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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Auf" m Ebbe / Blomberger Bachtal (7) (MK-104)

Objektbezeichnung:

NSG Auf" m Ebbe / Blomberger Bachtal (7)

Kennung:

MK-104

Ort: Meinerzhagen
Kreis: Maerkischer Kreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 57,32 ha
Offizielle Fläche: 57,25 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2000
Inkraft: 2018
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4812-007
  • BK-4812-011
  • BK-4812-0117
  • BK-4812-068
  • BK-4812-149
Kennung:

BK-4812-068

Objektbezeichnung:

Ebbebach

Link zur Karte: BK-4812-068
Objektbeschreibung: Das Untersuchungsgebiet umfasst einen ca. 1 km langen Abschnitt des maeandrierenden Ebbebaches vom Staatsforst Attendorn bis zur Einmuendung bei Oesterfeld in die Lister. Erlen-Ufergehoelze beschraenken sich auf einen schmalen Streifen am Ufer. Auf der Ostseite stocken in Hanglage im suedlichen Bereich ein Fichtenforst, dem in Teilbereichen Laubhoelzer beigemischt sind. Daran schliesst sich gen Norden ein Birkenvorwald teils mit trockenen, teils mit feuchteren Bereichen an. In einer Senke ist eine Quellflur ausgebildet. Auf der Westseite des Ebbebaches befinden sich in der Aue schmale Feuchtgruenlandstreifen, die am Hang in Fettweiden und -wiesen uebergehen. Die Weiden werden als Pferdekoppel genutzt. Bei Ausweitung dieser Nutzung muessen die Feuchtbrachen eingezaeunt werden, andernfalls besteht die Gefahr, dass sie durch Trittschaeden zerstoert werden. Im Gebiet kommen folgende Paragraph 20c Biotoptypen vor: - Feuchtgruenland (EC2, EE3), - naturnaher Bach (FM0, we)
Kennung:

BK-4812-007

Objektbezeichnung:

Oberläufe des Raeupgerbaches noerdlich von Elminghausen, Meinerzhagen (Restfläche, siehe unter Allg. Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4812-007
Objektbeschreibung: Suedlich des Ebbegebirgskammes im Kaesebruch entspring der Raeupgerbach. Er fliesst die Haenge des Ebbegebirges nach Suedosten ab. Sein Oberlauf und ein weiterer Zufluss, der im Espeier Bruch entspringt, sind noch relativ naturnah erhalten geblieben. Das leicht maeandrierende Bachbett wird von meist mehrstaemmigen Schwarzerlen begleitet. Auch aeltere Eschen und Stieleichen stocken vereinzelt an den Ufern. Stellenweise dominiert die Moorbirke mit Pfeifengras und Torfmoos- teppichen. Die Strauchschicht aus Faulbaum und Hasel ist wenig dicht, dafuer ist die Krautschicht dicht und artenreich ausgebildet. Nordöstlich und südlich angrenzend stocken insgesamt 3 Buchen-Baumhölzer, teilweise mit Überhältern aus Eiche, Fichte und Lärche. Zwischen den beiden Hauptarmen liegt ein größerer Nadelwaldkomplex aus Fichten und Lärchen- beständen, die durch kleinere durchwachsende Birken-Eichen-Niederwälder aufgelockert werden.
Kennung:

BK-4812-011

Objektbezeichnung:

Quellgebiet des Blomberger Baches westlich Westebbe (siehe unter Allg. Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4812-011
Objektbeschreibung: Westlich von Westebbe stocken zwei feuchte Erlenwaelder, die sich einander sehr aehneln. Sie beherbergen beide Quellen mit ihren kleinen Baechen, besitzen eine ueppige Krautschicht und sind farn-, moos- und torfmoosreich. Die Erlen sind im geringen bis mittleren Baumholzalter und z.T. mehrstaemmig. Am Boden liegt zerstreut Totholz. Im Untergrund stehen Grauwacken an, an nassen Stellen hat sich eine bis zu 30 cm dicke Torfschicht gebildet. Nordwestlich von Westebbe liegen einige Fichten-Baumhölzer, die mit Buche unterbaut worden sind und sich mittel- bis langfristig zu Buchenwäldern entwickeln werden. Vereinzelt sind auch Lärchen beigemischt. Durch den 2-schichtigen Bestandesaufbau dringt nur wenig Licht an den Boden, so daß die Krautschicht nur sehr spärlich entwickelt ist. Westlich grenzt ein junger Buchenbestand an. Er ist umgeben von einem Fichtenwald und stockt auf einem basenarmen Standort, der nur eine artenarme Krautschicht aufweist. Neben gepflanzten Buchen und Eichen enthält die Dickung auch zahlreiche Weichlaubhölzer wie z.B. Birke, Vogelbeere und Salweide. Westlich von Westebbe liegt eine Grünlandbrache mit zahlreichen Nässe- und Feuchtezeigern sowie Magerkeitszeigern an der nördlich angrenzenden Straßenböschung. Die Fläche ist überwiegend von Erlenwald bzw. bachbegleitenden Erlengehölzen umgeben. Desweiteren stocken im Quellgebiet einige kleinere Buchen-Altholzinseln, die zumeist aus Niederwaldwirt- schaft hervorgegangen sind. Nordwestlich von Westebbe liegt eine Pfeifengraswiese, die teilweise Übergänge zur Pfeifengras-Feuchtheide aufweist. Sie bildet einen Übergangsbiotop zwischen intensiver genutzten Grünlandflächen und Erlen- bzw. Birkenbruchwäldern. Die Fläche wird offenbar noch zuweilen gemäht.
Kennung:

