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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Steinbruch Helmke (MK-030)

Objektbezeichnung:

NSG Steinbruch Helmke

Kennung:

MK-030

Ort: Iserlohn
Kreis: Maerkischer Kreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 23,25 ha
Offizielle Fläche: 23,26 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1986
Inkraft: 1997
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4611-0082
Kennung:

BK-4611-0082

Objektbezeichnung:

NSG Helmke, Iserlohn Letmathe

Link zur Karte: BK-4611-0082
Objektbeschreibung: Das NSG Helmke liegt in Iserlohn-Letmathe, Ortslage Genna, nördlich des Gutes Honsel. Es handelt sich um einen aufgelassenen Kalksteinbruch. Der geologische Untergrund besteht aus mitteldevonischen Massenkalken. Südlich des Schutzgebietes beginnen die Grauwackenschiefer der Oberhonseler Schichten des oberen Mitteldevons. Von der Bahnlinie am Bahnhof Letmathe im Norden steigt das Gelände nach Süden hin an. Große Teile des anstehenden Kalkgesteins wurden bis in die 60er Jahre hinein abgebaut. Von Norden kommend gibt es 2 verschlossene Zugänge in die Steinbruchsohlen, die sich auf 3 verschiedenen Ebenen befinden. Die östliche Steinbruchsohle verläuft parallel zur Helmkestraße. Unterhalb der Straße befindet sich ein Abgrabungsgewässer im klüftigen Kalkgestein, das sehr schwankenden Wasserstand aufweist und im Sommer trockenfallen kann. Es weist stellenweise ein Rohrglanzgrasröhricht auf und ist umgeben von einem Gehölzbestand. Gespeist wird das Gewässer aus einer Quelle in der nördlich gelegenen Steinbruchwand. Diese Steinbruchsohle hat sehr flachgründigen Boden. So hat sich im Anschluss an eine Glatthaferwiese ein artenreicher Kalkhalbtrockenrasen ausgebildet. In einer feuchten Senke ist ein Weidengebüsch der Rest ehemaliger temporärer Gewässer, in denen einst Kreuzkröten vorkamen. Zur einige Meter höher gelegenen 2. Steinbruchsohle existiert eine Verbindung um einen großen solitären Felsen herum, der beim Steinbruchabbau stehen gelassen wurde. Dieser Fels trägt Reste einer ehemaligen Materialseilbahn. Die weiter westlich gelegene 2. Steinbruchsohle weist in großen Teilen eine artenreiche Glatthaferwiese auf. Entlang der fast senkrecht aufsteigenden Felsen der beiden Sohlen erstreckt sich ein Gehölzstreifen. Die Steinbruchwände sind in Klüften und auf Absätzen von Blaugras, Birken, Grauerle und Streifenfarn bestanden. Je nach Beschattung differiert die Artenzusammensetzung. An der Südwand kommen zahlreiche Schlotten (Karsterscheinungen) vor, denen sandig- lehmige Hangrutschflächen vorgelagert sind. Hervorzuheben ist das Vorkommen von Höhlen und Stollen, die erforscht werden sollen (Geol. Landesamt). Im Westen der 2. Steinbruchsohle schließt sich etwas erhöht eine 3. komplett mit lichtem Birkenwald zugewachsene Sohle an. Kleinflächig sind zwischen Gebüschen noch Grünlandbereiche anzutreffen. Den Abschluss zur Bergstraße im Norden bilden breite Gehölzstreifen. Das Deckgebirge des Steinbruchs steigt von Ost nach West entlang der Helmkestraße an. Gegenüber einer Kleingartenanlage befindet sich ein lichter Wald, der aus einer verlassenen Kleingartensiedlung entstanden ist. Im weiteren Verlauf finden sich auf dem Deckgebirge zwei Kalkhalbtrockenrasen, die sich mit Glatthaferwiesen abwechseln. Eine bestehende Freizeitnutzung in Form eines Hundeübungsplatzes liegt im Naturschutzgebiet. Westlich des Hundeplatzes schließt sich ein weitgehend geschlossener Waldbestand an, der im Süden teilweise von einer Wallhecke begrenzt wird. Stellenweise finden sich an Abbruchkanten kleine Säume von Kalkpionierrasen aufweist. Im Westen fällt das Gebiet wieder ab. Hier stockt in einem Kerbtal auf tiefgründigerem Grund ein Waldmeisterbuchenwald. Das NSG Helmke hat gemeinsam mit den auf dem mitteldevonischen Massenkalkzug liegenden Kalkhalbtrockenrasen der benachbarten Naturschutzgebiete in ihrer speziellen Ausprägung als beweidete Flächen mit Blaugras landesweite Bedeutung. Da sie zwischen den Verbänden Seslerio-Mesobromion (gemähte Kalkhalbtrockenrasen mit Blaugras) und Bromion erecti (beweidete Kalkhalbtrockenrasen) stehen, sind sie nicht eindeutig einer Pflanzengesellschaft zuzuordnen. Die artenreichen Kalkhalbtrockenrasen mit vereinzelten Vorkommen von seltenen Orchideenarten werden von einer Wanderschafherde beweidet und sind daher miteinander vernetzt. Der Biotopkomplex aus Kalkhalbtrockenrasen, sekundäre, naturnahe Felsen mit Pionierrasen, kleine Stillgewässer ist hoch schutzwürdig. Die etablierten und durch gezielte Entbuschungs- und Beweidungseinsätze geförderten Kalkhalbtrockenrasen sollen durch abschnittweise Auflichtung von vorhandenen lichten Vorwaldstrukturen ausgeweitet werden. Potential zur Erweiterung besteht hauptsächlich auf dem Deckgebirge im Grenzbereich zum Hundeplatz und auf der 3. Steinbruchsohle.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (9,50 ha)
