und einzelne sehr alte Fichten beigemischt. Hier dominiert in der Krautschicht Drahtschmiele oder Heidelbeere, lokal auch Preisselbeer- oder Waldhainsimsen-Herden bzw. Adlerfarn. Westgrenze ist ein Calluna-reicher Grasweg. An der Nord- und Ostgrenze verlaufen Entwaesserungsgraben mit Pfeifengras- heideresten, die erheblich zur Entwässerung des Gebietes beitragen. An dem Graben entlang der Strasse hat sich ein Waldmantel aus Espe, Hainbuche und Wildkirsche entwickelt.
Lebensraumtypen:
  • Fliessgewaesser der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion <3260> (0,00 ha)
  • Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix <4010> (0,14 ha)
  • Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden <6230> (0,01 ha)
  • Uebergangs- und Schwingrasenmoore <7140> (6,75 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (21,71 ha)
  • Moorwaelder <91D0> (1,85 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (5,19 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (14,35 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (4,05 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (0,74 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete trockene Heiden (nicht FFH-LRT) <NDA0> (0,29 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (1,87 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (3,29 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,04 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (1,27 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • artenreiche Magerwiesen und -weiden (1,96 ha)
  • Auwaelder (5,19 ha)
  • Borstgrasrasen (0,01 ha)
  • Bruch- und Sumpfwaelder (2,01 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,00 ha)
  • Moore (6,75 ha)
  • Quellbereiche (1,27 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (2,62 ha)
  • Zwergstrauch-, Ginster-, Wacholderheiden (0,14 ha)
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (2,04 ha)
  • Eichenwald <AB0> (7,09 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (1,63 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (9,56 ha)
  • Erlenwald <AC0> (0,31 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (0,48 ha)
  • Birkenwald <AD0> (1,15 ha)
  • Eichen-Birkenmischwald <AD1> (6,50 ha)
  • Nadelbaum-Birkenmischwald <AD3> (2,75 ha)
  • Birken-Moorwald <AD5> (1,66 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (47,19 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (16,66 ha)
  • Fichtenwald auf Bruch- oder Moorwaldstandort <AJ6> (14,53 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (6,49 ha)
  • Schlagflur <AT0> (0,35 ha)
  • Windwurfflaeche <AT2> (0,29 ha)
  • Hochmoor, Uebergangsmoor <CA0> (0,09 ha)
  • magere Feuchtwiese <ED1a> (0,77 ha)
  • magere Maehweide <ED3> (0,47 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (0,09 ha)
  • Teich <FF0> (0,25 ha)
  • Loeschteich <FF4> (0,04 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (0,18 ha)
  • Graben <FN0> (0,00 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (5,45 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (26,34 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <xAA4> (18,80 ha)
  • Fichtenwald <xAJ0> (3,75 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (2,44 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (0,88 ha)
  • Birken-Bruchwald <yAD4> (2,65 ha)
  • Bodensaurer Binsensumpf <yCC3> (0,74 ha)
  • Wacholder-Heide <yDA4> (0,18 ha)
  • Pfeifengras-Feuchtheide <yDB2> (4,09 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (0,05 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,63 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (1,02 ha)
  • Magerweide <yED2> (1,96 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,66 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (1,95 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (0,05 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (13,63 ha)
  • Birken-Moorwald <zAD5> (6,19 ha)
  • Uebergangs-, Zwischenmoor, Quellmoor <zCA3> (7,13 ha)
  • Zwergstrauch-Feuchtheide <zDB1> (0,14 ha)
  • Borstgrasrasen <zDF0> (0,01 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <zFM1> (0,65 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Aehrige Teufelskralle (Phyteuma spicatum)
  • Artengruppe Gewoehnliche Moosbeere (Vaccinium oxycoccos agg.)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Bach-Spatenmoos (Scapania undulata)
  • Beinbrech (Narthecium ossifragum)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bergfarn (Thelypteris limbosperma)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Brennender Hahnefuss (Sa.) (Ranunculus flammula agg.)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornfarn Sa. (Dryopteris carthusiana agg.)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Echte Glockenheide (Erica tetralix)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Einjaehriges Rispengras Sa. (Poa annua agg.)