BK-4812-149

Objektbezeichnung:

Oberlauf der Ebbe suedlich von Westebbe (siehe unter Allg. Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4812-149
Objektbeschreibung: Suedlich von Westebbe durchfliesst die Ebbe (Blomberger Bach), ein kleiner Gebirgsbach, ein überwiegend bewaldetes Kerbtal. Der Bach maeandriert naturnah mit hoher Fliessgeschwindigkeit, bildet teilweise Kolke aus und weist eine flutende Unterwasservegetation aus Wassermoosen auf. Umgestuerzte Baeume liegen als natuerliche Hindernisse im Bachbett. Den Uferbereich nimmt ein nasser, totholzreicher Erlenwald ein, in dem das hoch anstehende Grundwasser vereinzelt in Form kleiner Tuempel austritt. Desoefteren stehen alte Fichten am Ufer. Zeitweise fliesst der Bach entlang von durchwachsenden Birken-Eichen-Niederwäldern. An einem Seitenarm, dessen Quellbereich von einem Erlen-Birken-Bruch eingenommen wird, stockt ein älterer Eichen-Buchenbestand. Am Oberlauf (bei Westebbe) grenzen Nass- und Feuchtweiden an den Bach an.
Kennung:

BK-4812-0117

Objektbezeichnung:

NSG Blomberger Bachtal

Link zur Karte: BK-4812-0117
Objektbeschreibung: Westlich von Valbert zwischen den Gemeinden Westebbe und Blomberg erstreckt sich ein bewaldetes Mittelgebirgstal, in dem überwiegend naturnah mit teils hoher Geschwindigkeit der Blomberger Bach fließt, der stellenweise Kolke ausgebildet hat. Der Bach wird größtenteils von nassen totholzreichen Schwarzerlenmischwäldern begleitet, stellenweise grenzen teils verbrachte Nass- und Feuchtgrünlandflächen an. In Teilbereichen sind Fichtenbestände vorhanden, die stellenweise auf Auenstandorten gepflanzt wurden und somit lückig und teils torfmoosreich ausgeprägt sind. Der Bach mit seinen Unterwassermoosen hat internationale Bedeutung. Die feuchten bis nassen bachbegleitenden Schwarzerlenmischwälder sowie die Feuchtgrünländer mit quelligen und sumpfigen Bereichen sind selten und durch die zunehmende Eutrophierung sowie Trockenlegung der Landschaft stark gefährdet. Das NSG Blomberger Bachtal stellt im Rahmen der landes- und kreisweiten Biotopvernetzung von feuchten und nassen wald- und grünlandgeprägten Mittelgebirgsbachtälern ein wichtiges Element im südlichen Nordrhein-Westfalen dar. Das Gebiet ist ein wichtiges Verbindungselement zwischen den Schutzgebieten der Ebbemoore sowie des NSG Listertales innerhalb des FFH-Gebietes DE-4812-301 Ebbemoore. Als Hauptentwicklungsziele des Gebietes sind der Erhalt, die Entwicklung und die Optimierung eines landschaftstypischen überwiegend bewaldeten Mittelgebirgsbachtales mit bodenständiger Bestockung und Feuchtgrünlandbereichen in ihren unterschiedlichen Ausprägungen sowie des überwiegend naturnahen Mittelgebirgsbaches mit seiner einzigartigen Unterwasservegetation zu sehen. Eine mögliche Eutrophierung des Gebietes ist zu unterbinden. Am Gewässerverlauf sollte der vorhandene Uferverbau entfernt werden. Die in Teilbereichen stehenden Fichten sollten in standortgerechte Laubgehölze umgewandelt werden.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <LRT-ID > (NaN ha)
  • Fliessgewaesser der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion <3260> (NaN ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (3,17 ha)
  • FFH-Lebensraumtyp <FFH-LRT> (9,78 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (0,45 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (0,80 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (1,55 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (0,76 ha)
  • Buchenmischwald mit Nadelbaumarten <AA4> (3,71 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (0,45 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (3,62 ha)
  • Schwarzerlenmischwald mit heimischen Laubbaumarten <AC1> (3,17 ha)
  • Erlen-Bruchwald <AC4> (0,37 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (3,48 ha)
  • Birken-Bruchwald <AD4> (0,61 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (15,37 ha)
  • Lärchenwald <AS0> (0,54 ha)
  • Erlen-Ufergehölz <BE2> (0,74 ha)
  • Fettwiese <EA0> (0,94 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (0,37 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (1,71 ha)
  • basenarme Pfeifengraswiese <EC4> (0,19 ha)
  • Nass- und Feuchtgrünlandbrache <EE3> (2,48 ha)
  • Bach <FM0> (0,37 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (0,36 ha)
  • Mittelgebirgsbach <FM6> (NaN ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum)
  • Ampfer-Knöterich i.w.S. (Persicaria lapathifolia s.l.)
  • Arznei-Engelwurz i.w.S. (Angelica archangelica s.l.)
  • Bach-Spatenmoos (Scapania undulata)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bergfarn (Thelypteris limbosperma)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Birke (unbestimmt) (Betula spec.)
  • Blutwurz (Potentilla erecta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echter Arznei-Baldrian i.e.S. (Valeriana officinalis)
  • Echtes Mädesüss (Filipendula ulmaria)
  • Eisenhut-Hahnenfuss (Ranunculus aconitifolius)
  • Esche (Fraxinus excelsior)
  • Europäische Lärche (Larix decidua)
  • Faden-Binse (Juncus filiformis)