  • Subkontinentale Blauschillergrasrasen (Kölerion glaucae) <6120> (0,76 ha)
  • Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia)(* bes. Bestände mit bemerkenswerten Orchideen) <6210> (0,46 ha)
  • Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen <6510> (3,26 ha)
  • Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation <8210> (4,29 ha)
  • Waldmeister-Buchenwald <9130> (3,81 ha)
  • Stillgewässer <NFD0> (0,07 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (1,90 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AA2> (1,92 ha)
  • Birkenwald <AD0> (1,51 ha)
  • Birkenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AD1a> (3,17 ha)
  • Sonstiger Laubwald aus einer einheimischen Laubbaumart <AG0> (0,84 ha)
  • Eichen-Hainbuchenwald, trockene Standorte <AQ3> (0,81 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (0,38 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,46 ha)
  • Gebueschstreifen, Strauchreihe <BB1> (1,44 ha)
  • Wallhecke <BD1> (0,48 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,39 ha)
  • Kalkhalbtrockenrasen, Kalkmagerrasen <DD0> (1,21 ha)
  • Fettwiese <EA0> (0,12 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (2,24 ha)
  • Fett-Maehweide <EB0a> (0,51 ha)
  • Magergruenland <ED0> (0,39 ha)
  • Abgrabungsgewaesser (Kalk) <FG2c> (0,07 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (0,06 ha)
  • sekundaerer Kalkfels <GA3> (4,23 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Acker-Witwenblume Sa. (Knautia arvensis agg.)
  • Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Artengruppe Gefleckter Aronstab (Arum maculatum agg.)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Aufgeblasenes Leimkraut (Silene vulgaris)
  • Aufrechte Trespe (Bromus erectus (subsp. erectus))
  • Aufrechte Trespe (Sa.) (Bromus erectus agg.)
  • Baldrian unbestimmt (Valeriana spec.)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
  • Blaugras (Sa.) (Sesleria varia agg.)
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Duerrwurz (Inula conyzae)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Labkraut Sa. (Galium verum agg.)
  • Echtes Lungenkraut Sa. (Pulmonaria officinalis agg.)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faerber-Ginster (Genista tinctoria)
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Fichtenspargel Sa. (Monotropa hypopitys agg.)
  • Fieder-Zwenke Sa. (Brachypodium pinnatum agg.)
  • Fransen-Enzian (Gentianopsis ciliata (subsp. ciliata))
  • Fruehlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Gelbe Resede (Reseda lutea (subsp. lutea))
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Natterkopf (Echium vulgare)
  • Gemeiner Rainkohl (Lapsana communis)
  • Gemeiner Wundklee (Anthyllis vulneraria)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Akelei (Aquilegia vulgaris agg.)
  • Gewoehnliche Akelei (Aquilegia vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Hornklee Sa. (Lotus corniculatus agg.)
  • Gewoehnliches Leinkraut (Linaria vulgaris)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Golddistel (Carlina vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Golddistel Sa. (Carlina vulgaris agg.)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grosse Bibernelle (Pimpinella major)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Habichtskraut unbestimmt (Hieracium spec.)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heide-Labkraut (Galium pumilum)
  • Heide-Nelke (Dianthus deltoides (subsp. deltoides))
  • Hirschzunge (Asplenium scolopendrium (subsp. scolopendrium))
  • Hohe Schluesselblume (Sa.) (Primula elatior agg.)
  • Hohlzahn unbestimmt (Galeopsis spec.)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Huflattich (Tussilago farfara)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Japan-Staudenknoeterich (Fallopia japonica)