  • Eisenhut-Hahnenfuss (Ranunculus aconitifolius)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faden-Binse (Juncus filiformis)
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Hainsimse Sa. (Luzula campestris agg.)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Frauenmantel unbestimmt (Alchemilla spec.)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Gamander-Ehrenpreis Sa. (Veronica chamaedrys)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gefranstes Torfmoos (Sphagnum fimbriatum)
  • Gelb-Segge (Carex flava)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Weissmoos (Leucobryum glaucum)
  • Geoehrtes Torfmoos (Sphagnum denticulatum)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Sa.) (Galeopsis tetrahit agg.)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnliches Ruchgras Sa. (Anthoxanthum odoratum agg.)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Greiskaut unbestimmt (Senecio spec.)
  • Grossbluetiger Fingerhut (Digitalis grandiflora)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Gitterzahnmoos (Cinclidotus fontinaloides)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Sa.) (Poa nemoralis agg.)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Hunds-Straussgras Sa. (Agrostis canina agg.)
  • Kahnblaettriges Torfmoos (Sphagnum palustre)
  • Karpaten-Birke (Betula pubescens subsp. carpatica)
  • Kiefer (unbestimmt) (Pinus spec.)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Bibernelle Sa. (Pimpinella saxifraga agg.)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Klee Sa. (Trifolium dubium agg.)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Koenigsfarn (Osmunda regalis)
  • Kreuzblume (Polygala spec.)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Kurzblaettriges Torfmoos (Sphagnum angustifolium)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Moosbeere (Vaccinium oxycoccos)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pellia unbestimmt (Pellia spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfeifengras Sa. (Molinia caerulea agg.)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea (subsp. vitis-idaea))
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Rasenbinse Sa. (Trichophorum cespitosum)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Roetliches Torfmoos (Sphagnum rubellum)
  • Rohr-Pfeifengras (Molinia arundinacea)
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettriger Sonnentau (Drosera rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schachtelhalm unbestimmt (Equisetum spec.)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scharfer Hahnenfuss (Sa.) (Ranunculus acris agg.)
  • Scheiden-Wollgras (Eriophorum vaginatum)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schoenes Johanniskraut (Hypericum pulchrum)
  • Schwanenhals-Sternmoos (Mnium hornum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Siebenstern (Trientalis europaea)
  • Sitka-Fichte (Picea sitchensis)
  • Spiess-Torfmoos (Sphagnum cuspidatum)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Steife Segge (Carex elata)
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Straussgras unbestimmt (Agrostis spec.)
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Eiche (Sa.) (Quercus petraea agg.)
  • Truegerisches Torfmoos (Sphagnum fallax)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Wacholder (Juniperus communis)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Laeusekraut (Pedicularis sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Warziges Torfmoos (Sphagnum papillosum)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Weiche Trespe Sa. (Bromus hordeaceus agg.)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weidenroeschen unbestimmt (Epilobium spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Widertonmoos (Polytrichum spec.)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Rispengras Sa. (Poa pratensis agg.)
  • Wiesen-Schaumkraut Sa. (Cardamine pratensis agg.)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Segge (Sa.) (Carex nigra agg.)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Wiesenfuchsschwanzgras (Sa.) (Alopecurus pratensis agg.)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
Tierarten:
  • Amsel (Turdus merula)
  • Andrena lapponica (Andrena lapponica)
  • Blaumeise (Parus caeruleus)
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris)
  • Eichelhaeher (Garrulus glandarius)
  • Fitis (Phylloscopus trochilus)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Gyrinus substriatus (Gyrinus substriatus)
  • Kleiber (Sitta europaea)
  • Kohlmeise (Parus major)
  • Nomada leucophthalma (Nomada leucophthalma)
  • Rehwild (Capreolus capreolus)
  • Ringelnatter (Natrix natrix)
  • Rotkehlchen (Erithacus rubecula)
  • Rotwild (Cervus elaphus)
  • Schwarzwild (Sus scrofa)
  • Steinmarder (Martes foina)
  • Wacholderdrossel (Turdus pilaris)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Zaunkoenig (Troglodytes troglodytes)
  • Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
Schutzziele: Erhaltung eines stark gefaehrdeten, im Planungsgebiet seltenen Bruchwaldes als Lebensraum zahlreicher, z.T. gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten, Schutz eines wertvollen Quellgebietes sowie Entwicklung naturnaher Hainsimsen-Buchenwälder.Erhaltung eines stark gefaehrdeten, im Planungsgebiet seltenen Bruchwald-/Feuchtheidekomplexes als Lebensraum zahlreicher, z.T. gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten / Schutz eines wertvollen QuellgebietesErhaltung von Zwischenmoorresten mit seltenen Pflanzenarten und Erhaltung und Wiederherstellung einer stark gefaehrdeten, seltenen Feuchtheide als Lebenraum z.T. gefaehrdeter Tier- und
PflanzenartenErhaltung und Wiederherstellung eines stark gefaehrdeten, im Planungsgebiet seltenen Bruchwald-/Feuchtheide-/Moorkomplexes als Lebensraum zahlreicher, z.T. gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten.Erhaltung eines stark gefährdeten, seltenen Hangmoores mit Bruchwald-, Feuchtheide- und Moorkomplexen als Lebensraum zahlreicher, gefaehrdeter Pflanzen- und Tierarten.