  • Faulbaum (Frangula alnus)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Frauenmantel (unbestimmt) (Alchemilla spec.)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum subsp. maculatum)
  • Gegenblättriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gewöhnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewöhnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris s.l.)
  • Gewöhnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius)
  • Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus)
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Großes Gitterzahnmoos (Cinclidotus fontinaloides)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Knäuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Kriechender Günsel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi)
  • Königsfarn (Osmunda regalis)
  • Lärche (unbestimmt) (Larix spec.)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Nickende Distel (Carduus nutans s.l.)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pellia (unbestimmt) (Pellia spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfeifengras Sa. (Molinia caerulea agg.)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rohr-Pfeifengras (Molinia arundinacea)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schachtelhalm (unbestimmt) (Equisetum spec.)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata)
  • Schwanenhals-Sternmoos (Mnium hornum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schönes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Siebenstern (Trientalis europaea)
  • Sitka-Fichte (Picea sitchensis)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzblütige Binse (Juncus acutiflorus)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur)
  • Stumpfblättriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Süss-Kirsche (Prunus avium)
  • Torfmoos (unbestimmt) (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Wacholder (Juniperus communis)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Weide (unbestimmt) (Salix spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weißes Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Wellenblättriges Katharinenmoos (Atrichum undulatum)
  • Widertonmoos (unbestimmt) (Polytrichum spec.)
  • Wiesen Knäuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Knöterich (Bistorta officinalis)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zweiblättrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
Tierarten:
  • Amsel (Turdus merula)
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Eichelhäher (Garrulus glandarius)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Gyrinus substriatus (Gyrinus substriatus)
  • Kleiber (Sitta europaea)
  • Kohlmeise (Parus major)
  • Rehwild (Capreolus capreolus)
  • Rotkehlchen (Erithacus rubecula)
  • Rotwild (Cervus elaphus)
  • Schwarzwild (Sus scrofa)
  • Steinmarder (Martes foina)
  • Wacholderdrossel (Turdus pilaris)
  • Waldlaubsänger (Phylloscopus sibilatrix)
  • Zaunkönig (Troglodytes troglodytes)
  • Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
Schutzziele:
  • Erhaltung und Entwicklung eines landschaftstypischen
    Wiesentals, Erhaltung eines naturnahen
    Bachabschnittes mit Feuchtgruenlandflaechen
  • Erhaltung und Wiederherstellung eines gefaehrdeten naturnahen und landschaftstypischen Bachtales als Lebensraum zahlreicher, z.T. gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten sowie Entwicklung naturnaher Hainsimsen-Buchenwälder
  • Erhaltung eines naturnahen Quellgebietes mit seltenen Erlenwäldern, Buchen-Althölzern, Nasswiesen und naturnahen Bachläufen als Lebensraum zahlreicher, z.T. gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten sowie Entwicklung naturnaher Hainsimsen-Buchenwälder.
  • Erhaltung und Wiederherstellung eines gefaehrdeten, naturnahen und landschaftstypischen Bachtales als Lebensraum zahlreicher, z.T. gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten
  • Erhalt und Optimierung eines landschaftstypischen ueberwiegend bewaldeten Kerbtales mit bodenständiger
    Bestockung, naturnahem Bachlauf und eines Feuchtgrünlandbereiches als Lebensraum gefährdeter Pflanzen- und
    Tiergemeinschaften
    Wichtiger Verbindungsbereich innerhalb des FFH-Gebiets DE-4812-301 "Ebbemoore" zum NSG Listertal (MK-072)
Gefährdungen:
  • Duengung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Muellablagerung
  • Naturverjuengung nicht bodenstaendiger Gehoelze
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Siedlung, Flaechenverbrauch
  • Trittschaden an Vegetation
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Beseitigung von Muell
  • Entnahme nicht bodenstaendig-standortgerechter Gehoelze
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • LB-Ausweisung
  • Natuerliche Sukzession nach Abtrieb der Fehlbestockung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Naturverjuengung lebensraumtypischer Gehoelze foerdern
  • Naturverjuengung nicht lebensraumtypischer Gehoelze entnehmen
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Umwandlung von Nadelwald in bodenstaendigen Wald
  • Vermeidung Eutrophierung
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