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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Hoennetal (MK-021)

Objektbezeichnung:

NSG Hoennetal

Kennung:

MK-021

Ort: Balve
Kreis: Maerkischer Kreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 144,07 ha
Offizielle Fläche: 144,15 ha
Flächenanzahl: 6
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1979
Inkraft: 2015
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als Naturschutzgebiet erfolgt

- zur Erhaltung und Entwicklung der durch Kalkfelsen und natürliche Höhlen geprägten Hönnetal-
Schlucht mit ihrer hohen Vielfalt an Lebensraumtypen sowie ihrer hohen biogeografischen Bedeutung
für Tier- und Pflanzenarten;

- zur Erhaltung und Entwicklung der Fauna und kalkliebenden Vegetation der Felsen und Trockenrasen;


- zur Erhaltung und Entwicklung der Fauna und Vegetation der Silikat-Felsen und Silikat-Trockenrasen;

- zur Erhaltung und Entwicklung der Höhlen als Lebensräume für typische Tier- und Pflanzenarten;

- zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung naturnaher Laubwälder (Schlucht- und Hangmisch-
wälder, Hainsimsen- und Kalkbuchenwälder, Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder);

- zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung der Hönne und ihrer Nebengewässer;

- wegen der landschaftlichen Schönheit und Einzigartigkeit des Bereiches.

Erläuterung:
Bei diesem Gebiet handelt es sich um das FFH-Gebiet Nr. DE-4613-301"Hönnetal". Es handelt
sich um die prioritären FFH-Lebensraumtypen Lückige Kalkpionierrasen (6110) und Schluchtund
Hangmischwälder (9180) und die FFH-Lebensraumtypen Fließgewässer mit Unterwasservegetation
(3260), Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation (8210), Silikatfelsen mit ihrer Pioniervegetation
(8230), nicht touristisch erschlossene Höhlen (8310), Waldmeister-Buchenwald (9130) und
Orchideen-Kalk-Buchenwald (9150).
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4613-0002
  • BK-4613-902
Kennung:

BK-4613-902

Objektbezeichnung:

NSG Hoennetal mit Erweiterungsflächen

Link zur Karte: BK-4613-902
Objektbeschreibung: Zwischen Binolen und Oberroedinghausen hat sich die Hoenne tief in den mitteldevonischen Massenkalk eingeschnitten. Grosse Teile der dabei entstandenen Steilhaenge und Steilfelsen wurden unter Naturschutz gestellt. Das Naturschutzgebiet wird durch die Strasse von Balve nach Menden und die von Deilinghofen ins Hoennetal fuehrende Strasse in drei Teilgebiete untergliedert. Das oestlich der Strasse von Balve nach Menden gelegene Teilgebiet ist weitgehend unzugaenglich. Von Osten her grenzen tief in die Landschaft eingegrabene Kalksteinbrueche an, nach Westen zur Hoenne hin faellt das Gebiet meist mit Steilfelsen und nahezu unbegehbaren Gesteinsschuttkegeln ab. Im Vergleich zu den beiden anderen, weitgehend bewaldeten Teilgebieten sind die freistehenden, bis ca. 50 m hohen Steilfelsen (im Norden Hoerster Leyen und Uhufelsen, im Sueden die Sieben Jungfrauen) besonders auffaellig. Ausgesprochen feuchtigkeitsliebende Arten treten in dem ueberwiegend nach Suedwesten exponierten Teilgebiet stark zurueck und halten sich nur in beschatteten Plateaulagen, in noerdlich geneigten Kleinraeumen und in Hangnischen auf. Die freistehenden Steilfelsen sind vegetationsarm, vereinzelt haben sich in Felsspalten und -ritzen sowie auf kleineren Vorspruengen verschiedene Gras- und Krautarten sowie Pioniergehoelze angesiedelt. Auf den den Steilfelsen vorgelagerten Schuttkegeln stocken haeufig Eschen und Bergahorn im Stangenholzalter. Eingestreut finden sich z.T. Buche, Hainbuche und Bergulme. In Plateaulagen sind ueberwiegend aeltere Buchenwaelder anzutreffen, die als Perlgras-Buchenwald bzw. Waldmeister Buchenwald anzusprechen sind, im Sueden ist ein hoher Fichtenanteil zu verzeichnen. Der Buchenwald zieht sich im mittleren Gebietsteil bis zur Talstrasse hinunter, in diesem Bereich finden sich groessere, beschattete Steilfelsen. Nach Mieders wird das Teilgebiet zudem durch das Vorkommen von Halbtrockenrasen, Blaugrasrasen, degradiertem Orchideen-Buchenwald und Blaugras-Buchenwald charakterisiert. An beschatteten Felspartien kommen z.T. Mauerrautenbestaende vor. Das Teilgebiet noerdlich der Strasse nach Deilinghofen ist nahezu vollstaendig von einem aelteren Steilhang-Buchenwald bestanden. Unter dem Buchenschirm finden sich unterschiedliche Gesteinsbiotope wie Felsklippen und -bloecke, Steilfelsen, Lockergesteinsflaechen und Geroellfluren. Der Buchenwald ist teils dem Waldschwingel- Buchenwald, teils dem Perlgras-Buchenwald zuzuordnen, im oberen Bereich des Suedhanges zur Strasse nach Deilinghofen kommt der Blaugras-Buchenwald vor. Im Kuppenbereich zum noerdlich angrenzenden Steinbruch hin findet sich ein Eichen-Buchen-Mischbestand mit viel Weissdorn im Unterwuchs. Eine kleine Flaeche wurde juengst mit Buchen neu aufgeforstet. Der am Rand der Strasse nach Deilinghofen befindliche Bachlauf ist ausgetrocknet. Aus geobotanischer Sicht sind die Vorkommen von Wald-Schwingel, Gemeiner Zwergmispel, Gemeinem Sonnenroeschen und Echtem Salomonssiegel erwaehnenswert. Erstere beiden Arten befinden sich an der Nordwestgrenze ihres europaeischen Verbreitungsgebietes, letztere beiden Arten auf Aussenstandorten ausserhalb ihres eigentlichen Verbreitungsgebietes. Das Teilgebiet suedlich der Strasse nach Deilinghofen weist unterschiedliche Waldbestaende und -gesellschaften auf. Auf dem N-exponierten Hang zur Strasse nach Deilinghofen stockt ein juengerer, ueberwiegend aus Buchen aufgebauter Wald, lokal mit hohem Roteichanteil. Eingestreut finden sich weitere Laubgehoelze. Der teils spaerliche, teils staerker deckende Unterwuchs wird von Arten der Kalkbuchenwaelder bestritten. Zu den Ackerflaechen auf dem suedlich angrenzenden Plateau hin wurde juengst ein kleiner Fichtenforst angelegt. Der Hoennehang bis zur Burg ist ueberwiegend von altem Schluchtwald und, partiell, vom Waldschwingel-Buchenwald bestanden. Steilfelsen, Steinbloecke und Steinschuttfluren wechseln miteinander ab. Die Felsklippen tragen z.T. eine typische Kalkfelsvegetation. Charakteristische Arten des Schluchtwaldes sind u.a. Esche, Bergulme, Berahorn, Hirschzunge, Silberblatt und Gelappter Schildfarn. In den hoeher gelegenen Bereichen sind Uebergaenge zum Perlgras- und Bingelkraut-Buchenwald zu verzeichnen. Die Burg befindet sich unmittelbar auf dem einzigen freistehenden Felsen in diesem Teilgebiet, die Burgmauern gehen im Osten nahtlos in den Steilabfall des Felsens ueber. Suedlich der Burg zweigt das NSG in ein Seitental ab. Am Abschluss des Seitentals ein alter Fichtenriegel, der nach Norden hin in eine schwach nach Osten geneigte Kahlschlagflaeche (ehemals Fichten) und eine Fichten-Aufforstung uebergeht. Am Nordwesthang des Seitentals stocken meist alte Fichten, am noerdlichen Suedosthang Bergahornwald (s.u.) mit weiteren Laubhoelzern und kleinen Nadelholzparzellen, im Sueden in altersheterogene Laub- und Nadelholzparzellen (z.T. Fichte, z.T. Pseudotsuga) uebergehend. Angeschlossen wird ein Biotop suedlich Klusenstein. Es handelt sich um eine alte, im 2.Weltkrieg erstellte Aufschuettung aus Kalkschotter, auf der ein Weg gefuehrt wurde. Das suedliche Drittel des Weges verlaeuft auf einem Damm, der noerdliche Teil im Einschnitt. Der Damm ist von der Nachbarflaeche her mitbeweidet. Die Wegeboeschungen sind stellenweise von Weidevieh zertreten. Der groessere Teil der ehemaligen Wegeparzelle ist, dort wo sie im Einschnitt verlaeuft, von einem dichten artenreichen Gebuesch bewachsen. Hinzukommen 5 weitere Arrondierungsflaechen: Oberhalb des Sirenen-Pfeilers noerdlich des Steinbruchs "Riemke" liegt eine magerrasenaehnliche Struktur, die oestlich und westlich durch eine Steinbruchkante mit Gehoelzbestaenden begrenzt wird. Hier Vorkommen mehrerer RL-Pflanzenarten. Dem Sirenenpfeiler vorgelagert ist der Bereich "Platthaus", der mit einheimischen Gehoelzen bestanden ist. Auf einer Ruderalflaeche ( Gruenlandbrache ) am oestlichen Rand des NSG oberhalb der Klusensteiner-Muehle befindet sich ein Inula helenium- Bestand. Am Westrand, suedlich der Burg Klusenstein, sollte ein Buchen-Altholzbestand incl. eines angrenzenden individuenreichen Bestandes von Listera ovata dem NSG eingegliedert werden. Suedwestlich der Binoler-Wand sollte ein aelterer Laubholzbestand, der momentan durch die NSG-Grenze durchschnitten wird, vollstaendig dem NSG zugerechnet werden.
Lebensraumtypen:
  • Fliessgewaesser der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion <3260> (1,06 ha)
  • Lueckige basophile oder Kalk-Pionierrasen (Alysso-Sedion albi) <6110> (0,38 ha)
  • Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia)(* besondere Bestände mit bemerkenswerten Orchidee <6210> (0,12 ha)
  • Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation <8210> (0,17 ha)
  • Nicht touristisch erschlossene Hoehlen <8310> (0,00 ha)
  • Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum) <9130> (21,22 ha)
  • Mitteleuropaeischer Orchideen-Kalk-Buchenwald (Cephalanthero-Fagion) <9150> (3,05 ha)
  • Schlucht- und Hangmischwaelder Tilio-Acerion <9180> (4,68 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Felsen (nicht FFH-LRT) <NGA0> (1,35 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (1,06 ha)
  • natuerl. Felsen, offene natuerl. Block-, Schutt-, Geroellhalden (1,78 ha)
  • Schlucht-, Blockhalden-, Hangschuttwaelder (4,67 ha)
  • Waelder und Gebuesche trockenwarmer Standorte (3,05 ha)
Biotoptypen:
  • Buchenmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <AA3> (1,45 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (2,18 ha)
  • Sonstiger Laubmischwald einheimischer Arten (ein Art dominat) <AG1> (4,35 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (7,25 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (6,53 ha)
  • Wald aus seltenen Nadelbaumarten <AL0> (0,73 ha)
  • Eschenwald <AM0> (2,90 ha)
  • Roteichenwald <AO0> (0,73 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (2,18 ha)
  • Fettweide <EB0> (5,80 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (1,45 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (0,73 ha)
  • Steinbruch <GC0> (1,45 ha)
  • Rain, Strassenrand <HC0> (2,18 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (14,31 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (6,91 ha)
  • natuerlicher Kalkfels <xGA1> (0,12 ha)
  • natuerlicher Silikatfels <xGA2> (0,00 ha)
  • Hoehlen und Stollen <xGE0> (0,00 ha)
  • Hoehle <xGE1> (0,00 ha)
  • Stollen <xGE2> (0,00 ha)
  • natuerlicher Kalkfels <yGA1> (1,35 ha)
  • Orchideen-Buchenwald <zAA5> (3,05 ha)
  • Ahorn-Schlucht- bzw. Hangschuttwald <zAR2> (4,68 ha)
  • Trespen-Halbtrockenrasen <zDD2> (0,12 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <zFM2> (1,06 ha)
  • natuerlicher Kalkfels <zGA1> (0,43 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Artengruppe Gefleckter Aronstab (Arum maculatum agg.)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Bach-Spatenmoos (Scapania undulata)
  • Baerenschote (Astragalus glycyphyllos (subsp. glycyphyllos))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Goldnessel (Galeobdolon montanum)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
  • Blasser Schafschwingel (Festuca pallens (subsp. pallens))