Erhaltung eines naturnahen und landschaftstypischen Biotopkomplexes mit naturnahem Fließgewässer, bachbegleitenden Feuchtwäldern, Buchen-Althölzern sowie Feucht- und Nassgrünlandflächen als Lebensraum zahlreicher, z.T. gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten.Der Erhalt, die Optimierung und Vernetzung der gefährdeten und regionaltypischen Lebensraumtypen, Übergangsmoore, Moorwälder, Zwergstrauch-Feuchtheide, naturnahe Fließgewässer und Auwälder, sowie der Erhalt biogeographisch bedeutsamer Pflanzenarten (z.B. Moorlilie, Sonnentau) stehen im Vordergrund.
Schutz der verbliebenen alten Buchenbestände vor intensivem Holzeinschlag.Erhaltung und Pflege eines feuchten Magergrünlandbereiches mit Borstgrasfragmenten.Erhaltung und Wiederherstellung eines gefaehrdeten naturnahen und landschaftstypischen Bachtales als Lebensraum zahlreicher, z.T. gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten sowie Entwicklung naturnaher Hainsimsen-BuchenwälderErhaltung alter Kopfrotbuchen als kulturhistorisch wertvolles
Relikt einer historsichen WaldnutzungsformEntwicklung der einzelen Flächen entsprechend den entsprechen Entwicklungszielen der angrenzenden FFH-GebietsteilflächenErhaltung und Wiederherstellung eines stark gefaehrdeten, im
Planungsgebiet seltenen Bruchwaldkomplexes als Lebensraum
zahlreicher gefaehrdeter Pflanzenarten /
Schutz eines wertvollen QuellgebietesErhaltung des Hangmoores als sehr seltenem, stark gefaehrdetem und nicht ersetzbarem Biotoptyp sowie als Lebensstaette aeusserst naturnaher Pflanzen- und Tiergemeinschaften, die fuer
Birkenbruecher und baumfreie Quellmoorgesellschaften typisch sind und zahlreiche gefaehrdete Pflanzenarten aufweisen. Erhaltung einer naturgeschichtlich und wissenschaftlich bedeutsamen Landschaftsform von besonderer Eigenart
Gefährdungen:
  • Entwaesserung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Entwaesserungsgraeben
  • Entwaesserungsgraeben (FW)
  • Eutrophierung
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • mangelnde Weidepflege (LW)
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
  • Wegebau
  • Wilddichte, zu hoch (JA)
  • Wildverbiss (JA)
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Beseitigung von Muell
  • Drainagen verschliessen, entfernen
  • Entfernung von Muellablagerungen
  • Entnahme nicht bodenstaendig-standortgerechter Gehoelze
  • Entwaesserungsgraeben verfuellen, schliessen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Jagdausuebung beschraenken
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • LB-Ausweisung
  • Mahd im langjaehrigem Rhythmus (Pflegemahd)
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • ND-Ausweisung
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • Pufferzone anlegen
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
  • Wiederherstellung von Biotopen
  • Wiedervernaessung
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