  • Kiefer (unbestimmt) (Pinus spec.)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Bibernelle Sa. (Pimpinella saxifraga agg.)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Liguster (Ligustrum spec.)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Mauerraute (Asplenium ruta-muraria (subsp. ruta-muraria))
  • Milder Knoeterich (Persicaria mitis)
  • Mittlerer Klee (Trifolium medium)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pastinak (Pastinaca sativa)
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Quendel-Kreuzbluemchen (Polygala serpyllifolia)
  • Quendelblaettriges Sandkraut (Arenaria serpyllifolia)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rauhhaar-Veilchen (Viola hirta)
  • Rauhhaarige Gaensekresse (Arabis hirsuta)
  • Rauhhaarige Gaensekresse Sa. (Arabis hirsuta agg.)
  • Reitgras unbestimmt (Calamagrostis spec.)
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schafschwingel (Festuca ovina)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettrige Saatwicke (Vicia angustifolia)
  • Schmalblaettriges Greiskraut (Senecio inaequidens)
  • Schneegloeckchen (Galanthus nivalis (subsp. nivalis))
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Seidelbast (Daphne mezereum)
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Sparrige Segge (Carex muricata agg.)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spring-Schaumkraut (Cardamine impatiens)
  • Stachelbeere (Ribes uva-crispa)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Steifer Augentrost (Euphrasia stricta)
  • Steifer Augentrost (Sa.) (Euphrasia stricta agg.)
  • Steinklee unbestimmt (Melilotus spec.)
  • Steinquendel (Acinos arvensis)
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria)
  • Tauben-Skabiose (Sa.) (Scabiosa columbaria agg.)
  • Tausendgueldenkraut unbestimmt (Centaurium spec.)
  • Telekie (Telekia speciosa)
  • Trauben-Eiche (Sa.) (Quercus petraea agg.)
  • Trauben-Gamander (Teucrium botrys)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Viersamige Wicke (Vicia tetrasperma)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Bingelkraut (Sa.) (Mercurialis perennis agg.)
  • Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Sa.) (Viola reichenbachiana agg.)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weinberg-Lauch Sa. (Allium vineale)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisser Steinklee (Melilotus albus)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesenfuchsschwanzgras (Sa.) (Alopecurus pratensis agg.)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Wirbeldost (Clinopodium vulgare (subsp. vulgare))
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zittergras-Segge (Carex brizoides)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zwergmispel spec. (Cotoneaster spec.)
Tierarten:
  • Gemeine Heideschnecke (Helicella itala)
Schutzziele: - Sicherung eines aufgelassenen Steinbruches und seiner Umgebung und zur Erhaltung von Lebensgemeinschaften der Kalkstandorte,
- Erhaltung eines gut ausgebildeten Biotopkomplexes (Halbtrockenrasen, Ruderalfluren, Kleingewässer, Steinbruchwände, Höhlen) mit hoher struktureller Vielfalt als Lebensstäette zahlreicher, z.T. seltener und gefährdeter Pflanzen- und Tierarten,
- Erhaltung der Habitate (Gesteinsbiotope, Halbtrockenrasen, Kleingewässer), u.a. für die gefährdeten Tierklassen Kriechtiere (Reptilia) und Lurche (Amphibia),
- Erhaltung und Wiederherstellung des besonders bedrohten und schutzbedürftigen Biotoptyps des Halbtrockenrasens (gemäß Paragraph 30 BNatSchG),
- Erhaltung der Steinbruchwand als geowissenschaftliches Objekt,
- Erhaltung von markanten Karsterscheinungen (Höhlen, Schlotte, Karstweiher, Karstquelle) als geowissenschaftliche Objekte und als Landschaftsbestandteile mit besonderer Eigenart,
- Erhaltung dichter Vorwaldstadien als Dokumente der natürlichen Sukzession außerhalb der Kalkhalbtrockenrasen,
- Erhaltung des Vernetzungszusammenhanges zu den benachbarten Halbtrockenrasen- und Gebüschflaechen des Kupferberges,
- Erhaltung von Magerrasen und Halbtrockenrasen mit ihren Verbuschungsstadien in einem ausgeglichenen Verhältnis, u.a. als Präferenzhabitate bedrohter Grosschmetterlinge
- Erhaltung eines störungsarmen und vielfältigen sekundären Lebensraumes für die artenreiche, z.T. gefährdete Vogelwelt,
-Erhaltung von Höhlen und Stollen als (pot.) Überwinterungsquartiere/Wochenstuben für Amphibien, Reptilien, Fledermäuse.
Gefährdungen:
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
Maßnahmen:
  • Gruenlandnutzung beibehalten
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