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Dornfarn Sa. (Dryopteris carthusiana agg.)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Dorniger Schildfarn (Polystichum aculeatum)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eiche (Quercus spec.)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faerber-Ginster (Genista tinctoria)
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Finger-Segge (Carex digitata)
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana)
  • Fruehlings-Platterbse (Lathyrus vernus)
  • Gemeine Goldrute (Solidago virgaurea)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Natterkopf (Echium vulgare)
  • Gemeiner Tuepfelfarn (Polypodium vulgare)
  • Gemeines Blaugras (Sesleria caerulea (subsp. caerulea))
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Goldnessel Sa. (Galeobdolon luteum agg.)
  • Gewoehnlicher Flieder (Syringa vulgaris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewoehnliches Sonnenroeschen (Helianthemum nummularium)
  • Golddistel (Carlina vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Fetthenne (Hylotelephium maximum)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gruene Nieswurz (Helleborus viridis subsp. occidentalis)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis (subsp. officinalis))
  • Hirschzunge (Asplenium scolopendrium (subsp. scolopendrium))
  • Horst-Rotschwingel (Festuca nigrescens (subsp. nigrescens))
  • Japan-Staudenknoeterich (Fallopia japonica)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Mauerraute (Asplenium ruta-muraria (subsp. ruta-muraria))
  • Milder Mauerpfeffer (Sedum sexangulare)
  • Milzkraut unbestimmt (Chrysosplenium spec.)
  • Mittlerer Klee (Trifolium medium)
  • Mittlerer Tuepfelfarn (Polypodium interjectum)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Nestwurz (Neottia nidus-avis)
  • Nickendes Perlgras (Melica nutans)
  • Platthalm-Rispengras (Poa compressa)
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Purpur-Fetthenne (Hylotelephium telephium)
  • Ribes unbestimmt (Ribes spec.)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sanikel (Sanicula europaea)
  • Schoellkraut (Chelidonium majus)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Seidelbast (Daphne mezereum)
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Stachelbeere (Ribes uva-crispa)
  • Sumpf-Kreuzbluemchen (Polygala amarella)
  • Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Gerste (Hordelymus europaeus)
  • Wald-Labkraut (Galium sylvaticum)
  • Wald-Reitgras (Calamagrostis arundinacea)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weisse Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria (subsp. hirundinaria))
  • Wiesbaurs Habichtskraut (Hieracium hypochoeroides)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Labkraut Sa. (Galium mollugo agg.)
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Wirbeldost (Clinopodium vulgare (subsp. vulgare))
  • Zerbrechlicher Blasenfarn (Cystopteris fragilis)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
Tierarten:
  • Bachforelle (Salmo trutta fario)
  • Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii)
  • Boreus westwoodii (Boreus westwoodii)
  • Braunes Langohr (Plecotus auritus)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Fransenfledermaus (Myotis nattereri)
  • Goldammer (Emberiza citrinella)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Grosses Mausohr (Myotis myotis)
  • Kleine Bartfledermaus (Myotis mystacinus)
  • Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Teichfledermaus (Myotis dasycneme)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Wasserfledermaus (Myotis daubentonii)
  • Wimperfledermaus (Myotis emarginatus)
Schutzziele: Erhaltung des Hoennetales mit seinen Massenkalkklippen und Geroellhalden sowie der typischen Vegetation wie Schluchtwaelder,naturnahe Buchenwaelder und Felsvegetation /Wiederentwicklung bodenstaendiger Waldgesellschaften.
Erhaltung und Entwicklung einer gebueschenreichen z.T. mit Kalkschottern aufgeschuetteten ehemalige Wegeparzelle.
Erhaltung von Magerrasen, Laubholzaltbestaenden, Auenwald und eines Bestandes des Echten Alant (RL 1) als Arrondierungsflaechen zum NSG Hoennetal.
Gefährdungen:
  • Abbau Gesteine
  • Beseitigung alter Baeume
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Strassenbau
  • Trittschaden an Vegetation
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Hoehlen, Stollen erhalten, sichern
  • kein Gewaesserausbau
  • kein Kahlschlag
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Pufferzone anlegen
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
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